Topleistungen der Saison 2019/20

  • Bayerische U8-Meisterschaft: Sechster Korbinian Forstner
  • Jugend-Vereinsmeister: Maximilian Lohr
  • Bayerische U10-MM: Dritter Platz mit Laura Huber, Korbinian Forstner, Andy Lupusor und Ivan Hrynchuk
  • Nicolas Mooser beim OIS Neunter - Plus 71 DWZ auf 2059
  • Nicolas Mooser beim OIBM um 120 StPl besser und plus 20 DWZ
  • Daniel Lichtmannecker gewinnt das Braunauer B-Open
  • Deutsche U10-MM: FCE auf Rang 27 mit Laura Huber, Korbinian Forstner, Andy Lupusor und Ivan Hrynchuk
  • Niederbayerische Meister: U12: Maxim Klein vor Christopher Jessen, U10: Ivan Hrynchuk vor Laura Huber
  • U20-Bayernliga: Unser Team auf Rang 4

News

Ndb-Jgd-MM - 4. Runde

Sechste gewinnt gegen Landshut
Dritte und Vierte verlieren in Straubing und Schaibing
16.02.2020  Straubing, Schaibing und Bürgerhaus
Jgd-Niederbayernliga: SC Straubing -  FC Ergolding3   2,5:1,5

DJK-SV Schaibing2 - FC Ergolding4  3,5:0,5
Jgd-Bezirksliga-WestFC Ergolding6 - SK Landshut  4:0
Bericht und Bilder folgen...

Vereinsmeisterschaft - Rd7

Jonas Hammerl bleibt vor Vladimir Simin und Erich Kreilinger
14.02.2020 Bürgerhaus   VMS
D. Lieder - V. Simin 1/2   Französisch, 24 Züge, 2.22 Std. Bei diesem Duell jung gegen alt eine unerwartete Riesenüberraschung. Dominik verstand es im Laufe der 24 Züge bei noch 16 anwesenden Bauern und je drei Offizieren alles zu verschliessen, es gab für die restliche Armada keinerlei durchkommen, somit tot Remis d.h. eine friedliche und einzige Punkteteilung an diesem Abend, bei einer erstaunlicher Differenz von fast 400 DWZ-Punkten.
S. Astner - B. Bilyavskyy 0:1   Italienisch, 47 Züge, 2.24 Std. Ab dem Mittelspiel Riesenvorteile für Sebastian incl. 3-fachem Bauerngewinn. Ab 35. Zug fand er nicht mehr die richtige gewinnbringende Fortsetzung, gab das Heft aus der Hand. So konnte Borys auf den Reihen f bis h mit Dame und seinen zwei Türmen ein raffinierte Mattnetz aufbauen. Sebastian wollte schnell mattsetzen, doch Borys kam ihm mit einem Turm weniger zuvor. Ärgerlich für Sebastian, diebische Freude natürlich für Borys über diesen äußerst glücklichen Sieg für ihn als Senior.
J. Hammerl - D. Alexandrov 1:0   Königsindisch, 21 Züge, 2.12 Std. Dimitri musste bei seiner Eröffnungwahl zwei Leichtfiguren für den gegnerischen Turm opfern und das war nicht das gelbe vom Ei. Als dann auch noch beide Springer von Jonas nach Damentausch in seine Königsstellung einbrechen konnten und weiteres Material verloren zu gehen drohte, erfolgte von Dimitri die rechtzeitige Aufgabe. Eine sehenswerte Vorstellung mit Punktgewinn für den Titelverteidiger.
E. Kreilinger - A. Königl 1:0   Benoni, 34 Züge, 2.52 Std. Es bleibt dabei, gegen Erich komme ich meistens auf keinen grünen Zweig, er hat ja schließlich auch über 300 DWZ mehr auf dem Buckel. Ich kam mir während der Partie vor wie die Fliege im Milchtopf, vergebliche Mühe dort rauszukommen. Praktisch als Nachziehender kein Gegenspiel und ohne irgendwelchen Chancen, im Endspiel dann Bauernverluste incl. nicht vermeidbarer Mattfolge.
J. Kollmeder - A. Kosinoga 1:0   Sizilianisch, 37 Züge, 3.23 Std. Die Stellungsvorteile von Johann wurden während der Partie stets größer, einige schwarze Figuren standen eingeengt und unnütz in der Gegend rum. Auch dieser Anton fand während der Auseinandersetzung zu keinem Gegenspiel, musste sich hilflos seinem Schicksal ergeben. Es war etwas überraschend der erste und souveräne volle Punktgewinn für Johann. ak

Ndb-Schulschach-Meisterschaften Grundschulen

Souveräner Sieg für Seligenthal Landshut
13.02.2020  Plattling

Die Grundschule Seligenthal hat am 13. Februar 2020 an der niederbayerischen Schulschachmeisterschaft der Grundschulen in Plattling teilgenommen. Mit 21 Schülern aus den Jahrgangsstufen 2 bis 4 konnten für unsere Grundschule insgesamt fünf Mannschaften starten. Der Siegermannschaft Seligenthal1 gehörten Laura Huber (Klasse 4c), Korbinian Forstner  (3b), Andy Lupusor (4b) und Vincent Walter (4c) an, die alle bei der Schachabteilung des FC Ergolding Mitglied sind. Pünktlich erreichten wir kurz vor 9 Uhr die Grundschule Plattling, den Austragungsort der Meisterschaft. Um 10 Uhr folgten kurze Begrüßungsworte durch den Rektor der Schule, Herrn Müller. Organisator Herr Maurer stellte die geltenden Regeln (zweiter unmöglicher Zug verliert, kein Einsagen der Mitschüler, jeweils 15 Minuten Bedenkzeit) vor und wünschte allen Teams gutes Gelingen. Insgesamt nahmen 27 Mannschaften aus ganz Niederbayern teil. Aus Stadt und Landkreis Landshut war die Grundschule Seligenthal der einzige Vertreter.
Die Schüler waren schon ungeduldig und wollten endlich ihr Können beweisen. Die ersten beiden Gegner konnten von Seligenthal1 sehr hoch besiegt werden. Plattling 2 und Moos Mädchen 2 wurden mit jeweils 4:0 auf die Plätze verwiesen. Beim dritten Gegner, das Team Kelheim-Nord, erreichte Andy ein Remis. So konnte diese Runde mit 3,5 zu 0,5 für unsere erste Mannschaft entschieden werden. Nun gab es eine einstündige Mittagspause zur Erholung und Entspannung. Bei vom Elternbeirat der GS Plattling bereitgestellten kleinen Snacks und strahlendem Sonnenschein konnten wir uns auf dem Pausenhof regenerieren und frische Luft schnappen. 
Nun führte uns das Los gegen Moos1 ans Brett. Mit guten Nerven und klugen Zügen konnten wir auch Partie Nr. 4 mit 2,5 zu 1,5 Punkten knapp gewinnen.
Danach folgte mit Obernzell erneut ein starker Gegner. Es gelang uns hier ein 3:1 bei zwei Unentschieden. Zum Schluss galt es die letzten beiden Runden weiterhin konzentriert durchzuspielen. Unser Ziel war es einen der drei großen Mannschaftspokale für unsere Schule mit nach Hause zu bringen. Die Kinder spürten, dass uns das gelingen könnte und wir die Chance hatten eine der begehrten Trophäen oder sogar das Turnier zu gewinnen. Mit Riedenburg und dem Vorjahressieger Plattling1 trafen wieder zwei gute Mannschaften auf uns. Die erste Partie konnten wir mit 3,5 zu 0,5 für uns entscheiden, gegen Plattling1 setzten wir uns mit 4:0 durch.
Das Endergebnis wurde auf einer großen Leinwand präsentiert. Mit 7 Siegen aus 7 Runden, 14 Mannschaftspunkten und 24.5 (von 28 möglichen) Brettpunkten wurde Team Seligenthal 1 verdienter Sieger des Turniers und qualifizierte sich damit für den Start bei der Bayerischen Schulschachmeisterschaft 2020, die am 14. März in Abensberg stattfindet. 
Die Teams Seligenthal2 bis Seligenthal5 bestanden ausschließlich aus Kindern, die zum ersten Mal an einem Schachturnier teilgenommen haben. Bei diesen Teams ging es ausschließlich darum, durch die ein oder andere gewonnene Partie die Freude am Schachspiel zu steigern und die Motivation für weiteres Training zu setzen. Seligenthal2 und Seligenthal3 konnte sich im Mittelfeld auf den Rängen 11 und 14 platzieren. Sie erreichten 8 Mannschaftspunkte (bei 14 Brettpunkten) bzw. 7 Mannschaftspunkte (bei 14,5 Brettpunkten). Seligenthal4 und Seligenthal5 konnte Turniererfahrung sammeln und landete auf den Plätzen 24 und 26. Bei der Siegerehrung war die Freude bei allen Kindern riesengroß. Team Seligenthal1 bekam den Siegerpokal sowie für jedes Kind eine Goldmedaille überreicht. Bei dem sehr großen Teilnehmerfeld von 27 Mannschaften sind wir mit dem 1. Platz sowie den weiteren Platzierungen hoch zufrieden und überglücklich. Zum Abschluss dieses erfolgreichen Tages fuhren wir in ein bei Kindern sehr beliebtes Schnellrestaurant und feierten den Gewinn der Meisterschaft ausgiebig.
Tags darauf versammelten sich vor Unterrichtsbeginn alle Teilnehmer vor dem Rektorat und überreichten gemeinsam Schulleiterin Frau Heimberger den Meisterschafts-Pokal. Sie war überaus erfreut über den großen Erfolg ihrer Schüler, gratulierte ihnen herzlich hierzu und bedankte sich bei allen Beteiligten für deren Einsatz. tb

Regionalliga Süd-Ost  Rd6

Erste holt einen Punkt in Freilassing - jetzt auf Rang 3
09.02.2020  Freilassing

Regionalliga Süd-Ost:  SK Freilassing - FC Ergolding  4:4
Unsere Erste kehrte in der 6.Runde der Regionalliga Süd-Ost trotz ersatzgeschwächter Aufstellung nicht mit leeren Händen aus Freilassing zurück. Das Duell der beiden Aufsteiger in dieser Liga endete nach spannenden Gefechten mit einer 4:4-Punkteteilung. Das Team liegt in der 10-er Liga gegenwärtig mit 7:5 Mannschaftspunkten überraschend auf Platz drei der Tabelle, die Aussichten auf einen erhofften Klassenerhalt werden immer realistischer.
Die Punktehatz begann mit einem vollen Punktgewinn von Nachwuchs Sebastian Astner (Brett 5). Sein unwiederstehlicher Königsangriff mit Qualitätsgewinn und nicht verhinderbarer Mattdrohung war sehenswert. Alle erfolgversprechenden Annäherungsversuche seines Gegenüber konnte Nicolas Mooser am Spitzenbrett als weiterer Nachwuchsspieler gekonnt und souverän abwehren und das war der erfreuliche Grund, schließlich die Friedenspfeife mittels Remis zu rauchen. Erstmals in dieser Saison erlitt Jonas Hammerl (6) mit seinem Königsinder Schiffbruch. Mit einem unerwarteten Figurenopfer wie ein Blitz aus heiterem Himmel erzwang sein Gegner ein Matt in wenigen Zügen. Eine famose Vorstellung mit viel Brettübersicht zelebrierte Tobias Denk (8). Im Endspielgetümmel stand sein Kontrahent vor der Frage, doppelter Figurenverlust oder Aufgabe, er entschied sich vernünftigerweise für letzteres. Nachwuchshoffnung Daniel Lichtmannecker (2) erwischte ein Hammerlos, musste gegen IM Zoran Velickvovic als spielstärkstem Freilassinger antreten. Erst im Endspiel nach zähem Ringen kostete dem jungen Ergoldinger ein feindlicher Freibauer Haus und Hof. Bei Erich Kreilinger (4) bilanzierte man zuguterletzt Material- und Stellungsgleichstand mit dem Ergebnis einer gerechten und wichtigen Punkteteilung. Vladimir Simin (7) eroberte nach der Eröffnung ein Bäuerlein, es könnte ja einmal nützlich sein. Und tatsächlich, die Minifigur verdoppelte sich incl. Freibauer siegreich im Endspiel. Es war wie auf Brett 8 die erste Niederlage für die Gastgeber. Bei Jungspund Maximilan Lohr (3) war die Lage genau umgekehrt, er musste sich ab dem Mittelspiel mit einem Minusbauern rumärgern. Dieser Nachteil zog sich bis ans Ende der Partie, brachte den ersten Minuspunkt der Saison und gleichzeitig noch ein glückliches Gesamtremis für Freilassing. 

U20-Bayernliga und Landesliga Süd  Rd6+7

Erste verliert gegen Augsburg und gewinnt gegen Kelheim
08.02.2020  Regensburg

Die letzte Doppelrunde der U20 wurde zentral in Regensburg ausgetragen. Hier fanden sich insgesamt 16 Mannschaften ein, da sowohl die Bayernliga als auch beide Landesligen anwesend waren. Ergolding hatte noch berechtigte Chancen auf die ersten drei Bayernliga Plätze, mussten dafür aber beide Spiele gewinnen. Gleich in der Früh ging es gegen den Tabellen Zweiten Augsburg los, welche wie immer in Bestbesetzung angtraten.

U20-BayernligaFC Ergolding - SF Augsburg  0,5:5,5
Zum Auftakt gab es ein schnelles Remis für Sebastian, der in der Eröffnung einen zweifelhaften Bauern genommen hatte, danach aber die Initiative des Gegners erfolgreich eindämmen konnte. Leider wollte uns sonst in dieser Begegnung nicht mehr viel gelingen und wir verloren an allen anderen Brettern auf unterschiedlichste Weise. Jonas opferte schon früh zwei Bauern, konnte aber dafür nicht genug Kompensation erhalten. Daniel kam gut aus der Eröffnung, schätze dann aber eine Mittelspielkombination falsch ein. Nick verwechselte die Eröffnungsvariante und geriet schnell in einen verheerenden Königsangriff. Maxi stand eigentlich klar besser und übersah dann eine einfache taktische Kombination bei der er einen Springer verlor. Zu guter Letzt überschritt auch noch Patrick in schon schwieriger Stellung die Zeit, es sollte halt nicht sein…
SK Kelheim - FC Ergolding  1:5

Nach dieser doch etwas unerwartet hohen 1:5 Niederlage mussten wir nun alle Kräfte für die Abschlusspartie mobilisieren, denn nun ging es bei dem dichten Mittelfeld sogar theoretisch noch gegen den Abstieg. Da der Gegner aus Kelheim aber auch schon seit geraumer Zeit um den Nicht-Abstieg spielte, ging es diesmal ganz anders los. Maxi, Sebastian und Patrick ließen ihren teilweise noch sehr jungen Gegner keine Chance und so stand es nach nicht mal einer Stunde 3:0 für uns. Leider hatte Jonas nicht seinen besten Tag und verlor nach einigen kleineren taktischen Ungenauigkeiten seine Partie. Kurz darauf zwang Daniel mit einem positionell schön vorgetragenem Slawisch seinen Gegner zur Aufgabe. Den Schlusspunkt der Begegnung und der ganzen Saison setzte schließlich Nick mit seinen Sieg zum 5:1. Da sein Gegner die ganze Partie sehr vorsichtig und sicher anlegte, dauerte es knapp vier Stunden und ein im Turmendspiel eroberter Bauer brachte die Entscheidung.

Alles in allem wieder eine gute U20-Bayernliga Saison, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle auch ein wenig besser hätte laufen können.

In der Schlusstabelle belegt unsere Erste den 4. Platz. sm

Zweite hat gegen Leipheim und Augsburg2 keine Chance 

08.02.2020  Gröbenzell 

U20-Landesliga Süd: VfL Leipheim - FC Ergolding2  3,5:0,5
Dimitri Alexandrov spielte Remis.
SF Augsburg2 - FC Ergolding2  3:1
Den Punkt gewann Felix Handschuh. Unsere Zweite belegt den 6. Platz der 8er-Liga.

U20-Bayernliga und Landesliga Süd  Rd4+5

Erste gewinnt gegen München Südost 4:2 und Gräfelfing 3,5:2,5

Zweite besiegt Gröbenzell und Tarrasch München jeweils 2,5:1,5 
25.01.2020  Kelheim und Garching
U20-Bayernliga: SK München Südost - FC Ergolding  2:4

Am Vormittag ging es gegen unseren alten Dauerrivalen, München Südost, die allerdings an den Brettern 5 und 6 mit Ersatzspielern antraten, während wir unsere Bestbesetzung aufbieten konnten, wodurch der DWZ-Schnitt mit 1957:1781 klar für uns sprach. An Brett 1 und 2 konnten Daniel Lichtmannecker (1983) gegen Benedikt Huber (2128) und Nicolas Mooser (2125) gegen Petra Lohvinov (2044) remisieren, an Brett 3 gewann Maxi Lohr (2000) gegen Leonardo Costa (2046), an Brett 4 verlor Jonas Hammerl (1962) gegen Maximilian Ponomarev (1962) und an Brett 5 und 6 siegten Sebastian Astner (1879) gegen David Glos (1310) und Patrick Sowka (1795) gegen Jakob Klonov (1196).

FC Ergolding - SK Gräfelfing  3,5:2,5

Bei Gräfelfing war es umgekehrt, sie mussten ihre beiden vorderen Bretter ersetzen, auch hier waren wir mit 1957:1824 die DWZ-Favoriten. Daniel Lichtmannecker spielte gegen Massimo Longo (1905) Remis, Nicolas Mooser gewann gegen Vitali Khamenya (1891) und Maxi Lohr gegen Jaroslav Yaroshenko (1792). Brett 4 und 5 mit Jonas Hammerl gegen Sebastian Zieringer (1832) und Sebastian Astner gegen Oliver Edelmann (1830) gingen verloren und an Brett 6 siegte Patrick Sowka gegen Anton Reinl (1699) zum glücklichen knappen Gesamtsieg.
U20-Landesliga Süd: SC Gröbenzell - FC Ergolding2  1,5:2,5
Dominik mußte sich in seiner ersten Partie nicht großartig anstrengen. Eine übersehene Bauerngabel im 7. Zug und ein drohender Turmverlust nach dem 12. Zug ließen seinen Gegner entnervt aufgeben. Das Spiel von Christoph gegen Jan Popielinksi war von vielen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt. Ein Qualitätsgewinn von Christoph brachte keinen wirklichen Vorteil. So ging die Punkteteilung am Ende in Ordnung. Maria hatte immer die aktivere Stellung. Leider übersah sie den Gewinnzug und mußte sich mit einem Gewinn durch Zeitüberschreitung ihres Gegners begnügen. Dimitri versuchte mit der Hälfte seiner Figuren einen Angriff auf dem Damenflügel. Das endete mit dem Verlust 2er Bauern. Die abgeschlossene Figurenentwicklung kam zu spät. So ging die Partie verloren. Am Ende ein glücklicher Mannschaftssieg für Ergolding.

FC Ergolding2 - SK Tarrasch München  2,5:1,5

In der zweiten Runde des Tages hatte Christoph das Glück des Tüchtigen. Ein vermeidbarer Figurenverlust seines Gegners brachte ihn auf die Siegerstraße. Dominik gelang ein Bauerngewinn im Mittelspiel. Den zweiten Bauern holte er sich nicht, obwohl das "Fritz" gefallen hätte. Danach folgte eine große Abtauschorgie. Den möglichen Gewinnzug im Endspiel übersah Dominik leider, so daß es zu einem Remis kam. Dimitri konnte seinem Gegner eine schlechte Bauernstellung aufzuzwingen und gewann einen Bauern. Im weiteren Verlauf der Partie konnte sein Gegner ausgleichen. Deshalb nur ein Unentschieden. Gegen die etwas DWZ-stärkere Gegnerin konnte sich Maria immer behaupten. Keine nenneswerten Vorteile für eine Partei und damit eine friedliche Punkteteilung. Der 2. Tagessieg für Ergolding war in Sack und Tüten. rk

Vereinsmeisterschaft - Rd6

Jonas Hammerl gewinnt erneut und bleibt vorn
24.01.2020  Bürgerhaus   VMS
A. Kosinoga - D. Lieder 0:1   Damenbauernspiel, 45 Züge. Dominik verlor nach der Eröffnung einen Bauern, hatte Stellungsnachteile. In seiner Not opferte er auf Anton's Königsseite einen Läufer für zwei Bauern, was sich später als gewinnbringend erwies. Er konnte dadurch einen kräftigen Angriff vom Zaun brechen mit dem Lohn, ab Zug 34 mit der Quali im Vorteil. Als sein Freibauer zuletzt durchmarschierte und das Anton den letzten Offizier kostete, hatte er ein Turmplus auf dem Feld und zugleich seinen ersten Sieg im sechsten Duell überraschend und souverän eingefahren.
B. Bilyavskyy - J. Hammerl 0:1   Damenbauernspiel, 44 Züge, 4.04 Std. Ein intensives Angriffsspiel wie oft bei entgegengesetzten Rochaden mit Stellungsvorteilen im Mittelspiel incl. Bauerngewinn für Titelverteidger Jonas. Als dieser das Zeitlimit drei Sekunden vor Ultimo schaffte, bog er auf die Siegesstraße ein. Es folgte Qualitätsgewinn, zwei Züge später dann vor nicht vermeidbarem Turmgewinn die rechtzeitige Aufgabe von Borys.
V. Simin - S. Astner 1:0   Damengambit, 39 Züge, 2.35 Std. Sebastian's Eröffnungswahl war nicht das Gelbe vom Ei, er kam mit seiner zu passiven Stellung nicht richtig in die Gänge. Sein Damenausflug im 14. Zug war fatal, kostete nach Schachgebot eine ganze Figur ohne Gegenleistung. Mit diesem Vorteil im Rücken ließ sich Vladimir nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, fuhr den Punktgewinn locker und gekonnt ein.
Nachholspiel am 07.02.:
A. Königl - J. Kollmeder 1/2   Schottisches Gambit, 40 Züge, 3.36 Std. Eine famose Vorstellung von Johann bei einem beiderseitigen aktiven Vorwärtsduell. Der Gipfel dann im Endspiel, als er seine Dame für einen Läufer und Turm zu meiner Überraschung opferte mit dem Ergebnis, seine beiden Läufer mit Turm gegen meine Dame mit einem Läufer. Nach erzwungenem Generalabtausch blieben auf beiden Seiten nur noch sechs Bauern übrig, somit gleichzeitig tot Remis. ak

Regionalliga Süd-Ost und Bezirksliga-West Rd5

Erste gewinnt überraschend gegen Bayerwald-Regen/Zwiesel
19.01.2020  Bürgerhaus und Simbach

Regionalliga Süd-Ost:  FC Ergolding - SC Bayerwald Regen/Zwiesel  4,5:3,5

In der 5. Runde empfing unsere Erste als Aufsteiger das Schwergewicht SC Bayerwald Regen/Zwiesel zum fälligen Punktekampf. Der Gast trat mit drei Titelträgern an, die Trauben hingen also bei einem Spielstärkenminus von 1008 DWZ-Punkten ziemlich hoch. Umso sensationeller der unerwartete und für den Klassenerhalt so wichtige knappe 4,5:3:5 -Erfolg für das Heimteam. Mit 6:4 Mannschaftspunkten liegt die Mannschaft gut im Rennen, auf Platz vier der Tabelle punktgleich mit dem Gegner dieser Runde. Ein großes Plus für die Ergoldinger Punkteausbeute waren wieder die fünf eingesetzten Nachwuchskräfte, die zusammen drei Brettpunkte mit ungeschlagener Bilanz einsammeln konnten.

Die Punktehatz begann mit vier sehenswehrten Kampfremisen am Stück durch Nicolas Mooser (Brett 2) gegen FM Jan Miesbauer, Maximilian Lohr (4), Sebastian Astner (7) und vor allem durch Daniel Lichtmannecker (3) gegen IM Ivan Hausner. Die junge Garde gab sich keine Blößen trotz aller Anstrengungen seitens ihrer spielstarken Brettnachbarn. FM Stefan Mooser musste sich am Spitzenbrett mit IM Petr Spacek auseinandersetzen. Dieser ergatterte mit seiner Reti-Eröffnung bis zum Endspiel einige Mehrbauern und das war der Schlüssel zum einzigen Tagessieg für die Gästemannschaft. Ergolding's Markus Mock (5) und somit auch seinem Team stand Schachfortuna zur Seite. Trotz Qualitätsnachteil siegte er urplötzlich, da sein Gegner den 40. Zug der Zeitkontrolle in Verkennung der Lage übersah, der Punkt konnte sofort auf der Habenseite notiert werden. Jonas Hammerl (8) bestätigte eine alte Weisheit im Schach, der König ist besonders im Endspiel eine starke Figur. Am Ende des Duells schaffte er bei je fünf Bauern Tempo-, Bauern- und noch vollen Punktgewinn. Als Letzter hechelte Erich Kreilinger (6) mit einer heißumkämpften Punkteteilung über die Ziellinie, es blieben nur noch die blanken Könige übrig. Er konnte damit seine Negativserie endlich stoppen und gleichzeitig den wertvollen und knappen Mannschaftssieg festnageln.

Die Zweite wurde souverän und verlustpunktfrei Meister

Bezirksliga-West:  SC Rottal-Inn3 - FC Ergolding2  2,5:5,5

Die letzten Theoriezweifel an der Meisterschaft wurden in der letzten Runde gegen den SC Rottal-Inn 3 in Simbach/Inn durch einen klaren 5,5:2,5 Sieg beseitigt. Wir sind wiederum in der neuen kommenden Saison Aufsteiger in die Niederbayernliga, falls das gewünscht wird, können dort erneut unser Glück versuchen.

R. Kühne (3) - G. Putz 1:0 Damenindisch, 35 Züge. Als Erster stürmte Ronald ohne Schwierigkeiten siegreich ins Ziel. Er konnte im Laufe der Partie zu seinem Erstaunen diverse Bauern wie reife Pflaumen einsammeln. Als es schließlich am Ende vier Mehrbauern waren, hatte sein Gegner fürs weiterspielen keine Lust mehr und gab verständlicherweise auf. 

A. Kosinoga (7) - E.M. Kainz 1:0 Grünfeld-Verteidigung, 31 Züge, 3.20 Std. Ein zu sorgloses Figurenspiel von Anton zu Beginn gegen eine DWZ-schwache Gegnerin, er verlor im 14. Zug überraschend einen Läufer für nur ein Bäuerlein. Somit Riesenvorteile für die Schachdame gegenüber, die das Geschenk urplötzlich wegwarf. Ein Fehlzug von ihr brachte das sofortige Matt, Anton hatte das Glück des Tüchtigen auf seine Seite.

V. Simin (1) - Chr. Hackbarth 1:0 Damengambit, 34 Züge. Am Spitzenbrett überrollte Vladimir Rottal's zweite weitaus stärkere Schachdame. Klare Material- und Stellungsvorteile ohne schwarzes Gegenspiel brachten am Ende einen weiteren Punkt für die Ergoldinger Habenseite.

