Topleistungen der Saison 2021/22

  • Rapidturnier in Deisenhofen: U18: 1. Maximilian Ponomarev - U12: 3. Laura Huber - U8: 8. Michael Schmidt
  • Quali für die Bayerische Meisterschaft - es qualifizierten sich:
  • Paul Helmbrecht, Simon Lichtinger, Ainhoa Karlinger De la Quintana, Maxim Klein, Patrick Sowka, Korbinian Forstner, Felix Handschuh, Laura Huber, Viola Spitzlsperger, Aliaksandr Radzionau und Ivan Hrynchuk 
  • Bayerische Jugend- und Mädchenmeisterschaften:
  • U12w: 5. Laura Huber, U18: 12. Maximilian Ponomarev, 13. Patrick Sowka, 15. Felix Handschuh
    U16: 14. Paul Helmbrecht, 18. Simon Lichtinger, U14: 21. Maxim Klein
  • Rapidturnier in Postbauer-Heng: U12 5. Laura Huber
  • Rapidturnier in Ergolding:  U25 3. Maximilian Lohr, 8.Daniel Lichtmannecker,  U12 3. Maxim Klein, 5. Simon Lichtinger
  • Rapidturnier in Garching: 6. Michael Schmidt
  • Deutsche Meisterschaft in Willingen U12w: 14. Laura Huber - U25 ODIM A: 14. Maximilian Lohr
  • Bayerische U16-MM: 1. FC Ergolding mit Paul Helmbrecht, Simon Lichtinger, Maxim Klein und Jakob Paringer
  • DVM U20 in Kiel: 10. Platz FC Ergolding mit Nicolas Mooser, Maximilian Lohr, Daniel Lichtmannecker, Sebastian Astner, Patrick Sowka und Dimitri Alexandrov
    Jugendvereinsmeisterschaft 2022: Simon Lichtinger vor Patrick Sowka und Maria Kühne
  • DVM U14 in Willingen: 14. Platz FC Ergolding mit Paul Helmbrecht, Simon Lichtinger, Maxim Klein und Laura Huber
  • U12-Länderkampf in Bayreuth: mit Laura Huber
  • U20-Bayernliga: FC Ergolding Bayerischer Vizemeister mit nur einem halben Brett-Punkt Rückstand
  • U20-Landesliga-Süd: Mit dem 4. Platz die Liga erhalten

 

Mitgliederversammlung 2022

Thorsten Bernhard und die gesamte Abteilungsleitung einstimmig wiedergewählt
Erneut eine sehr erfolgreiche Saison
28.09.2022  Ergoldinger Stuben

Nach dreijähriger coronabedingten Pause begrüßte Abteilungsleiter Thorsten Bernhard pünktlich gegen 18:35 in den Ergoldinger Stuben die 24 Teilnehmer (darunter 12 Jugendliche und deren Eltern) zur Mitgliederversammlung der Schachabteilung. Leider war von der eingeladenen Vorstandschef des FC Ergolding niemand zur Stelle. Thorsten Bernhard hob unter den hervorragenden Ergebnisse unserer Schachabteilung insbesondere den ausgezeichneten 3. Platz unserer U16-Mannschaft 2021 bei den Deutschen DVM-Meisterschaften mit Nicolas Mooser, Maximilian Lohr, Sebastian Astner und Patrick Sowka hob er hervor.

Wie immer startete Jugendleiter Helmut Gmeinwieser mit seinem Tätigkeitsbericht für die Jugendabteilung. Unsere Homepage ist stets sehr aktuell, die  Mitgliederzahl der Abteilung ist auf 85 von 81 leicht gestiegen, und wir sind nach wie vor die stärkste Jugendabteilung Niederbayerns. Der Anteil der Jugendlichen beträgt derzeit 57%, der weibliche Anteil ist mit 12% etwas größer als üblich (6%). Drei Trainingsgruppen treffen sich von Montag bis Mittwoch jeweils von 16:30 bis 18°° im Bürgerhaus. Der Jugendleiter benötigte ca. eine halbe Stunde um die vielen Ereignisse der vergangenen Saison Revue passieren zu lassen. Die FCE-Schachjugend startete bei 25 Meisterschaften und insgesamt bei 70 Events, die alle noch auf unserer Homepage eingesehen werden können, hier nur die wichtigsten: Erfolgreiche Platzierungen bei den Bayerischen aupidturnieren, für die Bayerischen Meisterschaften in Bad Kissingen und Burg Wernfels qualifizierten sich 11 Ergoldinger, von denen dann 7 teilnahmen, Laura Huber holte mit ihrem 5. Platz bei den U12w die beste Platzierung, das 18. Jugend-Schnellschach-Open (heuer erstmals ein Rapidturnier) im Bürgersaal, das heuer mit 145 Teilnehmern aus 45 Vereinen wieder gut besetzt war, bester Ergoldinger war auf dem 3. Platz der U25, Maximilian Lohr, ebenfalls Dritter bei der U14, wurde Maximilian Klein, und Fünfter Simon Lichtinger bei der U16. Erwähnenswert waren auch der 10. Platz unserer DVM U20 in Kiel und der 14. Platz unserer DVM U14 in Villingen.Simon Lichtinger wurde heuer Jugend-Vereinsmeister und Laura Huber startete erfolgreich beim U12-Länderkampf der Bayerischen Schachjugend in Bayreuth. Heuer starteten insgesamt sechs Ergoldinger U20-Jugendmannschaften, und zwar bei der Bayernliga, der Landesliga-Süd, zwei in der Jugend-Niederbayernliga und zwei in der Jugend-Bezirksliga-West, und das wird auch in dieser Saison so bleiben. Nicht unerheblich auch unsere Teilnahmen am "Autofreien Sonntag" und den Ferienprogrammen in Ergolding und Niederaichbach. Er dankte vor allem den Helfern beim Ergoldinger Jugend-Open und den Fahrern und Betreuern für die Ergoldinger Auswärtsmannschaften.
Daniel Lichtmannecker, der Betreuer unserer U-20-Mannschaften, durchstreifte die Bayernliga und die Deutschen VMS U20 in Kiel, sowie die erfolgreichen Teilnahmen an einigen Internationalen Turnieren in den Niederlanden und in Österreich. Anschließend führte der Jugendleiter zusammen mit dem Abteilungsleiter die Siegerehrung der Jugend-Vereinsmeisterschaften durch, wobei die ersten Drei jeder Altersgruppe mit Pokalen, die restlichen der U12 mit Urkunden ausgezeichnet wurden. Dabei bekam natürlich der Vereinsjugendmeister aller Klassen, Simon Lichtinger, den größten Pokal.

Anton Königl führte danach die Siegerehrung für die Vereinsmeisterschaften der Erwachsenen durch. Die Pokale gingen an den neuen Vereinsmeister Vladimir Simin, an Vizemeister Anton Königl und an den  Dritten Johann Kollmeder; beim Blitz an Erich Kreilinger, Patrick Sowka und Maxim Klein und beim Schnellschach an Jonas Hammerl, an Erich Kreilinger und an Vladimir Simin In seinem Bericht erwähnte Königl die besten Ergebnisse der Erwachsenen, wobei vor allem die Erfolge unserer Ersten in der Regionalliga Süd/Ost und der Zweiten in der Niederbayernliga  hervorgehoben wurde.

Gerätewart Martin Meier hat wieder die Inventur gemacht, und meinte, dass dass die Schachutensilien weitgehend in Ordnung sind und die hauseigene Schachbücherei inzwischen auf über 270 Stück angewachsen ist. Schatzmeister Thorsten Bernhard berichtete über die gute Finanzlage, die weitaus größte Einnahmequelle sind die Sponsoren und Startgelder unseres traditionellen Jugendopens. Rechnungsprüfer Dr. Stephan Fickel verkündete,  dass die Kassenprüfung durchgeführt wurde, es dabei keinerlei Beanstandungen gab, die Bücher ordungsgemäß und einwandfrei geführt wurden und er bat um die Entlastung der Abteilungsleitung, die dann auch einstimmig erteilt wurde. Königl referierte über den externen und internen Spielbetrieb der Saison 2021/22, die wieder mit zwei Mannschaften  absolviert wurde, und über die bevorstehenden Vereinsmeisterschaften ab Oktober. Danach standen die Neuwahlen auf dem Programm, Thorsten Bernhard und Daniel Lichtmannecker bildeten den Wahlausschuss. Alle Abteilungsmitglieder wurden ohne Änderung erneut vorgeschlagen und von den Mitgliedern einstimmig wiedergewählt, also Abteilungsleiter Thorsten Bernhard, Stellvertreter Anton Königl, Jugendleiter Helmut Gmeinwieser, Schatzmeister Thorsten Bernhard, Rechnungsprüfer Dr. Stephan Fickel und Gerätewart Martin Meier. Bei den Sonstigen Wünschen wurde vorgeschlagen, dass die Abteilung zum (letztjährigen) 40igsten Abteilungsjubiläum ein gemeinsames Essen mit evt. einem kleinen Turnier im nächsten Jahr veranstalten wird. Gegen 20:15 Uhr schloss der Abteilungsleiter die Versammlung und wünschte allen eine erfolgreiche Saison.

U20 Landesliga-Süd Rd7

Ergolding2 verliert knapp gegen SF München - mit Rang 4 in der Schlusstabelle die Liga erhalten

24.09.2022  München-Moosach
U20-Landesliga-Süd: SF München - FC Ergolding2 2,5:1,5, Maria gewonnen, Simon Remis.

Bericht von ph wird noch kommen...

U20 Bayernliga Rd10

Ergolding gewinnt gegen Augsburg und wird Bayerischer Vizemeister mit nur halben Brettpunkt Rückstand

24.09.2022  Kirchheim
U20-Bayernliga: FC Ergolding - SF Augsburg 5,5:0,5
Ainhoa holt kampflosen Punkt, Sebastian, Maximilian. Patrick und Nicolas gewinnen, Daniel Remis.
Bericht von dl kommt demnächst... 

BayU10MM in München-Moosach

Ergolding auf Rang 9

24.09.2022  Gymnasium München-Moosach   Turniertabellen
Nachdem wir in den letzten Wochen zwei neue U10-Spieler in unseren Reihen begrüßen konnten, haben wir es doch noch geschafft, mit Michael Schmidt, Sophia Grassl, Lukas Martel und Ilia Staiger eine Mannschaft zu den Bayerischen Meisterschaften zu entsenden.
Die erste Partie wird gegen den SK Gräfelfing ausgetragen.Insgesamt sind 12 Teams am Start... im nächsten Jahr dürfte unsere Mannschaft in gleicher Besetzung erneut antreten, dann haben sie sicher bessere Chancen.

1. Rd.: FC Ergolding - SK Gräfelfing 1:3, Ilai gewonnen.

2. Rd.: SF Dachau - FC Ergolding 2,5:1,5, Sophia gewonnen, Ilai mit Mehrfiguren Patt.

3. Rd.: FC Ergolding - MSA Zugzwang 2:2, Sophia und Ilai gewonnen. Lukas spielt immer noch viel zu schnell.

4. Rd.: SF Augsburg2 - FC Ergolding 1:3 (0:4), außer Konkurrenz! Sophia, Lukas und Ilai gewonnen.

Jetzt Mittagspause...

5. Rd.: SK Tarrasch München - FC Ergolding 3:1, Lukas gewonnen.

6. Rd.: FC Ergolding - SC Dillingen 3:1, Michael, Lukas und Ilai gewonnen. 

7. Rd.: SF München - FC Ergolding 4:0.

Nach 7 Runden mit 5 Punkten (12,5 Brettpunkte)

Hier die einzelnen Brettpunkte: Michael 1(2), Sophia 3, Lukas 3 und Ilai 4,5 
Hier die Mannschaftsergebnisse
Und hier die Einzelplatzierungen: 12. Ilai, 31. Sophia, 32. Lukas, 41. Michael

Die bayerische Mannschaftsmeisterschaft U10 fand mit nur 12 Teams statt, wobei das Team Augsburg 2 außer Konkurrenz spielte. Die Bedenkzeit betrug 15 Min + 5 Sek pro Zug. Bei dem Zweiten unmöglichen Zug verlor man die Partie. Dies kam nach Aussage von Herrn Sörgel deutlich häufiger vor als bei der bayerischen U8-Einzelmeisterschaft. 

Die Organisation des Turniers war mit Ausnahme des (sehr mangelhaften) Verpflegungsangebotes sehr gut.

Startberechtigt waren Kinder mit Jahrgang 2012 und jünger. Wir dagegen traten mit einem deutlich jüngeren Team an (die Jahrgänge unserer Spieler waren 2013 bis 2015). Für zwei Kinder war es das erste Turnier. Daher war das Turnier für uns primär für das Sammeln an Erfahrungen gedacht. 

Alle vier Kinder waren hoch motiviert und spielten sehr ordentlich. Unzufrieden war ich mit der bei einigen Spielern viel zu schnellen Spielweise. Trotz häufigem Ermahnen zum langsameren Spielen und längerem Überlegen ignorierten einige meine Anweisungen. Es kam öfters vor, dass die Restzeit am Ende über der Startzeit lag. Hier müssen die Spieler noch einiges lernen.

Insgesamt konnte alle vier Spieler mindestens ein Spiel gewinnen. Als Team besiegten wir SF Augsburg 2 und Dillingen. Gegen MSA Zugzwang sprang ein Unentschieden heraus.