A. Putz - A. Königl (4) 0:1 Pirc-Verteidigung, 30 Züge, 3.40 Std. Mein junger Kontrahend versuchte vergeblich, mein Stellungsbild aus den Angeln zu heben. Als ich im Mittelspiel einen Turm für zwei Springer opfern konnte, gings bei ihm mit viel Zeitverbrauch abwärts. Einen sicheren Punkt konnte ich somit notieren, Zwischenstand 4:0 für unser Team.

E. Putz - D. Alexandrov (2) 1:0 Russische Verteidigung, 36 Züge. Dimitri erwischte einen alten Rottaler Routinier, der ihn von Anfang an aktiv beschäftigte, auch die verschiedenen Rochaden brachte keine Besserung. Als sich ein Turm von Dimitri im gegnerischen Bauerndickicht verfing, war der Minuspunkt durch seinen Läuferverlust nur noch eine Frage der eingesetzten Technik.

A. Jungwirth - J. Kollmeder (8) 1:0 Italienisch, 4.08 Std. Auch hier wogte die Partie hin und her, Materialgleichstand bis ins Endspiel, jeder hatte noch seine Dame mit Springer und einige Bauern. Johanns Gegenüber konnte jedoch seine beiden Offiziere in besserer Stellung erfolgreich zurechtrücken, ein Matt in wenigen Zügen zum zweiten Anschlußtreffer für Rottal konnte nicht mehr verhindert werden.

F. Gisnapp - M. Kühne (6) 0:1 52 Züge. Auch Ergolding konnte eine Schachdame in der Mannschaft präsentieren mit dem kleinen Unterschied, sie war am Schachbrett zuletzt sehenswert erfolgreich. Mit seiner seltenen Eröffnungsart ihres Gegenüber kam sie ohne Probleme zurecht, umsichtig und wohldurchdacht wurde dieser im Endspiel in ein paar Zügen zur Freude der Kiebitze mattgesetzt.

P. Hofmann (5) - St. Jungwirth 1/2 Spanisch, 59 Züge. Als Letzter hechelte Paul nach zähem Ringen über die Ziellinie. Alle Nadelstiche beiderseits verliefen nach Materialreduzierung im Sande, übrig blieben im Endspiel nur je vier Bauern. Paul fand das gewinnbringende Tempo nicht, so blieb es bei einer friedlichen Punteteilung d.h. dem einzigen Remis an diesem Tag. ak

Ndb-Jgd-MM - 3. Runde

Dritte und Vierte verlieren - Fünfte gewinnt
12.01.2020  Bürgerhaus
Erfreulich, dass die drei Ergoldinger Mannschaften alle in Bestbesetzung antreten konnten, doch es reichte nicht.
Jgd-NiederbayernligaFC Ergolding3 - DJK-SV Schaibing2  1,5:2,5
So war das natürlich nicht geplant. denn nach DWZ-Schnitt (1334:1066) waren wir eigentlich die klaren Favoriten. Es fing auch ganz gut an, an Brett 2 vereinbarten Simon Lichtinger (1316) und der DWZ-lose Lukas Seidl in ausgeglichener Stellung Remis nach 26 Zügen und 1:24 Std., der Schaibinger hatte am Ende lt. Fritz sogar knapp die Nase vorn. Und am Spitzenbrett führte Dominik Lieder (1450) gegen Sebastian Müller (1094) mit einer Figur. Aber dann wurde er angesichts des Vorsprungs zu leichtsinnig und verlor die Partie noch nach 38 Zügen und 1:37 Std. An Brett 4 schaffte Paul Helmbrecht (1256) gegen Sandro Riedl (861) noch locker nach 40 Zügen den Ausgleich zum 1,5:1,5. Aber dann das Malheur: An Brett 3 war die Stellung zwischen Maxim Klein (1314) und Johannes Lautner (1242) nach 35 Zügen eigentlich "tot" und der Schaibinger bot Remis. Maxim wollte aber unbedingt gewinnen, lehnte ab und opferte seinen Springer gegen zwei Bauern, weil er dachte, vielleicht einen Bauern durchzubringen. Das ging jedoch voll in die Hose, nach 2:10 Std. und 56 Zügen musste er aufgeben und damit konnten die Schaibinger beide Mannschaftspunkte mit nach Hause nehmen.
FC Ergolding4 - ESK Plattling  1:3
In dieser Begenung waren die Plattlinger die Favoriten (1185:1301) und so kam es dann auch nach langen Kampf. An Brett 4 bot Korbinian Forstner (1033) gegen Valentin Geisberger eine sehr gute Partie, der Plattlinger stellte im 14. Zug einen Springer ein, danach hatte Korbinian jederzeit das Heft in der Hand und gewann die Partie nach 40 Zügen und nur 1:02 Std zum 1:0 für Ergolding. Sehr spannend und fast dramatisch ging es an Brett 3 zwischen Laura Huber (1384) und Dennis Beckel, dem Ergoldinger Jugendopen-Sieger der U10 des letzten Jahres. Es war Laura schon klar, dass dies kein Spaziergang werden würde, und als Dennis im 14. Zug mit einem Läufereinschlag auf h6 überraschte, überlegte sie lange und nahm das Opfer (zurecht!) an. Für seinen Läufer bekam Dennis zwei Bauern und einen starken Angriff. Im 17. Zug übersah Laura  einen Gewinnzug mit Damengewinn in drei Zügen. Auch nachfolgend hatte sie noch gute Chancen, aber nach einem Fehlzug im 28.igsten kam Dennis auf die Siegerstraße und gewann nach 37 Zügen zum 1:1-Ausgleich. An den beiden vorderen Brettern ließen die Gigler-Brüder (Thomas, 1484 und Alexander, 1117), trotz heftiger Gegenwehr der beiden Ergoldinger (Lukas Stessun, 1233 und Tobias Arnold, 1091) nichts anbrennen und gewannen nach 2:56 Std. und 2:32 Std. sicher zum klaren 3:1-Sieg für Plattling.
Jgd-Bezirksliga-WestFC Ergolding5 - SK Landshut  3:1
Die Landshuter haben wieder eine gute Mannschaft beisammen und unsere Fünfte musste sich mächtig ins Zeug legen. Aditya Tarade (1324), der aus schulischen Gründen leider nicht mehr mittrainieren kann, war natürlich gegen Maximilian Hovorka (867) der klare Favorit und gewann auch sicher nach 29 Zügen und 1:15 Std. Aber die anderen drei Partien waren ziemlich umkämpft. So hatte Tobias Hampel (1082) an Brett 3 nach einem Fehler im 12. Zug schon ziemliches Glück, dass er ohne größeren Nachteil bis zum 36. Zug kam. Aber dann passierte ihm ein Mißgeschick, das ihm sofort einen Turm und nach 40 Zügen und 1:39 Std. die Partie zum 1:1-Ausgleich kostete. Christopher Jessen (1092) gewann an Brett 2 gegen Duru Lisa Altuntas zwei Bauern und im 25. Zug einen Springer. Nach Damentausch und einem weiteren Bauerngewinn stand es nach 28 Zügen und 1:49 Std. 2:1 für Ergolding. Jakob Paringer (1012) gewann an Brett 4 gegen Tobias Kotitschke im 24. Zug einen Bauer und hatte danach die klar bessere Stellung mit drei Freibauern. Zwar etwas umständlich, aber Jakob schaffte es nach 58 Zügen und 1:55 zum 3:1-Endstand zu gewinnen.

Vereinsmeisterschaft - Rd5

Jonas Hammerl gewinnt im Spitzenkampf und ist jetzt vorn
In der B-Gruppe Laura Huber vorn
10.01.2020  Bürgerhaus   VMS
J. Hammerl - V. Simin 1:0
 Französisch, 43 Züge, 3.52 Std. Eine interessante und forsche von beiden Seiten geführte Angriffspartie bei diesem Spitzenspiel. Eröffnungsvorteile für Vladimir, der im 11. Zug mit Da2 sogar einen Turm ergattern hätte können. Mit Mehrbauer und ersichtlichen Vorteilen im Mittelspiel für ihn, erst im Endspiel kam Titelverteidiger Jonas mit seinem geschickt installierten Freibauern doch noch siegreich und erleichtert ins Ziel.
A. Kosinoga - A. Königl 1:0 Damengambit, 41 Züge, 3.36 Std. Meine Negativserie mit Schwarz gegen Anton geht weiter, bei meinem gezeigten zu passivem Schrott ohne Gegenspiel kein Wunder. Von Anfang an bis zum bitteren Ende ließ ich mich fast widerstandunfähig zur Freude von Anton zusammenschieben. Ich schaffte zwar zwei Sekunden vor ultimo noch den 40. Zug, doch dann kam mitleidlos das Matt.
M. Vladimirov - L. Huber 0:1 Schottisches Vierspringerspiel, 35 Züge, 54 Min. Eine Partie mit recht zügigem Verlauf, nach 14 Zügen hatten sich bereits je drei Offiziere verabschiedet und Laura hatte einen Mehrbauern vorzuweisen. Nach vier weiteren Zügen waren es schon drei eroberte Bäuerlein, die Zeichen standen auf Sieg. Als ein vierter Bauer incl. Turm hinzukam, war der erwartete Erfolg in trockenen Tüchern.
P. Helmbrecht - M. Meier 1:0 Englisch, 35 Züge, 2.35 Std. Paul eroberte nach der Eröffnung einen Bauern. Durch wohlüberlegtes und sicheres Positionsspiel wurden es bis zum Endspiel zwei gesunde Freibauern im Zentrum, Martin musste wohl oder übel die Waffen strecken. Paul bleibt mit 3,5 Pkt. aus 5 Partien als einziger Spieler der B-Gruppe ungeschlagen und ist mit an der Spitze vertreten. 
Nachholspiel am 15.01.:
M. Klein - T. Arnold 1:0   Damenbauernspiel, 76 Züge, 2.16 Std. Eine beiderseits hart umkämpfte Partie bis ins Endspiel. Die Vorteile wogten hin und her, einmal war Tobias leicht vorne, dann wieder Maxim. Nach der allgemeinen Abholzerei schien Tobias die Nase vorne zu haben, doch im Endspurt blieb für ihn nur ein Turm übrig, Maxim dagegen ebenfalls mit einem Turm, allerdings mit zwei Mehrbauern. Beide verbundenen Freibauern konnten ohne Probleme vorwärts marschieren, brachten schließlich den siegbringenden Punkt und somit auch die Meisterschaft der B-Runde mit 3,5 Pkt. aus 5 Partien (beste Wertung 7,75) ein, Gratulation. Das Trio an der Spitze wird komplettiert von P. Helmbrecht mit 3,5 Pkt. (W 6,75) und L. Huber mit ebenfalls 3,5 Pkt. (W 6,25). 
Nachholspiel am 17.01.:
J. Kollmeder - D. Alexandrov 1/2   Schottische Partie, 36 Züge, 3.04 Std. Wechselnde Vorteile auf beiden Seiten, vor allem nach Bauerngewinn von Dimitri im 19. Zug, der aber schon drei Züge später wieder verloren ging. So entwickelte sich ein Endspiel mit je einem Turm mit vier Bauern. Der Freibauer von Dimitri auf b2 blieb wirkunslos, er machte nur seinen schützenden Turm bewegungsunfähig. Die restlichen zwei Bauern beiderseits brachten eine friedliche Punkteteilung als risikoloseste Lösung.

Nachholspiel am 22.01.:
D. Lieder - S. Astner 0:1 Caro-Kann, 48 Züge, 1.47 Std. Nachwuchs Dominik mit seinem gut 400 DWZ-Minus hielt sich anfangs recht wacker, hatte im Mittelspiel sogar Stellungsvorteile. Im Endspiel fand er bei jeweils zwei Türmen mit Springer und drei Bauern nicht den möglichen, nicht leichten, Remiszug (36. T3e7 oder Td3). So kam es wie aus seiner Sicht befürchtet, Sebastian konnte als Favorit den Kopf noch aus der Schlinge ziehen, nach einigen Winkelzügen mitleidlos mattsetzen. 
Nachholspiel am 31.01.:

E. Kreilinger - B. Bilyavskyy 1:0   Damenindisch, 46 Züge, 3.28 Std. Durch seine Eröffnungswahl mit Angriffsstrategie kam Borys in eine sehr passive und hilflose Stellung ohne richtiges erfolgversprechendes Spiel. Erich konnte nach Herzenslust diverse Nadelstiche setzen mit dem Ergebnis, im Endspiel sehenswerter Bauern-, Figuren- und sicherer Punktgewinn. Trotz Verbrauch fast seiner gesamten Bedenkzeit kam Borys auf keinen grünen Zweig, Erich zelebrierte seine Vorstellung fast im Schnellschachtempo in gut einer Stunde. ak

Dreikönigsturnier

Ergolding gewinnt Turnier in Straubing
06.01.2020  JVA Straubing
Völlig überraschend siegt unsere Schachabteilung beim 51. Drei-Königs-Turnier der JVA Straubing in der Besetzung Erich Kreilinger, Daniel Lichtmannecker, Jonas Hammerl und Anton Königl mit 13:3 Mannschaftspunkten und 23:9 Brettpunkten. Neun Mannschaften waren angetreten auf der Basis Schnellschach mit je 15 Minuten Bedenkzeit.
Wir traten mit der gleichen Besetzung wie im letzten Jahr an, wir erreichten damals mit 8:8 Pkt. nur den 5. Platz. Die jeweils zwei Ergoldinger Senioren und Nachwuchskräfte wollten es diesmal erfolgreicher machen, bei meiner 14. Teilnahme sollte alles besser funktionieren. Der Beginn war für uns nicht sehr berauschend. In Runde zwei kassierten wir mit Pech die einzige Niederlage gegen den SC Straubing 1, den Sieger von 2017 und 2018. Nach vier Runden hieß die Bilanz nach einem nicht eingeplanten Remis gegen die JVA 1 nur 5:3 Mannschaftspunkte.
Es folgte eine geschlossene einwandfreie Mannschaftsleistung ohne jeglicher Blöße. Wir eilten sodann von Sieg zu Sieg, auch Bad Kötzting und die Niederbayern Auswahl, Sieger von 2019, verstärkt mit Spielern vom SV Aham, SC Rottal und einem ehemaligen Spitzenspieler vom SK Landau-Dingolfing, konnte das Ergoldinger Team nicht mehr stoppen. Einen großen Anteil am Ergoldinger Erfolg hatten die beiden Jugendlichen Daniel und Jonas, die bei 16 Partien nur eine Niederlage und zwei Remis einstecken mussten, eine großartige Bilanz. Erich musste an Brett 1 die Ergoldinger Fahne hoch halten und das war meist nicht so einfach. In unserem letzten Duell gegen Geiselhöring, das wir mit 3:1 gewannen, hatte ich in der Gegnerauswahl Pech. Ich erwischte mit Michael Popp den stärksten Geiselhöringer und der spielte komischerweise an Brett 4 und ließ mir logischerweise keine Chance.
Der Schluss war dann aus Ergoldinger Sicht perfekt. Nachdem auch Straubing strauchelte und Punkte abgab, war der Weg auf den Thron knapp aber auch verdient frei, den Titel nach 2010 und 2013 zum drittenmale zu gewinnen. Für die drei Mannschaften auf dem Stockerl gabs Urkunden und einen von der ehemaligen Redaktion der "Kleinen Schachpost" gestalteten Schachkalender 2020 mit interessanten Schachproblemen für jeden Monat.
Nach diesen äußerst erfolgreichen Schachstunden war es dort für uns wie immer einschließlich der ausgiebigen Verpflegung recht positiv und angenehm, der Spassfaktor kam auf alle Fälle nicht zu kurz. Der Wettergott hat uns in diesem niederbayerischen Raum auch verschont, es gab keine Schwierigkeiten bei Hin- und Rückfahrt. Im nächsten Jahr werden wir wieder antreten in der ungewohnten Rolle als Titelverteidiger und versuchen, uns so teuer wie möglich an die lauernde Meute zu verkaufen. ak

1. FC Ergolding 13:3 MaPkt. 23.0 BPkt.
2. SC Straubing1 13:3 20.0
3. SC Bad Kötzting1 10:6
4. Niederbay.Ausw. 9:7
5. JVA1 8:8
6. TV Geiselhöring 8:8
7. SC Bad Kötzting2 7:9
8. SC Straubing2 4:12
9. JVA2 0:16

Einzelwertung / ges. 39 Spieler:
1. M. Christlmaier, Niederb.Ausw. 8 Pkt. Brett 1
2. M. Popp, TV Geiselhöring 8, 4
3. D. Swierzy, SC Straubing1 7, 1
4. D. Lichtmannecker, FC Ergolding 7, 2
5. J. Hammerl, FC Ergolding 6, 3
12. A. Königl, FC Ergolding 5, 4
17. E. Kreilinger, FC Ergolding 4, 1


Niederbayerische Jugendmeisterschaften U12+U10

Alle sechs Pokale bleiben in Ergolding
Leider nur insgesamt 16 Teilnehmer aus drei Vereinen
Fünf Ergoldinger für die Bayerischen qualifiziert
04.01.2020  Bürgerhaus
Im letzten Jahr noch 30 Teilnehmer, diesmal mit leider nur 16, ein absoluter Tiefpunkt, und aus nur drei Vereinen, die ins Ergoldinger Bürgerhaus kamen. Vom FCE waren heuer 12 Kinder am Start, im Vorjahr noch 18. Pünktlich um 10°° begrüßte stellv. Bezirksjugendleiter und Turnierleiter, Philipp Sadlo, die Teilnehmer, Betreuer und Eltern. Es wurden in beiden Klassen ein Vollrundenturnier mit sieben Runden und der Dreipunkteregel bei einer Bedenkzeit von 20 Minuten gespielt. Alles verlief reibungslos, die Mittagspause wurde mit Pizzas aus dem Lindenwirt genossen und wie erwartet schon um 15 Uhr wurde das letzte Foto mit allen Pokalgewinnern "geschossen".
U12 (8 TN): Teilnehmerliste Rangliste Fortschrittstabelle
1. Maxim Klein 19 Pkt., 2. Christopher Jessen 19 Pkt., 3. Andy Lupusor 15 Pkt.
Favorit Maxim Klein (1314) und der an 2 gesetzte Christopher Jessen (1092), trennten sich in der 2. Runde mit einem Remis und ließen im weiteren Verlauf nichts anbrennen. Im Gleichschritt marschierten sie von Sieg zu Sieg und hatten deshalb am Ende die gleiche Punktzahl (19) und natürlich auch die gleiche Sonneborn-Berger und Anzahl der Siege. Somit mussten sie im Kampf um den Titel in einem Tie-break, angesetzt waren zwei Blitzpartien, die dann beträchtlich mit Zuschauern umlagert waren. Die erste Partie endete Remis, die zweite gewann Maxim und damit den Titel. Auf Rang 3 dann nicht unerwartet Andy Lupusor (836), der fünfmal gewann und nur gegen die beiden Ersten verlor. Vierter wurde Miran Yüca (ESK Plattling, 789) mit 12 Punkten, 5. Jan Swoboda 6 Pkt., 6. Julian Sattler (beide SV Deggendorf) 5 Pkt., 7. Timo Meisters 4 Pkt. und 8. Ismail Teksöz 1 Pkt. Für die "Bayerischen" haben sich die beiden Ersten, Maxim Klein und Christopher Jessen qualifiziert.
U10 (8 TN): Teilnehmerliste Rangliste Fortschrittstabelle

1. Ivan Hrynchuk 18 Pkt., 2. Laura Huber 16 Pkt., 3. Forstner Korbinian 16 Pkt.
Jugendleiter Helmut Gmeinwieser machte ein langes Gesicht, als sein Schützling und Favorit Laura Huber (1256) bereits in der ertsen Runde gegen Elias Ettenhofer (ESK Plattling) eine überraschende Niederlage einstecken musste, den sie im Vorjahr in der 5. Runde noch besiegt hatte. Laura musste nach der Eröffnung einen Angriff auf ihre Königsstellung abwehren, der sie viel Bedenkzeit kostete. Ganz am Ende war sie zwar klar überlegen, aber die Zeit reichte nicht mehr, ihr Blättchen fiel. Noch geschockt von dieser Niederlage, fand sie auch in der zweiten Partie gegen ihren Vereinskameraden Korbinian Forstner (1047) nicht die besten Züge. Und als sie dann im Mittelspiel mit a3 danebentappte, erreichte Korbinian einen gedeckten Freibauer, der ihm im weiteren Verlauf größte Siegeschancen bot. Aber dazu kam es nicht mehr, er bot unverständlicherweise Remis. Laura erkannte, dass sie klar im Nachteil war und nahm das Angebot sofort an. In der 3. Runde hatte sie sich gefangen und besiegte Ivan Hrynchuk (952), der dann in der 4. Runde gegen Korbinian und in der 5. Runde gegen Elias gewann. Das Ergoldinger Dreigestirn gewann dann alle restlichen Partien und so war die Überraschung perfekt: Außenseiter Ivan gewann mit 18 Punkten (nur die eine Niederlage gegen Laura) vor Laura und Korbinian (beide je 16 Punkte). Vierter wurde knapp dahinter Elias mit 15 Punkten, 5. Marlene Spitzlsperger 6 Pkt., 6. Mesut Teksöz, 7. die jüngste, erst siebeneinhalbjährige, Melinda Hörmann (je 4 Pkt.) und 8. Gabriel Reidel 3 Pkt. Für die "Bayerischen" qualifiziert sind: Ivan Hrynchuk und Korbinian Forstner, und bei den Mädchen Laura Huber.

8. Wittelsbacher Weihnachts-Open

Maxi Lohr verbessert seinen StRg 37 erheblich
Paul Helmbrecht hat jetzt 60 DWZ mehr
27.-30.12.2019  Kelheim   Turnierseite
Hauptturnier 136 TN
Maxi Lohr mit 4,5 aus 7 auf Rang 17 - DWZ +19 / ELO +22
Paul Helmbrecht (StRg 132) mit 2,5 Punkten auf Platz 117 - DWZ +61 / ELO -13

36. Internationales Böblinger A-Open

Nicolas Mooser mit 4 aus 8 auf Rang 62
... er bezwingt zwei FMs und steigert DWZ um 46 Punkte
26.-30.12.2019  Böblingen   Turnierseite
Nicolas mit 2169 ELO auf StartPlatz 61
1. Runde: Eichenauer Pascal (1920) - Nicolas  0:1
2. Runde: Nicolas - FM Ruff Maximilian (2334)  1:0
3. Runde: IM Chen Qi b (China, 2445) - Nicolas  1:0
4. Runde: Nicolas - FM Becker Matthias (2329)  1:0
5. Runde: FM Siddharth Jagadeesh (Singapore, 2301) - Nicolas  1:0
6. Runde: Nicolas - FM Schulze Lara (2320)  1/2
7. Runde: FM Schmider Niklas (2297) - Nicolas  1/2
8. Runde: Nicolas - FM Zuferi Enis (2293)  0:1
9. Runde: nicht ausgelost

 

Deutsche Jugend-MM - FC Ergolding

Alle Ergoldinger bei den Deutschen Jugend-MM (Rangfolge nach bester Platzierung)

Rg Platz Klasse Team TWZ MaPkt BrPkt Jahr
1 2 U16 FC Ergolding 1856 10 18,5 2010
      Schindlbeck Tobias 2052   5,5  
      Oberpriller Johannes 1801   3,5  
      Schnurr Christian 1830   5,5  
      Schoepe Tobias 1739   4  
2 5 U14 FC Ergolding 1743 9 16 2018
      Astner Sebastian 1928   2,5  
      Lohr Maxi 1933   4,5  
      Sowka Patrick 1609   4,5  
      Handschuh Felix 1500   4,5  
3 5 U20w FC Ergolding 1422 5 11,5 2008
      Billing Tanja (Gastspielerin SC Schwabmünchen) 1833   1,5  
      Farokhpey Sarah 1612   2,5  
      Oberpriller Katharina 1333   1  
      Wernthaler Lisa-Marie 909   2,5  
4 6 U14 FC Ergolding 1697 8 17 2009
      Oberpriller Johannes 1735   3,5  
      Schnurr Christian 1709   5  
      Schoepe Tobias 1696   4,5  
      Laimer Tobias 1646   2  
      Wanninger Carl 1597   2  
5 7 U14 FC Ergolding 1635 8 16 2008
      Schindlbeck Tobias 1839   4,5  
      Wanninger Carl 1586   3  
      Oberpriller Johannes 1574   5,5  
      Schoepe Tobias 1539   1,5  
      Schnurr Christian 1480   1,5  
6 9 U12 FC Ergolding 1427 7 15 2015
      Astner Sebastian 1678   4,5  
      Kühne Maria 1464   4  
      Sowka Patrick 1418   4  
      Handschuh Felix 1148   2,5  
7 12 U12 FC Ergolding 1316 7 14 2014
      Lichtmannecker Daniel 1518   3,5  
      Astner Sebastian 1437   2,5  
      Kühne Maria 1204   4,5  
      Ottmair Clemens 1105   3,5  
8 13 U14 FC Ergolding 1716 7 13 2016
      Lichtmmannecker Daniel 1791   4,5  
      Astner Sebastian 1753   4  
      Sowka Patrick 1686   3  
      Kühne Maria 1632   1,5  
9 16 U12 FC Ergolding 1365 5 12 2006
      Schindlbeck Tobias 1684   4,5  
      Oberpriller Johannes 1309   0,5  
      Laimer Tobias 1346   3  
      Schoepe Tobias 1122   4  
10 27 U10 FC Ergolding 1020 6 12 2019
      Huber Laura 1256   5,5  
      Forstner Korbinian 1045   2,5  
      Lupusor Andy 836   1  
      Hrynchuk Ivan 944   3  
n.a.   U20 FC Ergolding       2011
      Schindlbeck Tobias 2052      
      Oberpriller Johannes 1843      
      Schnurr Christian 1830      
      Schoepe Tobias 1809      
      Laimer Tobias 1801      
      Oberpriller Katharina 1556      
      qualifiziert, aber nicht angetreten        
               

Deutsche Vereinsmeisterschaften - FC Ergolding

Alle Ergoldinger Mannschaften bei Deutschen Meisterschaften (chronol.)
Nr. Jahr   Klasse TN StNr Platz Mannschaft Pkt BrPkt Rd
11 2019   U10 40 29 27 Huber, Forstner, Lupusor, Hrynchuk 6 12 7
10 2018   U14 20 7 5 Astner, Lohr, Sowka, Handschuh 9 16 7
9 2016   U14 20 8 13 Lichtmannecker, Astner, Sowka, Kühne 7 13 7
8 2015   U12 20 11 9 Astner, Kühne, Sowka, Handschuh 7 15 7
7 2015   WK IV 34 20 15 Astner, Kühne, Tarade, Stessun 7 14 7
6 2014   U12 20 14 12 Lichtmannecker, Astner, Kühne, Ottmair 7 14 7
5 2010   U16 19 4 2 Schindlbeck, Oberpriller, Schnurr, Schoepe 10 18,5 7
4 2009   U14 20 5 6 Oberpriller, Schnurr, Schoepe, Laimer, Wanninger 8 17 7
3 2008   U14 20 5 7 Schindlbeck, Wanninger, Oberpriller, Schoepe, Schnurr 8 16 7
2 2008   U20w 9 7 5 Billing, Farokhpey, Oberpriller K., Wernthaler 5 11,5 5
1 2006   U12 20 9 16 Schindlbeck, Oberpriller, Laimer, Schoepe 5 12 7

Deutsche U10-Mannschafts-Meisterschaften

Siege im dritten und letzten Match
... zwei Unentschieden und drei Niederlagen
Laura Huber verbessert ihre DWZ um 128 Punkte auf jetzt 1384!