Damit war unser Hauptziel eines ordentlichen Abschneidens und des Erlebens einer Turnierteilnahme erreicht. tb

U20 Bayernliga Rd3+4+6

Ergoldinger U20- Bayernliga Mannschaft kommt mit blauem Auge davon

17.09.2022  Regensburg und Bürgerhaus

Dieses Wochenende standen in der Bayernliga die entscheidenden Kämpfe für den Gewinn der gesamten Liga an. Wir reisten mit einer bisher weißen Weste und breiter Brust nach Regensburg an, wo am Samstag zwei heiße Gefechte gegen die Gastgeber sowie gegen Kelheim anstanden. Ausgerufenes Ziel war selbstverständlich ein Sieg in beiden Runden, um den ersten Platz sowie die damit verbundene Qualifikation zur U20- DVM bereits vorzeitig klar zu machen. Doch es sollte anders kommen…

U20-Bayernliga: Rd3: SC Bavaria Regensburg - FC Ergolding 4:2

Gegen Regensburg waren wir abgesehen vom Spitzenbrett an jedem Brett favorisiert. Und der Kampf startete auch optimal, als Patrick (Brett 5) auf zaubersame Weise bereits nach 15 Minuten eine ganze Dame mehr am Brett hatte. Als sein Gegenüber sein Missgeschick bemerkte, gab er auf und wir bejubelten die frühe Führung. Nun war der Ball ins Rollen gekommen und Sebastian (Brett 4) legte direkt nach: Mit einer sehr sauberen Vorstellung ließ er seiner Gegnerin keine Chance und erhöhte souverän auf 2:0.
Plötzlich wandte sich das Blatt dramatisch gegen uns: Paul (Brett 6) hatte gegen einen nominell deutlich schlechteren Gegner alle Trümpfe in der Hand und erspielte sich eine hervorragende Stellung, die nach einem klaren Sieg aussah. Siegessicher versuchte Paul, die Partie mit einem taktischen Schlag direkt zu seinen Gunsten zu entscheiden, doch sein Entsetzen war groß als er aufgrund einer plumpen Grundreihenmattdrohung eine ganze Figur und damit das Spiel verlor. Ein herber Rückschlag für uns, die mit diesem Sieg stark gerechnet hatten! Ab jetzt war der Wurm drin in unseren Partien. Ich (Daniel, Brett 3) kannte die Eröffnung meines Gegenübers sehr gut und spielte selbstgefällig und zu schnell. Nach einigen für mich überraschenden Zügen meines Gegners fand ich mich mit dem Rücken gegen die Wand wieder und versuchte verzweifelt, mich eines Mattangriffs zu erwehren. Meine Versuche scheiterten und meine Hoffnung brach mit meiner Königsstellung zusammen, sodass ich die Segel streichen musste. Nach diesem Ausgleich für Regensburg mussten es Maxi und Nick gegen starke Gegner richten. Bei Maxi (Brett 1) sah es gegen Jana Schneider, die dieses Jahr bei der Schacholympiade in Indien mit einer tollen Leistung die Goldmedaille gewinnen konnte, auch lange alles sehr rosig aus. Im Endspiel jedoch stellte Jana ihre Knetkünste unter Beweis und Maxis Stellung wurde langsam aber sicher immer unbequemer. Irgendwann war der Bogen überspannt und er verlor einen Bauern und damit die Partie. Nun hing alles an Nick (Brett 2), aber bei seiner Partie war ein Sieg leider immer in weiter Ferne. Sein top vorbereiteter Gegner konnte in einem ausgeglichenen Mittelspiel ein Bäuerlein erobern, den er am Ende gewinnbringend in den vollen Punkt ummünzen konnte. 

Somit eine mehr als ärgerliche und absolut vermeidbare Niederlage gegen unseren Erzrivalen aus Regensburg, die wir noch weniger Monate zuvor bei der DVM in Kiel besiegt hatten. 

Unsere Stimmung besserte sich etwas, als wir in der Mittagspause hohen Besuch von Jonas bekamen, der uns in der Nachmittagsrunde anfeuern wollte. Wir stärkten uns bei einem nahegelegenen Bäcker, der uns äußerst freundlich empfing und unseren Kampfgeist wieder aufflammen ließ. 

Rd4: FC Ergolding - SK Kelheim 3:3

Leider mussten wir in dieser Runde auf Maxi verzichten, der aufgrund einer Hochzeit abreiste. Ersetzt wurde er von Schachdame Ainhoa, die bisher in der Bayernliga noch keine Partie verloren hatte. Erneut sorgte Patrick mit einem Paukenschlag für unsere Führung: Ein schickes Läuferopfer auf den gegnerischen König führte zu einem mächtigen Mattangriff, der uns nach gerade einmal 17 Zügen den ersten Sieg bescherte. Ein toller Tag für Patrick! Schlechter lief es in dieser Runde für Sebastian, der in einer eigentlich sehr ausgeglichenen Stellung plötzlich auf hohe See geriet. Im Endspiel stand ihm das Wasser schon bis zum Hals und nach einem unvermeidlichen Bauernverlust kenterte er zum Ausgleich für Kelheim. Hübsch anzusehen war die Partie von Ainhoa, die ihrem Gegner mit einer Taktik gekonnt einen Bauern abluchste und diesen Vorteil souverän mit einem vollen Punktgewinn in trockene Tücher bringen konnte. Kelheim konterte leider umgehend: Paul spielte erneut eine ordentliche Partie, in der es lange danach aussah, als würden die Punkte geteilt und die Friedenspfeife geraucht werden. Urplötzlich aber hatte seine Dame keine Felder mehr und Paul brach wie ein Kartenhaus zusammen. Die Mutter seines Gegners versuchte Paul zu trösten und kommentierte das Ganze mit dem mehr als unpassenden Spruch: „Schach ist nicht das wichtigste im Leben, immerhin siehst du gut aus“. Einen rabenschwarzen Tag erwischte auch Nick, der erneut in eine extrem gute Vorbereitung seines Gegners hineinlief. Nach Figurenverlust versuchte Nick mit allen Tricks, die er aus seiner Trickkiste ziehen konnte, das Spiel kompliziert zu halten und vielleicht seinen Freibauern auf die gegnerische Grundreihe zu mogeln. Der Kelheimer blieb aber leider cool und ließ nichts mehr anbrennen. Somit musste ich versuchen, zumindest noch das Mannschaftsremis zu retten. Die Schachfortuna meinte es gut mit mir, ich konnte meinem Gegner einen Bauern nach dem nächsten wegnehmen und als er merkte, dass er ganze vier Stück weniger als ich hatte, streckte er mir die Hand zur Aufgabe entgegen. 

Mit diesem Unentschieden waren wir selbstverständlich nicht sonderlich zufrieden, aber immerhin erhielten wir Schützenhilfe von Aschheim, die in der gleichen Runde Regensburg besiegten und uns damit die Chance auf den Titelgewinn am Leben hielten. 

Am nächsten Tag bekamen wir auch direkt die Gelegenheit, uns bei Aschheim für die Hilfe zu bedanken und sie direkt im Anschluss mit einer krachenden Niederlage wieder nach Hause zu schicken. Um 14.00 begrüßten wir die Gäste und zu diesem Zeitpunkt Spitzenreiter bei uns im Bürgerhaus und starteten die Partien. Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch war jeder von uns unglaublich motiviert, die Fehltritte vom Vortag auszubügeln und uns Rang eins in der Bayernliga zurückzuerobern.

Rd6: FC Ergolding - SG Aschheim/Feldk./Kirchheim 5:1

Sebastian war der erste, der unser Feuerwerk eröffnete. In einer hervorragenden Partie knöpfte er seinem Gegner eine Figur ab und ließ danach auch nichts mehr anbrennen. Wenig später kam Nick ins Ziel. Mit den weißen Steinen ist und bleibt dieser eine Klasse für sich und nach einer schönen Taktik fand sich der gegnerische Monarch plötzlich im Matt wieder. Ein frühes 2:0 für Ergolding! Genauso gut weiter ging es am Spitzenbrett bei Maxi: Sein Gegenüber verpasste die Chance auf ein Dauerschach, was er wenig später bitter bereute. Ein Damenschach von Maxi kostete ihn Haus und Hof und er musste die Flinte ins Korn werfen. Somit fehlte uns nur noch ein halber Punkt für den Mannschaftssieg, welchen ich direkt klar machte. Mein Gegner war leider mit einer kugelsicheren Vorbereitung an das Brett gekommen und nach einem Generalabtausch war im Endspiel für beide Seiten nichts mehr zu holen. Somit lief ich in den Remishafen ein, was uns zumindest den frühen Mannschaftssieg bejubeln ließ. Eine vogelwilde Partie lieferte Ainhoa ab, erst verlor sie einen Bauern, dann kämpfte sie sich jedoch mit aktiven Zügen tapfer zurück. In der Folge übersahen beide Seiten klare Gewinnchancen und als sich der Kanonenrauch verzogen hatte, rauchte man die Friedenspfeife und einigte sich auf ein Remis. Pures Chaos fand sich bei Patrick am Brett: Katastrophale Zeiteinteilung von beiden Seiten führte dazu, dass 20 Züge in unter 10(!) Sekunden gespielt werden mussten. Die Zuschauer genossen diese Schlammschlacht sichtlich, vor allem da Patrick einen kühleren Kopf behielt. Die Steine flogen nur so über das Brett, doch plötzlich hatte der Gegner einen ganzen Turm zu wenig. Wie ein Klappstuhl klappte er zusammen und wir konnten Patrick zu seinem etwas fragwürdigem Sieg gratulieren. 

Dieser Kantersieg war genau das, was wir gebraucht hatten. Vor der letzten Runde stehen wir nun an der Spitze der Bayernliga und haben damit die Zügel in der Hand. Als Abschlussgegner wartet mit Augsburg nächste Woche zwar keine leichte, aber dennoch machbare Aufgabe. Erfreulich ist auch ein Blick in die Bestenliste der gesamten Liga, in der Ainhoa, Maxi und ich mit fünf Punkten von ganz oben grüßen. Wie immer hat das Wochenende trotz der zum Teil wackeligen Ergebnisse jedem sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns bereits auf den Kampf gegen Augsburg. dl 

Int. Ortenburger Schach-Open

Thomas und Dominik Liederl gut platziert

09-11.09.2022 Ortenburg   Turnierseite

Gruppe A (79 TN)
Gruppe B (60 TN): Thomas Lieder mit 1442 an Startrang 23 - nach 5 Runde mit 3,5 Punkten auf Rang 14

Am Wochenende vom 09.09 - 11.09.22 nahmen Thomas und Dominik Lieder an dem internationalen Schachopen in Ortenburg teil. Sie spielten im B- Open bis 1750 TWZ mit. Thomas war auf Rang 22 und Dominik auf Rang 27 von 60 gesetzt. Es wurde 5 Runden Schweizer System nach Fischer gespielt.

1. Runde: Maier Alois Startnr. 53 TWZ 0 - Thomas Lieder TWZ 1442 Ergebnis 0:1 Brett 23

Es handelte sich um eine sizilianische Eröffnung, in der Thomas Gegner sehr schnell überfordert war und

bereits im 10 Zug eine Qualität und einen Bauern verlor. Er ließ sich aber dadurch nicht beeindrucken und tauschte sogar soviel wie möglich Figuren ab, so dass Thomas zum Schluss keine Schwierigkeiten hatte das Spiel zum Siegpunkt zu führen.

2.Runde: Thomas - Hofer Tobias Startnr. 8 TWZ 1625 Ergebnis 0:1 Brett 4

Englische Eröffnung: Agincourt Verteidigung. Thomas hielt sich bis zum 30 Zug, wo die Partie totremis gewesen wäre. Aber durch übertriebenen Ehrgeiz schaffte er es noch zu verlieren.

3. Runde: Einwiller Andreas Startnr. 52 TWZ 0 - Thomas Ergebnis 0:1 Brett 17

Damenbauern Spiel. Nachdem Thomas im 12 Zug die große Rocharde machte, gewann er zunächst einen Bauer und machte massiv auf f2 Druck indem er dort eine nicht zu verhindern Springergabel mit Familienschachdrohung aufbaute. Der Gegner begann ein wildes abtauchen, konnte aber auch dadurch die Gabel nicht mehr verhindern. Endlich nach 3 Std. 45 Min. konnte Thomas mit Dame und Turm den alteingesessenen König matt setzen.

4. Runde: Thomas - Meier Lukas Startnr. 7 TWZ 1643 Ergebnis 0,5:0,5 Brett7

Englische Eröffnung. Nach einem relativ friedlichen Spiel gelang es keinem der beiden Spieler einen Durchbruch zu erringen und man einigte sich auf remis

5. Runde: Milojevic Janus Startnr. 58 TWZ 0 - Thomas Ergebnis 0:1 Brett 11

Abgelehntes Damengambit: Marshall Verteidigung. Thomas kam von Anfang an nicht richtig ins Spiel und sah sich immer mehr unter Druck gesetzt. Kurz bevor Thomas an Aufgabe dachte, übersah der Gegner bei einem Damenopfer das Thomas statt gedacht matt zu gehen, die Dame selber mit Schach nehmen konnte und somit die Partie doch noch glücklich gewann. Thomas erreichte Rang 14, punktgleich bis Rang 7. Verbesserte sich um 8 Plätze.

1. Runde: Dominik Lieder TWZ 1392 - Milojevic Janus Startnr. 58 TWZ 0 Ergebnis 1:0 Brett 28

Sizilianische Verteidigung. Im 14. Zug passierte dem Gegner ein Fehler bei der Abwicklung eines Abtausches, wodurch Dominik eine Figur gewann. Der Gegner hat sich dann noch tapfer verteidigt, er konnte die Partie allerdings nicht mehr retten und hat deshalb im 60. Zug kurz vor dem Matt aufgegeben.

2. Runde: Dominik - Valean David Startnr. 10 TWZ 1598 Ergebnis 0:1 Brett 6

Ponziani. Nach der Eröffnung stand Dominik etwas besser, durch einen Fehler im 13. Zug verlor er allerdings erst einen Bauern und danach eine Figur. Er konnte sich noch bis zum 45. Zug verteidigen, sah danach aber kein Land mehr und musste aufgeben.

3. Runde: Greive Helge Startnr. 55 TWZ 0 - Dominik Ergebnis 0:1 Brett 19

Sizilianische Verteidigung. Bereits im 9. Zug gewann Dominik einen Bauern, im 29. Zug folgte dann eine Qualität und im 54. Zug setzte er seine Gegnerin Matt.

4. Runde: Bauer Laura-Sophie Startnr. 9 TWZ 1616 - Dominik Ergebnis 1:0 Brett 8

Sizilianische Verteidigung: Kalashnikov Variante. Nach einem relativ ausgeglichenen Start verliert Dominik im 18. Zug einen Bauern und sieht sich im 51. Zug gezwungen aufzugeben.

5. Runde: Dominik - Baumgartner Johann Startnr. 18 TWZ 1529 Ergebnis 1:0 Brett 17

Ponziani. Im 20. Zug gelang es Dominik zwei Bauern zu gewinnen. Im 34. Zug führte ein Läuferopfer des Gegners nicht zum gewünschten Erfolg. Im 43. Zug sah der Gegner mit einer Figur und zwei Bauern weniger keine Möglichkeiten mehr und gab auf. Dominik erreichte Rang 18 und verbesserte sich um 9 Plätze.

Dominik wurde im Anschluss mit einem Pokal als bester U 18 Spieler im B- Open geehrt. tl

Int. Chess Open Graz

Steil bergauf in der Steiermark! – Jonas und Daniel erfolgreich beim 28. Grazer Chess Open

03-11.09.2022 Graz/Austria   Turnierseite

Gruppe A (52 TN): Daniel Lichtmannecker mit2055 an Startrang 29 - nach 9 Runden mit 5 Punkten auf Rang 16

1. Runde:  IM Henrichs Thomas (Bregenz, 2450) - Daniel 1:0

2. Runde: Daniel - Bytyqi Kujtim (Extraherb Ws/AUT, 1862) 1:0

3. Runde: FM Frosch Ronald (Gleisdorf/AUT, 2277) - Daniel 0:1

4. Runde: Daniel - Dorst Johannes (2238) 0:1

5. Runde: FM Singer Richard (SV Gambits/AUT, 2177) - Daniel 0:1
6. Runde: Koelber Daniel (AUT, 2189) - Daniel 1:0

7. Runde: Daniel - IM Loeffler Markus (2276) 0:1
8. Runde: Daniel - Tumur-Ochir Duluu (Schachclub Kapfenberg/MGL, 1829) 1:0
9. Runde: Katter Katharina (Flavia Solva/AUT, 1960 - Daniel 0:1

Gruppe B (60 TN): Jonas Hammerl mit 1848 an Startrang 19 - nach 9 Runden mit 6Punkten auf Rang 8

1. Runde: Orlov Konstantin (AUT, 1468) - Jonas 0:1
2. Runde: Jonas - Mujacic Haris (BIH, 1999) 0:1
3. Runde: Zissler Andreas (AUT, 1572) - Jonas 0:1

4. Runde: Jonas - Göschke Elias Cedric (AUT, -) 1:0

5. Runde: Cerpiak Mirko (1731) - Jonas 0:1

6. Runde: Jonas - Koban Markus (AUT, 1961) 1/2

7. Runde: Jonas - Bratko Alexander (AUT, 1963) 0:1

8. Runde: Käfer Calvin (AUT, -) - Jonas 0:1

9. Runde: Jonas - Birk Robin (Schachfreunde Graz/AU, 1788) 1/2

Vom 3.9.2022 bis 11.9.2022 fand in Graz die 28te Auflage des Grazer Chess Opens statt. Gespielt wurden neun Runden nach Schweizer System, aufgeteilt in A- B- und C- Gruppe mit jeweils einer Partie pro Tag. Somit blieb neben dem Schach noch genug Zeit, das schöne Graz mitsamt Umgebung zu erkunden. 

Jonas startete in der B- Gruppe (Rating unter 2000) auf Startplatz 18, doch wir gingen beide fest davon aus, dass er aufgrund seiner tatsächlichen Spielstärke ganz oben mitmischen würde. Und so kam es auch: Nach einem Erstrundensieg verlor Jonas unglücklich gegen den Turnierfavoriten mit Startplatz eins, der den fragwürdigen Titel eines „ACM“ (Arena Candidate Master) innehat. Diesen erhält man für die Teilnahme an FIDE- Online Turnieren und der Zahlung von 15€ an die FIDE. Bei unseren letzten Turnieren erwies sich Jonas bereits als Favoritenschreck und konnte zwei Mal den Turnierfavoriten besiegen. Diesmal lief es aber nicht so gut und in einem schlechteren Endspiel musste Jonas leider die Waffen strecken. Danach lief es aber immer besser und nach drei sicheren Siegen in Folge fand Jonas sich punktgleich auf dem ersten Platz wieder. Nun ging es in die heiße Phase: In einer spannenden Partie konnte Jonas sich gerade noch so in ein Remis retten, was seinen Gegner scheinbar so sehr nervte, dass er das Turnier trotz Chancen auf den Gesamtsieg abbrach. Sehr ärgerlich war Jonas Niederlage in der siebten Runde gegen den späteren Turniersieger. In einer völlig überlegenen Stellung übersah Jonas eine recht simple Drohung seines Gegners, die ihn erst die Dame und im Endspiel deshalb Haus und Hof kostete. Damit war der Gesamtsieg in die Ferne gerückt, mit zwei Siegen in den letzten Runden wäre aber dennoch ein Ergebnis in den Geldpreisen sicher gewesen. Die vorletzte Partie wurde auch souverän gewonnen, doch dann geschah ein Unglück: In der Schlussrunde verzählte Jonas sich beim Züge wiederholen und war wie vom Blitz getroffen, als sein Gegner nach gerade einmal zwölf (!) Zügen auf dreifache Stellungswiederholung reklamierte. Der Schiedsrichter zählte nach und gab die Partie Remis- enorm frustrierend für Jonas! 

Am Ende landete er dennoch mit 6 Punkten auf Rang 8, was im Ganzen eine gute Leistung ist. Mit etwas mehr Unterstützung von Schachfortuna wäre auch noch mehr drin gewesen.

Ich, Daniel, spielte in der A- Gruppe und fand mich auf Startrang 29 wieder. Somit wurde ich direkt in der Auftaktrunde gegen einen ziemlich starken IM (Internationaler Meister) gepaart. In einer langen Theorievariante verlor ich irgendwann den Faden, meine Königsstellung wurde zu unsicher und ich musste zerknirscht die Segel streichen. Darauf folgten zwei recht überzeugende Siege, davon einer gegen einen FM (FIDE- Meister), der nach der Niederlage gegen mich das Turnier nicht fortsetzte. Die nächste Runde verlor ich nach einem 100 Zügen hartem Kampf, der sich fast sechs Stunden hinzog. Im Endspiel hatte mein Gegenüber ein Bäuerlein zu viel und das reichte ihm zum Sieg. Am nächsten Tag musste erneut ein FM daran glauben: Ich schaffte es erst, nach mehreren Stunden Eröffnungsvorbereitung bereits nach 8 Zügen komplett auf Verlust zu stehen. Komplett genervt spielte ich schon mit dem Gedanken, die Partie aufzugeben, entschloss mich dann aber dafür zu kämpfen und einfach alle Figuren in Richtung des gegnerischen Monarchen zu werfen. Überraschenderweise ging der Plan auf und irgendwann konnte mein Gegner Matt nicht mehr abwenden. Nach dieser Niederlage war mein Kontrahent derart am Boden zerstört, dass er kein Wort mehr mit mir wechselte und dem Schiedsrichter seinen sofortigen Abbruch des Turniers mitteilte. In den nächsten beiden Runden wurde ich leider recht trocken überspielt und ich verlor beide Spiele gegen starke Gegner. Nach einem Pflichtsieg in der vorletzten Runde musste ich in der letzten Runde gegen eine Jugendspielerin ran, die in diesem Jahr bereits die Bronzemedaille bei der Schnellschach Europameisterschaft der U16 erobern konnte. Vor unserer Partie erklärte sie mir, dass sie gegen mich auf Sieg spielen müsse, um sich eine Norm für den Titel einer WIM (Woman International Master) zu erspielen und ihr ein Remis nicht reiche. Somit entbrannte ein erbitterter Kampf mit einer spektakulären Zeitnotphase, in der wir beide all unsere Figuren nur dazu nutzten, den gegnerischen König so schnell wie möglich Matt zu setzen. Das Glück war mir hold und als sich der Kanonenrauch verzogen hatte, fand ich mich in einem gewonnenen Endspiel wieder, welches ich sicher verwertete. 

Mit 5 Punkten aus 9 Partien landete ich am Ende auf Platz 17 und kann mich über ein sattes Plus meiner ELO und DWZ freuen. Besonders freut mich, dass ich kein einziges Remis verbuchte, sondern jede Partie, egal wie stark der Gegner war, immer kompromisslos auf Sieg spielte und in keine vorschnellen Remis einwilligte. 

Das Turnier hat uns beiden sehr viel Spaß bereitet. Da nur eine Partie pro Tag gespielt wurde, konnte der Vormittag für erholsame Spaziergänge und Wanderungen im schönen Graz und seinen umliegenden Bergen genutzt werden, die dabei halfen den Kopf frei zu bekommen. Generell war die Turnieratmosphäre sehr angenehm und ist eine klare Empfehlung für das nächste Jahr! dl

 

Int. Chess Open Graz

Daniel Lichtmannecker wurde 16. - Jonas Hammerl Achter in der B-Gruppe

03-11.09.2022 Graz/Austria   Turnierseite

Gruppe A (52 TN): Daniel Lichtmannecker mit2055 an Startrang 29 - nach 9 Runden mit 5 Punkten auf Rang 16

1. Runde:  IM Henrichs Thomas (Bregenz, 2450) - Daniel 1:0

2. Runde: Daniel - Bytyqi Kujtim (Extraherb Ws/AUT, 1862) 1:0

3. Runde: FM Frosch Ronald (Gleisdorf/AUT, 2277) - Daniel 0:1

4. Runde: Daniel - Dorst Johannes (2238) 0:1

5. Runde: FM Singer Richard (SV Gambits/AUT, 2177) - Daniel 0:1
6. Runde: Koelber Daniel (AUT, 2189) - Daniel 1:0

7. Runde: Daniel - IM Loeffler Markus (2276) 0:1
8. Runde: Daniel - Tumur-Ochir Duluu (Schachclub Kapfenberg/MGL, 1829) 1:0
9. Runde: Katter Katharina (Flavia Solva/AUT, 1960 - Daniel 0:1

Gruppe B (60 TN): Jonas Hammerl mit 1848 an Startrang 19 - nach 9 Runden mit 6Punkten auf Rang 8

1. Runde: Orlov Konstantin (AUT, 1468) - Jonas 0:1
2. Runde: Jonas - Mujacic Haris (BIH, 1999) 0:1
3. Runde: Zissler Andreas (AUT, 1572) - Jonas 0:1

4. Runde: Jonas - Göschke Elias Cedric (AUT, -) 1:0

5. Runde: Cerpiak Mirko (1731) - Jonas 0:1

6. Runde: Jonas - Koban Markus (AUT, 1961) 1/2

7. Runde: Jonas - Bratko Alexander (AUT, 1963) 0:1

8. Runde: Käfer Calvin (AUT, -) - Jonas 0:1

9. Runde: Jonas - Birk Robin (Schachfreunde Graz/AU, 1788) 1/2

Bericht von dl folgt nach dem Turnier.

Bayerische Schachjugend - U12-Länderkampf

Laura Huber beim U12-Länderkampf der Schachjugend

27-31.08..2022 Bayreuth   Turnierseite

Der U12-Länderkampf in Bayreuth war ein Spitzensport-Event mit sicher dem ein oder anderen künftigen Großmeister in manchem der Länderteams aus ganz Deutschland. Anlässlich des 50-jährigen BSJ-Gründungsjubiläums fand der Wettbewerb vom 27. bis 31. August statt. Dabei traten 12 Mannschaften aus 7 Ländern in sieben Runden gegeneinander an.

Laura Huber (1346) spielt für die „Bayern-Mädels“, einem von nur drei reinen Mädchenteams. Mit ihr kämpften Laura Bauer, Julia Schwarzfischer und Valentina Neumeier.

In der ersten Runde unterlagen sie 1,5:2,5 gegen Hessen. Laura remisierte nach 32 Zügen gegen Anton Belin (1544 DWZ). 

Partie zwei ging mit 1:3 sehr deutlich an Erkenschwick in NRW. Laura musste gegen deren Spitzenspieler Philipp Allen (1686) antreten. Nach 41 Zügen ohne besondere Vorkommnisse und einem Endspiel mit jeweils 5 Bauern und dem König einigte man sich mangels Alternativen auf Remis.

Den ersten Sieg für die Mädels gab es mit 3,5:0,5 gegen die Sachsen-Mädels. Laura gewann gegen Keyou Mo (1294) zuerst deren Dame und danach die Partie durch ein Matt mit dem Turm.

Zur Halbzeit ging es gegen die Jungs aus Württemberg, gegen die ein klarer 3:1 Sieg verbucht werden konnte. Laura wurde zu Beginn überrascht, da aus gesundheitlichen Gründen nicht ihr erwarteter Gegner, sondern Kian Retzlaff (1585) ihr gegenübersaß. Nach vier Stunden konnte Laura sich einen Mehrbauern erobern. Nach 45 Zügen einigte man sich mangels weiterführender Ideen auf beiden Seiten auf Remis.

Runde 5 führte die Bayern-Mädels gegen das Mädchenteam aus Württemberg. Der erwartete Sieg stellte sich mit 3,0 zu 1,0 auch ein. Laura konnte ihrer Favoritenrolle diesmal nicht gerecht werden. Nach dem 19. Zug einigte sie sich mit ihrem Kontrahenten bei annähernd ausgeglichener Stellung auf Punkteteilung.

In der vorletzten Runde verloren die Mädels gegen die Turnierfavoriten Bayern1 mit 0,5 zu 3,5. Lauras Gegner Marco Limmer (1664) ist amtierender bayerischer U12-Meister. Da sie in dieser Partie wieder einmal die schwarzen Steine hatte, waren ihre Hoffnungen das Spiel für sich entscheiden zu können marginal. Umso erfreulicher war hier ein Remis, dass sie trotz leicht schlechterer Stellung erreichen konnte. 