27.-29.12.2019  Magdeburg   Turnierseite
FC Ergolding mit StPlatz 29 nach 7 Runden mit 6 Pkt. auf Rang 27
Unsere U10-Mannschaft startete bei der an diesem Wochenende stattfindenden Deutschen Vereins-Mannschafts-meisterschaft in Magdeburg. Diese Meisterschaft wurde in diesem Jahr erstmals als geschlossenes Turnier ausgetragen, d. h. eine Teilnahme war nur möglich, weil unser Team im September bei der Bayerischen Mannschafts-Meisterschaft den 3. Platz (von 21 teilnehmenden Mannschaften) errang und sich damit dafür qualifizierte.
Wir starteten in der gleichen Aufstellung wie bei der Bayerischen: Laura Huber (1256 DWZ), Korbinian Forstner (1045 DWZ), Andy Lupusor (836 DWZ) und Ivan Hrynchuk (944 DWZ). Insgesamt traten die besten 40 Mannschaften Deutschlands zum Kampf um den Titel an. Der DWZ-Schnitt unseres Teams betrug 1020, der aller antretenden Teams 1130 DWZ.
Das Hotel Maritim bot einen geeigneten Rahmen für dieses große Sportereignis. Wir danken unseren Sponsoren, die uns diese Reise ermöglichten: Der Marktgemeinde Ergolding mit 1. Bürgermeister Andreas Strauß, der Bayerischen Schachjugend und unserer Schachabteilung des FC Ergolding. Die An- und Abreise erfolgten mit der Bahn.

1. Runde: SK Doppelbauer Kiel (Schleswig-Holstein) - FC Ergolding  3,5:0,5
Spitzenbrett: Laura (1256 DWZ) – Levi Malinowsky (1585)  0:1
An Brett 1 betrug der DWZ Unterschied 329. Trotzdem konnte Laura die Partie lange ausgeglichen gestalten. Sie nutzte ihre Zeit gut aus und hatte am Ende nur noch zwei Restminuten. Erst durch den finalen Zeitdruck büßte sie Figuren ein, was zur Niederlage führte. An Brett 2 überraschte Korbinian gegen Daran Farokhi (151 DWZ mehr als Korbinian) mit einem Remis. Korbinian setzte seine Dame geschickt ein und hatte nach einer dreifachen Stellungswiederholung den ersten halben Brettpunkt eingefahren. Andy spielte an Brett 3 gegen Lennik Rempe (420 DWZ mehr). Andy verlor nach viel zu schnellem Spiel deutlich nach nur 23 Zügen. Ivan verlor an Brett 4 gegen Luxuan Li nach nur 22 Zügen. Auch hier wurde die zur Verfügung stehende Zeit nicht ausreichend genutzt.

2. Runde: FC Ergolding - SSV Vimaria Weimar (Thüringen)  2:2
Spitzenbrett: Laura - Roth Andreas Christian (1199)  1:0
Laura hatte nur wenig Mühe. Sie spielte wieder sehr konzentriert und gewann mit einer Gabel einen Turm. Nach 48 Zügen verbuchte sie ihren ersten Siegpunkt für sich (bei 5 Restminuten). Auch Korbinian an Brett 2 konnte gegen Alexej Kalinin (120 DWZ mehr) gewinnen. Nach einer Damenumwandlung und nach 53 Zügen stand mit Korbinian der Sieger dieser Partie fest. Andy stand gegen Otto Beberhold (1128 DWZ) lange Zeit in ausgeglichener Stellung. Ein Läufer von Andy gegen einen Springer mit einem Bauern hätte fast zu einem Remis geführt. Leider verlor er durch eine Gabel den Springer mit der Folge, dass er nun die Damenumwandlung des Gegners nicht mehr verhindern konnte. Ivan an Brett 4 spielte nun konzentrierter, hatte aber gegen Georg Berbig (171 DWZ mehr) keine Chance.

3. Runde: SchachAkademie Paderborn (Nordrhein-Westfalen) - FC Ergolding  1:3
Spitzenbrett: Laura - Gerlach Lorena (1023)  1:0
Mit nur 4 Restminuten konnte Laura mit Springer, Läufer und Bauer gegen König nach 60 Zügen Matt setzen. Korbinian an Brett 2 spielte ebenfalls langsam. Leider konnte er sich gegen Le Dinh An nicht durchsetzen und musste nach 62 Zügen seine erste Niederlage dieses Turniers hinnehmen. Andy an Brett 3 konnte gegen Leonie Henzel gewinnen. Er umzingelte mit Springer, König und Dame in der Brettmitte den gegnerischen König. Sein erster Sieg gelang nun auch Ivan gegen Aaron Vesszö. Er benötigte 27 Zügen um seinen ersten Punkt zum Mannschaftsergebnis beizusteuern.

4. Runde: FC Ergolding - SV Hellas Nauen (Brandenburg)  1:3
Spitzenbrett: Laura - Middendorf Sven-Jonas (1475)  1:0
Laura spielte sehr souverän und führte mit einem Bauern. Ihre Blicke auf die Uhr erfreuten sie, da sich seine Zeit auf 0 zubewegte. Der Zeitbonus von 5 Sekunden pro Zug reichte Sven nicht aus und so verlor er auf Zeit (Lauras Restzeit betrug noch 18 Minuten). Korbinian kämpfte tapfer gegen Jacob Barthel mit 196 mehr DWZ. Im Mittelspiel hatte Korbinian mehr Bauern und Jacob eine Figur mehr. Da sich mit der Zeit die Bauern von Korbinian reduzierten, war eine Niederlage von ihm nicht mehr zu verhindern. Andy hatte gegen Kilian Pauser (1019 DWZ) leider keine Chance. Er verlor nach 25 Zügen deutlich – wohl auch, weil er die zur Verfügung stehende Zeit nicht nutzte. Ivan konnte gegen Lehmann Lasse leider auch nicht punkten. Nach 25 Zügen wurde Ivan Matt gesetzt.

5. Runde: USV TU Dresden (Sachsen) - FC Ergolding  3:1
Spitzenbrett: Laura - Eichner Tim (1211)  1/2
Laura hatte Tim als Gegner und Korbinian durfte gegen Joel Nebes (DWZ 1163) antreten. Beiden Ergoldingern fehlte die entscheidende Konzentration, da sie durch die dritte Partie an diesem Tag schon müde waren und sich zudem auch Kopfschmerzen einstellten. Da die Stellung keinen Gewinn mehr zuließ und aufgrund der beiden zuvor verlorenen Partien an den Bretter 3 und 4 diese Runde nicht mehr zu gewinnen war einigten sich die vier Spieler jeweils auf Remis. Andy an Brett 3 war durch die 1000 DWZ von Maximilian Ellinger verunsichert, so dass er wieder zu schnell spielte und folgerichtig verlor. Ebenso erging es Ivan gegen Julia Fruth. Er hatte keinen guten Start und verlor bereits nach einer halben Stunde und 16 Zügen deutlich.

6. Runde: FC Ergolding - SchVgg Blankenese (Hamburg)  2:2
Spitzenbrett: Ahrdorf Maximilian (1161) - Laura  0:1
Laura hatte besonders im Endspiel größere Mühe, da sie mit den zwei gegnerischen Läufern in Bedrängnis gebracht wurde. Schließlich gelang ihr ein Läuferabtausch und zwei Damenumwandlungen, welche ihr nach 70 Zügen den Sieg ermöglichte. Korbinian hatte gegen Saiqe He (1018 DWZ) unglücklich agiert und im 13. Zug mit Se3 einen schweren Fehler begangen, der nach 25 Zügen zum Verlust der Partie führte. Andy agierte gegen Lasse Ueberholz (789 DWZ) abermals viel zu schnell und verlor so folgerichtig nach nur 40 Minuten Gesamtspielzeit deutlich. Ivan gelang nach 30 Züge ein Partiegewinn gegen Erik Steiner (841 DWZ) mittels einem Damenmatt.

7. Runde: Mosbacher SC (Baden) - FC Ergolding  1,5:2,5
Spitzenbrett: Laura - Janich Markus (1186)  1:0
Laura hatte in dieser Partie keine Mühe und bezwang ihren Gegner klar nach nur einer Stunde Gesamtspielzeit und 59 Zügen. Korbinian spielte gegen David Scheuermann (935 DWZ) in ausgeglichener Stellung. Er hatte zwar einen Läufer weniger, dafür drei Bauern mehr. Nach einem Schach, bot Korbinian Remis, da dies für den Gesamtsieg reichte. David wurde regelwidrig von seinem Mannschaftsführer nicht nur hinsichtlich des Remisangebots sondern auch bezüglich des nächsten Zuges beraten. Nach Einschreiten des Schiedsrichters und um Sanktionen zu vermeiden, willigte er schnell in das Remis ein. Andy wurde nach 50 Minuten Gesamtbedenkzeit von Johannes Knörzer (1099 DWZ) mattgesetzt. Zum Schluss konnte Ivan gegen Julius Mattern (600 DWZ) nach 43 Zügen gewinnen.

Fazit: Laura hat sich am Spitzenbrett mit 5,5 aus 7 Punkten sehr gut geschlagen und wird vermutlich ein paar DWZ-Punkte hinzubekommen. Mit dem Sieg in der letzten Runde verbesserten wir uns von unserem Startplatz 29 auf den 27. Rang. Mit dieser Steigerung erreichten wir unser vorab gesetztes Ziel.
Beim Fußball-Turnier am Samstagabend wechselten sich Korbinian und Andy im Tor ab. Wir gewannen das erste Spiel 2:1, verloren das zweite 1:3 und konnten das dritte mit 1:0 wieder für uns entscheiden. Damit errangen wir den 3. Platz des Fußballturniers und hatten dabei eine Menge Spaß. tb
DWZneu: Huber Laura 1384 ( +128)
Forstner Korbinian 1033 ( -14)
Lupusor Andy 817 ( -19)
Hrynchuk Ivan 940 ( -12

Jugendturnier in Swidnica/POL

Korbinian Forstner mit 2 aus 4 Runden auf Rang 16
... konnte dann wegen starker Kopfschmerzen nicht mehr antreten

21.-22.12.2019  Swidnica/POL   Turnierseite
Gruppe C - 36 Teilnehmer - Korbinian auf Startplatz 22 - 30 Minuten + 30 Sekunden
Runde 1: Korbinian - Zapolska Roksana (StPl 4)  0:1
Runde 2: Golebczyk Gabriella (StPl 33)  1:0
Runde 3: Korbinian - Sliwowski Igor (StPl 14)  0:1
Runde 4: Korbinian - Szpot Sebastian (StPl 9)  1:0
Runde 5: Mazurek Tomasz (StPl 11) - Korbinian
Runde 6:
Runde 7:

Zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel

19.12.2019

Liebe Mitglieder und Freunde der Schachabteilung,

auch dieses Mal blicken wir wieder auf ein erfolgreiches Jahr mit vielen Aktivitäten und Turnierteilnahmen zurück.

Ein kleiner Auszug aus den letzten 12 Monaten:

- - mitgliederstärkster Verein bei den bayerischen Jugend-Einzelmeisterschaften im April 2019

- - U14-Team Fünfter bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften

- - U10-Team Dritter bei den Bayerischen Vereinsmeisterschaften

- - Niederbayernliga-Meister der 1. Mannschaft mit FM Stefan Mooser und Aufstieg in die Regionalliga Südost

- - Aufwertung unseres Jugend-OPENs zum RAPID-Turnier

Ich möchte mich bei allen für ihren Einsatz als Spieler, Trainer, Spielleiter, Mannschaftsführer, Betreuer und Fahrer bedanken.

Ein herzlicher Dank gilt auch all jenen, die uns finanziell unterstützt haben.

Danke auch für eure Abstimmung beim Förderpreis der Raiffeisenbank Ergolding. Durch den 8. Platz von 17 Teilnehmern hat unsere Abteilung eine Spende von 250 Euro erhalten.

Diese Saison sind wir mit zwei Erwachsenen-Mannschaften und sechs Jugend-Mannschaften wieder stark in den Ligen vertreten.

Ich wünsche euch allen, euren Angehörigen und unseren Freunden eine erholsame Weihnachtszeit und fürs neue Jahr 2020 alles Gute, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

Viele Grüße
Thorsten Bernhard
Abteilungsleiter

89. London Junior Chess Championship Finale

Korbinian mit 4 aus 7 auf Rang 46
14.-15.12.2019  London   Turnierseite
133 TN in der U10, Korbinian hatte Startplatz 105, 50 Minuten + 10 s

U10 (133 TN) Platz StPl 1 2 3 4 5 6 7 Pkt.
Forstner Korbinian 46 109 = 0 1 1 = 0 1 4

Braunau Open

Daniel gewinnt das B-Open - Jonas Dritter
Laura Zweite bei der Jugend
13.-15.12.2019  Braunau/Ranshofen   Turnierseite
Am dritten Adventswochenende hat das 14. Braunau Open im Schloss Ranshofen stattgefunden. Teilgenommen haben insgesamt 131 Schachspieler aus 15 Nationen. Aus Ergolding waren wir mit sieben Personen dabei. Gespielt wurde in vier Kategorien (A, B, C und Jugend-U14). Die Erwachsenen spielten im Obergeschoss und die Jugendlichen im hinteren Bereich des Erdgeschosses im Durchgang zum Essensbereich. Ein Vorteil war die Möglichkeit des Zuschauens der mitgereisten Eltern. Der Nachteil war die größere Unruhe und die niedrigeren Temperaturen durch die hohen und langgezogenen Gänge und den zu nah am Jugendturnier befindlichen Verpflegungsbereich. Am Freitag begann das Turnier um 18.15 Uhr mit kurzen Begrüßungsreden. Der Start der ersten Runde war um 18.30 Uhr. tb

  Platz StPl Name TWZ 1 2 3 4 5 Pkt. DWZ DWZneu
B-Open (41 TN) 1 5 Lichtmannecker Daniel 1949 1 1 1 = 1 4,5 +32 1983
  3 16 Hammerl Jonas 1789 1 1 1 = = 4 +40 1955
C-Open (40 TN) 10 23 Klein Maxim 1264 = = 1 = = 3 +182 1314
  11 15 Lieder Dominik 1357 1 0 1 0 1 2,5 +93 1450
  17 18 Lichtinger Simon 1329 1 1kl 0 0 = 2,5 -13 1316
  23 19 Lieder Thomas 1313 0 = 1 = = 2,5 -14 1299

B-Open (41 TN): Platz 1 Daniel Lichtmannecker (1949 DWZ, 4,5 Punkte)
Partie 1: Eva-Maria Schmied – Daniel 0:1
Partie 2: Daniel – Martin Murlasits Lii 1:0
Partie 3: Sefik Keserovic – Daniel 0:1
Partie 4: Daniel – Jonas ½ : ½ 
Partie 5: Stephan Bernauer – Daniel 0:1

Platz 3 Jonas Hammerl (1789 DWZ, 4,0 Punkte)
Partie 1: Jonas – Felix Klein 1:0
Partie 2: Jonas - Franz Kerschenbauer 1:0
Partie 3: Patrick Fuchs – Jonas 0:1
Partie 4: Daniel – Jonas ½ : ½ 
Partie 5: Jonas - Dieter Englisch ½: ½

Wie die letzten Jahre nahm ich auch dieses Jahr wieder am tollen Turnier in Braunau teil. Zusammen mit meinem Freund Gotty vom DJK-SV Schaibing reiste ich an und traf dann im schönen Spielsaal auf meine Vereinskollegen. Da Jonas und ich äußerst motiviert in das Turnier starteten und sich in der B-Gruppe (unter 2000 DWZ) auch jeder Gegner in unserer Kragenweite befand, setzten wir uns von Anfang, halb scherzhaft, halb ernst, das ehrgeizige Ziel, einen Ergoldinger Doppelsieg zu erzielen. Ausgerüstet mit einem neuen Eröffnungsrepertoire und einer gesunden Portion Selbstbewusstsein hatte ich mein letztes katastrophales Turnier in Ortenburg abgeschüttelt und freute mich auf das Turnier und eine spaßige Zeit mit Jonas und Gotty. Der Start in das Turnier hätte nicht besser verlaufen können: Jonas und ich gewannen unsere ersten drei Spiele souverän und führten nach drei Runden das gesamte Feld mit einem halben Punkt Vorsprung an. Es kam wie es kommen musste und die Paarung der vierten Runde lautete am Spitzenbrett Daniel-Jonas. Dies war uns zunächst unrecht, da wir gerne erst in der letzten Runde gegeneinander gespielt hätten, jedoch wurde uns schnell klar, da wir uns nicht für die nächste Runde am nächsten Morgen vorbereiten mussten und konnten uns daher einen besonders besinnlichen Abend am nahegelegenen Braunauer Christkindlmarkt machen. Als wir am nächsten Tag mit schweren Köpfen am Spitzenbrett saßen, bot sich für die Zuschauer ein spektakuläres Match: 
Daniel Lichtmannecker- Jonas Hammerl
1.e3 a5 2.Dh5 Ta6 3.Dxh5 h5 4.h4 Tah6 5.Dxc7 f6 6.Dxd7+! Kf7 7.Dxb7 Dd3 8.Dxb8 Dh7 9.Dxc8 Kg6 10.De6? Patt. 
Nach diesem fairen und "ausgekämpften" Remis war unser Ziel des Doppelsiegs in greifbarer Nähe, vor allem da wir immer noch einen halben Punkt Vorsprung hatten. Wir beide müssten lediglich auch die letzte Runde gewinnen. Mein Gegner tauschte bereits in der Eröffnung einige Figuren, was mich als Schwarzer in ein sehr angenehmes Mittelspiel brachte. Hier patzte mein Gegner entscheidend und so endete mein Spiel mit einem erfreulich schnellen Sieg. Nun hing es an Jonas; wir wussten, dass ihm ein Remis wegen schlechterer Feinwertung wohl nicht zum zweiten Platz reichen würde. Doch sein Gegner spielte gut und in ausgeglichener Stellung wollte Jonas kein unnötiges Risiko eingehen und einigte sich auf ein Remis. Damit war ich sicher Erster mit einem halben Punkt Vorsprung auf Jonas und zwei andere Spieler, was mir neben den 300 € Preisgeld für den ersten Platz auch 40€ für den besten U18 Spieler sicherte. Jonas wurde zumindest Dritter, wodurch er sich über 150€ freuen durfte und einen saftigen DWZ- Zuwachs. Auch wenn wir den angestrebten Doppelsieg knapp verpassten, waren wir trotzdem beide sehr zufrieden mit unserer Leistung. Besonders erfreulich war es, alte Bekannte aus anderen Vereinen wieder bei diesem Turnier zu treffen und auch neue Kontakte zu knüpfen. Wir hoffen daher sehr, dass das Turnier auch nächstes Jahr wieder stattfindet, da wir auf jeden Fall wieder mit von der Partie wären. dl

C-Open (40 TN) Platz 10 Maxim Klein (1264 DWZ, 3,0 Punkte)
Partie 1: Maxim – Mario Bräuer: ½ : ½ Maxim spielte sehr langsam und lag bald mit einem Bauern in Führung. Die Stellung war ausgeglichen dauerte insgesamt 2 Stunden und 10 Minuten. Nach 23 Zügen war für keinen ein Vorteil ersichtlich, so dass Maxim Remis anbot. Nach kurzer Überlegung nahm Mario das Angebot an.
Partie 2: Helmuth Karyan – Maxim ½ : ½ Maxim tauschte fälschlicherweise die Türme, so dass ungleichfarbige Läufer übrig blieben. Daher endete auch diese Partie nach 54 Zügen Remis.
Partie 3: Maxim – Elias Larndorfer 1:0 Bei diesem Spiel hatte Maxim wenig Mühe. Elias hat die Dame eingestellt und Maxim konnte mit seinen Figuren die gegnerischen Figuren zusammenschieben. Nach nur 18 Minuten und 25 Zügen stand Maxim als Sieger fest.
Partie 4: Egon Danninger – Maxim ½ : ½ Anfangs stand Maxim etwas schlechter. Im Endspiel hat Maxim aber die Bauern getauscht, so dass es eine Remis-Stellung wurde.
Partie 5: Maxim – Karl Zenz ½ : ½ Zuerst wurde von beiden eine dreifache Stellungswiederholung nicht erkannt. Später hat Maxim mehrmals Remis angeboten, das schließlich angenommen wurde, da die Stellung nach 56 Zügen keinen Sieger mehr zuließ. Maxim war der stärkste Ergoldinger im C-OPEN und errang den 10. Platz.

Platz 11 Dominik Lieder (1357 DWZ, 2,5 Punkte)
Partie 1: Dominik – Lukas Lauer 1:0 Dominik hat zu Beginn des Turniers noch nicht seine Form gefunden. Er hatte aber Glück, da Lukas ein Matt in Zwei übersah. Im weiteren Verlauf blieb ihm das Glück hold und er konnte mit einem Sieg starten.
Partie 2: Heinz Hebenstreit – Dominik 1:0 Es wurde mit einem angenommenen Damengambit eröffnet. Heinz hat durch seinen d-Bauern einen starken Druck auf Dominik ausgeübt, der in der Niederlage von Dominik führte.
Partie 3: Dominik – Christian Gelbenegger 1:0 Hier wurde mit einem abgelehnten Königsgambit begonnen. Im Endspiel konnte Dominik einen Bauern in eine Dame umwandeln und damit gewinnen.
Partie 4: Albin Kofler – Dominik 1:0 Dominik versuchte eine Sizilianische Eröffnung. Im Endspiel hat er aber einen entscheidenden Bauern eingebüßt und sodann das Spiel verloren. 
Partie 5: Dominik – Helmuth Konyen 1:0 Helmuth verlor durch einen Turmtausch einen Springer. Im Endspiel hatte jeder noch fünf Bauern und Dominik zusätzlich einen Springer. Durch Zugzwang des Gegners konnte Dominik die gegnerischen Bauern reduzieren und damit gewinnen. Dominik erreichte den 11. Platz im C-OPEN.

Platz 17 Simon Lichtinger (1329 DWZ, 2,5 Punkte)
Partie 1: Norbert Huber – Simon 0:1
Partie 2: Simon – Alberto Fuentes-Perez 1:0 (kampflos)
Partie 3: Simon – Heinz Hebenstreit 0:1
Partie 4: Mario Bräuer – Simon 1:0
Partie 5: Simon – Rudolf Damberger ½ : ½
Nach einem vielversprechenden Start mit zwei Punkten in Folge, erlitt Simon in der dritten Partie eine etwas unglückliche Niederlage. Nach ca. vier Stunden ergab sich eine ausgeglichene Remistellung in welcher beide Spieler nicht mehr viel bewegen konnten. Dennoch wollte Simons Gegner keines der Remiangebote akzeptieren und zog die Partie so weit in die Länge bis er schließlich von einem Fehler des gut 40 Jahre jüngeren Simon profitierte. Auf eine weitere Niederlage endete das letzte Spiel mit einem Remis, so dass Simon das Turnier mit einer ausgeglichen Bilanz abschließen konnte.

Platz 23 Thomas Lieder (1313 DWZ, 2,5 Punkte)
Partie 1: Thomas – Elias Larndorfer 0:1 Thomas startete in der oberen Hälfte und musste gegen einen mit 0 DWZ antreten. Thomas spielte eine englische Eröffnung und war angesichts des guten Verlaufs frohgemut. Leider wendete sich das Blatt. Er musste mit einem Turm einen Bauern verteidigen, der damit nicht mehr aktiv weiter mitspielen konnte. Im weiteren Verlauf wurden die Türme getauscht und Thomas hatte einen Bauern weniger. Diesen Nachteil konnte er nicht mehr aufholen und so musste er dem Gegner gratulieren.
Partie 2: Walter Studener – Thomas ½ : ½ Thomas führte leicht und wollte durch ein Springer-Opfer seinen Königsflügel öffnen. Leider ging dieser Plan nicht ganz auf und der Vorsprung war dahin. Im Mittelspiel hatte Thomas einen Turm und zwei Mehrbauer gegen drei Leichtfiguren des Gegners. Der Gegner bot Remis an und Thomas überlegte zwanzig Minute, ehe er das Angebot annahm und damit den ersten halben Punkt verbuchen konnte.
Partie 3: Thomas – Monika Seidel 1:0 Thomas überraschte seine Gegnerin mit seiner Eröffnung. Monika blockierte sich selbst mit ihrem Läufer. Im 7. Zug gewann Thomas einen Turm und konnte mit diesem Vorteil ihre Bauern schlagen. Er gewann souverän und holte sich den ersten vollen Punkt.
Partie 4: Thomas – Norbert Dummert ½ : ½ Thomas konnte gegen ein deutlich DWZ-stärkeren ein Remis erreichen und ist mit diesem halben Punkt sehr zufrieden.
Partie 5: Erwin Danner – Thomas ½ : ½ Thomas und sein Gegner haben sich gegenseitig blockiert. Es war für keinen ein Durchdringen möglich. Daher endete die Partie folgerichtig Remis.

  Platz StPl Name TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Pkt. DWZ DWZneu
Jugend (15 TN) 2 1 Huber Laura 1156 1 1 1 0 1 1 1 1 1 1 9 +100 1256

Jugend (15 TN) Platz 2 Laura Huber (1156 DWZ, 9 Punkte)
Partie 1: Philipp Copic - Laura 0:1 Diese Partie endete bereits nach 16 Minuten. Laura hat mit einer Springergabel im 24. Zug seine Dame gewinnen können. Im nächsten Zug gelang ihr auch noch ein Springer/Läufer-Tausch. Nach 30 Zügen setzte Laura mit Dame und Turm Matt.
Partie 2: Laura - Philipp Schurr 1:0 Laura spielte trotz der späten Uhrzeit sehr konzentriert. Bis zum 33. Zug lag Philipp leicht in Führung. Dann schlug er mit seinem Turm Lauras gedeckten Läufer. Laura vermutete eine Falle und überlegte länger. Schließlich schlug sie mit dem Bauer den Turm und Philipp erkannte, dass sein vorheriger Zug ein Fehler war. Diesen Qualitätsvorteil nutzte Laura und verunsicherte Philipp. Nach 41 Zügen und 50 Minuten war der zweite Punkt eingefahren.
Partie 3: Egor Kononenko - Laura 0:1 Beide spielten gut und es war lange ausgeglichen. Es gab einen Tausch eines Springers gegen einen Läufer. Im 35. Zug spielte Egor die Dame auf f4 und übersah dabei, dass dieses Feld durch Lauras Springer gedeckt war. Laura ließ sich diese Chance nicht entgehen und schlug die Dame und verlor dabei nur ihren Springer. Solch einen Qualitätsvorsprung genügte Laura, um nach 65 Minuten und 48 Zügen als Siegerin festzustehen. 
Partie 4: Laura – Sofia Timagina 0:1 Es war das erwartete schwere Spiel gegen die Vorjahres-U10-Siegerin Sofia. Laura war zwischenzeitlich eine Figur vorne. Erst während eines Turmzuges merkte Laura, dass der Zug nicht optimal war. Dies war der Knackpunkt und Laura verlor damit nach insgesamt 90 Minuten und 31 Zügen dieses Spiel gegen die spätere Gesamtsiegerin.
Partie 5: Jan Freitag – Laura 0:1 Es war eine italienische Eröffnung. Laura konnte im Spielverlauf die Bauernstruktur von Jan durchlöchern und so leichte Vorteile gewinnen. Alle vier Türme waren bis zum 20. Zug passiv. Laura konnte einen Bauernvorteil erreichen und gewann nach 40 Minuten und 41 Zügen durch Aufgabe von Jan.
Partie 6: Laura – Jonas Müllegger 1:0 Laura spielte gewohnt und konnte bereits im 5. Zug einen Springer und im 7. Zug einen Turm gewinnen. So einen klaren Vorteil brachte Laura sicher in Ziel und gewann klar nach 39 Zügen und 40 Minuten mit einem Doppelturm-Matt.
Partie 7: Leander Putz – Laura 0:1 Laura spielte konzentriert und hat sehr früh seine Königsstellung aufreißen können. Mit der Dame und dem Läufer hatte sie dann keine Schwierigkeiten mehr und konnte bereits nach nur 19 Zügen und 17 Minuten gewinnen.
Partie 8: Manuel Mayrhauser – Laura 0:1 Laura hatte hier wenig Mühe. Sie hat gut gespielt und nur 5 Minuten von der eigenen Zeit verbraucht. Mit einer Springergabel konnte sie seine Dame gewinnen. Nach 26 Zügen und insgesamt 25 Minuten war die Partie entschieden.
Partie 9: Laura – Samuel Wagner 1:0 Laura konnte sich nach einer d4-Eröffnung leichte Vorteile erspielen. Nach einem Damentausch und Turmtausch hatte Laura noch fünf Bauer und einen Turm und der Gegner einen Bauer und einen Turm. Später hatte Laura vier Bauer und er nur noch den König. Nach einer Damenumwandlung gewann Laura.
Partie 10: Laura – Fritz Ribitsch 1:0 Laura hat schnell einen leichten Vorteil. Im Mittelspiel hatte sie einen Turm gegen eine Leichtfigur. Später hat er aus Versehen einen Turm gegen einen Bauern geopfert. Laura bedrohte den König mit der Dame und den Turm und erreichte damit ein Matt nach 41 Zügen und 65 Minuten. Laura belegte in der Jugend den zweiten Platz und wurde mit einem großen Pokal geehrt.

Insgesamt für alle Ergoldinger ein erfolgreiches Turnier. Alle habe mindestens die Hälfte der möglichen Punkte erzielt. Im B-OPEN gewann Daniel und holte sich gleich zwei Geldpreise (bester Jugendlicher und B-OPEN-Sieger). Jonas konnte sich als Drittplatzierter ebenfalls über einen Geldpreis freuen. Laura errang im Jugendturnier den 2. Platz und ließ alle Jungs hinter sich. tb

Vereinsmeisterschaft - Rd4

Dimitri jetzt vor Vladimir und Erich
13.12.2019  Bürgerhaus   VMS
Vorgezogene Partie am 06.12.:
V. Simin - E. Kreilinger 1/2
 Pirc-Verteidigung, 81 Züge, 4.45 Std. Ein interessantes Angriffsduell bei gegenläufiger Rochade. Das gipfelte vor dem Endspiel mit der Ansage, Vladimir mit Dame und Freibauer gegen Erich's Turm und Springer mit Vorteilen. Als Vladimir seinen Freibauern ohne Not verlor, war der Weg im 55. Zug in eine Punkteteilung vorgezeichnet. Übrig blieb nur ein schwarzer Springer.
B. Bilyavskyy - J. Kollmeder 1:0 Sizilianisch /Najdorf, 38 Züge, 3.42 Std. Johann spielte seinen Sizilianer an diesem Freitag den 13. nicht optimal. Als er im Mittelspiel im 24. Zug den ersten von drei Bauern verlor, zeigte die Kurve ohne Gegenspiel steil abwärts. Figuren- und Partiegewinn mittels Schachgebot zum Schluss ließen Borys natürlich jubilieren. 
T. Arnold - M. Vladimirov 1:0 Zweispringerspiel, 50 Züge, 1.12 Std. Die Eröffnungswahl von Martin kostete ihm schon nach 12 Zügen eine Figur. Mit diesem Riesenvorteil war es für Tobias nicht mehr allzu schwer, den vollen Punkt für die Habenseite zu verbuchen. 
Nachholspiele am 03.11.:
A. Königl - D. Lieder 1:0 geschl.Sizilianer, 30 Züge, 2.25 Std. Bei welcher Sportart gibt es das, ein 14-jähriger kann sich mit einem 80-jährigen duellieren in der Hoffnung, Opa fällt schon irgendwann vom Stuhl. Dominik hielt sich anfangs recht wacker, ab dem Mittelspiel wurde seine Stellung zu passiv ohne Gegenspiel. Er verlor im 28. Zug einen wichtigen Zentrumsbauern und dann die Qualität, das schnelle Ende war nicht mehr zu verhindern.
M. Meier - M. Klein 1:0 Englisch, 41 Züge, 1.40 Std. Auch hier konnte sich der Nachwuchs nicht durchsetzen trotz Bauerngewinn nach der Eröffnung, ich hätte eher auf Maxim gewettet. Im 20. Zug verlor er ohne Gegenleistung nach falscher Gegenattacke seine angegriffene Dame als bestes Stück. Mit diesem Vorteil im Rücken gab Martin trotz aller Gegenwehr das Heft nicht mehr aus der Hand, konnte den Punkt dann sicher verbuchen. Maxim vergab die große Chance auf die alleinige Tabellenführung.
Nachholspiel am 07.02.:
D. Alexandrov - A. Kosinoga 0:1   Sizilianisch, 50 Züge, 3.25 Std. Der anfängliche Stellungsvorteil für Dimitri verpuffte bis ins Endspiel, keiner gab sich eine Blöße. Als Anton dann zuletzt einen Mehrbauern bzw. Freibauern serviert bekam und dankend ohne Gegenleistung annahm, bog er in den Gewinnpfad ein. Mit Hilfe seines herbeigeeilten Königs, im Endspiel meist sehr wichtig, konnte er schließlich doch etwas überraschend vollen Punktgewinn verbuchen. ak

Regionalliga Süd-Ost und Bezirksliga-West Rd4

Erste gewinnt in Bruckmühl 5:3
Zweite siegt zuhause gegen Ergolsbach mit 5,5:2,5
08.12.2019  Bruckmühl und Bürgerhaus
Regionalliga Süd-Ost:  SK Bruckmühl - FC Ergolding  3:5
Unsere Erste konnte in der 4. Runde der Regionalliga Süd-Ost beim SK Bruckmühl mit einem 5:3-Sieg zwei wichtige Mannschaftspunkte mit Blickrichtung Klassenerhalt verbuchen und das noch dazu mit ersatzgeschwächter Aufstellung, sozusagen ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Einen Großteil der Beute mit vier Brettpunkten erzielten erfreulicherweise die fünf eingesetzten Nachwuchskräfte nach spannenden Gefechten gegen meist DWZ-stärkere Gegner. Die positive Bilanz von drei Siegen und vier Punkteteilungen kann sich sehen lassen. Die Mannschaft liegt gegenwärtig mit 4:4 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Maximilian Lohr (Brett 3) reitet weiterhin mit jetzt vier aus vier auf der Erfolgswelle. Im Endspiel seiner Partie zwar Materialgleichstand, doch sein vorgerückter Freibauer brachte die Entscheidung zu seinen Gunsten. Eine fröhliche wohlüberlegte Angriffspartie von Sebastian Astner (5), der zuguterletzt seinem Brettnachbarn keine Chance ließ und nach Bauern- und Figurenverlust die Niederlage quittieren musste. Erich Kreilinger (4) kommt bis dato noch nicht richtig in die Gänge. Er war heftigen Angriffen auf seiner Königsseite ausgesetzt und das ohne Gegenspiel. Als zuletzt auch noch eine Figur das Zeitliche segnete, war das grausame Spiel beendet, es war als Trost letztendlich nur noch Bruckmühler Ergebniskosmetik. Eine sichere und fehlerfreie Partieführung von Tobias Denk (8), im Endspiel wollte sich der Bruckmühler seinen installierten Freibauern nicht verspeisen lassen, nach Contra und Zugwiederholung eine friedliche Punkteteilung. Am Spitzenbrett konnte Nicolas Mooser im Finale die Mattdrohungen seines Gegenüber gekonnt abwehren, sein Freibauer kostete diesem eine Figur und somit die ganze Partie. Daniel Lichtmannecker (2) ließ während der Partie über diverse Stunden nichts anbrennen, Material und Stellung im Gleichstand und somit ein halber Punkt für beide Seiten. Auch Jonas Hammerl (6) konnte mit seinem Sizilianer den Brettbegierden seines Kontrahenten mit umsichtigem Spiel standhalten, der Lohn war ein sicheres Remis für die Ergoldinger Habenseite und gleichzeitig der erhoffte Mannschaftssieg. Als Letzter marschierte Vladimir Simin (7) ins Ziel. Alle Gewinnversuche waren am Schluss vergeblich, die vierte Punkteteilung an diesem Spieltag konnte notiert werden. ak

Klarer Erfolg der Zweiten gegen den TSV Ergoldsbach
Bezirksliga-West:  FC Ergolding2 - TSV Ergoldsbach  5,5:2,5
Zum Gipfeltreffen in der Bezirksliga West empfing in der 4. und vorletzten Runde unsere Zweite den TSV Ergoldsbach. Mit einem souveränen 5,5:2,5-Sieg schickte sie die Gäste wieder nach Hause, führt die Tabelle mit 6:0 Pkt. an. Im Januar 2020 wird in der letzten Runde erneut die Meisterschaft eingefahren, das Team kann nur noch theoretisch vom 1. Platz verdrängt werden.
D. Alexandrov (2) - Dr. K. Gschwendner 1:0 Sizilianisch, 9 Züge, 21 Min. So eine Kurzpartie mit nur 9 Zügen kommt auch nicht alle Tage vor. Sein Gegner übersah einen Läufereinschlag auf f7 mit Schachgebot. Vor Damenverlust streckte dieser sofort die Waffen.
R. Westermeier - P. Hofmann (5) 0:1 Pirc-Verteidigung, 30 Züge. Den nächsten von fünf vollen Punktgewinnen der Mannschaft infolge, fuhr Paul mit wohlüberlegter Partieanlage ein. Ein ausgeglichenes Duell bis ins Endspiel. Nach urplötzlichem Bauernverlust seines Gegners drohte Figurenverlust d.h. sofortige Aufgabe und Punktgewinn für ihn bzw. Ergolding.
R. Sowka (8) - G. Jenner 1:0 Pirc-Verteidigung, 56 Züge, 2.18 Std. Rafael hatte seinen Gegner voll im Griff. Er verhinderte die gegnerische Rochade, beschäftigte ihn pausenlos mit dem Erfolg, zwei Mehrbauern im siegreichen Endspiel.
A. Kosinoga (6) - M. Ruhland 1:0 Damenbauernspiel, 44 Züge, 3.02 Std. Ein beiderseits ausgeglichenes Match. Als Anton im 29. Zug einen Bauern verspeisen konnte, kam er klar in Vorteil. Im Finale dann zwei Freibauern bei jeweiligem Turm, sein Gegenüber musste die weisse Fahne hissen.
F. Szymaniak - J. Kollmeder (7) 0:1 Damenbauernspiel, 34 Züge, 3.04 Std. Bis ins Mittelspiel ein gegenseitiges taktieren, jeder wollte seine Geschütze richtig in Stellung bringen. Und dann im 29. Zug wie ein Blitz aus heiterem Himmel, Läufereinschlag auf g3 und die feindliche Stellung verlor Bauer, Quali und Figur, ein schöner Punktgewinn für Johann.
A. Königl (4) - E. Halbritter 0:1 Französisch, 45 Züge, 3.42 Std. Ich verlor unnötig meinen g2-Bauer, musste die Quali opfern. Trotzdem konnte ich voll auf Angriff spielen. Sein fragwürdiger Turmverlust brachte mich in Vorteil, seine Mattdrohung verpuffte. Ein falscher unüberlegter Königszug meinerseits kostete dann meine Dame und die Partie. Für mich ärgerlich, für das Team unerheblich.
G. Graf - R. Kühne (3) 1/2 Damenindisch, 43 Züge. Ronald hatte es mit einem alten Turnierfuchs zu tun. Bis zum Endspiel beiderseits keine Gewinnversuche möglich, alles war im Gleichgewicht. Die siegbringenden Mannschaftspunkte waren bereits eingefahren, somit die einzige friedliche Punkteteilung an diesem Spieltag.
R. Apfel - P. Sowka (1) 1:0 Spanisch, 46 Züge, 3.58 Std. Patrick hatte sich mit Ergoldsbach's starkem Spitzenspieler auseinanderzusetzen. Durch seine Eröffnungswahl kam er stark unter Druck incl Zeitnot, ein vernünftiges Gegenspiel stand nicht zu Buche. Als sein Kontrahent im Endspiel bei jeweils einem Turm satte drei Mehrbauern vorweisen konnte, war das Duell beendet. Es war auch hier nur noch Ergebniskosmetik für Ergoldsbach. ak

U20-Bayernliga Rd1

Erwartete Niederlage gegen Regensburg
Im Nachholspiel der ersten Runde
07.12.2019  Bürgerhaus
Jugendleiter Helmut Gmeinwieser begrüßte am Samstagnachmittag die Gäste aus Regensburg und bedankte sich nochmal für die Spielverlegung, die es drei unserer Spieler und dem Mannschaftsführer ermöglichte, einer Einladung nach Krasogorsk/RUS zu folgen. Der Abstecher nach Moskau wird dabei sicher unvergesslich bleiben. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an, der DWZ-Schnitt von 1934:2068 sprach klar für die Regensburger. Am Spitzenbrett saß die mehrfache deutsche Mädchenmeisterin FM Jana Schneider (2208 DWZ), die 2015 den EU-Titel in ihrer Altersklasse U14w gewann und 2017 als erst 14-jährige Deutsche Fraueneinzelmeisterin in Bad Wiessee wurde!
U20-BayernligaFC Ergolding - SC Bavaria Regensburg  2:4
Dabei begann die Begegnung recht verheißungsvoll für uns, da Sebastian an Brett 5 gegen seinen Gegner eine scharfe Variante im Katalanen spielte und zeitweise drei Bauern mehr hatte. Der Regensburger hatte zwar auseichend Kompensation dafür, aber durch ein paar ungenaue Angriffszüge und kluger Rückgabe der Materials konnte die Partie vorzeitig mit Matt zu unseren Gunsten beendet werden. Maxi hatte sich leider gegen seinen Gegner nur auf 1.e4 vorbereitet, als dieser jedoch mit 1.d4 eröffnete war das alles vergebens. Schnell wurde Maxi aus der Eröffnung heraus überspielt und verlor kurz darauf einen Bauern, welcher am Ende im Endspiel dann reichte. Nach diesem Ausgleich ging Regensburg dann durch Jana Schneider in Führung. Daniel stellt gerade sein Eröffnungsrepertoire mit Schwarz um und musste sich mit einer scharfen Caro-Kann Variante auseinandersetzen. Da hier noch etwas das Stellungsgefühl und die Erfahrung fehlen, wurde sein König kurzer Hand in die Brettmitte getrieben wo er nur durch entscheidenden Materialverlust vorm Matt beschützt werden konnte. Jonas an Brett 4 wurde mit Weiß auch von einer eher selten gespielten Variante im Sizilianisch überrascht. Hier gewinnt Schwarz zwar in der Eröffnung einen Bauern, muss aber lange eine schwierige und gedrückte Stellung verteidigen. Leider fand Jonas hier nicht die richtigen Mittel das dynamisch auszunutzten, opferte dann noch eine Qualität für einen scheinbaren Angriff, was aber letztlich nicht genug war. Beim Stand von 3:1 für Regensburg ruhten die Hoffnungen nun auf den letzten beiden Partien, welche noch völlig unklar waren. Als erstes kippte dann aber Nicolas Partie an Brett 2 zu Gunsten seines Gegners. Im Katalanisch hatte Nick Weiß seinen obligatorischen Minivorteil, den sein Gegner aber geschickt nach und nach ausgleichen konnte. Der anschließende Versuch die Stellung noch mit taktischen Mitteln zu forcieren, kostete einen Bauern, den der Regensburger dann auch souverän verwertete. Den Schlusspunkt konnten wir dann aber mit einem Sieg an Brett 6 setzten. Patrick hatte aus der Eröffnung heraus einen stabilen Vorteil, den er Zug für Zug verstärken konnte. Kurz vor der endgültigen Kapitulation seines Gegners opferte dieser einfach noch schnell mal einen Turm, welchen Patrick aufgrund von Fehlkalkulation, manche sagen da auch Schachblindheit;) nicht annahm. Zum Glück für uns war seine Stellung aber so gut, dass dadurch die Aufgabe des Gegners nur noch um 20 Züge nach hinten geschoben wurde. Der Endstand von 4:2 für Regensburg geht somit leitungsgerecht in Ordnung, auch wenn mit ein bisschen Glück mehr drin gewesen wäre. sm

Kleine Weihnachtsfeier der Schachjugend

18 Jugendliche/Kinder und 10 Eltern/Erwachsene dabei
04.12.2019  Bürgerhaus
Zum Jahresende fand im Bürgerhaus wieder eine kleine Weihnachtsfeier für die Schachjugend statt, die von Karin Lichtmannecker, Anne Astner und Abteilungsleiter Thorsten Bernhard organisiert wurde. 18 Kinder und 10 Eltern/Erwachsene ließen sich Kinderpunsch und Plätzchen schmecken. Davor und danach wurde natürlich auch Schach gespielt, ausnahmsweise wieder mit Tandem/Tridem. Im Mittelpunkt stand dabei die Ehrung von Jugendtrainer Helmut Gmeinwieser, ihm wurde von Jugend-Pressewartin Karin Lichtmannecker für sein großes Engagement mit einem Präsent gedankt. Besonders hervorgehoben wurden dabei die guten Ergebnisse seiner Schützlinge in allen Klassen. Durch das regelmäßige und anspruchsvolle Training konnten sich viele FCE-Schachspieler in der vergangenen Saison wieder mit Meistertiteln und Teilnahmen bei den "Bayerischen" und sogar Deutschen Meisterschaften schmücken.

4. Garchinger DWZ-Pokalturniere

Korbinian Forstner gewinnt sein erstes Turnier
Ivan Hrynchuk überraschend Dritter
01.12.2019  Garching   Turnierseite
Alois Forstner wurde mit dem Vereinbus, Betreuer Gerhard Spitzlsperger und sieben Kindern zum DWZ-Turnier nach Garching geschickt, das mit insgesamt 156 TN einen neuen Teilnehmerrekord bei DWZ-Turnieren aufstellte.
Amateur - Gruppe 5:  4. Maxim Klein (1264) 0 Punkte - DWZ - 137 = 1127
Amateur - Gruppe 14:  3. Jakob Paringer (1010) 1,5 Punkte - DWZ + 2 = 1012
Amateur - Gruppe 19:  4. Viola Spitzlsperger (792) 0 Punkte - DWZ +- 0 = 792
Nicht recht zufrieden können wir mit der Ausbeute in den Amateur-Klassen sein. Maxim Klein spielte zwar garnicht sooo schlecht, verlor aber alle drei Partien und musste ein DWZ-Minus von satten 137 Punkte über sich ergehen lassen. Aber Kopf hoch, das nächste Mal wirds bestimmt wieder besser! Jakob Paringer hatte zwar mit 1,5 aus 3 ein ausgeglichenes Punktekonto, der erhoffte DWZ-Sprung blieb aber leider aus. Magere zwei Pünkterl hat er jetzt mehr. Und auch Viola Spitzlsperger hatte leider nicht ihren besten Tag, sie verlor alle drei Spiele ziemlich sang- und klanglos und hatte insofern Glück, dass ihre Gegner alle drei ohne DWZ waren, und sie damit nichts verlor. Aber im Training spielt sie schon viel besser, konnte es aber in Garching leider noch nicht zeigen.
U12 (19 TN):  9. Andy Lupusor (803) 2,5 Punkte - DWZ + 20 = 823
Der 9. Platz von Andy Lupusor, also ziemlich genau in der Mitte der 19 Teilnehmer, stellte zufrieden, mehr aber nicht. Er verlor gegen die DWZ-lose spätere Sechste, und gewann dann zweimal gegen schwächere Gegner, die ebenfalls ohne DWZ waren. In der 4. Runde eine Niederlage gegen den Zweiten (933 DWZ), und als Abschluss noch ein Remis gegen den Zehnten. Das ergab zusammen 2,5 aus 5 und ein DWZ-Plus von 20 Punkten.
U10 (29 TN):  1. Korbinian Forstner (911) 4,5 Punkte - DWZ + 134 = 1045
U10:  3. Ivan Hrynchuk (-) 4 Punkte - DWZ neu 934
U10:  25. Marlene Spitzlsperger (728) 1,5 Punkte (1x spielfrei) - DWZ - 16 = 712
In der mit 29 Teilnehmern am Stärksten besetzte U10-Gruppe spielten unsere beiden Buben großartig auf. Korbinian Forstner (911), der schon bei Internationalen Turnieren in London und in seiner Großeltern-Heimat Polen aufhorchen ließ, war diesmal in sehr guter Form. Die Aufforderung seines Trainers, diesmal keine Experimente zu machen, sondern möglichst das Turnier zu gewinnen, befolgte er tatsächlich! Es begann mit zwei Siegen gegen DWZ-lose, hatte aber dabei Glück, dass der spätere Fünfte mit einem Turm mehr, in ein Grundreihenmatt tappte. Dann ein schöner Sieg mit zwei Mehrbauern gegen den Topgesetzten Georg Burmeister (992) und in der 4. Runde noch ein Sieg gegen den späteren Zweiten, Marco Limmer (896). Sein Vereinskamerad Ivan Hrynchuk, bis dahin noch DWZ-los, bot in der 1. Runde gegen Vladislav Barsov (827) im 16. Zug mit über 3 Punkten Vorsprung (Quali und Bauer) Remis, weil ihm sein Trainer sagte, dass er unbedingt mindestens ein Remis braucht, um endlich DWZ zu erhalten. Das nahm er in diesem Fall leider zu wörtlich, grins. Aber dann drehte er mächtig auf und gewann drei Partien, ebenfalls alle mit DWZ. Nach vier Runden lag er mit 3,5 Punkten hinter Korbinian sogar auf Rang 2! Und so kam es, wie es kommen musste: Ivan und Korbinian trafen in der letzten Runde im Kampf um den Gesamtsieg aufeinander. Zunächst ausgeglichen, verpasste Korbinian im 14. Zug den Gewinn. Danach gings noch ein paar Züge wieder ausgeglichen weiter mit leichten Vorteilen für Korbinian. Aber als Ivan dann Remis bot, nahm er doch gleich an, weil das Remis ja auch zu seinem Gesamtsieg reichte. Der erste Turniersieg für Korbinan war also geschafft und sehr erfreulich auch die DWZ-Steigerung um 134 Punkte auf jetzt 1045. Und fast genauso gut der 3. Platz von Ivan und er wird jetzt auf Anhieb mit 934 DWZ notiert. Es bleibt zu hoffen, dass sich unser Team (mit Laura Huber 1145, Korbinian Forstner 1045, Ivan Hrynchuk 934 und Andy Lupusor 823) bei den Deutschen U10-Mannschaftsmeisterschaften ab 27.12. in Magdeburg unter den 40 Mannschaften in der vorderen Hälfte platziert.
Marlene Spitzlsperger (728) war als letzte mit DWZ auf Rang 16 gestartet, verlor die ersten beiden Partien, spielte dann ein Remis, verlor nochmal und hatte dann spielfrei. Mit 1,5 Punkten belegte sie am Ende Rang 25.