Die letzte Runde ging gegen das Team Deutschland (besetzt mit Jungs aus verschiedenen Ländern) knapp mit 1,5 zu 2,5 verloren. Laura spielte gegen Erik Heitmann (1365) nach zwischenzeitlicher Führung Remis.

Das Mädelsteam wurde mit 6:8 Punkten beste Mädchenmannschaft und mit einem schönen Pokal für diesen Erfolg geehrt.

Laura schloss das Turnier ungeschlagen mit 4 aus 7 Punkten ab und verbesserte deutlich ihre DWZ auf 1440. tb

 

Ferienprogramm in Niederaichbach

Angenehmer Saisonausklang
24.08.2022 Niederaichbach - Diesm awieder etliche Teilnehmer dabei

Im Rahmen des Niederaichbacher Ferienprogramms veranstaltete die FCE-Ergolding-Schachabteilung mit Jugendleiter Helmut Gmeinwieser, heuer, nach dreijähriger Coronapause, zusammen mit  Abteilungsleiter Thorsten Bernhard, bereits zum zehnten Mal, einen Schachnachmittag, an dem insgesamt acht Kinder/Jugendliche aus Niederaichbach und zwei Ergoldinger Kinder teilnahmen. Zwei Niederaichbacher Mädchen wurden die Grundbegriffe und allen Kindern einige Tricks übermittelt, sie waren ebenso mit Begeisterung bei der Sache. Gegen Ende der Veranstaltung spendierte Familie Pusl wieder für jeden Steckerleis, was natürlich prima ankam. Vermutlich wird auch in den nächsten großen Ferien wieder einen Schachnachmittag in Niederaichbach stattfinden.

 

Ferienprogramm im Bürgerhaus

Einunddreißig Kinder dabei
18.08.2022 Bürgerhaus

Jugendleiter Helmut Gmeinwieser konnte pünktlich um 14°° unseren Abteilungsleiter Thorsten Bernhard und die stolze Summe von 31 Schachkids zum heutigen 21. Ferienprogramm unserer Schachabteilung begrüßen. Nach einem gemeinsamen Foto konnten wir drei Trainer zusammen mit 7 unserer helfenden Jugendlichen ausgiebig mit den Ergoldinger Schachkindern beschäftigen. Es machte uns allen viel Spaß, die Zeit verging viel zu schnell. Vielleicht hat der eine oder andere Lust auf mehr bekommen. Jeden Montag von 16:30 bis 18°° wäre dies bei uns im Schachtraining bei einem Schnupperkurs möglich.

DVM U14

FC Ergolding mit Paul Helmbrecht, Simon Lichtinger, Maxim Klein und Laura Huber

12.-16.08.2022  Willingen   Turniertabellen

7 Runden - 20 Mannschaften - FC Ergolding mit StRang 12   mit 6 Punkten auf Rang 14

1.Rd,: FC Ergolding - VfB Schach Leipzig 1:3 - Maxim gewinnt..

2. Rd.: SV Multatuli Ingelheim - FC Ergolding 1,50:2,5 - Paul und Simon gewonnen, Laura Remis

3. Rd.: FC Ergolding - SC ML Kastellaun 2,5:1,5 - Laura Remis, Maxim und Simon gewonnen

4. Rd.: SV Empor Berlin - FC Ergolding 2,5:1,5 - Maxim gewonnen, Simon Remis

5. Rd.: FC Ergolding - SC Erlangen 2,5:1,5- Laura und Paul gewonnen, Simon Remis

6. Rd.: SF Brackel - FC Ergolding 4:0

7. Rd.: FC Ergolding - SC Ostfildern 0,5:3,5

In Willingen wurden die Deutschen Vereinsmeisterschaften 2021 vom 12. bis 16.08. nachgeholt. Endlich konnte das bereits für den letzten Dezember geplante Turnier stattfinden.

Für den FC Ergolding traten Paul Helmbrecht, Simon Lichtinger, Maxim Klein und Laura Huber an. Gestartet aus Rang 12 landeten sie nach 7 Runden an 4 Tagen auf Rang 14.

Am Anreisetag durften alle im Rahmen einer Teambuildingmaßnahme in Winterberg Kart fahren. 

In der ersten Runde kam es zum Duell gegen den Startranglistenzweiten VfB Schach Leipzig. Alle vier Gegenspieler hatten deutlich mehr DWZ. Simon verlor nach nur 22 Zügen.  Paul hielt lange durch und musste sich erst im Endspiel geschlagen geben. Laura lag zwischenzeitlich leicht in Führung, übersah dann aber eine Springergabel. Überraschender Weise gelang Maxim durch eine Springergabel ein Sieg und so endete das Match 1:3.

Besser lief es am Nachmittag gegen den SV Multatuli Ingelheim. Sehr schnell konnte Simon eine Figur gewinnen, die den Gegner sofort zur Aufgabe veranlasste. Paul opferte seine Dame und setzte im 27. Zug Matt. 

Maxim gab nach 46 Zügen auf, da eine Bauernumwandlung nicht mehr zu verhindern war.

Laura kämpfte am längsten und willigte in beiderseitiger Zeitnot und ausgeglichener Stellung in ein Remis ein. Damit war der erste Mannschaftssieg mit 2,5:1,5 eingefahren.

Am Sonntag wurde uns der SC ML Kastellaun zugelost. Laura hatte nach 27 Zügen bis auf jeweils einen Bauern noch alle Figuren am Brett. Mit leichtem Stellungsvorteil stimmte sie einem Remisangebot zu, da dies für den Mannschaftserfolg reichte. Paul hatte gegen seinen um fast 300 DWZ-stärkeren Kontrahenten keine Chance. Maxim und Simon konnten nach 36 bzw. 51 Zügen recht deutlich gewinnen. Somit war der zweite Mannschaftssieg perfekt.

Runde 4 führte uns gegen SV Empor Berlin. Maxim lag im 18. Zug schon auf Verlust. Trotzdem gelang es ihm in 35 Zügen seinen Gegner Matt zu setzen. Simon einigte sich auf Remis und Paul verlor nach 38 Zügen. Laura kämpfte 4 Stunden lang und verlor erst im Endspiel nach 76 Zügen ihre Partie. Somit standen wir zur Halbzeit auf Rang 11.

In der 5. Runde mussten wir gegen unsere bayerischen Kollegen aus Erlangen ran.

Nach nur 40 Minuten musste Maxim entnervt aufgeben, da er einen falschen Springerzug zog. Den hatte er zuvor noch mental ausgeschlossen, dann aber trotzdem gezogen. 

Laura konnte durch eine ungewöhnliche Eröffnung den Gegner überraschen und nach nur 14 Zügen gab er nach drohendem Figurenverlust auf. Paul spielte solide und setzte Levin Isbilir nach nur 31 Zügen Matt. Nun lag der Rundengewinn an Simon, der diesmal am längsten spielte. Beim Mittelspiel mit einer Dame vs. zwei Türmen einigte man sich mangels Alternativen auf Remis. So war der dritte Mannschaftssieg perfekt.

In die Nachmittagsrunde gingen wir hoffnungsfroh mit guten neuen Eröffnungsideen. Leider ließ der Gegner SF Brackel an allen Brettern nicht zu, dass wir unsere Ideen verwirklichen. Es folgte eine rabenschwarze Runde mit 0:4.

In der Schlussrunde gegen den SC Ostfildern konnte nur Paul ein Remis erreichen. Zuerst übersah Laura trotz Führung eine gegnerische Gegenoffensive. Auch Simon und Maxim konnten in dieser siebten und letzten Runde nicht mehr punkten.

Wir belegten damit wie im Vorjahr den 14. Platz. Geehrt wurden alle mit Medaillen und einer Urkunde. tb

International Zealand Open

Maximilian Lohr und Daniel Lichtmannecker sehr erfolgreich

06.-13.08.2022  Vlissingen/Nederlande   Turniertabellen

9 Runden - 203 Teilnehmer 
Lohr Maximilian (21122186) STRang 51 mit 6,5 Punkten auf Rang 16
Rd1: Maximilian - Norden Marc (NED, 1715) 1/2
Rd2: Aditya Chulikkad (IND, 1696) - Maximilian 0:1

Rd3: Maximilian - Colman Theo (NED, 1997) 1:0
Rd4: Grutter Tim (NED, 2246) - Maximilian 1:0
Rd5: Maximilian - Aravindhan Achyuth (NED, 1925) 1:0
Rd6: IM Seul Georg (GER, 2363) - Maximilian 0:1

Rd7: Maximilian - FM Pham Kohl (NED, 2376) 1/2

Rd8: Maximilian - FM Bezemer Arno (NED, 2278) 1:0

Rd9: IM Van Delft Merlin (NED, 2380) - Maximilian 1/2
Lichtmannecker Daniel (2031/1992) (StRang 69 mit 6 Punkten auf Rang 33

Rd1: Sala Frank (NED, 1621) - Daniel 0:1

Rd2: Daniel - FM Pham Kohl (NED, 2376) 0:1

Rd3: Spiers Russell (NED, 1786 - Daniel 1/2

Rd4: Daniel - Czappa Fabian Alexander (GER, 1802) 1:0

Rd5: Baarslag Ed (NED, 2172) - Daniel 1:0

Rd6: Daniel - Timmermans Adri (NED, 1840) 1:0

Rd7: IM Seul Georg (GER, 2363) - Daniel 1/2

Rd8: Daniel - Sai Kiran Y (IND, 1879 1:0

Rd9: FM Tabak Stefan (NED, 2166) - Daniel 0:1

Nachdem Jonas und ich bereits in Maastricht bei einem Turnier mit gutem Erfolg teilgenommen hatten, machten sich diesmal Maxi und ich auf den Weg in die Niederlande. Ziel war dieses Mal das schöne Vlissingen, eine Kleinstadt am Meer. Gespielt wurden 9 Runden mit jeweils einem Spiel pro Tag, welches am Abend gespielt wurde. Somit blieb reichlich Zeit, um am Nachmittag den Strand und die Sonne zu genießen. Das Turnier startete für beide etwas wacklig, Maxi kam in der ersten Runde nicht über ein Remis hinaus und ich verlor nach einem Auftaktsieg die zweite Runde mit einer wenig überzeugenden Vorstellung. Doch nach einem abendlichen Besuch auf dem örtlichen Kirmes war der Kopf frei und die Ergebnisse wurden immer besser. Um für frischen Wind zu sorgen, entschlossen wir uns, die nächsten Runden mit unseren orangenen Fischerhüten zu spielen, um unsere Gegner zu verwirren. Der Plan ging auf: Maxi lieferte ein beeindruckendes Resultat nach dem nächsten, erst besiegte er einem IM, der laut Wikipedia in jüngeren Jahren auch schon Deutscher Meister im Blitzschach gewesen ist. Es folgte ein Remis gegen einen aufstrebenden FM, ein weiterer Sieg gegen einen FM und in der letzten Runde ein Remis gegen einen IM, sodass Maxi sich am Ende sogar über einen Geldpreis und einem enormen Zuwachs seiner ELO freuen konnte. 

Auch bei mir lief es sehr gut: Nachdem Maxi seinen IM Gegner mit Weiß vernichtend geschlagen hatte, war dieser bereits mental komplett am Ende, als er sich in der nächsten Runde erneut einem Gegner mit orangenen Hut gegenüber sah. Ich trotzte ihm mit Schwarz ein Remis ab, sodass dieser wie ein Kartenhaus zusammenbrach und das Turnier völlig frustriert abbrach. In der Abschlussrunde konnte ich einen FM mit einer schönen Angriffspartie besiegen und somit auch mein Turnier mit einem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis beenden. 

Besonders erfreulich und vielleicht auch das Erfolgsrezept von uns war der viele Spaß und die tolle Zeit, die wir mit alten Bekannten aber auch neuen Freunden aus den Niederlanden während des Turniers und nach den Runden im örtlichen Club verbrachten. Da die Partien erst abends gespielt wurden, konnten die Abende etwas ausführlicher für Besuche in den örtlichen Clubs genutzt werden, welche wir mit unseren Freunden unsicher machten.  Wir spielten das Turnier quasi frei nach dem Motto: Wer neben dem Brett gewinnt, gewinnt auch auf dem Brett. Die nächsten Turniere in den Niederlanden sind bereits geplant. Dl

Jugend-Vereinsmeisterschaft

Simon Lichtinger gewinnt den Titel

30.07.2022  Bürgerhaus 

Schnellschach 2x20 Minuten (bei Gruppe A: letzte zwei Runden 2x15 Minuten)

Jugendleiter Helmut Gmeinwieser begrüßte die 18 Teilnehmer zur diesjährigen Jugend-Vereinsmeisterschaft im Bürgerhaus. Wegen einer Spielerumstellung von der B in die A.Gruppe verzögerte sich der Beginn um 20 Minuten. Die Mittagspause wurde beim Pizzaessen im Lindenwirt verbracht.

Gruppe A (10 TN): Teilnehmer   Fortschritt   Rangliste

Hugendvereinsmeister Simon Lichtinger   2. Patrick Sowka   3. Maria Kühne
U14: Maxim Klein  
2. Andy Luousor
U12: Korbinian Forstner  
2. Aliaksandr Radzionau   3. Vissarion Oleksenko

U16   2. Viola Spitzlsperger

Gruppe B (8 TN): Teilnehmer  Fortschritt   Rangliste

U8: Michael Schmidt   2. Abel Selescu-Szilagyi

U10: Sophia Grassl   2. Omar Mamlouk   3. Alexander Gumann

Mit seinem Sieg in der 2. Runde gegen Topfavorit Patrick Sowka (1744) sicherte sich der gerade 15 Jahre alt gewordene Simon Lichtinger den diesjährigen Jugendmeister-Titel. Da er auch die restlichen Partien alle sicher gewann holte er alle 27 Punkte aus den 9 Begegnungen. Zweiter wurde Patrick mit 24 Punkten, der alle restlichen Partien sicher beherrschte. Auf Rang 3 folgte Maria Kühne (1576), die als bestes Mädchen mit 18 Punkten gut beeindruckte und knapp vor dem U14-Sieger Maxim Klein (1454), ebenfalls 18 Punkte, lag. Wegen der am Ende fortgeschrittenen Zeit, wurden in der A.Gruppe die letzten beiden Runden auf 2x15 Minuten verkürzt. Dies beeinträchtigte am Ende Lukas Stessun (1319), der gegen Vissarion Oleksenko, statt eines vermeintlichen Sieges noch "auf Zeit" verlor. Seine 16 Punkte reichten noch zum 5. Platz. Korbinian Forstner (1220), der U12-Sieger, rechnete sich aus, dass er mit seinen 12 Punkten nicht mehr eingeholt werden könnte, verzichtete deswegen auf die restlichen beiden Partien und trat den Radweg nach Ergoldsbach an. Auch Andy Lupusor (1057) hatte wohl noch etwas zu tun er verzichtete auf die restlichen drei Runden, seine 6 Punkte reichten zum 7. Rang. Achter wurde Aliaksandr Radzionau (928) mit ebenfalls 6 Punkten vor Vissarion Oleksenko mit 4 Punkten. Auf den 10. Platz dann Viola Spitzlsperger (897) ,mit 3 Punkten, der man hoch anrechnen muss, dass sie sich von der vorgesehenen B-Gruppe in die A.Gruppe versetzen ließ, aber immerhin noch in der 6. Runde den Andy Lupusor besiegte.
In der B-Gruppe hatte die 9-jährige Sophia Grassl, die erst seit Ende Januar Schach spielt,  mit drei Siegen hintereinander einen guten Start und führte damit die Tabelle an. Nach der Mittagspause traf die auf den erst 8-jährigen Michael Schmitt, der sie sicher bezwang und  neben dem U8-Titel, auch noch die B-Gruppe mit 18 Punkten sicher beherrschte. Zweite wurde Marlene Spitzsperger (770), die mit 14 Punkten einen guten Eindruck 
hinterließ. Dritter mit 13 Punkten Tim Peterlik knapp vor Sophia Grassl,  die mit 4 Siegen und einem Remis mit ebenfalls 13 Punkten U10-Sieger wurde.Fünfter Omar Mamlouk mit 10 Punkten vor Alexander Guman (6 Pkt,) und dann schon mit 4 Punkten, Liana Koganyuk, die sage und schreibe, erst viermal unser Schachtraining besuchte. Achter wurde Abel Selescu-Szilagyi mit zwei Punkten aus zwei Remisen.

4. Bamberg-Open

Laura Huber erreichte vier Remis

27.-31.07.2022  Bamberg   Turniertabellen - Laura mit 3,0 Punkten auf Rang 90
B-:Open (131 Teilnehmer) - Laura mit 1400 DWZ auf Rang 104 gesetzt
Rd1 Brett 38: Martin Fernandez Rafael (SC Erlangen, 1713) - Laura 1:0

Rd2 Brett 46: Laschheit Rene (SV Berlin Mitte, 1737( - Laura 1/2
Rd3 Brett 51: Laura - Haug Mara (Karlsruher SF, 1615) 0:1

Rd4 Brett 57: Würsig Mathias (SV Ottendorf-Okrillka, 1607) - Laura 1/2
Rd5 Brett 59: Trummer Bastian (SC Eggerbachtal, 886) - Laura 1/2
Rd6 Brett 53: Reuter Marek (SC Empor Erfurt, 1397) - Laura 1/2
Rd7 Brett 50: Laura - Albus Alexander (SV Laatzen, 1492) +:0

Spannend bis zum letzten Zug verlief das größte Schachturnier, das je in Bamberg stattfand und in den ViP- Räumen der Brose-Arena eine Spielstätte gefunden hatte. Letztlich waren über 260 Teilnehmer, gleichmäßig verteilt auf A- und B-Turnier angetreten.

Laura startete aus Rang 104 und durfte gleich gegen Martin Fernandez antreten. Sie konnte zwar gut mithalten, musste aber nach 29 Zügen aufgeben. Bei Runde 2 gab es eine Springereröffnung, die sie gut parierte. Nach 29 Zügen einigte man sich auf Remis, da beiden Seiten keine Angriffsmöglichkeiten sahen. Die mit 4,5 Stunden längste Partie verlor sie gegen Mara Haug (8. Platz DJEM U14w). Dies sollte aber die letzte Niederlage in diesem Turnier bleiben. Bei den anderen drei Partien gab es keine besonderen Auffälligkeiten. Sie endeten nach ausgeglichener Stellung jeweils Remis. Laura wartete in der Schlussrunde 30 Minuten vergeblich auf den Gegner. Mit 3 Punkten platzierte sie sich auf den 90. Rang und damit vor ihrem Startplatz. Ihre DWZ steigerte sie auf 1403. tb

DVM U20

Unser Bayernliga-Team startet bei den "Deutschen" in Kiel
Die erste Partie ging wie erwartet gegen den Dritten der Setzliste 
klar verloren

22.-26.07.2022  Kiel   Turniertabellen -  FC Ergolding mit 6 Pkt. auf Rang 10

Von Startplatz 10 über 5 wieder0 auf 10 - aber bester bayerischer Verein knapp vor Augsburg und RRegensburg


Fliegerbombe sprengt Ergoldings Reisepläne

Gut vorbereitet und mit optimaler Reiseplanung machten wir uns guten Mutes auf die lange Reise nach Kiel. Während Maxi nach Lüneburg kam und sich gemeinsam mit mir mit dem Auto auf die Fahrt machte, versuchte der Rest ihr Glück mit dem Zug, was sich wie immer als Fehler herausstellen sollte. Auf halber Strecke dann die Hiobsbotschaft: Eine Fliegerbombe in Hamburg legt alle Züge in Hamburg und Umgebung lahm, ärgerlich für die Ergoldinger Jungs, die im Zug nach Hamburg sitzen. Maxi und ich sind währenddessen schon in Kiel angekommen, meldeten uns an, begutachteten die Unterkunft und genossen den ersten Döner in Kiel. Stand jetzt (21.00 Uhr) stoßen die restlichen Jungs wohl gegen 24.00 Uhr, nach einer eher unangenehmen 15- stündigen Fahrt zu uns. Die Zeit im Zug wurde selbstverständlich für die letzten Feinschliffe in der Eröffnungsvorbereitung genutzt. dl

Von den besten deutschen 15 Mannschaften sind wir an Nummer 10 gesetzt und müssen in der ersten Runde gegen den Dritten antreten...

1. Runde: SG Bochum 1931 (N3. 3 der Startliste)-FC Ergolding 5:1

Ergoldinger werden aufgefressen

Ein rabenschwarzer Start für die ambitionierten Jungspunde aus der U20. Die lange Anreise schien uns allen noch in den Knochen zu stecken und sehr schnell wendete sich das Blatt gegen uns.

Nicolas Mooser- Paul-Luca Wübker 0:1 

Nick wurde sehr früh sehr unsanft aus seiner Vorbereitung geworfen. Aus der resultierenden schlechten Stellung kämpfte er sich stark zurück ins Spiel, aber ein weiterer Patzer kostete ihn schließlich Haus und Hof.

Maximilian Lohr- Lenhard Biermann 0:1

Eine spannende Partie an Brett 2 mit Chancen auf beiden Seiten. Nach 20 Zügen entflammte ein feuriger Kampf in enormer Zeitnot. Der Gegner hatte leider einige starke Tricks auf Lager, die Maxis Siegeshoffnungen im Winde verwehen ließen. Ein Bäuerlein ging flöten, der zweite folgte sogleich, sodass Maxi bald die Segel streichen musste.

Daniel Lichtmannecker- Florian Biermann 1/2

Eine beeindruckende Vorbereitung von mir. Die ersten 15 Züge hatte ich zuhause analysiert und ohne eine Minute überlegen zu müssen, stand ich so gut wie auf Gewinn. Doch als ich selbst das Zepter der Partie in die Hand nehmen musste, leistete ich mir einige Ungenauigkeiten, sodass mein Gegner sich gerade so in den Remishafen retten konnte.

Sebastian Astner – Robert Prieb CM 0:1

Sebastian gewann in einer wilden Eröffnung einen Bauern, der Gegner erhielt aber starken Königsangriff als Kompensation. Dieser Angriff kostete Sebastian die Qualität, er kämpfte allerdings tapfer weiter und konnte sich fast noch ins Remis retten. Am Ende waren zwei gegnerische Freibauern einer zu viel und Sebastian musste dem Gegner die Hand reichen.

Patrick Sowka - Christian Gluma 0:1

Die Stellung an diesem Brett sah sehr schnell nach der Eröffnung sehr merkwürdig für beide Parteien aus. Plötzlich hatte Patrick eine Figur weniger gegen drei Bauern, was aber nicht ausreichte, er musste die weiße Fahne hissen.

Dimitri Alexandrov - Vincent Klugstedt 1/2

Aus der Eröffnung stand Dimitri gut, übersah dann aber eine Taktik wonach er völlig auf Verlust stand. Wir alle hatten seine Partie schon abgeschrieben, doch plötzlich griff Dimitri tief in die Trickkiste und gewann die gegnerische Dame. Leider hatte der Gegner einen Turm und Mehrbauern auf nur einer Seite des Bretts, sodass die resultierende Stellung eine Festung war. Somit wurde die Friedenspfeife geraucht. 

Ein schlechter Einstand in das Turnier, allerdings die positive Nachricht: Es kann nur besser werden! dl

2. Runde: FC Ergolding-DK Doppelbauer Kiel (Nr. 9 der Startliste) 4:2

Maxi und Sebastian spielen Remis. Dimitri, Daniel und Patrick gewinnen und Nicolas verliert.

Episode II: Angriff der Ergoldinger

Nach der verheerenden  Niederlage am Vormittag, tankten die Ergoldinger neue  Energie beim Mittagessen. Frohen Mutes, optimistisch und mit reichlich Obst und Gemüse im Gepäck machten sich die Ergoldinger daran, die notwendige Trendwende einzureichen.

FC Ergolding- Doppelbauer Kiel 4:2

Natürlich wollten wir den Gastgebern als Willkommensgeschenk ordentlich einschenken.

Nicolas Mooser- FM Arndt Magnus 0:1

Nick hatte es erneut mit einem richtigen Schwergewicht zu tun. Er hielt wacker dagegen, doch am Ende zeigte die Schachfortuna ihm leider die kalte Schulter und der Gegner eine Nummer zu groß. Schade!

Maximilian Lohr- Keyvan Farokhi 1/2

Von Beginn an hatte Maxi das Zepter fest in der Hand und dirigierte das Geschehen nach Belieben. Am Ende begann der Gegner zu tricksen und konnte sich mit mehr Glück als Verstand aus der Affäre ziehen und ein Dauerschach forcieren.

Daniel Lichtmannecker- Jonas Rempe 1:0

Auf Maxis Rat entschied ich mich für eine Ergoldinger Spezialität: Den „unseriösen Russen“, eine fragwürdige Variante in der russischen Eröffnung. Der Plan ging auf, der Gegner brach zusammen und ich konnte den vollen Punkt einsacken.

Sebastian Astner- Emil Günther 1/2

Am Anfang der Partie wurde mehr getauscht als an der Frankfurter Börse. Dementsprechend (wenig) spannend war die folgende Partie, bis unser ehemaliges Nachwuchstalent den Angriff der Ergolding zu wörtlich nahm und das Raumschiff fast noch in den Kometen steuerte. Er hatte Glück und konnte dem Kometen doch noch ausweichen und das Raumschiff zum Remis retten..

Patrick Sowka- Julian Steinbach 1:0 

Patricks Gegner spielte selten unseriös, er opferte sehr früh einen Bauern für Gegenspiel aber ohne Spiel. Als er etliche billige Tricks übersah, flog ihm seine Stellung komplett um die Ohren und er musste völlig frustriert die weiße Flagge hissen. 

Dimitri Alexandrov- Peter Woltmann 1:0 

Dimitri bleibt eine Macht am letzten Brett! Souverän gewann er einen Bauern und etwas weniger souverän schließlich auch das resultierende Endspiel. 

Nach diesem tollen Sieg folgt morgen das bayerische Derby gegen unseren langjährigen Widersacher Regensburg.  sa, dl

3. Runde: SC Bavaria Regensburg (Nr12 der Startliste)-FC Ergolding 2,5:3,5

Episode 3: Die Rache der Ergoldinger

Nach diesem tollen Erfolg in Runde 2 folgte nun ein bayerisches Derby gegen unseren langjährigen Rivalen aus Regensburg. Diese Auslosung freute uns sehr, denn mit Regensburg hatten wir ohnehin noch eine Rechnung offen. In der Bayernliga landeten wir nämlich auf Rang zwei und mussten einen Vergleichskampf gegen Sachsen spielen, um uns für diese DVM zu qualifizieren, während Regensburg als Drittplatzierter einen Freiplatz für die Deutsche bekam. Diese Ungerechtigkeit galt es nun wieder auszugleichen.

Nicolas Mooser- FM Lars Goldbeck 0:1

Wie in den Runden zuvor musste Nick sein Glück gegen einen top vorbereiteten Fide Meister versuchen. Er hielt wacker dagegen, aber im Endspiel neigte sich die Waagschale leider zu Gunsten seines Gegners, dessen verbundene Freibauern waren zu stark und konnten nicht mehr gestoppt werden. 

Maximilian Lohr- Steffi Arnhold 1/2

Maxi hatte mit seiner Gegnerin noch eine Rechnung offen, in der Bayernliga konnte sie ihm eine schmerzhafte Niederlage zufügen. Alles verlief nach Plan, er konnte mit Schwarz schnell ausgleichen und hatte im Turmendspiel auch gute Siegchancen, doch leide konnte sie sich mit sturer Verteidigung noch einmal herauswinden und kam mit einem blauen Auge und einem Remis davon.

Daniel Lichtmannecker- Artur Steinhauer 1:0

Vor der Partie wurde ich vor der Spielstärke meines Gegners gewarnt und am Brett merkte ich schnell, wieso: Zum ersten Mal kannte sich mein Gegenüber besser in der Eröffnung aus als ich selbst, sodass ich keinen Vorteil vorweisen konnte. Dann jedoch fand ich einen schönen taktischen Schlag, mit welchem ich meinem Gegner einen Bauern abluchsen konnte. Diesen Vorteil verwertete ich im Endspiel sicher.