U20-Bayernliga und Landesliga Süd Rd2+3

Erste verliert gegen Erlangen und gewinnt gegen Schwandorf
Zweite spielt gegen Garching 2:2
30.11.2019  Schwandorf und Bürgerhaus
U20-BayernligaFC Ergolding - SC Erlangen  2,5:3,5
Am zweiten Spieltag der U20-Bayernliga musste unsere erste Mannschaft in Schwandorf gegen den starken Aufsteiger Erlangen und die Hausherren Schwandorf antreten. 
Gegen Erlangen begann es zunächst sehr gut, denn sowohl Sebastian als auch Patrick konnten ihre nominell schwächeren Gegner in taktischen Partien überspielen und somit stand es schon nach zwei Stunden 2:0 für uns. An den übrigen Brettern standen jedoch die Erlanger meist etwas aussichtsreicher. Als erster musste hier Daniel an Brett 1 seinem Gegner gratulieren. In einer scharfen Variante in der Caro-Kann Verteidigung mit unterschiedlichen Rochaden war alles lange ausgeglichen, bis Daniel kurz vor der Zeitkontrolle taktisch daneben griff und aufgeben musste. Maxi wählte gegen Hetzner eine Bauernraubvariante in der sizilianischen Verteidigung und kam dadurch langfristig unter Druck. Er konnte diesen zwar neutralisieren aber bei reduziertem Material war das Remis unausweichlich. Beim Stand von 2,5:1,5 für uns mussten entweder Jonas oder Nicolas den noch nötigen Punkte einfahren. Jonas hatte früh in der Eröffnung einen Turm gegen Läufer und Bauer geopfert was auf den ersten Blick auch vielversprechend aussah. Kurz danach übersah er jedoch eine taktische Finesse, sodass daraus eine komplette Figur wurde und er nach zähem Kampf aufgeben musste. Nicolas hatte gegen seinen nominell stärkeren Gegner mit Weiß nicht viel herausholen können, stand jedoch solide und ein Remis wäre schon nach eigenen Aussagen forciert möglich gewesen. In Zeitnot sah er jedoch noch eine Möglichkeit auf Gewinn zu spielen, übersah aber auch hier eine positionelle Drohung. Dies hatte viel Zeit gekostet und zu einer schwierigen Stellung geführt. Aufgrund der verkürzten Zeitkontrolle in dieser Liga musste er nun 40 Züge auf Inkrement (5 Sekunden Bonus pro Zug) spielen und verlor nach 95 Zügen aufgrund von mangelnder Zeit, was der Gegner auch gut ausnutzte. Somit ging die Begegnung etwas unglücklich mit 2,5:3,5 an die Mannschaft aus Erlangen.
SK Schwandorf - FC Ergolding  1:5
Gegen die nominell etwas schwächeren Schwandorfner war am Nachmittag dann Wiedergutmachung angesagt und es begann genauso gut an wie am Vormittag. Patrick konnte seinen Gegner mit Schwarz in einer scharfen italienischen Partie mit heterogenen Rochaden nach ein paar ungenauen Zügen forciert Matt setzten. Kurz danach gewann Jonas seine Schwarzpartie in positionell überzeugender Manier. Er verpasste seinem Gegner in der englischen Eröffnung einen Isolani auf d3 und als dieser den dann mit allen Figuren zu verteidigen versuchte beendete ein kluger Königsangriff kurzer Hand die Partie. Als nächstes konnte Maxi einen vollen Punkt vermelden. Er hatte zwar in der Eröffnung die Züge vertauscht und somit seinem Gegner eine gute Stellung beschert, aber das hinderte ihn nicht daran alle verfügbaren Kräfte notgedrungen auf den gegnerischen König zu konzentrieren. Diesem Druck war sein Gegner nicht gewachsen und er wurde kurz darauf Matt gesetzt. Sebastian wählte als Eröffnung das scharfe schottische Gambit, konnte sich aber nicht mehr an alle Feinheiten erinnern und fand auch dann nicht immer die besten Züge. Sein Gegner hatte zwar ein deutliche DWZ Defizit, konnte aber die Bauern sinnvoll zurück geben und somit endete die Partie Unentschieden. Schon nach knapp drei Stunden komplettierten dann Daniel und Nicolas das Endergebnis. Daniel konnte auf Brett 1 nie wirklich einen Vorteil im Damengambit nachweisen und da sein Gegner auch nur auf Ausgleich aus war (er bot schon im ersten Zug Remis an), war die Punkteteilung eine logische Konsequenz. Nicolas spielte mit Schwarz seine gewohnte Dreiecksverteidigung und wurde von der Vorbereitung seines Gegners überrascht. In der Marschall Gambit Variante opferte sein Gegner zeitweise drei Bauern für eine starke Initiative und Nicolas kannte auch nicht mehr alle Zugfolgen so genau. Aber auch sein Gegner machte dann ein paar vorsichte Züge und dadurch konnte Nicolas seine Bauernvorteile zu einem vollen Punkt verwerten. Somit konnte der erst Sieg mit 5:1 in der Bayernliga verbucht werden.
Als nächstes steht nun das Nachholspiel am 7.12. den Top Favoriten Regensburg auf dem Programm. sm

Gerechtes Remis in mehreren Etappen
U20-Landesliga Süd
FC Ergolding2 - SC Garching  2:2
Schreck in der Morgenstunde: Ich saß um 10:05 noch gemütlich mit Gästen beim späten Frühstück, als das Telefon klingelte. Garchings Betreuer hatte sich vertan und meinte, wie immer beginnen Schachturniere gewöhnlich um 10°° und er sei mit seiner Mannschaft bereits im Bürgerhaus. Er hatte übersehen, dass die Einzelrunden der Bayerischen U20-Ligen immer um 14°° beginnen, wenn sie nicht anders vereinbart wurden. Natürlich wollte ich unsere Gäste nicht vier Stunden warten lassen und versuchte unser Team zusammenzutrommeln und dann sollte eben Spielen, wer erreichbar war. So konnten die ersten beiden Partien an Brett 1 und 3 um ca. 10:50 begonnen werden. Unser Vierer weilte mit seiner Familie in Regensburg, saß aber dann auch schon gegen 12:20 am Brett, nur Maria konnte auch nach vielen Versuchen leider nicht viel früher erreicht werden, sie begann ihre Partie gegen 13:20. Und da das Spiel an Brett 4 fast drei Stunden dauerte, war das lange Etappenmatch erst gegen 15:15 beendet. Immerhin konnten unsere Gäste früher die Heimfahrt antreten, als es bei einem Beginn um 14°° gewesen wäre.
An Brett 3 war die Partie zwischen Tobias Lange (1405) und Christoph Fronhöfer (1484) bis zum 20. Zug einigermaßen ausgeglichen. Aber dann passierte dem Garchinger ein Springereinsteller, Christoph gewann danach noch zwei Bauern und ließ auch im Endspiel nichts mehr anbrennen. Nach 1:07 Std. und 48 Zügen stand es 1:0 für Ergolding.
Am Spitzenbrett war Denis Werner (1925) gegen Dimitri Alexandrov (1718) natürlich der klare Favorit. Der Ergoldinger hielt bis zum 21. Zug gut mit, und hatte nach ein paar Ungenauigkeiten bis zum 31. Zug wieder Ausgleich. Dann der entscheidende Fehler bereits in Zeitnot, als er im 41. Zug einen Bauer verlor. Der routinierte Garchinger ließ sich danach nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegte nach genau drei Stunden und 50 Zügen zum 1:1-Ausgleich. 
Maria Kühne (1673) lieferte an Brett 2 gegen Daniel Müller (1562) eine spektakuläre Partie ab. Nach nur fünf Zügen war sie schwer in der Bredoulle, ihr Gegner konnte mit eine Springergabel auf f2 einen Turm gewinnen. Sie überlegte lange, sehr lange, gefühlt fast eine halbe Stunde, an ihrem 6. Zug und fand dann die richtige Fortsetzung. Als der Garchinger im 8. Zug rochierte, war der Ausgleich geschaffen und Maria stürmte munter weiter. Mit Dame, Läufer und Springer war ein Mattnetz gesponnen, das mit einem Läuferopfer auf h6 gipfelte. Danach gab es mit dem feinen Zug f6 kein Entrinnen mehr und es stand nach nur 47 Minuten 2:1 für Ergolding.
An Brett 4 zwischen Felix Handschuh (1420) und Katja Frowein (1251) wurde noch lange um den Sieg gekämpft. Im 15. Zug  ein Fehler von Felix, nach dem Katja geschickt einen Springer für zwei Bauern gewann. Dann noch ein Fehler im 24. Zug und die Garchingerin hatte nach 27 Zügen einen Läufer gegen einen Bauer mehr. Erstaunlich, wie die DWZ-Schwächere dann ihren Vorteil im Endspiel mühelos zum sicheren Sieg und damit zum gerechten 2:2-Ausgleich beendete. gw

Regionalliga Süd-Ost und Bezirksliga-West Rd3

Mißglückte Heimpremiere gegen den Tabellenführer
Zweite gewinnt in der JVA
23.+24.11.2019  Bürgerhaus und Straubing
Regionalliga Süd-Ost:  FC Ergolding - SC Gröbenzell2  3:5
Zum erstmaligen Heimspiel der neuen Saison in der Regionalliga Süd-Ost empfing in der 3. Runde unsere Erste als Neuling und Aufsteiger Tabellenführer SC Gröbenzell 2 zum fälligen Punktekampf. Nach Sieg und Niederlage zu Beginn der Meisterschaft auch diesmal ein zähes Ringen mit viel Spannung über diverse Stunden um jeden noch so kleinen Vorteil. Das Team musste am Ende eine recht unglückliche und vermeidbare 3:5-Niederlage einstecken. Auf alle Fälle war mehr drin, einige Duelle verliefen unerklärlich in die verkehrte Richtung. Was noch fehlt, ist eine in dieser Liga notwendige Cleverness mit Chancenverwertung. Wie heißt's im Fußball so schön, mit dem Spielvelauf sehr zufrieden, mit dem Ergebnis nicht. 
Am Spitzenbrett von FM Stefan Mooser wurden keine Gewinnmöglichkeiten beiderseits erspäht, somit eine friedliche Punkteteilung gegen Anton Schmidt, Exspieler vom SK Landshut. Auch bei Nicolas Mooser (Brett 2) wurde trotz möglicher Stellungsvorteile mittels Remis die Friedenspfeife geraucht. Eine Galavorstellung lieferte erneut Maximilian Lohr (4) ab. Sein Gegner bekam seine Pirc-Verteidigung nicht in den Griff, büßte im Laufe des Gefechtes einen Turm ein und das war dann doch zu wenig für dessen Vorstellung. Er bleibt mit jetzt drei aus drei das Aushängeschild der Ergoldinger Denksportler. Ein Missgeschick passierte Erich Kreilinger (6) in remisverdächtiger Stellung. Er übersah den 40. Zug der Zeitkontrolle und schon war das Punktgeschenk auf der Gästeseite. Auch bei Markus Mock (5) schien sich alles auf ein Remis einzupendeln, doch ein Minusbäuerlein im Endspiel kostete schließlich Haus und Hof. Jonas Hammerl (8) marschierte bei seinem Sizilianer mit erobertem Qualitätsvorteil Richtung vollem Punktgewinn, doch sein listig spielender Brettnachbar konnte sich noch ins Remis retten. Sebastian Astner (7) startete bei gegensätzlicher Rochade ein starkes Angriffsspiel, doch sein noch raffinierter reagierender Kontrahent konnte trotz Zeitnotprobleme siegreich sogar mit Mehrfigur das rettende Ufer erklimmen. Als einer von fünf eingesetzten Nachwuchskräften war Daniel Lichtmannecker (3) mit Mehrfigur klar auf der Siegestraße, doch leider war ihm Schachfortuna nicht wohlgesonnen. Urplötzlich war diese wieder weg und somit wurde es nur eine Punkteteilung. ak

Souveräner Sieg bei der JVA in Straubing
Bezirksliga-West:  JVA Straubing - FC Ergolding2  2,5:5,5
Bozidar S. - W. Jagst
 (4) 0:1 Königsindisch, 26 Züge. Wilfried konnte als Nachziehender seinen Gegner wohlüberlegt langsam und sicher in den Schwitzkasten bringen. Als dieser nach einem Turmschachgebot seine Dame verlor, war der Vergleich zu seinen Gunsten entschieden.
P. Hofmann (3) - Frank W. 1:0 Paul nach grundsolidem Spiel mit Mehrfigur für zwei Bauern zum ungefährdetem Sieg. So einen Vorteil läßt sich eben ein guter Spieler nicht mehr nehmen, kann den Rest der Partie bei einem dortigen Haferl Kaffee genießen.
Michael K. - R. Sowka (8) 0:1 Spanisch, 38 Züge, 1.57 Std. Rafael konnte nach entgegengesetzter Rochade nach herzenslust am gegnerischen Königsflügel attackieren, das fast logische Ergebnis war nach eingesammeltem Figurenmaterial ein voller Punktgewinn.
Andrei K. - J. Kollmeder (6) 1/2 Vierspringerspiel, 39 Züge, 2.20 Std. Als im Laufe des Duells alle 14 Offiziere das zeitliche segneten, blieben auf beiden Seiten jeweils sieben Bauern übrig und das bedeutete ohne Gewinnmöglichkeiten eine friedliche Punkteteilung.
Günter G. - A. Königl (2) 1/2 Königsindisch, 27 Züge, 2.56 Std. Für mich ein alter Bekannter in all den dortigen Jahren, nach Griesbach und der VMS schon die 9. Runde am Stück. Trotz leichter Stellungsvorteile nahm ich sein Remisangebot an, der Mannschaftskampf war da bereits entschieden.
A. Kosinoga (5) - Lev G. 1:0 Holländisch, 47 Züge, 4.20 Std. Anton hatte bis zum Endspiel Stellungsvorteile aufzuweisen. Als er jedoch eine Figur einstellte, schien die Sache negativ gelaufen. Doch postwendend brachte sein Freibauer der 6. Reihe nach Turmschachgebot die Entscheidung zu seinen Gunsten. 
Dr. St. Fickel (7) - Michael K. 0:1 Nimzowitsch-Verteidigung, 59 Züge, 4.30 Std. Ab 10. Zug startete sein Gegner auf seiner Königsseite einen starken Angriffswirbel, am Ende blieben bei Stephan nur der blanke Turm mit Springer gegen Dame und diverse Bauern übrig, das reichte zum einzigen Sieg für die JVA, es war nur noch Ergebniskosmetik.
V. Simin (1) - Jürgen H. 1/2 Damengambit, 68 Züge, 5.45 Std. Als Letzter kam Vladimir nach fast sechs Stunden ins Ziel. Trotz eines Mehrbauern im Endspiel reichte es gegen den JVA-Spitzenspieler nur zu einer Punkteteilung, nachdem sich dieser gekonnt gegen eine Niederlage stemmen konnte. ak

Vereinsmeisterschaft - Rd3

Vladimir Simin übernimmt die Spitze
Maxim Klein in der B-Gruppe vorn
22.11.2019  Bürgerhaus   VMS
E. Kreilinger - S. Astner
 1:0 Damenbauernspiel /Colle, 42 Züge, 3.30 Std. Als alter Routinier konnte Erich alle stürmischen Angriffsversuche von Sebastian abwehren. Auch ein Figurenopfer verlief im Sande, mit diesem Vorteil war der Siegesweg nicht mehr allzu schwer.
J. Kollmeder - V. Simin 0:1 Sizilianisch, 38 Züge, 3.34 Std. Johann hielt sich gegen Favorit Vladimir lange Zeit sehr beachtlich. Erst sein späterer Bauernverlust ließ die Partie kippen, ließen die Lichter langsam und verlustig ausgehen.
A. Kosinoga - B. Bilyavskyy 1/2 Damenindisch, 54 Züge, 3.45 Std. Borys wählte diesmal als Nachziehender die Angriffsvariante. Doch mit Gewalt konnte er den erhofften Gewinn nicht einfahren, seine Grenzen wurden ihm von Anton aufgezeigt, am Ende eine friedliche Punkteteilung.
A. Königl - D. Alexandrov 0:1 Zweispringerspiel, 65 Züge, 4.48 Std. Das war an diesem Abend mit Bad Griesbach die 8. Runde infolge, an die 9. Runde am Samstag bei der JVA dachte ich mit grausen. Dimitri quälte mich fast 5 Stunden ohne Mitleid, sein Freibauer kostete mich zuletzt Haus und Hof. 
M. Vladimirov - P. Helmbrecht 0:1 Französisch, 37 Züge, 29 Min. Eine durchgeführte Turnierpartie auf der Basis Schnellschach. Sicherer Punktgewinn für Paul mit Bauerngewinn schon in der Eröffnung nach dem Motto, wer den vorletzten Fehler macht, der gewinnt.
M. Klein - L. Huber 1:0 Damengambit, 47 Züge, 3.35 Std. Maxim wurde seiner Favoritenrolle als DWZ-stärkerer Spieler gerecht, nach Bauerngewinn und -verlust jedoch ein ausgeglichenes Spiel. Im Endspiel ließ sich Laura unnötig die Butter vom Brot nehmen. Der vermeintlich gute Zug Se4 von Maxim war eigentlich der Verlustzug, statt Df5 wäre hxg3 der Gewinn gewesen!
Nachholspiel am 06.12.:
T. Arnold - M. Meier 1:0   Zweispringerspiel, 58 Züge, 2.12 Std. Martin verlor schon in der Eröffnung zwei Bauern, wobei Tobias einen Drillingsbauern vorzeigen musste. Im Endspiel verteidigte sich Martin nicht optimal, sodass urplötzlich ein Freibauer Richtung Ziel stürmte und das kostete ihm eine Figur. Das Übergewicht von Tobias wurde zu groß und zwang Martin zur Aufgabe. 
Nachholspiel am 20.12.:
D. Lieder - J. Hammerl  0:1 Englisch, 33 Züge, 1.49 Std. Eine interessante Ausgangslage, Jonas musste gegen seine sonst übliche Eröffnungswahl spielen. Ab dem Mittelspiel so ab 14. Zug neigte sich die Waage unter Mithilfe von Dominik auf die Seite von Jonas. Die Entscheidung dann im 20. Zug durch ein feines Turmopfer auf e2, das kostete Dominik nach tödlicher Mattdrohung dessen Dame und somit auch die Partie. Als Favorit und Titelverteidiger konnte sich Jonas gegen Nachwuchs Dominik ohne große Mühe erwartungsgemäß durchsetzen. ak

U10-Schnellschachturnier in Ziebice

Korbinian Forstner wurde 17.
16.11.2019  Ziebice (Münsterberg)/POL  Turnierseite
7 Runden, Bedenkzeit 15 Minuten
Startnummer 9,  mit 4,5 Punkten auf Rang 17 der 74 Teilnehmer
Rd1: Korbinian Schwarz mit Lettisch gewonnen
Rd2: Weiß mit Königsgambit gewonnen
Rd3: Schwarz, wieder mit Lettisch gewonnen
Rd4: Springer versehentlich geopfert, Remis
Rd5: Dame übersehen
Rd6: verloren
Rd7: gewonnen

22. Senioren-Open Bad Griesbach

Die beiden Ergoldinger blieben hinter den Erwartungen
15.-21.11.2019  Bad Griesbach   Turnierseite
37. (StNr 24) Anton Königl DWZ+16 - 41. (StNr 22) Borys Bilyavskyy DWZ -53
Der frühe Termin im November lockte in den neuen und vergrößerten Spielsaal die Rekordzahl von 60 Teilnehmern incl. 5 Titelträger aus 5 Nationen in die Bäderstadt, wobei die Ergoldinger Schachabteilung diesmal wieder mit einem Duo vertreten war. Das Turnier über 7 Runden in einem dortigen Kurhotel nahmen Borys Billyavskyy und Anton Königl in Angriff. Nach täglichen spannenden Duellen für alle Spieler und Kiebitze konnte sich erstmals IM Ivan Hausner aus Tschechien, spielend für den SC Bayerwald Regen, mit 5,5 Punkten und besserer Wertung knapp vor Karl-Heinz Jergler vom SC Rottal/Inn mit ebenfals 5,5 Pkt. und einem Buchholzpunkt weniger durchsetzen. Auf Stockerlplatz 3 der Schlusstabelle WIM Helene Mira aus Bregenz/Österreich mit 5 Pkt. und weiteren fünf Spielern mit 5 Pkt. Das Turnier war auch diesmal wieder stark besetzt. Werner Schubert war als Spielleiter leider verhindert, am Ende vermisste man eine vorläufige DWZ-Tabelle.
Bis zur Runde sechs konnte ich mich noch recht wacker behaupten, drei mal mit Weiß gewonnen und drei mal mit Schwarz gegen starke Gegner verloren. Bei den Schwarzpartien hatte ich in Runde 2 die Österreichische Staatsmeisterin WIM Helene Mira (ELO 2055) vor der Flinte. Ein Qualiopfer im Endspiel hätte zu 90 % ein Remis gebracht. Der Gipfel der Enttäuschung dann in der 7. und letzten Runde mit Weiß gegen Dr. Hans Mahrla. Mit einem Mehrbauern incl. Mehrfigur und zwei Freibauern war ich klar auf Gewinnkurs, übersah jedoch nach rund fünf Stunden seinen tödlichen Damenzug mit der Drohung Matt oder Turmverlust, die Partie war dann nicht mehr zu retten. So wurde es mit nur 3 Pkt. ein bescheidener 37. Platz statt der möglichen 4 Pkt. und dem 16.Platz! ak

Landesliga Süd Rd2+3

Unentschieden gegen Vaterstetten-Grasbrunn
Zweites Match knapp verloren
16.11.2019  Isen   Ligamanager
Start in die Landesliga
Kurioserweise aus Termingründen mit der 2. und 3. Runde
Landesliga Süd: FC Ergolding2 - SC Vaterstetten-Grasbrunn  2:2
In der 1. Runde der U20 Landesliga Süd trat unsere 2. Mannschaft gegen den leicht favorisierten SC Vaterstetten-Grasbrunn an. Dimitri, Maria und Christoph begannen ihre Partien relativ gleich. Die Eröffnungen liefen nicht wirklich gut. Maria und Dimitri mussten Qualitätsverluste hinnehmen. Dank der großzügigen Mithilfe ihrer Gegner konnten sie sich aber wieder herankämpfen. Für Dimitri reichte es sogar noch für einem Sieg, während Maria remis spielte. Christoph hatte weniger Glück. Die vermasselte Rochade und ein schnelles Eindringen des Gegeners in seine Stellung dezimierten seine Bauernzahl kontinuierlich. Die Partie ging verloren. Felix konnte sich eine aktive Stellung aufbauen und hatte nach einer geglückten Kombination einen Mehrbauern. Dieser reichte im Enspiel aber nicht zum Sieg. Das Unentschieden bedeutete aber zumindestens den Ausgleich zum 2:2.
FC Ergolding2 - SV Isental  1,5:2,5
Nachdem alle vier Ergoldinger in der 1. Runde einige Zeitprobleme hatten, gingen sie die 2. Runde gegen den SV Isental zügig bis viel zu schnell an. Dimitri ließ bei seinem ungestümen Angriff das Eindringen des Gegners in seine Königsstellung zu, die am Ende tödlich war. In Maria's Partie waren alle Leichtfiguren recht schnell vom Brett verschwunden. Das führte zu einer Pattsituation in der keiner der Spieler einen nachhaltigen Vorteil erringen konnte. Christoph gewann durch eine Fesselung einen Bauern, dem noch zwei weitere folgten. Der Rest war Formsache. Felix rochierte mutig, besser gesagt übermütig in die falsche Richtung und sah sich der geballten Streitmacht seines Gegners gegenüber. Dessen Angriff hatte Felix nicht viel entgegenzusetzen. So blieb am Ende nur eine 1,5:2,5-Niederlage. rk

Schnellschachturnier in Krasnogorsk/RUS

Gute Platzierungen
FC Ergolding reist nach Russland

15.+17.11.2019  Krasnogorsk/RUS
Mannschaftskämpfe - Schnellschach
1. Platz für das Team Ergolding/Nowosibirsk
2. Platz für die Kindermannschaft Ergolding/Istra
Einzelturniere - Schnellschach
2. Platz beim Erwachsenenturnier FM STefan Mooser
2. Platz beim Kinderturnier Sebastian Astner
Als uns aus dem Nichts eine Einladung zum Schachturnier „Goldener Turm“ in Russland erreichte, war die Überraschung groß. Da eine bereits eingeplante Mannschaft wohl kurzfristig abgesprungen war, suchte die Turnierorganisation eine andere deutsche Mannschaft als Vertretung und stieß über Umwege auf unsere Schachabteilung. Schnell hatten sich vier begeisterte Jugendliche (Nikolas Mooser, Sebastian Astner, Jonas Hammerl und Daniel Lichtmannecker) gefunden, die sich in Begleitung von FM Stefan Mooser und Karin Lichtmannecker am 14.11.19 in freudiger Erwartung in das Flugzeug nach Moskau setzten, um diese einmalige Gelegenheit dankbar anzunehmen. Denn nicht nur der schachliche Erfolg stand bei diesem Event im Vordergrund, sondern vielmehr auch der kulturelle Austausch zwischen Russen und Deutschen. Zu diesem Zweck wurden die Schachspieler auch in Gastfamilien untergebracht, die mit uns die gemeinsame Zeit zwischen den Schachturnieren verbrachten. Austragungsort der beiden Turniere war die Stadt Krasnogorsk, eine Satellitenstadt Moskaus mit rund 125.000 Einwohnern. Nach dem anstrengenden Anreisetag fand am zweiten Tag das Team-Turnier statt. Jeweils zwei deutsche Schachspieler spielten gemeinsam mit zwei russischen um den ersten Platz. Getrennt wurde in Kinder- und Erwachsenenturnier. Bei den Erwachsenen konnte die Mannschaft von Jonas und Daniel auch dank der bärenstarken Russen aus Novosibirsk  den ersten Platz erringen. Nick konnte sich mit seiner Mannschaft den dritten Platz bei den Kindern sichern. Am nächsten Tag wurde kein Schach gespielt, stattdessen erhielten wir dank einer Führung durch den Kreml und durch Moskau genauere Einblicke in die Lebensweise der Russen. Besonders auffällig ist das unglaubliche Verkehrschaos, wodurch Staus bis zu drei Stunden zum Alltag gehören. Am folgenden Tag stand das Einzelturnier auf dem Programm, bei welchem Stefan bei den Erwachsenen den guten zweiten Platz erreichte; er selbst war jedoch nicht völlig zufrieden, da ohne einen vermeidbaren Fehler auch der erste Platz durchaus möglich gewesen wäre. Auch Sebastian konnte sich über den zweiten Platz bei den Kindern freuen, was sogar mit einem kleinen Geldpreis verbunden war. Am Abschlussabend saßen alle Teilnehmer sowie Gastfamilien in einem Cafe gesellig beisammen, während alle teilnehmenden Vereine sich in einer kurzen Präsentation vorstellten. Tags darauf stand leider bereits der Moment des Abschieds von den Gastfamilien an, denn nach vier ereignisreichen Tagen ging es für uns zurück in die Heimat. Das Turnier war für uns alle eine einmalige Erfahrung, da sich nicht oft Gelegenheiten bietet, mit anderen Kulturen so nah in Kontakt zu treten und so ein völlig anderes Leben als wir das gewohnt waren, hautnah mitzuerleben und für vier Tage mitzuleben. Wir alle haben das Event sehr positiv erlebt und sind uns einig, die Reise gemeinsam wieder anzutreten, falls wir (hoffentlich) nächstes Jahr erneut eingeladen werden. dl 

Regionalliga Süd-Ost und Bezirksliga-West

Erste verliert in Starnberg
Zweite gewinnt gegen Straubing2 souverän
10.11.2019  Starnberg und Bürgerhaus
Eine zu hohe Hürde für unser Schachteam in Starnberg
Regionalliga Süd-Ost:  SC Starnberg - FC Ergolding  5,5:2,5
Unsere Erste musste in der 2. Runde der Regionalliga Süd-Ost beim spielstarken SC Starnberg mit vier eingesetzten Nachwuchskräften etwas Lehrgeld als Neuling der Liga bezahlen, unterlag deutlich trotz erbitterter Gegenwehr mit 2,5:5,5, nach langer Zeit wurde wieder einmal eine Niederlage notiert. Nach dem Verlauf der Gefechte war mehr drin, doch die Schachfortuna war den Ergoldingern nicht wohlgesonnen. Mit gegenwärtig 2:2 Mannschaftspunkten liegt das Team im gesicherten Mittelfeld der 10-er Tabelle, punktgleich auf Platz zwei bis neun. Der Zieleinlauf kurz im Detail:
Junior Sebastian Astner (Brett 7) erreichte bis zum Endspiel Material- und Stellungsgleichstand, für beide Seiten waren keine Vorteile erkennbar, somit eine friedliche Punkteteilung und die war die einzige an diesem Spieltag. Im Mittelspiel bei Nikolas Mooser (2) ein hoffnungsvoller Qualitätsvorteil für den jungen Ergoldinger, doch es folgte später ein doch überraschender feindlicher Figurengewinn und der brachte sein Gehäuse zum Einsturz, somit voller Punkt für den Gastgeber. Daniel Lichtmannecker (3) probierte es mit einem Damengambit, doch im Endspiel gingen mittels Bauern- und Figurenverlust die Lichter aus, keine Chance mehr für Ergolding's Nachwuchshoffnung. Am Spitzenbrett hatte FM Stefan Mooser das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Material und Stellung waren im Endspiel im Gleichstand, doch der Heimspieler übersah den 40. Zug der Zeitkontrolle, daher Punkt für Ergolding. Bei Vladimir Simin (8) ging sein Königsinder voll in die Hose, Stellungsnachteile zuguterletzt mit Bauern- und Figurenverlust brachten den Partientod auf Ergoldinger Seite. Markus Mock (5) konnte im Endspiel eine sich ergebende aufgabenreife Stellung in wenigen Zügen nicht verhindern, die Alternative lautete Damenverlust oder Matt, somit ganzer Punkt für Starnberg. Erich Kreilinger (6) hatte Stellungsnachteile und Probleme im Mittelspiel auch mit seinem eingesperrten Läufer, dessen Opfer für zwei Bauern halfen auch nicht. Nach einem Springer Schachgebot mit Damenverlust war die Vorstellung zu Gunsten des Starnbergers beendet. Seinen zweiten Sieg in der neuen Saison feierte und damit Ergebniskosmetik betrieb der erst 15-jährige Maximilian Lohr (4). Der wohlüberlegter Weg ging über Qualitätsgewinn im Mittelspiel und dazu ein Freibauer im Endspiel, sein Kontrahent konnte nur noch die weisse Fahne hissen. ak
Keine Chance für die Straubinger Gäste
Bezirksliga-West:  FC Ergolding2 - SC Straubing2  7:1
Die Ergoldinger Zweite errang in der 2. Runde der BZL-West zu Hause gegen einen überforderten SC Straubing2 mit 7:1 einen ungefährdeten Kantersieg, ließ ihren Gegnern nach einer wohlüberlegten Gesamtleistung nicht den Hauch einer Chance. Leicht war es meist trotzdem nicht, kein Duell ging über Remis. Die Partien kurz im Detail nach Zieleinlauf:
Rafael Sowka (8) - Sven Dillmann 0:1 Italienisch, 31 Züge, 1.23 Std. Völlig überraschend gingen die Straubinger mit 1:0 in Führung. Rafael spielte ungewohnt Harakiri, unterschätzte seinen viel DWZ-schwächeren Gegner vollends und musste im Endspiel mit einem Turm weniger die Segel streichen. Da die restlichen Partien alle gewonnen wurden, war es nicht so tragisch.