Sebastian Astner- Naum Aumüller 0:1

Sebastian geriet leider sehr schnell unter starke Bedrängnis und musste einen Turm gegen den gegnerischen Läufer opfern, um schlimmeres zu vermeiden. Tapfer kämpfte er weiter, doch sein Gegner ließ sich die Zügel nicht mehr aus der Hand nehmen und gewann das Endspiel gekonnt. 

Patrick Sowka- Liliane Pavlov 1:0

Patrick sollte sich in dieser Runde als Matchwinner erweisen: Nach einer harten Nacht hatte er auch während dieser Partie noch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, wir anderen waren besorgt, wie gut er diese Runde spielen können würde. Doch zu unserem Erstaunen spielte er hervorragend, knüpfte seiner Gegnerin erst einen, dann noch einen Bauern ab und verwertete diesen Vorteil mit guter Übersicht und Endspieltechnik. Ein „Big Point“! 

Dimitri Alexandrov- Mika Neugirg 1:0 

Diese Partie war wohl eine der wildesten der gesamten DVM. Der Gegner hatte eine unglaublich scharfe Eröffnung vorbereitet, welche Dimitri nur mit einigen schwer zu findenden, präzisen Zügen überlebte. Danach war Dimitris König in der Mitte des Bretts gestrandet, doch dafür hatte er starken Angriff auf den gegnerischen Monarchen vorzuweisen. Nach einem Fehler seines Gegners hatte dessen Dame plötzlich keine Felder mehr und er musste Dimitri völlig fassungslos zum Sieg gratulieren. 

Ein großartiger, wenn auch knapper Sieg gegen Regensburg, der uns mit zwei Siegen aus drei Runden auf Platz sieben der Tabelle befördert!  dl

dl4. Runde: FC Ergolding-SK Langen (13. der Startliste) 3:3

Episode 4: Eine neue Hoffnung?

Nach dem hart erkämpften Sieg gegen Regensburg rechneten wir jetzt mit einem Hammerlos wie Hamburg oder Porz. Doch zu unserem Erstaunen wurde uns mit dem SK Langen sogar ein absolut machbarer Gegner zugeteilt. Diese Chance wollten wir unbedingt nutzen!

Nicolas Mooser- Jannik Eurich 0:1

Endlich hatte auch Nick am Spitzenbrett einen Gegner ohne Titel, der machbar erschien. Doch leider war auch dieser wieder lange in das Mittelspiel hinein vorbereitet und es entwickelte sich ein zweischneidiges Spiel. Nick verpasste seine Chance auszugleichen und somit bot sich für seinen Gegner die Möglichkeit, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Er fackelte nicht lange und mit einem hübschen Damenopfer, welches die Partie drei Züge später im Matt enden ließ, beendete er die Partie eiskalt.

Maximilian Lohr- Jonas Renk 1:0

Maxi eröffnete mit einer weiteren Ergoldinger Geheimwaffe und wie so oft in dieser Eröffnung erschien der weitere Spielverlauf völlig mühelos. Der Gegner rochierte kurz, Maxi lang und in der Folge warf er schlichte alle Bauern und Figuren in Richtung des gegnerischen Monarchs, sodass dieser bald das Matt nicht mehr verhindern konnte. 

Daniel Lichtmannecker- Maja Buchholz 1:0

Diese Partie gegen die amtierende deutsche Meisterin der U16w könnte ich mir einrahmen lassen. Dank guter Eröffnungswahl stand ich nach nur 6 Zügen mit den schwarzen Steinen bereits auf Gewinn. Ich fand weiterhin die besten Züge, und nach weiteren 6 Zügen hatte ich eine glatte Mehrfigur. Sie kämpfte noch etwas weiter, musste aber wenig später aufgeben als ihre Stellung wie ein Kartenhaus zusammenbrach.

Sebastian Astner- Liam Kürschner 0:1

Sebastian spielte wie immer mutig nach vorne und griff den König mit allen seinen Figuren an. Es schien auch zuerst als würde der Angriff gelingen und wir den Sieg einfahren würden, doch plötzlich fing sich das Blatt zu wenden an, als sich der Gegner erfolgreich verteidigte. Nun war plötzlich Sebastians König unter Beschuss und er übersah eine Taktik, die ihn leider sofort Haus und Hof kostete. 

Patrick Sowka- Jan Koholka 0:1

Erneut versuchte Patrick sich an der Najdorf Verteidigung. Es entwickelte sich ein angriffslustiges Spiel mit Königsangriff auf beiden Seiten, doch der Gegner war leider deutlich schneller. Der Angriff brach durch und Patrick wurde ziemlich humorlos mattgesetzt, er konnte die verschiedenen Drohungen nicht mehr parieren. 

Dimitri Alexandrov- Simon Riegel 1:0

Nun hing wieder alles an Dimitri, der als letzter von uns um den Sieg kämpfte. Als sich das Kanonenfeuer aus einer spannenden Eröffnung und Mittelspiel langsam gelegt hatte, stand Dimitri im Endspiel mit einem Bäuerlein mehr da. Er ließ nichts mehr anbrennen, nutzte seine gesamte Bedenkzeit und berechnete den Sieg bis zum Ende perfekt durch.

Eine knappe Kiste, am Ende konnten wir uns gerade so in das 3:3-Unentschieden retten. Allerdings wurde an allen Brettern hart gekämpft und mit etwas mehr Unterstützung von Schach Fortuna hätten wir dieses Spiel auch gewinnen können. Trotzdem rückten wir nach diesem Unentschieden auf Rang 5 in der Tabelle vor und die Hoffnung auf ein Ergebnis unserer Mannschaft im ganz vorderen Bereich nahm weiter zu. dl

5, Runde: Karlsruher SF 1853 (7. der Startliste)-FC Ergolding 3:3

Runde 5: Die Strohmänner schlagen zurück!

Bisher lief das Turnier für uns sehr erfolgreich, wir standen auf Platz 5 der Tabelle. Nur bei Nick am Spitzenbrett und bei Sebastian lief es noch nicht so ganz gut, doch das sollte sich in dieser Runde gegen den Karlsruher SF endlich ändern.

Nicolas Mooser – Lukas Koll 1:0

Zum ersten Mal wirkte es, als würde Nick nicht direkt in eine komplett vorbereitete Variante seines Gegners laufen, was uns alle aufatmen ließ. In einem spannenden Mittelspiel erhielt Nick die Dame des Gegners für seine zwei Türme, und als sich auch diese wieder tauschten, blieb Nick am Ende ein Freibauer am Rand übrig, der das Spiel zu seinen Gunsten entschied.

Maximilian Lohr – Simon Fidlin 0:1

Maxi hatte es diese Runde leider mit einem echten Schwergewicht zu tun, der Gegner holte insgesamt 5,5 Punkte aus 7 Partien und landete damit auf Platz 3 der Einzelwertung. Dies zeigte er uns auch, nach nur einem ungenauen Zug flog Maxi seine Stellung völlig um die Ohren und nach nur 25 Zügen musste er leider die weiße Flagge hissen.

Daniel Lichtmannecker – Leon Wegmer 1/2

Meine wohl schlechteste Runde des Turniers. Nach drei Siegen am Stück überschätzte ich meine Stellung und sah den gegnerischen Monarchen schon in einem Mattnetz gefangen. Zu meinem Entsetzen sah ich plötzlich einen gegnerischen Verteidigungszug, der alle meine Hoffnungen zunichtemachte und mich mit akuter Zeitnot und einer verloren Stellung hinterließ. Nun musste ich sehr tief in meine Trickkiste greifen und dank eines Patzers meines Gegners konnte ich mich doch noch in den Remishafen retten.

Sebastian Astner – Xinyuan Wang 1:0 

Der Gegner wollte aus der Eröffnung zu viel und schätzte die Stellung falsch ein. So erlaubte er Sebastian, seinen König mit einer schönen Jagd in der Mitte des Bretts festzusetzen und seinen Freibauern nach vorne zu ziehen, diese beiden Probleme waren eines zu viel, der Gegner geriet endgültig unter die Ränder und gab auf. 

Patrick Sowka – Maksim Kravtsov 0:1

Patrick erspielte sich eine schöne Stellung, aber das kostete ihn leider zu viel Zeit. Im Mittelspiel konnte sein Gegenüber seine Figuren aktivieren und das gegnerische Spiel entfaltete sich immer harmonischer. Als sich Patricks Königsstellung auch noch öffnete, stürzten seine Aktien in den Keller und er musste dem Gegner zu seinem Sieg gratulieren. 

Dimitri Alexandrov – Roman Borodaev 1/2

Als Held des Spiels erwies sich erneut Dimtri: Zuerst lief er in eine sehr gute Vorbereitung seines Gegners, sodass dieser bereits nach der Eröffnung zwei glatte Mehrbauern hatte. Dies versuchte der Ergoldinger durch einen Königsangriff auszugleichen, welcher aber nicht sehr vielversprechend wirkte. Beim Stand vom 2.5: 2.5 begannen beim Gegner jedoch die Nerven durchzubrennen und die enorme Präsenz aller Ergoldinger, die um sein Brett standen schien in aus der Fassung zu bringen. So leistete er sich einige katastrophale Fehler, die dafür sorgten, dass Dimitri sich noch wie durch ein Wunder in ein Remis für sich selbst und für die Mannschaft retten konnte. Ein echter Krimi! 

Mit diesem hart erkämpften, wenn auch recht glücklichem Unentschieden rutschten wir zwar auf Rang 6 in der Tabelle ab, aber immer noch punktgleich mit dem drittplatzierten. Somit war noch „alles drin“ für uns! dl

6. Runde: FC Ergolding-Hamburger SK von 1830 (Erster der Startliste) 1:5
NRunde 6: Ein Hauch von Meisterlichkeit

Nach den beiden Unentschieden aus den letzten beiden Spielen war unsere Schonfrist vorbei und wir mussten uns am Spitzentisch gegen den Hamburger SK beweisen, die angeführt von GM Luis Engel mit einer insgesamt unglaublich starken Mannschaft auftraten. Jedoch gelang uns vor zwei Jahren bereits ein überraschender Sieg gegen Hamburg, sodass wir auch diesmal bereit waren zu kämpfen. 

Nicolas Mooser – GM Luis Engel 0:1

Nick kämpfte tapfer gegen seinen um 500(!) DWZ stärkeren Gegner, sah aber leider kein Land. Gnadenlos warf der Hamburger seine Bauern auf Nicks König, sah einen schönen taktischen Schlag und gewann die Partie ohne wirkliche Chancen für unseren Spitzenspieler. 

Maximilian Lohr – FM Tom-Frederic Woelk 1:0

An seinem 18. Geburtstag machte Maxi sich selbst ein tolles Geschenk: Gegen seinen starken Gegen blitzen die beiden zunächst 18 Züge Eröffnungstheorie auf das Brett, Maxi jedoch hatte sich einen Zug länger vorbereitet und brachte den Gegner direkt ins Schwitzen. In der Folge wurde die Partie dermaßen wild, dass niemand wirklich verstand was vor sich ging. Nur Maxi behielt einen völlig klaren Kopf und wusste genau was er machte, sodass sein mächtiger Gegner plötzlich seine Felle davonschwimmen sah und enorm frustriert Maxi zu diesem großartigen Sieg gratulieren musste. 

Daniel Lichtmannecker – Henning Holinka 0:1

Zu diesem Zeitpunkt war ich seit 13 Langzeitpartien ungeschlagen und ich hatte mir fest vorgenommen, diese Serie nicht abreißen zu lassen. Und tatsächlich konnte ich mir mit Schwarz gegen meinen starken Gegner eine sehr ausgeglichene Stellung erspielen, doch in der Folge knetete und quälte mich mein Gegenüber fünf Stunden mit immer neuen Drohungen und Ideen. Irgendwann konnte ich nicht mehr parieren und ich musste mich nach Bauernverlust geschlagen geben. 

Sebastian Astner – Michael Kotyk 0:1 

Sebastian verlor leider relativ früh einen Bauern, hatte dafür allerdings aktives Gegenspiel vorzuweisen. Mit Hilfe einiger genauer Züge hätte er wohl Remis halten können, jedoch war die Stellung sehr komplex und nicht leicht zu durchschauen. In Zeitnot unterlief ihm dann ein kritischer Fehler, nach welchem seine Stellung in sich zusammenfiel. Wenige Züge später gab er zurecht auf. 

Patrick Sowka – Heiko Klaas 0:1 

Ähnlich wie bei Nick am Spitzenbrett hatte auch Patrick diese Runde nicht viel zu lachen. Auch sein Gegner warf gegen Patricks sizilianische Verteidigung alles nach vorne, lüftete die Stellung rund um den Monarchen des Ergoldingers und konnte mit einer hübschen Taktik die Partie rasch für sich entscheiden. 

Dimitri Alexandrov – Åke Fuhrmann 0:1 

Dimitri versuchte seinen Gegner mit einer seltenen Eröffnungsvariante zu überraschen. Leider verwechselte er recht früh die Züge aus der Vorbereitung, sodass sein Gegenüber leichtes Spiel hatte. In der Folge geriet er wegen der aktiven Figuren des Hamburgers unter die Räder und streckte nach großem Materialverlust die Waffen.

Eine bittere Niederlage für uns, immerhin konnte Maxi einen Ehrenpunkt für uns einfahren, sodass wir nicht mit völlig leeren Händen dastanden. Damit rutschen wir auf den siebten Platz ab, und die Chancen auf ein Ergebnis ganz oben waren damit leider auch deutlich gesunken. Hamburg war allerdings auf jedem Brett um mindestens 150 DWZ stärker aufgestellt, somit eine vertretbare Niederlage. 

7. Runde: Schachgemeinschaft Porz (Zweiter der Startliste)-FC Ergolding3,53:2,5

Knapp daneben ist auch vorbei

In unserer letzten Runde mussten wir nun gegen einen weiteren Brecher spielen: Die Schachgemeinschaft Porz, Platz zwei der Startrangliste. Nach der Niederlage gegen Hamburg waren unsere Chancen auf einen Podestplatz verschwunden und somit beschlossen Maxi und ich noch, Maxis 18. Geburtstag gebührend zu feiern. Nach einer für uns beide sehr kurzen Nacht ging es dann mit neuer Energie an das Brett. 

Nicolas Mooser – FM Alexander Suvorov 1:0

Eine fantastische Partie von Nick am Spitzenbrett! Mit gewohnter Ruhe und Übersicht erarbeitete er sich einen guten Stellungsvorteil, sein um 300 DWZ stärkerer Gegner wollte das aber nicht recht einsehen. Anstatt in ein leicht schlechteres Endspiel abzuwickeln, wollte er unbedingt gewinnen, was ihn nach einer hübschen Taktik von Nick aber Kopf und Kragen kostete. Restlos bedient schlich er vom Brett. 

Maximilian Lohr – FM Luca Suvurov 1/2

Von seiner kurzen Nacht merkte man Maxi überhaupt nichts an. Angriffslustig wie nie, opferte er erst einen, dann noch einen Bauern für Aktivität und Königsangriff. Sein Gegner wusste überhaupt nicht recht, wie ihm geschah und bettelte förmlich nach einem Remis, welches Maxi nach kurzem Überlegen dann schließlich annahm. 

Daniel Lichtmannecker – Jonas Gallasch 1/2

Ich hatte nach zwei Stunden Schlaf wenig Interesse daran, in eine 20- zügige Vorbereitung meines Gegners zu laufen, also überraschte ich meinen Gegner direkt im zweiten Zug mit einer Eröffnung, die ich noch nie gespielt hatte. Der Plan ging auf und nach knapp zehn Zügen hatte ich eine Stellung, die eigentlich gewonnen sein sollte. Mein Gegner fand aber einige Vereinfachungen und als sich der Rauch verzogen hatte, war die Stellung todremis. Mit diesem Ergebnis war ich dennoch sehr zufrieden.

Sebastian Astner – Laurin Perkampus 1/2 

Sebastian spielte dieses Mal eine sehr sichere Partie, er glich mit den schwarzen Steinen problemlos aus und trotz enormer Zeitnot auf beiden Seiten behielt er einen kühlen Kopf. Die Zahl der Figuren am Brett reduzierte sich stetig, sodass schließlich die Friedenspfeife geraucht wurde.

Patrick Sowka – Robin Gallasch 0:1

Patricks Gegner war ihm leider eine Nummer zu groß. Gekonnt nutzte dieser jede kleine positionelle Ungenauigkeit von Patrick aus und langsam aber sicher neigte sich die Waagschale zu seinen Gunsten. Als dann noch die Qualität flöten ging, verwandelte sich Patricks Stellung in ein Kartenhaus, das wenig später in sich zusammenfiel.

Dimitri Alexandrov – Rafael Sabirov 0:1

Wieder einmal hing nun alles an Dimitri, diesmal verzettelte er sich jedoch leider. Eigentlich sah seine Stellung völlig in Ordnung aus, doch dann berechnete er eine Variante völlig falsch und verzählte sich bei deren Endstellung. Somit stand der Gegner plötzlich mit einer glatten Mehrfigur da und als Dimitri das bemerkte, war die Messe leider schon gelesen und diese Partie ging verloren. 

Ein sehr knappes Ergebnis gegen eine nominell deutlich stärkere Mannschaft. Mit etwas mehr Glück hätten wir hier auf jeden Fall auch Mannschaftspunkte mitnehmen können. Damit allerdings endete das Turnier für uns da, von wo wir auch gestartet waren, nämlich auf Platz 10. Dennoch kann sich unsere Leistung absolut sehen lassen, wir verloren nur gegen Platz eins, drei und vier der Endtabelle. Als weiterer kleiner Trost sind wir am Ende vor unseren Kontrahenten aus Bayern, vor Augsburg und Regensburg, obwohl beide dieser Mannschaften zwei kampflose Mannschaftspunkte geschenkt bekamen. 

Insgesamt also auf jeden Fall eine ordentliche Leistung, diesen Winter wird bei der nächsten U20 DVM mit einer noch besseren Mannschaft erneut nach einem Platz ganz oben gegriffen! dl

U20 Landesliga-Süd Rd4+5

Unser Team gewinnt gegen Haunstetten und SF Augsburg2

17.07.2022  Augsburg-Haunstetten

Mehrfach Ersatzgeschwächt wollten sich die vier Ergoldinger U20- Spieler am Samstagmorgen in aller früh auf den Weg zum Landesliga-Mannschaftskampf in Augsburg machen. Einer unserer Mannschaftskollegen hatte die Zugfahrpläne wohl für unverbindlich gehalten und trifft am Bahnhof ein, als der Zug gerade losfährt. Zum Glück hatten wir eingeplant, dass wir vielleicht einen Zug verpassen würden, denn auch die weitere Anreise verläuft nicht gerade reibungslos und wir treffen zehn Minuten vor geplantem Partiebeginn am falschen Bahnhof in Augsburg ein. Um es noch pünktlich zum Spielort zu schaffen, nahmen wir ein Taxi und kamen gerade noch rechtzeitig an. Dann die Überraschung: der Gastgeber, auf dessen Anfrage diese Doppelrunde extra auf Sonntag verschoben wurde, hatte nicht mit einer Runde an diesem Termin gerechnet. Dazu stand den Zuständigen von den Schachfreunden Augsburg wohl kein Schlüssel für den geplanten Spielort zur Verfügung also machten wir uns mit einem freundlichen Spieler von Augsburg-Haunstetten auf den Weg zum neuen Spielort in Augsburg-Haunstetten. Mit etwas über einer Stunde Verspätung startete dort dann unsere vierte Runde in der Landesliga. 

U20-Landesliga-Süd: Rd4: FC Ergolding2 - TSV Haunstetten 3:1

Brett 1: Scholl, Tobias – Helmbrecht, Paul 0:1

In einer Caro-Kann Vorstoßvariante entschied sich mein Gegner für eine fragliche Variante, die ihm zwar Damenabtausch, aber mir problemloses, besseres Spiel ermöglichte. Auch wenn ihm es gelang, seinen von eigenen Bauern eingemauerten Läufer gegen meinen aktiven Läufer zu tauschen hatte ich im resultierenden Turmendspiel alle Hebel in der Hand. Doch ich verpasste einige Chancen und wickelte in ein Bauernendspiel ab, dass ich für gewonnen hielt. Allerdings sah mein Gegenüber einen rechenschweren Remisplan nicht und musste nach wenigen weiteren Zügen aufgeben. 

Brett 2: Lichtinger, Simon – Döbel, Maximilian 1:0

Der Gegner lief mit seiner Aljechin Verteidigung direkt in eine Eröffnung, deren Theorie Simon gut beherrschte. Simons Gegenüber spielte zu passiv und im Mittelspiel lungerten alle schwarzen Steine Ziellos auf der Grundreihe herum. Simon nutzte diesen Umstand problemlos aus und in hoffnungsloser Stellung erlitt sein Gegenüber Qualitätsverlust und bald Partieverlust

Brett 3: Lyon Ge – Maxim Klein 0:1

Bei völlig geschlossenem Zentrum konnte Maxim am Damenflügel einen Bauern gewinnen, während der Gegner einen möglicherweise gefährlichen Angriff am Königsflügel zu ängstlich spielte. Nachdem Maxim bereits eine Machtposition erreicht hatte, übersah der Gegner eine hübsche Taktik. Maxim schlägt den Turm seines Gegner, die Dame muss zurückschlagen und läuft so direkt in eine Springergabel. Maxims stinksaurer Gegner musste wenige Züge später liquidieren.

Brett 4:  Martin Vladimirov - Shersov, Artion 0:1

An beiden Seiten sind zehnfache Ersatzspieler am Brett. Beide Seiten spielten Blitzschach, doch Martins Gegner blitzte besser. Nach einem Vierspringerspiel unterstützt ein extrem aktiver Läufer des Gegners dessen Königsangriff zu stark. Martin spielt nach Materialverlust noch ewig weiter aber der Gegner spielte das Endspiel mit einer Mehrfigur zum Sieg. 

Rd5: FC Ergolding2 - SF Augsburg2 3,5:0,5

Die Augsburger haben es doch noch geschafft bis zum Nachmittag eine Mannschaft aufzustellen.

Brett 1: Göttler, Raphael – Helmbrecht, Paul 0:1

Mein Gegner überraschte mich zwar in der Eröffnung mit einer Lücke in meinem Repertoire, doch ich fand einen guten Plan am Brett und rochierte bald darauf in einer ungewöhnlichen Mittelspielstellung lang. In den folgenden Zügen bot ich meinem Gegner viele Bauernopfer an, die wahrscheinlich gefährlicher aussahen als sie objektiv waren. Nichtsdestotrotz übersah mein Gegner einen netten Trick, der mir starken Angriff auf seinen in der Mitte feststeckenden König ermöglichte. Die genauen Züge zur Verteidigung fand mein Gegenüber nicht und musste in aussichtsloser Stellung die weiße Flagge hissen. 

Brett 2: Lichtinger, Simon – Blodig, Vincent 1:0

Sizilianisch- noch in der Eröffnung opferte Schwarz einen Bauern für Entwicklungsvorsprung. Doch Simon spielte gut und konnte seine Stellung und den Mehrbauern konsolidieren. Wenige Züge später hatte Simon nicht nur einen Bauern mehr, sondern stand auch am Brett deutlich besser. Simon ließ sich die Partie nicht entgleiten und gewann souverän. 

Brett 3: Steinberger, Michael – Klein Maxim ½:½ 

Auch Maxim fand gute Züge gegen die Vorbereitung der Augsburger und seine Partie war nach viel Figurentausch lange ausgeglichen. Wie ich in meiner ersten Partie hätte er aber in einem Turmendspiel mit Raumvorteil mehr rausholen können. Schließlich wurde die Friedenspfeife geraucht.

Brett 4: Vladimirov,  Martin – Freude, Robinson 1:0

Diese Blitzschachpartie bietet ein energisches Finale für diesen Artikel und auch im Spielsaal wurde diese Partie belustigt-begeistert mitverfolgt. Bei diesen Fehlerfestspielen schwang die Stellungsanalyse mitten im Spiel von völlig gewonnen für Schwarz zu einem Matt in Eins für Weiß, dass wieder übersehen wurde. Als sich der Sturm legte, verpasste Martin nur noch wenige offensichtliche Gewinnmöglichkeiten und konnte am Ende dieser Raserei einen vollen Punkt einsammeln.

U20-Landesliga-Süd: Rd4: FC Ergolding2-TSV Haunstetten 3:1 ph

Jugendturnier in Altötting

Jeweils Zwei achte Plätze für Aliaksandr Radzionau (U12) und Sophia Grassl (U10)

10.07.2022  Gasthaus Reiterhof   Turniertabellen

U10 (17 TN): 8. Grassl Sophia mit 4 Punkten

U12 (18 TM): 8. Radzionau Aliaksandr mit 4 Punkten

Bericht folgt...

U20 Landesliga-Süd Rd2+3

Remis gegen Schaibing und kampflose Punkte gegen Regensburg2

Am Donnerstag kam überraschend die Mitteilung am Telefon, dass SC Regensburg2 seine Mannschaft zurückgezogen hat, und wir die Runde 2/3 übernehmen sollten.

09.07.2022  Bürgerhaus
U20-Landesliga-Süd: Rd2: FC Ergolding2-DJK-SV Schaibing 2:2

Maria Kühne und Simon Lichtinger gewinnen
Rd3: SC Bavaria Regensburg2-FC Ergolding2 0:4 kampflos

Schnellschach-Vereinsmeisterschaften - Teil 2

Ein kühler Stratege in Front
Jonas Hammerl erstmals Schnellschachmeister

08..07.2022  Bürgerhaus   Turniertabellen: Teilnehmer Rangliste Fortschritt Paarungslisten
10 Teilnehmer - 18 Runden - 2x15 Minuten Bedenkzeit
 

Als letztes Event einer langen Schachsaison mit Corona-Unterbrechung ging vergangenen Freitag die beliebte Schnellschach-Vereinsmeisterschaft 2022 zu Ende. Zehn Teilnehmer meldeten sich im Ergoldinger Bürgerhaus, um doppelrundig in insgesamt 90 Duellen mit nur 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie und Spieler die ehrgeizigen Gegner und die erbarmungslos tickende Zeituhr erfolgreich zu bekämpfen. Wie hart und angriffslustig die Partien ausgefochten wurden, verdeutlichen das Ergebnis von nur vier Remisen. Da 2020 und 2021 die Meisterschaft wegen der Pandemie ins Wasser fiel und Titelverteidiger Daniel Lichtmannecker, Meister der Jahre 2017 bis 2019, nicht am Start sein konnte, winkte für einen Denksportler ein neuer Meistertitel.