Ronald Kühne (6) - Viktor Alwendinger 1:0 Damengambit, 26 Züge. Kurios das zweite Ergebnis, beim Gegner bimmelte das Handy und schon war der Ausgleich geschafft. Am Rande sei vermerkt, Ronald stand stellungsgemäß total vor dem Punktgewinn, so ging es halt etwas schneller.
Patrick Sowka (2) - Siegfried Foierl 1:0 Damengambit, 22 Züge, 2.50 Std. Patrick spielte gegen den Straubinger Routinier voll konzentriert mit viel Übersicht, schaffte zuguterletzt entscheidenden Qualigewinn. Vorm anstehenden Figurengewinn unterschrieb sein Gegenüber die Kapitulation.
Daniel Schied - Tobias Denk (3) 0:1 Grünfeld-Verteidigung, 27 Züge, 3.13 Std. Tobias lieferte wieder eine sehenswerte Partie ab. Im Endspiel wurde sein Gegenüber trotz Qualiminus mit seinen restlichen Figuren siegbringend regelrecht überrollt, dieser konnte nur noch kopfschüttelnd gratulieren.
Ronny Rahman (4) - Rainer Kutheil 1:0 Nimzoindisch, 32 Züge, 3.15 Std. Auch Ronny konnte seinen Kontrahenten massiv unter Druck setzen, ließ ihm in dessen Stellung keine Zeit zum atmen. Nach urplötzlichem Bauern- und Figurengewinn war der volle Punkt sehenswert eingefahren.
Johann Feldmayer - Dimitri Alexandrov (5) 0:1 Vierspringerspiel, 43 Züge, 3.18 Std. Dimitri verstand es mit viel Übersicht, seinem Nachbarn jegliche Chance zum Gegenspiel zu nehmen. Doch erst im Endspiel entschied ein Freibauer die Partie zu seinen Gunsten.
Ralf Dillmann - Anton Königl (7) 0:1 Sizilianisch, 45 Züge, 3.24 Std. Mein junger Brettnachbar verteidigte sich bis zum bitteren Ende recht zäh, ich konnte nur einen kleinen Mehrbauern vorweisen. Nach weiterem Bauern- und anschließendem Figurenverlust im Endspiel war natürlich die Messe gelesen.
Hans-Peter Gerl - Jonas Hammerl (1) 0:1 Englisch, 41 Züge, 3.53 Std. Als Letzter hechelte Jonas nach zähem und spannendem Ringen siegreich ins Ziel. Der Vorteil eines Mehrbauern im Zentrum brachte beim Finale die Entscheidung. ak

Vereinsmeisterschaft - Rd2

Titelverteidiger Jonas Hammerl gewinnt gegen Erich Kreilinger
Diesmal wurden alle acht Partien gespielt
09.11.2019  Bürgerhaus   VMS
Na also, geht doch, volles Programm mit acht Partien in der 2. Runde unserer VMS. Spannende und interessante Duelle mit nicht immer erwarteten Ergebnissen.
Kürzlich begannen wieder die alljährlichen Vereinsmeisterschaften mit diesmal 16 Teilnehmern in zwei Gruppen als Rundenturnier jeder gegen jeden. So mancher junge und auch ältere Spieler kann hie und da so seine Schwierigkeiten mit einem erfolgshungrigen Gegner oder mit der unerbittlich tickenden Schachuhr speziell in Zeitnot haben. Es werden sicher wieder spannende und interessante Partien über die Bühne gehen, besonders zu beachten sind natürlich wieder die erfreulicherweise sieben teilnehmenden Jugendlichen. Auch Jonas Hammerl als junger unerwarteter Meister der letzten Saison ist wiederum am Start, will seinen eroberten Meistertitel selbstverständlich verteidigen. Ob ihm das wirklich gelingt, werden auch seine brotneidgen Kollegen mit entscheiden, darunter nicht weniger als vier Ex-Meister. Erst im April 2020 kann nach insgesamt 60 Partien der alte oder neue Meister des Brettes mit den 64 Feldern und der 32 Figuren gekürt werden. ak
Schwarzer Freitag für die Schwarzspieler
Dimitri Alexandrov - Dominik Lieder 1:0 Spanisch, 20 Züge, 1.03 Std. Dimitri hatte mit Dominik's Spielaufbau in der Eröffnung keine Schwierigkeiten, ein falscher Figurenabtausch im 16. Zug kostete einen Turm und das war natürlich das Ende.
Borys Bilyavskyy - Anton Königl 1:0 Sizilianisch, 40 Züge, 2.56 Std. Bis ins Mittelspiel klare Stellungsvorteile meinerseits, dann folgten einige unverständliche nicht optimale Zuge mit Bauern- und Qualiverlust, der Rest war für Borys einfach.
Vladimir Simin - Anton Kosinoga 1:0 Englisch, 56 Züge, 4.59 Std. Vladimir opferte im 22. Zug die Quali, als Gegenleistung zwei verbundene Zentrums-Freibauern. Im Zeitnotduell dann keine Chance mehr für Anton, der Favorit musste sich anstrengen.
Sebastian Astner - Johann Kollmeder 1/2 geschl.Sizilianer, 17 Züge, 1.32 Std. Ein doch überraschendes Remis konnte Johann gegen Ex-Meister Sebastian einfahren. Er nahm das Remisangebot an, obwohl er lt. Fritz vor Figurengewinn stand.
Jonas Hammerl - Erich Kreilinger 1:0 Königs-Indisch, 44 Züge, 4.15 Std. Eine souveräne und wohlüberlegte Vorstellung von Junior und Vereinsmeister Jonas. Seine aktivere Stellung konnte er im Endspiel nach übersehenem Qualitätsgewinn siegreich ummünzen.
Martin Meier - Martin Vladimirov 1:0 Englisch, 41 Züge, 2.01 Std. Der ältere Martin eroberte gegen Nachwuchsspieler Martin im 15. Zug nach mißglückter Eröffnungsbehandlung einen ganzen Turm. Mit diesem Riesenvorteil war der volle Punktgewinn nicht mehr allzu schwer.
Laura Huber - Tobias Arnold 1:0 Italienisch, 45 Züge, 2.08 Std. Tobias hielt sich während der Partie recht wacker, doch Laura konnte im Verlauf des Gefechtes bis ins Endspiel glatte vier Bauern einkassieren und das reichte locker zum Punkt für die Habenseite.
Paul Helmbrecht - Maxim Klein 1/2 Englisch, 26 Züge, 1.14 Std. Paul stand bis zum Endspiel mit einer Mehrfigur vor dem Gewinn, doch es fehlte die Übersicht. Maxim konnte sich mit einem raffinierten Manöver noch ins Dauerschach zur Punkteteilung retten. ak
Vorgezogene Partie der 4. Runde am 13.11.:
Laura Huber - Paul Helmbrecht 1/2. Laura spielte diesmal nicht so gut, wie in der zweiten Runde. Nach zwei Fehlern lag sie nach 13 Zügen eine Figur hinten und nach 29 Zügen lt. Fritz gar um 7,3 Punkte. Dann passierte Paul ein "Fingerfehler" und verlor nach der "berührt-geführt"-Regel einen Turm. Im Endspiel mit Springer und zwei Bauern bot Laura gegen die vier Bauern Paul's Remis, was dieser zum doch gerechten Remis nach 1:10 Std. und 38 Zügen annahm.

Ndb-Jgd-MM - 2. Runde

Dritte gewinnt klar gegen Tabellenführer Plattling
Sechste und Fünfte trennen sich Unentschieden
03.11.2019  Plattling und Bürgerhaus
Jgd-Niederbayernliga: ESK Plattling - FC Ergolding3  0,5:3,5
Der Sieg in Plattling gegen den bisherigen Tabellenführer fiel sogar noch etwas höher aus, als erwartet. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an. Schnell gings an Brett 4, als Paul Helmbrecht (1199) gegen Benjamin Plab (786) in nur insgesamt 35 Minuten siegte. Er gewann schon im 5. Zug einen Bauer und hatte nach dem Dauemntausch im 14. Zug die offene d-Linie. Im 21. Zug musste Paul eine geschickte Falle des Plattlingers umschiffen und gewann dabei einen Läufer. Den Rest schaukelte er souverän, am Ende mit Läufer und zwei Bauern, nach Hause.
Am Spitzenbrett gelang Dominik Lieder (1357) gegen Thomas Gigler (1484) eine gute Partie, die nach 27 Zügen beinahe in eine dreifache Stellungswiederholung mündete. Aber dann entschloß sich der Plattlinger doch zum Weiterspielen. Dominik tauschte die Damen und gewann im 37. Zug einen Bauer. Danach brachte sein aktiver König den Gewinn, nach 42 Zügen und 2:14 Std. blieb dem Pöattlinger nur noch die Aufgabe zum 2:0 für Ergolding.
Auch an Brett 3 konnte Maxim Klein (1264) gegen Dennis Beckel, der beim Ergoldinger Jugendopen überraschend die U10 gewann, mit einer guten Partie gefallen. Er gewann zunächst im 22. Zug einen Bauer und im 27. Zug die Qualität. Und als er im 45. Zug einen Bauer durchbrachte, war das Endspiel mit einem Turm mehr natürlich keine Kunst. Nach 2:41 Std. und 71 Zügen stand es 3:0 für unser Team.
Nach "Papierform" hätte auch an Brett 2 Simon Lichtinger (1329) gegen Alexander Gigler (1117) sicher gewinnen müssen. Er gewann dann auch im 21. Zug einen Bauer, verlor dann aber die Qualität. Im 35. Zug übersah Simon den Gewinnzug und dasselbe passierte dem Plattlinger im 37. Zug und dann nochmal Simon im 38. Zug. Es ist dann wohl extremer Zeitnot zuzuschreiben, dass sich Simon in klarer Gewinnstellung mit einer dreifachen Stellungswiederholung nach 42 Zügen und 2:48 Std. zufrieden gab. Trotzdem insgesamt ein klarer Sieg für Ergolding und damit in der Tabelle nun der Platz an der Sonne.

Jgd-Bezirksliga-WestFC Ergolding6 - FC Ergolding5  2:2
Die Sechste gegen die Fünfte, immerwieder interessant, weil Jugendwart Helmut Gmeinwieser hier zwei gleichwertige Mannschaften aufstellte, damit die Spannung (auch gegen den Dritten im Bunde, dem SK Landshut) erhalten bleibt. Dazu kamen noch zwei Ausfälle in der Fünften (Adi Tarade und Christopher Jessen), sodass zwei, der 19 Ersatzspieler mitspielen durften. Schön, wenn man so aus dem Vollen schöpfen kann! Insgesamt stehen 45 Jugendliche und Kinder in den sechs Ergoldinger U20-Mannschaften in Bayern und Niederbayern.
Nach nur 34 Minuten war die erste Partie an Brett 4 zwischen Marlene Spitzlsperger (728) und Ivan Hrynchuk () beendet. Marlene lag nach gutem Spiel und 22 Zügen mit Läufer und zwei Bauern um über 7 Punkte vorn, und übersah dann eine Dame/Läufer-Batterie von Ivan zum einzügigen Matt, 1:0 für die Fünfte. Den Ausgleich "schoss" am Spitzenbrett Stefan Mundani (1165) gegen Tobias Hampel (1082) nach 1:34 Std. Bis zum 21. Zug wehrte sich Tobias gut, aber übersah dann einen glatten Turmverlust. Danach gings rapide bergab und Stefan hatte keine Mühe mit einem Matt im 53. Zug die Partie sicher zu beenden, 1:1. An Brett 3 gewann Viola Spitzlsperger (792) gegen Andy Lupusor (803) schon im 7. Zug eine Figur und spielte dann bis zum 19. Zug gut weiter und lag klar lt. "Fritz" mit 6 Punkten vorn. Dann der erste Fehler und gleich darauf ein weiterer, und der Vorspung war weggeschmolzen. Bis zum 37. Zug noch alles offen, aber dann war nach einem Endspielfehler von Viola die Sache für Andy gelaufen, nach 1:57 Std. und 47 Zügen blieb für Viola nur noch die Aufgabe zum 2:1 für die Sechste. Drama pur an Brett 2: Jakob Paringer (1010) war eigentlich klarer Favorit gegen Martin Vladimirov (978). Jakob stürmte auch munter drauf los und gewann im 17. Zug einen Bauer, verschmähte aber im 19. Zug einen weiteren. Martin opferte im 34. Zug seinen Springer gegen zwei Bauern und Jakob machte ohne Not im 37. Zug dasselbe mit seinem Läufer. Danach hatte jeder noch einen Turm und drei Bauern, die Stellung war natürlich sehr remisig. Jakob bettelte dann mehrmals ums Remis, nicht beachtend, dass dann seine 5. Mannschaft schon verloren hätte. Der Jugendleiter lehnte ab und tatsächlich passierte dann Martin 73. Zug nach Bauerngewinn der entscheidende Fehler, er übersah ein Matt in eins! Nach 2:10 Std. stand es dann doch noch 2:2 Unentschieden, was beiden Mannschaften bei noch ausstehenden vier Spielen alle Möglichkeiten einräumt.

23. Offene Internationale Bayerische Meisterschaft

Nicolas Mooser weiterhin in Topform
Startplatzverbesserung mit 5 aus 9 von 250 auf 130
26.10.-03.11.2019  Tegernsee   Veranstalterseite   Ergebnisse

6th West London Junior Chess Championship

Korbinian Forstner 4 Punkte, Laura Huber 3,5
02.11.2019  London
Doppelqualifikation zur 89. London Junior Chess Championships (14./15.12.)
Am ersten November-Wochenende haben Laura Huber und Korbinian Forstner am 6. West London Jugendschachtunier erfolgreich teilgenommen und hätten sich somit für das 89. London Juniorschachtunier (Minor) qualifiziert. Dieses Turnier wurde erstmal im Jahre 1924 ausgetragen.
Das Teilnehmerfeld der Klasse U10 bestand aus 51 Teilnehmer, gemeldet waren 60. In der ersten Runde gewann Laura (Startplatz 55) mit Weiß gegen den auf Startplatz 25 gesetzten Amtalo Andrei. Dadurch lag sie auf Position 11 der Tabelle. Korbinian (Startplatz 52) siegte an Brett 31 mit Schwarz gegen Ukil Aanya, der auf Startplatz 28 gesetzt war. Korbinian spielte Königsindisch und lag nach der ersten Runde auf Platz 5.
Auch in der zweiten Runde standen die Zeichen für unsere Teilnehmer auf Gewinn. Laura gewann überragend gegen Jayakumar Bharath, der auf Startplatz 14 gesetzt war und schob sich so auf die Rang 6 vor, während Korbinian sich mit einem Damengambit den Sieg sichern konnte.
Nach einem kleinen Fußballunfall in der Pause war die Konzentration von Korbinian etwas eingeschränkt. Nach kurzer Spielzeit gegen auf Startplatz 19 gesetzten Raguzin Robert hat er einen Läufer übersehen und verlor die Partie. Dadurch rutschte er auf Position 15 ab. Laura holte noch einen halben Punkt gegen den auf den Startplatz 8 gesetzten Tiers Antonie. Durch die 3-fache Stellungswiederholung konnte sie noch ein Remis herausholen und belegte nun Platz 7.
Beim vierten Durchgang konnte sich Laura nicht durch den auf Startplatz 1 gesetzten Harrandi Kamran durchsetzen und rutschte um einige Positionen auf Rang 15 ab. Korbinian konnte sich wieder auf sein Spiel konzentrieren und verbesserte sich mit einem Sieg über den auf Startplatz 11 gesetzten Tzvetkov Hari auf Position 9.
Im vorletzten Durchgang musste sich Laura erneut geschlagen geben als sie gegen den auf Startplatz 23 spielenden Lee Christopher traf. Nun war der volle Einsatz des Betreuer Alois von Nöten, um über die Geschehnisse hinweg zu helfen. Für Korbinian lief es in der Runde etwas besser. Er konnte sich durch einen Sieg gegen den auf Startplatz 7 spielenden Patel Veer durchsetzen und schob sich so auf Platz 4 in die Spitzengruppe vor.
In der letzten der sechs Runden schloss Laura nochmals mit einem Sieg ab, was ihr mit 3,5 Punkten die Endposition 18 (Punktgleich mit Platz 14) einbrachte. Korbinian unterlag in der letzten Runde gegen den Turnierdritten und belegte in der Schlusstabelle mit 4 Punkten den guten 10. Platz, punktgleich mit dem 8. af

14. Int. Deizisauer Herbstopen

Maxi Lohr auf Rang 43
25.-28.10.2019  Deizisau   Turnierseite
Tabelle nach 7 Runden (71 Teilnehmer) im A-Open:
43. Maxi Lohr (StPl 20 mit 2018 DWZ) 3 Punkte (2 Siege, 2 Remis, 3 Niederlagen)
Nach seiner brillianten Mannschafts-Partie am letzten Sonntag in Ilmmünster klappte es diesmal bei Maxi leider nicht so gut. Er rutschte von Startplatz 20 auf den 43. Platz runter und verlor dabei 41 DWZ-Punkte auf jetzt 1977.

D1+TaSi-Lehrgang in Vorra

Laura, Maxim und Korbinian gut dabei
25.-27.10.2019  Vorra
Unsere drei Ergoldinger Maxim Klein, Laura Huber und Korbinian Forstner waren zum D1/Tasi-Lehrgang in Vorra im Nürnberger Land von der Bayerischen Schachjugend eingeladen. Auf dem Programm stand insbesondere das Damen-/Bauernendspiel, Turmendspiele sowie das Läuferendspiel. Die drei Kinder waren in unterschiedlichen Trainings-Gruppen eingeteilt: Maxim war bei Jens, Laura bei Johannes und Korbinian bei Constantin. In den Pausen wurde sehr viel Fußball gespielt.
Bei einem Schnellschachturnier (Bauernschlacht mit König) über sieben Runden am Samstag machten unser drei Ergoldinger unter den insgesamt 26 Teilnehmern eine gute Figur. Bei einer Bedenkzeit von nur 10 Minuten belegten sie folgende Plätze: 5. Laura Huber 4,5 Pkt., 7. Maxim Klein 4 Pkt. und 8. Korbinian Forstner, ebenfalls 4 Pkt. Laura war dabei das beste der acht Mädchen und Korbinian verbesserte seinen Startplatz (22) erheblich!
Am Sonntag begann das Training schon um 7 Uhr und damit eine Stunde vor dem Frühstück. Diese Frühschicht stieß bei den Kindern auf wenig Gegenliebe. Nach dem Mittagessen war der Lehrgang beendet. tb

Vereinsmeisterschaft - Rd1

Erich Kreilinger gewinnt
Nur eine von acht Partien wurden gespielt
25.10.2019  Bürgerhaus   VMS
Nachfolgend mein Bericht vom "Beginn" unserer VMS 2019/20 leider nur mit einer Partie! So einen Start habe ich als Spielleiter in Jahrzehnten noch nicht erlebt, von diesmal acht geplanten Duellen fielen sieben ins Wasser. Es waren lustigerweise mehr Kiebitze als Teilnehmer im BH. 
Dominik Lieder - Erich Kreilinger  0:1 Königs-Indisch, 38 Züge, 2.01 Std. Dominik hielt sich bei seinem Debut in der A-VMS gegen Favorit Erich und seinem beliebten Königs-Inder lange Zeit recht wacker, fast wie David gegen Goliath. Erich setzte im Mittelspiel seinen Königsflügel in Bewegung, Dominik's 20. Zug machte sein Brettgefüge noch schwieriger. Fast schien es jedoch so, dass der Junior die Stellung halten könnte, doch Erich eroberte mit beiden Türmen geschickt die Grundreihe und die war am Ende ohne Gegenspiel gewinnbringend. 
Nachholpartien am 15.11.:
Martin Vladimirov - Maxim Klein  0:1, keine Chance für Martin gegen den deutlich überlegenen Maxim, der eine Figur nach der anderen kassierte und nach 45 Zügen und 1:26 Std. sicher gewann.
Martin Meier - Laura Huber  0:1, beidseitig je zwei Fehler in der Anfangsphase, danach gewann Laura einen Bauer und hatte eine überlegene Stellung. Laura erkämpfte sich zwei weitere Bauern und nach 25 Zügen und 1:34 Std. streckte Martin die Hand zur Gratulation.
Nachholspiele am 29.11.:
Anton Königl - Vladimir Simin 1/2 Englisch, 41 Züge, 4.16 Std. Ich bekam Vladimir durch seine Eröffnungswahl gehörig in den Schwitzkasten. Im Laufe der Partie konnte er sich jedoch rauswurschteln, alle Drohungen meinerseits wurden von ihm durchschaut. Im Endspiel dann Material- und Stellungsgleichstand. So akzeptierte ich sein Remisangebot, es wurde diesmal wenigstens ein Teilerfolg.
Tobias Arnold - Paul Helmbrecht 1/2 Französisch, 48 Züge, 1.48 Std. Eine von beiden Seiten interessante und erstaunliche angriffslustige Partie. Tobias opferte einen Läufer für vier Bauern als eventuelle Erfolgsgaranten. Das Ergebnis war dann im Endspiel jedoch eine friedliche Punkteteilung, bei jeweils ungleichen Läufern war ein Gewinnversuch eine vergebliche Mühe.
Nachholspiele am 06.12.:
Johann Kollmeder - Jonas Hammerl 1/2 Caro-Kann, 38 Züge, 3.00 Std. Eine ausgeglichene Partie bis zum Finale, die Johann umsichtig und gekonnt durchzog und mit einer Zugwiederholung mit Remis endete. Interessant wäre der Gewinnversuch von Johann mit 39. e6! gewesen.
Dimitri Alexandrov - Borys Bilyavskyy 1:0 Damenfianchetto, 37 Züge, 3.59 Std. Dimitri konnte nach Herzenslust angreifen, opferte sogar die Qualität für seine angepeilten Ziele. So trieb er Borys in eine verlustige Stellung incl. Zeitnot, die ihn nach nur 37 Zügen mit abgelaufener Zeit erlöste. 
Nachholspiel am 17.01.:
A. Kosinoga - S. Astner 0:1   Damengambit, 48 Züge, 2.16 Std. Anton hielt lange Zeit wacker mit, ein Duell jedoch mit leichten Stellungsvorteilen bis ins Mittelspiel für Sebastian, besonders als er im 24. Zug einen Bauern eroberte. Im Endspiel entstand der Vergleich mit nur noch fünf gegen drei Bauern d.h. ein Freibauer auf jeder Seite war für den weissen König zuviel des Guten, somit zuguterletzt ein klarer Punktsieg für den Favoriten. ak

Regionalliga Süd-Ost

Paukenschlag vom Ergoldinger Schachteam
Nach Sieg über Ilmmünster überraschend Tabellenführer
... zusammen mit Bruckmühl
20.10.2019  Ilmmünster
Regionalliga Süd-Ost:  SV Ilmmünster - FC Ergolding  2:6
In der 1. Runde der neuen Saison 2019/20 hatte unsere Erste in der Regionalliga Süd-Ost beim SV Ilmmünster anzutreten, startete das Abenteuer in dieser Liga als Neuling auch noch ersatzgeschwächt. Trotz deutlich DWZ-schwächerer Aufstellung schaffte sie am Ende der stundenlangen spannenden Brettgefechte einen wahrlich unerwarteten 6:2-Kantersieg beim dortigen Gastgeber. Die ersten beiden Mannschaftspunkte konnte sie für die Ergoldinger Habenseite notieren und das mit vier angetretenen Jugendlichen. Ein überaus wichtiger Erfolg mit Blickrichtung Klassenverbleib als ausgegebenes Ziel. Als Randnotiz, dieser Coup war der 12. Sieg in Folge saisonübergreifend einschließlich Niederbayernliga.
Als Erster konnte Ergolding's FM Stefan Mooser mit einer friedlichen Punkteteilung ins Ziel einlaufen, der gegenseitige Respekt am Spitzenbrett war nach der Eröffnungswahl zu groß. Ein erfolgreiches Debut in der Ersten feierte Maximilian Lohr (Brett 4) mit seinem Sizilianer. Sein spektakuläres Damenopfer für letztendlich drei Figuren schon im 16. Zug ließen seinem Gegenüber im Endspiel dann keine Chance. Voller Punktgewinn auch für Tobias Denk (8) bei seiner Pirc-Verteidigung. Sein Gegner stand nach Bauernverlust urplötzlich vor der Wahl, Damenverlust oder Matt, seine dann anschließende Aufgabe war die logische Folge. Mit dem sehenswerten vollen Punktgewinn durch Daniel Lichtmannecker (3) bog das Team auf die Siegesstraße ein. Trotz Minusfigur und Zeitnot konnte er seinen Kontrahenten im Endspiel auf's Glatteis führen und ihn humorlos mattsetzen. Bei Halbzeit schon ein hoffnungsvolles 3,5:0,5 Zwischenergebnis für Ergolding. Als schließlich Nicolas Mooser (2) gegen einen Ilmmünster FM seinen Mehrbauern zuletzt erfolgreich ummünzen konnte, war der Mannschaftssieg schon eingetütet. Die einzige Tagesniederlage von Erich Kreilinger (5) war nur noch Ergebniskosmetik für frustrierte Ilmmünsterer, für ihn trotz Qualitätsvorteil so unnötig wie ein Kropf. Jonas Hammerl (7) war nach doppeltem Bauerngewinn klar im Plus, doch ein Abzug kostete ihm einen ganzen Turm. Glück im Unglück, seine Freibauern im Zentrum brachten wenigstens noch ein Remis. Den Schlusspunkt setzte dann Sebastian Astner (6) mit seiner aktiven gewinnbringenden Partieführung, die nach viel notwendiger Geduld als Ergebnis Qualitäts- und Brettgewinn einbrachte. ak

Ndb-Jgd-MM - 1. Runde

Wie im Vorjahr zweimal 2:2 - Ausgeglichener Auftakt
06.10.2019 - Bürgerhaus und Vilsbiburg   Ligamanger
Zum Start in die neue Saison war Jugendleiter Helmut Gmeinwieser mit wieder nur zwei Absagen in drei Mannschaften durchaus zufrieden. Die 1. Mannschaft ist in die Bayernliga verblieben und die Zweite in der Landesliga Süd. Auf niederbayerischer Ebene sind die dritte bis sechste Mannschaft im Einsatz.
Jgd-NiederbayernligaFC Ergolding3 - FC Ergolding4   2:2
Nur 49 Minuten dauerte die Partie an Brett 3 zwischen Korbinian Forstner (911) und Maxim Klein (1264). Wie erwartet kam dabei Korbinian schnell unter die Räder, weil er Maxims Eröffnung noch nicht kannte. Ein paar kleinere und ein großer Fehler, und schwupps war seine Dame im 11. Zug weg. Der 8-jährige spielte natürlich wieder viel zu schnell und musste nach 29 Zügen seinem Gegner kurz vor dem Matt gratulieren. Am Spitzenbrett hielt Lukas Stessun (1233) gegen Simon Lichtinger (1329) die Partie bis zum 23. Zug ausgeglichen und visierte schon ein Remis an. Aber dann passierten Simon ein paar Ungenauigkeiten, Lukas spielte famos weiter und gewann das Endspiel nach 38 Zügen und 1:03 Std. zum 1:1. An Brett 4 war Tobias Hampel (1082) gegen Paul Helmbrecht (1199) bis zum etwa 18. Zug sogar leicht im Vorteil. Dann gewann Paul mit einer netten Kombination einen Springer und hatte danach wenig Probleme die Partie nach 46 Zügen und 1:17 Std. nach Hause zu schaukeln. Dominik Lieder (1357) war an Brett 2 gegen Tobias Arnold (1095) eigentlich der klare Favorit und zeigte dies auch bis etwa zum 25. Zug. Aber im 34. Zug unterlief ihm ein Endspielfehler, weil sich zwar sein Bauer und der von Tobias gleichzeitig umwandelten, Tobias aber danach Schach geben konnte und dadurch ein Mattnetz entstand, aus dem es kein entrinnen gab. Nach 41 Zügen und 1:32 Std. der 2:2-Endstand.

Jgd-Bezirksliga-WestSK Landshut - FC Ergolding6   2:2
An Brett 4 spielte Jacob mit Schwarz, er und sein Gegner zogen recht schnell. Leider übersah Jacob ein Damenschach das zu einem nicht verhinderbaren Matt führte.  An Brett 3 spielte Viola mit weiß eine Wiener Partie und erreichte aufgrund einiger schwacher Züge des Gegners schnell eine Gewinnstellung. Leider versäumte sie es an einigen Stellen den Sack zuzumachen und der Schwarze kam zum Gegenangriff. Viola konnte ihre Figuren nicht schnell genug zur Verteidigung des Königs zurückbeordern und musste nach etwa 20 Zügen die Waffen strecken. 0:2. An Brett 2 erreichte Martin mit Schwarz eine leicht bessere Stellung. Der Gegner verteidigte sich jedoch geschickt und wickelte in ein remisträchtiges Turmendspiel ab. Danach versuchte der Gegner mit seinem König in die schwarze Stellung einzudringen, übersah jedoch, dass Martin ein feines Mattnetz gestrickt hatte und wurde von einem Bauern mattgesetzt. Dies war der wichtige Anschlusstreffer zum 1:2 aus Ergoldinger Sicht. An Brett 1 erreichte Stefan in einer unkonventionellen Eröffnung mit weiß eine leicht bessere Stellung welche er kontinuierlich ausbaute. Sicherlich auch dem dauernden Druck geschuldet, stellte die Gegnerin zuerst einen Läufer, und dann noch die Qualität ein. Damit stand es 2:2 im Mannschaftsergebnis. gs

18. Forchheimer Sparkassen Open

Laura Huber mit 2,5 aus 5 auf Rang 32
04.-06.10.2019  Forchheim   Turnierseite   Fortschrittstabelle
Laura (1151 DWZ) mit StNr 35 im C-Open (58 TN) nach 5 Rd mit 2,5 Pkt auf Rang 32
1. Runde - Brett 20: Saste Tanmay (780) - Laura  0:1
2. Runde - Brett 14: Laura - Krause Ricarda Sophi (SC Forchheim, 1323)  0:1
3. Runde - Brett 17: Albayrak Attila (SC Noris Tarrasch Nürnberg, 1435) - Laura  1:0
4. Runde - Brett 22: Laura - Eichler Björn (Schachfreunde Haseln)  1:0
5. Runde - Brett 14: Stammen York Magnus (SchachAkademiePaderborn, 1366) - Laura  1/2

Beim 18. Sparkassen-OPEN in Forchheim waren insgesamt 175 Teilnehmer in drei Wettbewerben (A-, B- und C-OPEN) am Start. Laura Huber (1151 DWZ) spielte mit 58 Teilnehmer im C-OPEN (DWZ bis 1600) und startete dort aus Rang 35.
Die erste Runde am Freitagabend gegen Tanmay Saste (780 DWZ) dauerte nur 20 Minuten; nach 15 Zügen konnte Laura ihn Matt setzen. 
Der Samstag lief leider nicht so erfolgreich. Am Morgen hatte sie einen 3-Stunden-Kampf mit 75 Zügen gegen Ricarda Krause (1323 DWZ) vom SC Erlangen. Laura konnte sich lange gegen die stärkere Gegnerin halten, hat am Ende aber wegen zwei Mehrbauern auf der Gegenseite die Partie verloren. Am späten Nachmittag durfte Laura gegen Atilla Albayrak (1435 DWZ) antreten. Diese 3,5-Stunden-Partie war lange ausgeglichen. Leider hatte Laura den Schutz ihrer Bauern nicht konsequent im Blick, so dass sie erst einen Bauern, später zwei Bauern in Rückstand geriet. Sie hat den Merksatz von Philidor („Die Bauern sind die Seele des Schachspiels“) nicht ausreichend beachtet und musste nach 78 Zügen die Niederlage gegen diesen deutlich stärkeren Spieler akzeptieren. 
Am Sonntagvormittag lief es wieder besser. Nach 55 Minuten und nur 29 Zügen konnte Laura das Spiel gegen Björn Eichler klar für sich entscheiden. Mit einer Damen-Gabel konnte sie erst einen Turm und später noch ein paar Bauern gewinnen. Diesen Vorteil ließ sie sich nicht mehr nehmen und konnte diese Runde als Siegerin beenden. Die Schlusspartie führte Laura gegen York Magnus Stammen aus Paderborn (1366 DWZ). Sie kämpfte eine Stunde und 40 Minuten. Nach 52 Zügen hatten beide noch einige Bauern und zwei Türme auf dem Brett. Die Partie war sehr ausgeglichen und nach Lauras Berechnung war ein Remis kaum zu vermeiden. Man verständigte sich deshalb darauf die Partie zu beenden.
Mit 2,5 Punkten aus 5 Spielen gewann sie 5 DWZ auf nun 1156 DWZ hinzu. Laura verbesserte ihren Startrang um drei Plätze und landete im Endergebnis auf Rang 32. Mit dieser Platzierung war sie das stärkste der fünf gestarteten U10-Mädchen. tb

Deutsche Ländermeisterschaft

Maxi Lohr holt zwei Punkte aus vier Spiele
... gegen starke Gegner

01.-06.10.2019 Würzburg   Turnierseite
Maxi Lohr (1992 DWZ) wurde zur Deutschen Ländermeisterschaft nach Würzburg für die Mannschaft Bayern2 eingeladen und holte wertvolle Punkte für sein Team.
Runde 1:  Lars Goldbeck (Bayern1, 2216 DWZ) - Maxi  1/2
Runde 3:  Luka Wu (Baden1, 2121 DWZ) - Maxi  0:1
Runde 5:  Nico Stelmaszyk (Niedersachsen, 2172 DWZ) - Maxi  1/2
Runde 7:  Maxi - Leon Wu (Baden2, 2062 DWZ)  0:1
Bayern2 hat am Ende mit Startrang 13 mit 8 Mannschaftspunkten und 28,5 Brettpunkten den sehr guten 9. Platz erreicht.

39. Münchner OIS

Nicolas Mooser hervorragender Neunter mit DWZ +71
28.09.-06.10.2019  Unterhaching   Teilnehmer
Nicolas (1999 ELO/1988 DWZ) mit StNr 30 im A-Open (87 TN) nach 9 Rd mit 6 Pkt auf Rang 9
Fortschrittstabelle   Partien
1. Runde - Brett 30: Nicolas - Staudacher Leon (SC Sendling, 1748 ELO)  1:0
2. Runde - Brett 5: IM Das Soham (SK Tarrasch München, 2420 DWZ) - Nicolas  1:0
3. Runde - Brett 21: Nicolas - Lütkemeyer Arnd (SK Germering, 1961 DWZ)  1:0
4. Runde - Brett 9: Kessler Jan (SC Unterhaching, 2089 ELO) - Nicolas  0:1
5. Runde - Brett 8: Nicolas - Straub Jürgen Dr. (TSV Ingolstadt Nord, 2116 ELO)  1/2
6. Runde - Brett 7: Azimi Reza (Münchner SC 1836, 2104 ELO) - Nicolas  0:1
7. Runde - Brett 4: Nicolas - FM Schimpf Markus (SC Garching, 2252 ELO)  1:0
8. Runde - Brett 2: FM Hess Max (SC Garching, 2343 ELO) - Nicolas  1:0
9. Runde - Brett 6: Nicolas - Beckers Thomas (SC Roter Turm Altstadt, 2044 ELO) 1/2
Nicolas steigerte damit seine DWZ um satte 71 Punkte auf nun 2059.

Ndb-Blitz-MM

Ersatzgeschwächt nur auf Rang 6
29.09.2019  Röhrnbach   Turnierseite
Unser Ausflug (!) am Sonntag nach Röhrnbach zur niederbayerischen Mannschaftsblitzschachmeisterschaft war nicht sehr erfolgreich. Wir hatten wegen der geringen Anzahl von Mannschaften mit den Stärksten zu tun. Wir wurden bei sechs Mannschaften nur Letzter, was auch in etwa unserem Setzplatz entsprach, wo wir Fünfter vor SK Landau-Dingolfing II waren. Trotzdem erreichten wir einige Achtungserfolge gegen den SV Röhrnbach mit dem Fidemeister Roland Knechtel an der Spitze ein 2:2 Unentschieden, ebenso gegen den SK Passau mit Spielern immerhin aus deren 2. Bundesligamannschaft, sogar zweimal je ein 2:2 Unentschieden. Leider konnten wir keinen Mannschaftssieg erzielen, obwohl wir immer sehr nahe dran waren. Erich Kreilinger plagte ein starker grippaler Infekt, so dass er auch körperlich nicht so on top war. Jedenfalls unterliefen ihm immer wieder einige ungewohnte Leichtssinnsfehler, wo er einfach Figuren einstehen ließ oder unmögliche Züge, womit er sich das Leben selbst zu schwer machte. Am Besten schnitt Maximilan Lohr ab, der sehr gute 14 Punkte von 20 möglichen und damit 70 Prozent am ersten Brett (!) erreichte. Er besiegte sogar zweimal FM Roland Knechtel vom SV Röhrnbach. Erich Kreilinger kam auf lächerliche 5 Punkte, 20 Prozent, Dimitri Alexandrov kam auf 3,5 und Felix Handschuh auf 3 Punkte. ek

Bayerische U10-Mannschaftsmeisterschaft

Unser Team sensationell auf Rang 3
... hinter SV Isental, SC Erlangen und gleichauf mit SF Tegernheim
damit für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert
Laura gewinnt 6 mal an Brett 1, Ivan überraschend 5 mal an 4

28.09.2019  Neumarkt, Turnierseite   Ergebnisliste   20-Minuten, 7 Runden

Rd 1: Unverhofftes 2:2 gegen Garching, Laura uns Ivan gewannen
Rd 2: Glücklicher 2,5:1,5-Sieg gegen Bindlach, Korbinian und Ivan gewannen, Andy Remis
Rd 3: Überraschender 3:1-Sieg gegen München Südost, Laura, Andy und Ivan gewannen
Rd 4: Knappe 1,5:2,5-Niederlage gegen Neumarkt, Laura gewann, Korbinian Remis
Rd 5: Nochmal knappe 1,5:2,5-Niederlage gegen Gräfelfing, Laura gewann, Korbinian Remis
Rd 6: Ein 2,5:1,5-Sieg gegen Wolfratshausen, Laura und Ivan gewinnen, Korbinian Remis
Rd 7: Klarer 4:0-Sieg gegen Bechhofen, Laura, Korbinian, Andy und Ivan gewinnen

Nur eine Woche nach der Bayerischen Mädchenmannschaftsmeisterschaft in Vaterstetten fand nun die Bayerische U10-Mannschaftsmeisterschaft in Neumarkt/Oberpfalz statt. Der DWZ-Durchschnitt der 21 Teams lag zwischen 1275 (SC Erlangen) und 793 (SF Dachau). Der FC Ergolding (DWZ-Schnitt 910) startete vom 17. Startplatz aus und ging in der Besetzung Laura Huber (1151 DWZ), Korbinian Forstner (911 DWZ), Andy Lupusor (803 DWZ) und Ivan Hrynchuk ins Rennen. Angesichts der starken Konkurrenz hofften wir auf eine Platzierung mit einem einstelligen Tabellenplatz.
Die erste Runde führte uns gegen SC Garching. Nach kurzer Zeit lagen wir 1:2 hinten (Ivan gewann) und nur noch Laura an Brett 1 war am Kämpfen. Bei ausgeglichener Stellung wurde ihr zweimal Remis angeboten. Da sie aber wusste, dass ein Remis nicht reichen würde, hat sie beide Angebote abgelehnt und ging volles Risiko. Sie hat dabei an ein Fußballspiel in der 90. Minute gedacht, in der sogar der Torhüter der zurückliegenden Mannschaft nach vorne rennt, um evtl. noch den Ausgleich zu erzielen. Beide Spieler nutzten die Zeit voll aus und am Ende standen zwei gegnerische Bauern kurz vor der Damen-Umwandlung. Laura behielt die Nerven und hatte die Uhr immer im Blick. Als das Fähnchen des Gegners fiel, hatte sie noch 13 Sekunden Restzeit! Wir freuten uns mit dem 2:2 über den ersten Punkt.

Bei der zweiten Runde gegen TSV Bindlach führten wir schnell 2:1 (Korbinian und Ivan gewannen). Die längste Partie führte diesmal Andy. Im Endspiel hatte er nur noch einen König und die Gegnerin Siyuan Shi zusätzlich noch eine Dame. Andy ging mit seinem König geschickt in eine Ecke. Siyuan kannte sich aber nicht aus und führte sehr lange ihre beiden Figuren am Brett umher. Laura schaute zu und holte den Schiedsrichter, damit dieser eine 3-fache Stellungswiederholung feststellen könnte. Nach etwa 25 Zügen resignierte Siyuan und stellte Patt. Somit war mit 2,5:1,5 der erste Sieg geholt. Die dritte Runde führte uns gegen die starke Mannschaft aus München Süd-Ost. Überraschend gelang Laura ein Sieg gegen Heinrich Grunert (1343 DWZ) und Andy ein Sieg gegen die bayerische U10-Meisterin 2018 Sofia Klonov. Da auch Ivan gewann stand es 3:1 für uns.
Nach der Mittagspause mussten wir gegen den Gastgeber SK Neumarkt antreten. Laura hatte es an Brett 1 mit Vinzenz Schilay (1296 DWZ) zu tun, gegen den sie schon öfters verloren hatte. Diesmal gewann Laura aber, da Vinzenz zu langsam spielte. Laura hatte eine bessere Stellung als das Fähnchen von Vincenz fiel. Korbinian musste gegen die amtierende bayerische U10-Meisterin Laura Bauer (1225 DWZ/1356 ELO) antreten. Als Korbinian noch neun Minuten Restzeit hatte und Laura Bauer nur noch gut eine Minute, beantragte Laura Bauer die vorab vom Turnierleiter erläuterte Sonderregel, nach der bei einer Restzeit von unter 2 Minuten die Fischer-Zeit (Zuschlag von 5 Sekunden je Zug) beantragt werden könne. Der Schiedsrichter Thomas Sörgel genehmigte dies, sehr zum Leidwesen von Korbinian, nachdem Korbinian ein damit zusammenhängendes Remis-Angebot ablehnte. Diese Umstellung der Zeitzählung verunsicherte Korbinian und so konnte er den herausgespielten Zeitvorteil nicht in einen Sieg umsetzen. Am Ende stand Turm gegen Springer und so endete die Partie unentschieden. Da Ivan und Andy an Brett 3 und 4 verloren, mussten wir mit 1,5:2,5 die erste Niederlage hinnehmen. Die fünfte Runde führte uns gegen SK Gräfelfing. Laura gelang wieder ein Sieg gegen den bayerischen U8-Vizemeister Tuset Blumenthal. Korbinian erreichte wieder ein Remis, das aber nicht reichte um diese Runde zu gewinnen; wir verloren auch diese Runde mit 1,5:2,5. Im Zwischenergebnis standen wir nun auf Rang 11 und damit hinter unseren Erwartungen.
In der sechsten Runde trafen wir auf den SC Wolfratshausen, der ohne die erkrankte Svea Jannicke antrat. An Brett 1 kam es zum Duell zwischen Laura und dem bayerischen U8-Dritten Daniel Hepp. Daniel griff forsch an, Laura jedoch verteidigte sehr gut. Nachdem Daniel einen unmöglichen Zug machte und daraufhin einen Turm verlor, konnte Laura ihn mit einem Turm und der Dame Matt setzen. Da auch Ivan gewann und Korbinian wieder remisierte, siegten wir 2,5:1,5 und waren nun auf dem 8. Platz. Die Schlussrunde spielten wir gegen den SC Bechhofen. Hier hatten alle vier Kinder keine Probleme und so gewannen wir überlegen diese Runde mit 4:0.

Insgesamt hat die Mannschaft mit 4 Siegen und einem Unentschieden 9 Punkte und 17 Brettpunkte errungen. Laura hat 6 aus 7 Spielen gewonnen. Korbinian und Andy haben mit 3,5 bzw. 2,5 Brettpunkten zum Erfolg beigetragen. Ivan hat mit 5 Siegen ebenfalls viele Brettpunkte erkämpft. Erster Bayerische U10-Mannschaftsmeister der Geschichte wurde der SV Isental vor dem SC Erlangen. Wir wurden punktgleich mit dem SF Tegernheim Dritter – aus Startrang 17 eine beachtliche Leistung über die wir uns sehr freuten. Da wir uns unter die ersten Fünf platzieren konnten, qualifizierten wir uns für die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft vom 27. bis 29. Dezember in Magdeburg. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und auf das Abenteuer Deutsche Meisterschaft in den Weihnachts-Ferien. tb

Mitgliederversammlung 2019

Thorsten Bernhard einstimmig zum Abteilungsleiter gewählt
Wieder eine erfolgreiche Saison
27.09.2019  Ergoldinger Stuben
Der Versammlungsraum reichte diesmal bei weitem nicht aus und so wurde die Trennungswand zum angrenzden Raum weggelassen, als stellvertretender Abteilungsleiter Anton Königl am Freitagabend etwas verspätet um 19:15 (auf einige wichtige Personen wurde noch gewartet) in den Ergoldinger Stuben die ca. 36 Mitglieder (davon 19 Jugendliche und Kinder und deren Eltern) zur Mitgliederversammlung der Schachabteilung begrüßte. Unter ihnen auch der 1. Vorsitzende des FC Ergolding, Kevin Bellmann und der Niederbayerische MIVIS-Referent, Franz Hufnagl, der wie immer aus Regensburg anreiste. Weil sich Abteilungsleiter Prof. Dr. Markus Mock aus beruflichen Gründen entschuldigte, musste Anton Königl wieder die Versammlung leiten. Aus gesundheitlichen Gründen fehlte leider auch der Gründer der Schachabteilung Eckart Dietl.
Wie immer startete Jugendleiter Helmut Gmeinwieser mit seinem Tätigkeitsbericht für die Jugendabteilung. Die Mitgliederzahl der Abteilung ist von 82 auf 81 leicht gesunken, aber wir sind hinter dem SC Ortenburg (84) immer noch die zweitgrößte Schachabteilung Niederbayerns. Der Anteil der Jugendlichen beträgt derzeit 62%, der weibliche Anteil ist mit 9,9% etwas größer als üblich (6%). Die vier Trainingsgruppen treffen sich von Montag bis Donnerstag jeweils von 16:30 bis 18°° im Bürgerhaus. Der Jugendleiter benötigte 31 Minuten um die vielen Ereignisse der vergangenen Saison Revue passieren zu lassen. Die FCE-Schachjugend startete bei 19 Meisterschaften und insgesamt bei 105 Events, hier nur die wichtigsten: Henrik Fesl gewinnt beim B-Open in Ortenburg als Dritter 50 Euro. Unser U14-Team mit Sebastian Astner, Maxi Lohr, Patrick Sowka und Felix Handschuh belegte bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Magdeburg den großartigen 5. Platz. Die U20-Mannschaft mit Daniel Lichtmannecker, Nicolas Mooser, Sebastian, Maxi, Jonas Hammerl und Dimitri Alexandrov wurde in der Bayernliga guter Dritter, unsere Zweite in der Landesliga-Nord Siebter. Niederbayerische Meister wurden: U18 Dimitri, U16 Maxi und U14 Dominik Lieder. Bei den "Deutschen" wurde in der ODJM A Maxi Vierziegster und in der ODJM B Sebastian Vierter. Niederbayerische Jugend-Blitz-Meister: Jonas, Maxi und Maxim Klein und die Niederbayerischen Jugend-Schnellschachmeister sind Maxi und Maxim. Die besten Ergebnisse der Bayerischen Jugendmeisterschaften waren U16w: 3. Maria Kühne, U16: 5. Maxi, U10w: 6. Laura Huber und U8: 6. Korbinian Forstner. Bei den Bayerischen Jugend-Blitz-MS wurde Maxi Dritter und Sebastian Fünfter. Bei vielen großen Internationalen Turnieren starteten Nicolas, Maxi, Daniel und Jonas mit Erfolg und holten dort etliche DWZ-Punkte. Bei der Bayerischen Rapidserie gewannen Maxi, Nicolas und Daniel die Turniere in Bamberg, Deisenhofen und Garching. In der Rapidgesamtwertung wurde Maxi Zweiter der U16 und Sebastian Neunter, Laura bei der U10 Zehnte und Korbinian bei der U8 Elfter. Ndb.-Schulschach-Mannschafts-Meisterschaft der Grundschulen in Plattling: 2. Seligenthal mit Laura, Lucas Both, Vincent Walter und Korbinian, und bei den "Großen" in Dingolding gewann das Gymnasium Ergolding mit Sebastian, Maria, Felix und Simon Lichtinger, bei den "Bayerischen Schulschach" wurden sie Dritter. Unser U12-Team mit Simon, Maxim, Tobias Hampel und Christopher Jessen gewann die 2. Runde in Dorfen und schied zuhause in der 3. Runde als Vierter aus. Bei der Sportlerehrung vom Markt Essenbach wurde Sebastian und vom Markt Ergolding neben Senior Anton Königl, Maxi, Simon, Dimitri, Christopher, Martin Vladimirov und Maxim geehrt. Ein Höhepunkt wie in den letzten 16 Jahren war natürlich wieder das 17. Jugend-Schnellschach-Open im Bürgersaal, das heuer leider mit 130 Teilnehmern aus 33 Vereinen etwas schwächer besetzt war, weil gleichzeitig zwei Konkurrenzveranstaltungen stattfanden. Deshalb wurde auch der Termin für das 18. Jugendopen auf Sonntag, den 17.05.2020 vorgezogen. Im Bürgersaal siegte in der Königsklasse U25 Daniel vor Nicolas, in der U16 Maxi vor Sebastian, 4. Patrick. 5. Maria, 6. Lukas Stessun, U12: 3. Jakob Paringer, 5. Christopher, U10: 3. Laura und U8: 5. Korbinian. Unsere U16-Mannschaft mit Maxi, Nicolas, Sebastian und Patrick belegte zwar im Finale in Augsburg den 3. Platz, der aber knapp nicht für die "Deutsche" ausreichte. Korbinian belegte bei sechs Turnieren in Polen gute Plätze. Aus der eigenen Jugend in die Erste Mannschaft der Erwachsenen schafften bisher 22 Jugendliche, neu hinzu kamen heuer Dimitri und Jonas. Weitere beliebte "Events" waren das Faschingstraining, der Autofreie Sonntag, das Eisessen und das Ferienprogramm. In den aktuellen BSJ-Kadern sind: D4w Maria, D3: Maxi, Nicolas und Sebastian, D1: Maxim und D1w: Laura. Gmeinwieser bedankte sich beim FCE-Vorsitzenden Kevin Bellmann für die Unterstützung vom Hauptverein, bei den Betreuern der Jugendmannschaften, bei Karin Lichtmannecker für die Zeitungsartikel und das besorgen der T-Shirts und bei allen Helfern der Jugendabteilung. Anschließend führte er die Siegerehrung der Jugend-Vereinsmeisterschaften durch, wobei die ersten Drei jeder Altersgruppe mit Pokalen, die restlichen der U8 bis U12 mit Urkunden ausgezeichnet wurden. Dabei bekam natürlich der Vereinsjugendmeister aller Klassen, Maxi Lohr, den größten Pokal.
Anton Königl führte anschließend die Siegerehrung für die Vereinsmeisterschaften der Erwachsenen durch. Die Pokale gingen an den neuen Vereinsmeister Jonas Hammerl, an Vizemeister Patrick Sowka und an die beiden Dritten Sebastian Astner und Erich Kreilinger; beim Blitz an Maxi Lohr, Daniel Lichtmannecker und Sebastian Astner und beim Schnellschach erneut an den 17-jährigen Daniel Lichtmannecker, an Jonas Hammerl und an Erich Kreilinger. In seinem Bericht erwähnte Königl die besten Ergebnisse der Erwachsenen, wobei vor allem der Meistertitel (mit Meisterschaftsfeier) unserer Ersten in der Niederbayernliga und damit der Aufstieg in die Regionalliga Süd-Ost, hervorgehoben wurde. Auch der 2. Platz unserer Zweiten in der Bezirksliga-West verdient Beachtung. Die Dritte belegte in der Kreisklasse West den 2. Platz. Daneben erwähnte Königl einige gute Ergebnisse bei Internationalen Turnieren von FM Stefan Mooser und Sohn Nicolas, sowie gute Platzierungen unserer Senioren bei Niederbayerischen und Bayerischen Meisterschaften und bei diversen Turnieren.
Gerätewart Martin Meier ließ verlauten, dass er die Inventur gemacht hat, dass die Schachutensilien weitgehend in Ordnung sind und die hauseigene Schachbücherei auf über 230 Stück angewachsen ist. Schatzmeister Ronald Kühne berichtete über die gute Finanzlage, die weitaus größte Einnahmequelle sind die Sponsoren und Startgelder unseres traditionellen Jugendopens. Rechnungsprüfer Dr. Stephan Fickel verkündendete, dass die Kassenprüfung durchgeführt wurde, es dabei keinerlei Beanstandungen gegeben habe, die Bücher ordungsgemäß und einwandfrei geführt wurden und er bat um die Entlastung der Abteilungsleitung, die dann auch einstimmig erteilt wurde. Königl referierte über den externen und internen Spielbetrieb der Saison 2019/20, die diesmal wieder mit zwei Mannschaften (eine in der Regionalliga Süd-Ost und eine in der Bezirksliga-West), absolviert wird, und über die bevorstehenden Vereinsmeisterschaften ab Oktober.
Nachdem Abteilungsleiter Prof. Dr. Markus Mock in einer Mail an den Stellv. Abteilungsleiter Anton Königl schriftlich seinen Posten zur Verfügung stellte, kam man zu Punkt 8 der Tagesordnung "Neuwahlen". FCE-Vorstand Kevin Bellmann und Erich Kreilinger bildeten den Wahlausschuss. Da mit dem Stellv. Jugendleiter Thorsten Bernhard nur ein Kandidat zur Verfügung stand, ging die Sache schnell über die Bühne. Thorsten Bernhard stellte sich kurz vor und wurde anschließend einstimmig zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Kevin Bellmann freute sich zur Abteilungsversammlung eingeladen worden zu sein und dass die Schachabteilung eine sehr gut funktionierende Abteilung sei, wie er den Berichten und den vielen Zeitungsartikeln entnehmen konnte. Er wird immer gerne wiederkommen und bot jegliche Unterstützung seitens des Hauptvereins für die Schachabteilung an. Gegen 21:10 Uhr schloss der neue Abteilungsleiter die Versammlung und wünschte allen eine erfolgreiche Saison.

Bayerische Mädchen-Mannschafts-MS

Nur zwei Brettpunkte für unser Team
21.09.2019  Vaterstetten
In Vaterstetten fanden am Samstag die Bayerische Mädchen-Mannschaftsmeisterschaft statt, an der neun Teams teilnahmen. Der FC Ergolding war mit Laura Huber (1151 DWZ), Viola Spitzlsperger (792 DWZ), Marlene Spitzlsperger (728 DWZ) und Melinda Hörmann in einer U12 Mannschaft dabei. Der DWZ-Durchschnitt der 9 Mannschaften lag zwischen 1474 (TV Tegernsee) und 890 (FC Ergolding). Es waren fünf Runden mit jeweils 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler in den Altersklassen U12 bis U20 angesetzt. In der ersten Runde hatten wir spielfrei.
Unser Gegner in der zweiten Runde war der SK Tarrasch München. Hier gab es ein spannendes Duell an Brett 1 zwischen Laura und der bayerischen U12-Meisterin Siri Prinzen (1623). Erst als beide Spielerinnen nur noch jeweils 2 Minuten Restzeit hatten, verlor Laura knapp. Auch Viola nutzte ihre Zeit gut aus. Unsere kleinsten Marlene und Melinda spielten viel zu schnell und unterlagen deshalb.
In der dritten Runde konnten wir unseren ersten Brettpunkt gegen die Mannschaft Garching-U14 erzielen. Laura gewann überraschend gegen die Dritte der bayerischen U-14-Meisterschaft Emily Alferova (1424). Viola nutzte ihre Zeit wieder gut aus. Marlene und Melinda haben wieder zu schnell ihre Bretter verlassen und mussten ihren Gegner zum Sieg gratulieren.
Nach der kurzen Mittagspause ging es in der 4. Runde gegen den SC Erlangen. Wieder konnte Laura gegen eine DWZ-stärkere (Miriam Strobel, 1274) punkten und somit den zweiten Brettpunkt für unsere Mannschaft holen. Den Schlusspunkt setzte die Partie gegen den TSV Forstenried. Am Spitzenbrett verlor Laura knapp gegen die bayerische U-18 Meisterin Ekaterina Alferova (1700). Viola nutzte erneut ihre Zeit gut aus und verlor ebenfalls nur knapp. Marlene und Melinda haben leider erneut ihre Zeit nicht ausreichend genutzt und haben an ihrer Ausdauer noch zu arbeiten.
Mit zwei erkämpften Brettpunkten erreichten wir den 9. Platz der bayerischen Mädchen-Meisterschaft. Laura hatte es mit vier DWZ-stärkeren zu tun und hat ihre Aufgaben mit 2 Siegen sehr gut geleistet. Viola hat ihre Zeit gut genutzt, konnte sich aber gegen die stärkeren Gegnerinnen nicht durchsetzen. Marlene hat alle Partien zu schnell gespielt und blieb unter ihren Möglichkeiten. Melinda hat bei ihrem ersten größeren Turnier Erfahrung sammeln können. tb

Jugend-Vereinsmeisterschaften

Maximilian Lohr neuer Vereinsjugendmeister
Paul Helmbrecht gewinnt die B-Gruppe und Laura Huber die U10
14.09.2019  Bürgerhaus
Gruppe A: Teilnehmer Rangliste Fortschrittstabelle
Gruppe B: Teilnehmer Rangliste Fortschrittstabelle
Gruppe U10: Teilnehmer Rangliste Fortschrittstabelle
Jugend-Vereinsmeister 2019: Maximilian Lohr (U16)
U18-Vereinsbester 2019: Daniel Lichtmannecker
U20-Vereinsbester 2019: Jonas Hammerl
U14-Vereinsmeister 2019: Felix Handschuh
U12-Vereinsmeister 2019: Paul Helmbrecht
U10-Vereinsmeister 2019: Laura Huber
U8-Vereinsmeister 2019: Korbinian Forstner
Jugendleiter Helmut Gmeinwieser begrüßte diesmal erfreulich viele Teilnehmer, 34 Jugendliche und Kinder (im Vorjahr waren es 24) traten zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft an. Von den derzeit aktiven 44 FCE-Jugendlichen und Kindern fehlten von den Besten nur Nicolas Mooser und Sebastian Astner, trotzdem, welcher Verein bringt schon soviele Teilnehmer zu seiner Jugend-Vereinsmeisterschaft an die Bretter? Wegen der Flut der Turniere konnte heuer in der Saison 2018/19 kein Termin mehr gefunden werden, und so wurde, noch mit der alten Klasseneinteilungen, erst im September gespielt. Alles klappte wie am Schnürchen, die Mittagspause wurde im Lindenwirt-Biergarten bei den beliebten Pizzas abgehalten und kurz vor 16:00 war die Veranstaltung pünktlich beendet. Die 34 Spieler wurden in drei Klassen eingeteilt: Die Besten > 1300 DWZ in die Gruppe A, die U12er mit drei Spielern unter 1300 in die B-Gruppe und in der U10-Gruppe starteten je sechs U10er und U8er. Die Bedenkzeit war einheitlich 20 Minuten und selbstverständlich wurde wie immer die Dreipunkteregel angewandt. Von den insgesamt 118 Partien endeten 9 mit Remis, also nur 8 %, bei den Erwachsenen sind meist um die 25% üblich. Die Siegerehrung aller Klassen wird am 27.09. bei der Mitgliederversammlung in den Ergoldinger Stuben durchgeführt. Alle Klassensieger erhalten dann wieder je einen Pokal, die Zweiten und Dritten Minipokale und alle U12- bis U8-Spieler ab Platz vier, Urkunden.
A-Gruppe (10 TN): Der Sieg des erstmals angetretenen Maxi Lohr (1996 ELO) war eigentlich nie gefährdet, nachdem er in der dritten Runde den an Nummer 1 gesetzten Daniel Lichtmannecker (2027 ELO) in einer brillianten Partie, mit etlichen Opfern, besiegen konnte. Kommentar Daniel: "Er hat unglaublich gut gespielt!". Maxi holte sich damit den Titel "Jugend-Vereinsmeister" und musste nur in der fünften Runde nach einer schwächeren Partie gegen Dimitri Alexandrov (1785 ELO) eine Niederlage einstecken. Mit 18 Punkten war Maxi damit am Ende um zwei Punkte vor dem wiedererstarkem Daniel, der sein Debakel von Ortenburg vor einer Woche, gut wegsteckte, und mit 16 Punkten Zweiter wurde.  Auf Rang 3 folgte dann schon Dimitri mit ebenfalls 16 Punkten vor Titelverteidiger Patrick Sowka (1807 DWZ) mit 14 Punkten. Der Vereinsmeister der Erwachsenen, Jonas Hammerl (1915 DWZ), wurde diesmal (im Schnellschach) mit 13 Punkten auf den fünften Platz verwiesen. Danach folgte auf Rang 6 das beste Mädchen, Maria Kühne (1673 DWZ) mit 7 Punkten, knapp vor den U14-Besten, Felix Handschuh (1562 ELO), mit 6 Punkten. Die weitere Reihenfolge: 8. Christoph Fronhöfer (1604 ELO) 6 Punkte, 9. Dominik Lieder (1357 DWZ) 3 Punkte und 10. Aditya Tarade (1485 ELO) ebenfalls 3 Punkte.
B-Gruppe (12 TN): Letztes Wochenende ließ Paul Helmbrecht beim Turnier in Ortenburg schon aufhorchen, als er sich mit zwei Siegen auf 1200 DWZ steigerte. Er war zwar damit in der Setzliste der B-Gruppe nur Vierter, galt aber schon als einer der Geheimfavoriten. Mit sechs Siegen und 18 Punkten wurde er dann klarer B-Gruppensieger, er verlor nur in der dritten Runde gegen den Topgesetzten Simon Lichtinger (1371 ELO). Sicherer Zweiter wurde Lukas Stessun (1233) mit 16 Punkten, er spielte gegen den Dritten Maxim Klein (1264 DWZ) Remis und verlor in der vierten Runde gegen Paul. Maxim kam auf 14 Punkte mit zwei Remisen gegen Lukas und Simon und einer Niederlage gegen Paul. Dahinter auf Rang 5 Topfavorit Simon Lichtinger mit 13 Punkten, der allerdings im Langzeitschach seine Stärken hat. Auf Rang 5 folgte Tobias Hampel (1082) mit ebenfalls 13 Punkten vor Martin Vladimirov (978) mit 10 Punkten und Jakob Paringer (1010) mit 9 Punkten, der allerdings auch im Langschach deutlich besser spielt. Dahinter auf Platz 8, Viola Spitzlsperger (792), die überraschend mit 9 Punkten Stefan Mundani (1165), hinter sich ließ. Die weiter Reihenfolge: 10. Tobias Hörmann 8 Punkte, 11. Andreas Ostermeier 3 Punkte und 12. Ismail Teksöz 0 Punkte.
U10-Gruppe (12 TN): Wie erwartet trafen die beiden DWZ-Spitzenreiter Laura Huber (U10) und der Sechste der Bayerischen U8-Meisterschaft, Korbinian Forstner, die sich erst am letzten Wochenende in Vorra auf 1151, bzw. 911 DWZ steigerten, in der dritten Runde aufeinander. Und es wurde zum dramatischen Höhepunkt des U10-Turniers: Korbinian kam gut ins Spiel und hatte nach der Eröffnung bis ins Mittelspiel leichte Vorteile. Vor allem das Zeitkontingent mit ca. 10:3 Minuten Restzeit sprach kurz vor dem entscheidenden Zug klar für Korbinian. Dann glaubte er einen Bauern zu gewinnen und schlug mit seiner Dame auf b5. Laura überlegte nochmal relativ lange und fand den Gewinnzug, ein Springerabzug mit "tödlichen" Folgen. Danach gings um die Zeit und Laura musste im Blitzen einen Mattangriff durchbringen. Korbinian opferte noch geschickt alle seine Figuren, aber es reichte nicht ganz: Fünf Sekunden vor Ablauf ihrer Zeit setzte sie Matt! Mit 7 aus 7 gelang ihr ein "Durchmarsch" und Korbinian wurde mit 16 Punkten Zweiter und damit U8-Vereinsmeister, aber es war knapp. In der fünften Runde lag er gegen Andy Lupusor (803) im Mittelspiel um zwei Bauern hinten und bot Remis, was Andy überraschend annahm, denn auch mit einer Niederlage wäre dieser sicherer Dritter geworden. Auf Rang 4 bis 6 dann drei punktgleiche mit je 12 Punkten: 4. Lukas Both (Dritter der U10), 5. das beste Mädchen dieser Gruppe und Zweite der U8, Marlene Spitzlsperger (728) und 6. Ivan Hrynchuk. Die weitere Reihenfolge: 7. Melinda Hörmann (Dritte der U8), 8. Timo Meisters, 9. Vincent Walter, alle drei 9 Punkte, 10. Gabriel Reidel 6 Pkt., 11. Mesut Teksöz 3 Pkt. und 12. Michael Hrynchuk (erst 6 Jahre alt), 0 Pkt.

Bayerische U8-Meisterschaft

Korbinian verbessert sich von 11 auf 6 und gewinnt 117 DWZ
07.-08.09.2019  Vorra   Turnierseite   Ergebnisse und Paarungen
Vom 6. bis 8. September 2019 fand auf Schloss Vorra im Nürnberger Land die bayerische U8-Meisterschaft mit 18 Teilnehmern der Jahrgänge 2011 und 2012 statt. Es wurden 7 Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 55min + 5s/Zug gespielt. Korbinian war der einzige Spieler aus Niederbayern.
Für Samstag waren die ersten 5 Runden angesetzt. Gleich zu Beginn hatte es Korbinian mit dem starken Daniel Hepp (DWZ 1135) zu tun. Beide haben schon öfter gegeneinander gespielt und kannten sich daher gut. Leider hat Korbinian wegen einer Fesselung ein Matt in eins übersehen. Daniel zeigte sein Können und Korbinian musste ihm zum Sieg gratulieren. In der zweiten trat Korbinian gegen seinen Zimmerkollegen Pavlov Timofej an. Hier hatte er keine Mühe und konnte seinen ersten Punkt erzielen. Die dritte Runde gegen den späteren Vizemeister Sebastian Blumenthal-Tuset (DWZ 1036) verlor er erst nach 60 Zügen. Nun folgten zwei Siege gegen Jiang Boyan (DWZ 791) in 18 Zügen und Quirin Fischer (DWZ 893) in 52 Zügen.
Am Sonntagvormittag wurden die restlichen 2 Runden bestritten. Nach der zu erwarteten Niederlage gegen Leander Bredl (DWZ 1042) nach 38 Zügen ging es in die Schlussrunde. Einige Kinder und Eltern waren nun erkennbar angespannt. Korbinian ließ sich nicht beirren und konnte Hannes Dütsch, der sich Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze machte, in nur 39 Zügen Matt setzen.
Am Ende sicherte sich Korbinian mit 4 Punkten den 6. Platz dieses stark besetzten Turniers, in welches er aus dem 11. Startrang startete. Er konnte seine DWZ um 117 auf 911 steigern. Er erhielt eine Medaille, einen Sachpreis und eine Urkunde. tb
Korbinian Forstner (794) auf StPl 11 - nach 7 Runden mit 4 Punkten auf Platz 6 - DWZ +117
1. Runde: Korbinian - Hepp Daniel (SC Wolfratshausen, 1135)  0:1
2. Runde: Pavlov Timofej (SC Bavaria Regensburg) - Korbinian  0:1
3. Runde: Korbinian - Blumenthal Tuset Sebastian (SK Gräfelfing, 1036)  0:1
4. Runde: Jiang Boyan (SC Erlangen, 791) - Korbinian  0:1
5. Runde: Korbinian - Fischer Quirin (SF Tegernheim, 893)  1:0
6. Runde: Korbinian - Bredl Leander (SC Garching, 1042)  0:1
7. Runde: Dütsch Hannes (SK Schweinfurt) - Korbinian  0:1

Einladungsturnier der BSJ

Laura Huber wird Dritte und gewinnt 93 DWZ
06.-08.09.2019  Vorra   Turnierseite
In zwei Gruppen zu je sechs Teilnehmer(inne)n spielten die stärksten bayerischen U10-Kinder in fünf Runden gegeneinander. Laura Huber (1058 DWZ) spielte in Gruppe B als einzige aus dem Jahrgang 2010 gegen fünf andere vom Jahrgang 2009. Fünf der sechs Spieler waren Teilnehmer an den diesjährigen bayerischen Jugend-Einzelmeisterschaften. Die Bedenkzeit betrug 60 min/30 Züge + 15 min/Rest + 30s/ab dem ersten Zug.
Freitagabend spielte Laura gegen Svea Jannicke (1158 DWZ) in 2,5 Stunden mit 83 Zügen eine spannende Partie. Erst um 21.30 Uhr stand mit Laura die Siegerin fest. Svea war die stärkste Spielerin der bayer. Delegation bei der diesjährigen deutschen Jugendeinzelmeisterschaft in Willingen.
Am Samstag waren drei Partien zu spielen. Die ersten beiden gegen Lysander Schwab (1245 DWZ) und Vinzenz Schilay (1103 DWZ) gingen leider verloren. Nach dem Abendessen um 19 Uhr war die dritte Partie des Tages angesetzt. Laura gewann nach 32 Zügen gegen Veronika Flierl (1184 DWZ).
Den Abschluss bildete am Sonntagvormittag die Partie gegen Simon Petersammer (1142 DWZ). Da beide Spieler in ausgeglichener Stellung eine dreifache Stellungswiederholung fabrizierten, endete die Partie Remis. Mit der bayerischen Meisterin der Frauen Katharina Mehling und dem BSJ-Kadertrainer Johannes Pfadenhauer standen zwei sehr engagierte und erfahrene Schachspieler zur individuellen Analyse der Partien zur Verfügung. Die Analyse eigener Partien ist die wichtigste und effektivste Trainingsform, weshalb Laura dieses Angebot auch sehr gerne annahm.
Am Ende sicherte sich Laura mit 2,5 Punkten den 3. Platz dieses stark besetzten Turniers, in welches sie aus dem letzten Rang startete. Sie erhielt eine Medaille, einen Sachpreis und eine Urkunde und steigerte ihre DWZ um 93 auf nun 1151 Punkte. tb
Gruppe 2 - 6 Teilnehmer
Laura Huber (1058) - nach 5 Runden mit 2,5 Punkten auf Platz 3 - DWZ +93
1. Runde: Jannicke Svea (SC Wolfratshausen, 1185) - Laura  0:1
2. Runde: Laura - Schwab Lysander (Aschaffenburg-Schweinheim, 1245)  0:1
3. Runde: Schilay Vinzenz (SK Neumarkt, 1103) - Laura  1:0
4. Runde: Laura - Flierl Veronika (SK Tarrasch München, 1184)  1:0
5. Runde: Petersammer Simon (SC Eggerbachtal, 1142) - Laura  1/2

13. Int. Ortenburger Open

Bester Ergoldinger Simon Lichtinger im B-Open
... mit vier Remis und einem Sieg auf Rang 13
06.-08.09.2019  Ortenburg   Turnierseite
Auch heuer schafften es die rührige Ortenburger Abteilungs- und Turnierleitung, ein perfekt organisiertes Turnier auf die Beine zu stellen; Werner Obermeyer, dem Cheforganisator, und Manuel Schneider, dem Hauptschiedrichter, sei Dank! Mit 100 Teilnehmern wurde zwar die Rekord-Teilnehmerzahl von 2017 (106) nicht ganz erreicht, aber dennoch waren die Veranstalter sehr zufrieden. Die Spieler wurden wieder in zwei Gruppen eingeteilt, über und unter 1750 DWZ/ELO. Im A-Open spielen 58 und im B-Open 42 Teilnehmer. Mit diesmal nur 6 Teilnehmern (im Vorjahr 9), ist der FC Ergolding wieder gut vertreten. 
A-Open - 58 TN: 32. Jonas Hammerl, 53. Daniel Lichtmannecker
In der ersten und dritten Runde musste Jonas gegen die ihm nominell deutlich überlegen IM Lev Yamkelevic (2480) und GM Oliver Mihok (2572), die Nummern 1 und 2 der Setzliste, Niederlagen einstecken, konnte allerdings in den Runden 2 und 4 gegen Johann Schindlbeck (1664) und Herbert Huber (1820) souverän zwei Siege erringen. In der letzten Runde musste er aufgrund mangelnden Verständnisses in einer scharfen Stellung bereits nach gut zwei Stunden gegen Almir Azemovic (2041) das Handtuch werfen. Mit zwei Punkten aus fünf Partien verschlechterte Jonas seinen Setzplatz von 31 auf 32 nur unmerklich und lieferte einen soliden Auftritt. 
Schlecht dagegen lief es bei Daniel, der direkt in der ersten Partie gegen Peter Sierian (1776) nach einer taktischen Wendung Materialverluste erleiden musste, allein dem fehlenden Siegeswillen seines Gegners war es geschuldet, dass die Partie nach Dauerschach Remis endete, Zitat: „Des gwinn I heid nimma“. Gegen Simon Staudinger (1767) versuchte sich Daniel an einer Eröffnung, die er bis dahin noch nie gespielt hatte, und zog in einem Theorieduell nach Damenverlust den Kürzeren. Nach einer Verlustpartie gegen Izudin Jasarevic´ (1685) griff er in der vierten Runde gegen Maximili Kreutner (1759) zu seiner geliebten Französischen Verteidigung. Erhebliche Zeitnot führte zu einem unglücklichen Dameneinsteller, wonach Daniel erschüttert resignieren musste. Mit einem halben Punkt aus vier Partien fand er sich ganz am unteren Ende der Rangliste wieder, was ihm einen spielfreien Punkt bescherte. Mit insgesamt 1,5 Punkten reichte es nur zu Platz 53, weit abgeschlagen von seiner Setzlistennummer 18. Daniels schlechte Ergebnisse ergründen sich hauptsächlich in seiner Experimentier-freudigkeit, mit der er in diesem Turnier spielte, und seinem starken Siegeswillen gegen nominell schwächere Gegner, der ihn dazu verleitete seine Stellungen zu überziehen. Keine Sorge, das nächste Turnier läuft sicher wieder besser.
B-Open - 42 TN: 13. Simon Lichtinger (U12-Pokal), 24. Maxim Klein, 28. Paul Helmbrecht, 33. Tobias Arnold
Simon präsentierte sich an diesem Wochenende als überaus solider Spieler. In den ersten vier Runden lies er gegen starke Gegner nichts anbrennen und remisierte nacheinander gegen Reinhold Fritz (1662), Stefan Kasbauer (1354), Dr. Felix Mednikov (1527) und Laertes Neuhoff (1499). Gegen Anna-Sophi Gruber (1001) tütete Simon in der letzten Runde den vollen Punkt ein, was zum Schluss für einen starken 13. Platz und den Pokal für den besten U12-Spieler reichte.
Nachdem Maxim in der ersten Runde gegen Albin Erns Kofler (1607) verlor und in der zweiten gegen Frank Schirra (1643) einen Sieg erringen konnte, zeigte auch er seine remiefreudige Seite und führte seine Kämpfe gegen Reiner Huber (1504), Heiko Helmbrecht (1498) und Klaus Engelbrecht (1475) zu einem friedlvollen Ende. Gegen ausschließlich nominell bessere Gegner holte sich Maxim mit 50% der Punkte den 24. Platz und kann somit ebenfalls auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken.
Deutlich brutaler ging es bei Paul zu, der mit keinem seiner Gegner zur Friedenspfeife griff und das Turnier mit einem Paukenschlag, einem Sieg über Thomas Birchinger (1586), startete. Seine Verlustpartie gegen Severin Stangl (1546) in der zweiten Runde warf ihn allerdings prompt wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Obgleich er Robert Weindl (1470) direkt im Anschluss den vollen Punkt abknöpfte, musste er in den Runden vier und fünf gegen Albin Erns Kofler (1607) und Horst Guthke (1349) zwei Niederlagen einstecken, wonach ihm die vorderen Plätze leider verwehrt blieben. So reichte es für Paul trotzdem zu einem sehr guten 28. Platz, er zeigte in diesem Turnier Kampfgeist und stellte sein Potential vor allem durch seinen Sieg in der ersten Runde unter Beweis.
Das Schlusslicht der Ergoldinger Truppe bildet Tobias Arnold mit dem 33. Platz. In seinem ersten Langzeit-Open verlor er anfangs gegen Stephan Schneider (1553) und Thomas Birchinger (1586), wodurch er seine nächsten Spiele an den letzten Brettern des B-Opens auskämpfen durfte. Hier zauberte er in den Runden drei und vier zwei wunderschöne souveräne Siegpartien gegen Ulrike Pohl (796) und Martina K. Gruber (1033) aufs Brett, was ihn wieder ins Mittelfeld der Rangliste katapultierte. In der letzten Runde musste er dann leider erwartungsgemäß Anna Erdösi (1442) die Hand zur Aufgabe reichen, alles in allem ein zufriedenstellend solider Auftritt von Tobias. 
Abgesehen von Daniels Abenteuern fällt das Fazit dieses Turniers überaus positiv aus, vor allem im B-Open konnten die Ergoldinger mächtig Punkte und DWZ abstauben, Glückwunsch dazu, mal schauen wie es nächstes Jahr läuft. jh
Hier die DWZ-Änderungen:
Daniel 2029 auf 1951 = -78
Jonas 1916 auf 1915 = -1
Simon 1224 auf 1329 = +105
Maxim 1123 auf 1264 = +141
Paul 1069 auf 1200 = +131
Tobias 1059 auf 1095 = +36

Aus der eigenen Jugend in unsere Erste

22 Jugendliche schafften bisher den Sprung
01.09.2019
Bei Gründung der Jugendabteilung im Jahr 2000 wurde das Ziel gesetzt, wenigstens einen unserer Jugendlichen bis in die 1. Mannschaft der Erwachsenen zu bringen. Zwei kamen in der letzten Saison neu dazu. Bisher schafften dies folgende Spieler:

Platz Name Jg. DWZ Zeitraum Anzahl
Golder Waldemar 1987 2090 2004 - 2018 77
2 Denk Tobias 1989 1802 2004 - aktuell 67
3 Wist Dieter 1987 1746 2004 - 2016 52
4 Schindlbeck Tobias 1994 2132 2006 - 2012 42
5 Lichtmannecker Daniel 2002 1951 2014 - aktuell 37
6 Astner Sebastian 2004 1879 2014 - aktuell 34
7 Schoepe Tobias 1997 1978 2011 - 2017 29
8 Oberpriller Johannes 1995 1843 2007 - 2012 18
9 Kollmeder Johann 1996 1615 2012 - 2018 13
10 Maier Niko 1986 1614 2002 - 2005 11
11 Wist Eugen 1986 1622 2002 - 2008 8
  Alexandrov Dimitri 2001 1718 2019 - aktuell 8
13 Kühne Maria 2003 1673 2018 - aktuell 7
14 Laimer Tobias 1997 1802 2010 - 2013 6
  Rahman Ronny 1996 1769 2011 - 2018 6
16 Würfel Andreas 1982 1571 2000 - 2002 4
  Wiesnet Franziskus 1994 1656 2010 - 2012 4
  Sowka Patrick 2004 1807 2017 - 2018 4
19 Wanninger Carl 1995 1597 2008 - 2010 3
20 Schnurr Christian 1995 1830 2009 - 2011 2
  Hammerl Jonas 2000 1915 1919 - aktuell 2
22 Handschuh Felix 2005 1500 2018 - 2018 1

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