Nach interessanten und spannenden Gefechten stürmte Jonas Hammerl als Erster ins Ziel. Mit 16 Punkten aus 18 Partien konnte er auch als Abwehrkünstler alle Annährungsversuche seiner hochmotivierten Gegenspieler abwehren, sicherte sich souverän und deutlich die Meisterschaft. Weitere besondere Merkmale sind sein Schachkönnen, seine Übersicht bei den 32 Figuren mit hie und da dankbarem Blick nach oben bei möglichst wenig Zeitverbrauch. Als Novum für den neuen Meister als Randnotiz, sein Kollege Dimitri Alexandrov konnte ihn zweimal besiegen und das brachte mit 11,5 Pkt. noch Platz vier der Schlusstabelle ein. Als Vize wurde erwartungsgemäß Blitzmeister Erich Kreilinger mit 13,5 Pkt. notiert, er war sozusagen wie Dortmund bei den Fußballern der Erste der Verfolger. Auf Stockerlplatz drei rettete sich wenigstens noch der Vereinsmeister im Turnierschach, Vladimir Simin, mit 12,5 Pkt. Auch er musste einige erfolgversprechende Partien wegen schwacher Züge oder Zeitmangel in den Sand setzen. Und noch eine Besonderheit sei erwähnt, der 13-jährige Maxim Klein und der 90-jährige Siegfried Reilein durften sich duellieren, es endete übrigens 1:1. Bei welcher Sportart ist so eine Konstellation überhaupt möglich? ak

U20 Bayernliga Rd7+8

Bayernliga Mannschaft weiter auf Erfolgskurs

02.07.2022  Kelheim

Am 2.7 wurde nach längerer Pause die U20 Bayernliga mit einer Doppelrunde fortgesetzt. Wir reisten als Tabellenführer zwar leicht ersatzgeschwächt, aber dennoch mit breiter Brust nach Kelheim an, zwei Mannschaftssiege im Visier. Unsere Gegner waren in der ersten Runde der SC Erlangen und nachmittags die SG 1882 Fürth, in Bestbesetzung zwei sehr gefährliche Mannschaften.
U20-Bayernliga: Rd8: FC Ergolding - SC Erlangen 5,5:0,5
Mit leichter Verspätung begann die erste Runde gegen 10.15. Die Ergebnisse nach Brett:

Brett 1: Maximilian Lohr- Hannes Hetzner 1:0 

Mit Maxi ist derzeit am Spitzenbrett nicht zu spaßen. Kaltblütig eroberte er in der Eröffnung ein Bäuerlein seines Gegners, was dieser durch einen raschen Königsangriff zu kompensieren versuchte. Doch Maxi ließ diese Angriffsversuche eiskalt abblitzen, eroberte noch einen Bauern und im 40. Zug schließlich die Qualität, was seinen frustrierten Gegner zur Aufgabe zwang. 

Brett 2: Nicolas Mooser – Levin Isbilir 1:0 

Nick konfrontierte seinen Gegner mit einem flotten Katalaner. Gewohnt theoriesicher überspielte er sein Gegenüber aus der Eröffnung, ließ seinen Vorteil nicht anbrennen und machte dem gegnerischen Monarchen nach 38 Zügen mit einem sehenswerten Mattangriff den Gar aus. 

Brett 3: Daniel Lichtmannecker – Richard Zeltner 1:0 

Meine Partie hatte das Thema Caro- Kann Verteidigung. Nach frühem Damentausch wogte die Schlacht mal in die eine, mal in die andere Richtung, beide Seiten übersahen in Zeitnot klare Gewinnmöglichkeiten. Als sich der Rauch verzogen hatte, stand ich mit einem Mehrbäuerlein dar, welcher die Partie zu meinen Gunsten entschied. 

Brett 4: Patrick Sowka – Winfried Wu 1:0 

Patrick schockierte seinen Gegner bereits in der Eröffnung mit einem frühen Läufereinschlag auf f7. Infolgedessen war der gegnerische Monarch die restliche Partie gezwungen, in der Mitte des Bretts zu bleiben, was Patrick gekonnt ausnutzte und schließlich in einem Endspiel mit Mehrbauer zu einem vollen Punkt ummünzen konnte. Eine super Partie an seinem 18. Geburtstag! 

Brett 5: Ainhoa Karlinger De la Quintana – Ricarda Sophie Krause 1/2

Beim Zusammentreffen der zwei Schachdamen blieben die Wogen bei einer französischen Abtauschvariante geglättet. Zwar konnte Ainhoa ihrer Gegnerin souverän zwei Bauern abknüpfen, doch zu ihrem Schreck war im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern kein Durchkommen gegen die gegnerische Festung, sodass nach 47 Zügen die Friedenspfeife geraucht wurde. Der einzige halbe Punktgewinn für Erlangen, eine reine Ergebniskosmetik. 

Brett 6: Felix Handschuh – Ferdinand Wedekind 1:0 

Bei seinem Debüt in der Bayernliga zeigte Felix seine ganze Klasse und überrollte sein Gegenüber mit den weißen Steinen in nur 20 Zügen. Als Felix Türme unaufhaltsam in das feindliche Territorium eindrangen, blieb seinem Gegner nichts anderes mehr übrig, als die weiße Fahne zu hissen. 

Nach diesem großartigen Ergebnis, einer kurzen Stärkung beim lokalen Dönerladen und einem kurzen Abstecher auf das Kelheimer Stadtfest ging es um 15.00 mit der nächsten Runde weiter. Die Partien der zweiten Runde nach Zieleinlauf: 

Rd9: SG 1882 Fürth - FC Ergolding 2:4

Brett 6: Felix Handschuh – Andrei Eduard Dragomir +:-

Felix Partie aus der ersten Runde muss seinen Gegner aus Fürth wohl mächtig beeindruckt haben, er erschien nicht am Brett, sodass wir einen kampflosen Sieg und Felix seinen zweiten vollen Punkt des Tages einsacken konnten. 

Brett 5: Ainhoa Karlinger De la Quintana – Raphael Jeske 1:0

Der zweite Sieg ließ nicht lange auf sich warten: Ainhoas Gegner schien nicht ganz bei der Sache zu sein, als er nach gerade einmal 5 Zügen seinen Turm einstellte. Mit diesem Turmverlust brach nicht nur seine gesamte Stellung, sondern auch der Kampfgeist des Gegners völlig in sich zusammen und nach insgesamt nur 11 Zügen gratulierte er Ainhoa völlig frustriert zu diesem großartigen Sieg. 

Brett 1: Maximilian Lohr – Lorenz Schilay 1:0 

Maxi machte genau da weiter, wo er vor der Mittagspause aufgehört hatte. Mit den weißen Steinen organisierte er mit all seinen Figuren einen mächtigen Angriff auf den gegnerischen Monarchen, welcher unaufhaltsam über diesen hinwegfegte. Als sein Gegner keinen Ausweg mehr sah, musste er die Segel streichen. Mit diesem Sieg ist Maxi in der Bayernliga bisher mit 4 Siegen in 4 Partien unangefochten Spitzenreiter bei den Einzelergebnissen der gesamten Liga, weiter so! 

Brett 4: Patrick Sowka – Narek Gewondow 0:1

Patrick erlitt mit seiner Najdorf Verteidigung leider Schiffbruch. Zwar konnte er sich erfolgreich gegen einen stürmischen Angriff erwehren, doch kostete dies am Ende ein Bäuerlein zu viel, sodass Patricks Stellung unglücklich kenterte und der Gegner den vollen Punkt in den sicheren Hafen einfahren konnte. 

Brett 3: Daniel Lichtmannecker – Benno Funk 1/2 

Nach den schnellen drei Siegen für uns nahm ich diese Partie wohl etwas zu sehr auf die leichte Schulter, denn nach einigen ungenauen Zügen fand ich mich plötzlich in Zeitnot und einer völlig hoffnungslosen Stellung wieder. Wie ein Ertrinkender klammerte ich mich an meine Figuren, um Materialverlust zu vermeiden und griff sehr tief in meine Trickkiste, wodurch ich mich wie durch ein Wunder noch in ein Remis einlenken konnte. Ein mehr als fragwürdig verdienter halber Punkt, doch damit war der Mannschaftssieg gesichert. 

Brett 2: Nicolas Mooser – Niko Rosenboom 1/2 

Als letzte Partie des Tages kämpfte sich Nick ins Ziel. Im Laufe der Schlacht luchste er seinem Gegenüber einen Bauern ab, was er versuchte in einen vollen Punktgewinn umzuwandeln. Doch sein Gegner verteidigte um sein Leben und die Schachfortuna zeigte Nick die kalte Schulter, sodass die Punkte schließlich geteilt wurden, als nur noch die nackten Könige am Brett standen.

Nach 4 Runden und 4 Mannschaftssiegen stehen wir damit an der Spitze der U20 Bayernliga und steuern damit zielsicher auf den Gewinn der Liga und der damit verbundenen Qualifikation zur deutschen Meisterschaft zu. Die Stimmung in der Mannschaft war wie immer hervorragend und die beiden Mannschaftssiege wurden am Abend gemeinsam gefeiert. dl

Bay-U16MM Finale

Unser Team ist etwas überraschend Bayerischer Meister
Herzlichen Glückwunsch!
02.07.2022  Augsburg

Am vergangenen Wochenende stellte die Ergoldinger Schachjugend auf der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der U16, die dieses Jahr in Augsburg ausgetragen wurde, ihr schachliches Können unter Beweis. Mit drei Mannschaftssiegen aus drei Begegnungen konnten die jungen Denksportler um den Mannschaftsleiter Paul Helmbrecht einen unerwartet dominanten Turniersieg absacken. 

Bay-U16MM: Rd1: SC Vaterstetten-Grasbrunn - FC Ergolding 1,5:2,5

Brett 4: Deiters, Clemens, Philip – Jakob Paringer 1:0

In einer klassischen Italienischen Partie mit weißen Bauern auf d3 und c3 bereitete sich Jakob bis zu Zug 15 auf den zentralen Vorstoß d5 vor, während Weiß seine Figuren zum Königsflügel manövriert. Doch in Zug 15 verpasst Jakob den richtigen Moment, um d5 zu spielen und ist einem unangenehmen Königsangriff ausgesetzt. Er übersieht einen hübschen taktischen Schlag seines Gegenübers und wird in wenigen Zügen später mattgesetzt.

Brett 2: Popovici, Liviu-Daniel – Simon Lichtinger 0:1

Vom ungewöhnlichen Eröffungszug 1.b4 des Gegners ließ sich Simon nicht ins Bockshorn jagen und nutzte die strategischen Fehltritte seines Gegners gekonnt aus. Mit frühem b5 zusammen mit c4 und d4 hatte Weiß den Weg zu seiner eigenen Stellung freigelegt und nachdem der Gegner seine Chance, rechtzeitig zu rochieren, verpasst hatte, konnte Simon mehrere gefesselte Leichtfiguren des Gegners in Qualitätsgewinn ummünzen. Früher oder später musste der Gegner die Segel streichen. 

Brett 3: Maxim Klein – Karpen, Jakob  1/2

Aus Maxims Londoner System entwickelte sich ein interessantes Mittelspiel in dem Maxim nach ungenauem Spiel mit einem schwachen Bauern auf c3 und einem gefesselten Gaul am Brettrand endet. Mit einer interessanten Idee kann er die schwache Grundreihe seines Gegners ausnutzen, um seinen Springer von seinen Fesseln zu befreien. Vom folgenden Endspiel konnte keine der beiden Spieler entscheidend profitieren. 

Brett 1: Paul Helmbrecht – Lerchl, Clemens 1:0

Obwohl mein Gegenüber mich über eine ungewohnte Eröffnung in ein für mich schlechteres Mittelspiel locken konnte, ließ ich mich von seinem Läuferpaar nicht beeindrucken. Nach einem Qualitätsopfer konnte ich meine Figuren aktivieren und den gegnerischen Turm mit einem geschickten Läufermanöver ins Abseits und bis auf die Auswechselbank treiben. Die resultierende Stellung war für Schwarz, vor Allem mit den Zeitproblemen meines Gegners, schwer zu spielen und ich konnte die geschwächte Königsstellung meines Gegners in einem erfolgreichen Mattangriff ausnutzen.

 

2. Runde am 2.7: SC Ansbach 1855 - FC Ergolding 1,5:2,5

Brett 4: Seiler, Leon - Paringer, Jakob 0:1

Als erstes kam Jakob ins Ziel: Im bekannten Preußisch hatte Jakob die beste Variante 5. ...Sa5 vergessen und schlug einfach mit dem Springer den Bauern auf d5. Weiß kam so zum bekannten Springeropfer mit 6. Sxf7. Jedoch wusste der Gegner dann nicht wie es weitergeht und ließ Jakob seine Stellung konsolidieren. Mit der durch den missglückten Angriffsversuch seines Gegners gewonnenen Leichtfigur konnte Jakob die Partie sicher gewinnen.

Brett 2: Stark, Raphael – Simon Lichtinger 1:0

Von einer Wiener Partie leitete der Weißspieler in ein Mittelspiel über, in dem Simon einen Bauern auf b7 verlor. Auch wenn die weiße Bauernstruktur im resultierenden Endspiel nicht perfekt war, konnte der Gegner aus Ansbach die Partie gewinnen, indem er Simons passiven Turm ausnutzte. Im Zugzwang musste Simon die weiße Flagge hissen. 

Brett 1: Paul Helmbrecht – Markus Albert  1/2

Zu meiner Überraschung tauschte mein DWZ-Schwergewicht schon nach 3 Zügen über 1. d4 d6 2. e4 Sf6 3. Sc3 e5 4. dxe5 die Damen ab. Und zu meiner Überraschung spielte ich das damenlose Mittelspiel, dass dann am Brett war, ungewöhnlich schlecht. In grausamer Stellung konnte ich mich jedoch zusammenraffen und nach einem Bauernopfer meine Figuren aus ihrer zuvor passiven Position befreien. Mein wohl etwas zu siegessicherer Gegner ließ mich in ein Turmendspiel überleiten, in dem ich zwar einen Bauern weniger hatte, dass ich mit genauem Spiel aber dennoch remis halten konnte. Da vertraute er auf die zu dem Zeitpunkt gewonnene Stellung seines Mannschaftskameraden und nahm mein Remisangebot an.

Brett 3: Maxim Klein - Troßmann, Max 1:0

Maxim lieferte eine der unseriösesten Partien dieses Turniers . In einer wilden Mittelspielstellung mit Königsangriff auf beiden Flügeln missglückte Maxims Angriff völlig und er endete mit einem gedeckten Freibauern, sozusagen als feindlicher Spion mitten in seiner Königsstellung. Doch als den Rest der Ergoldinger das nächste Mal bei seiner Partie vorbei schaute, hatte er es auf mysteriöse Art und Weise geschafft, den durch die weiße Dame gefesselten gegnerischen Bauern auf g7, zusätzlich mit zwei Bauern auf f6 und h6 anzugreifen. Die Zeit, die Maxim für seinen Angriff brauchte, hatte sein Gegenüber genutzt, um seinen gedeckten Freibauern auf d6 geschickt in eine Bauernschwäche auf d7 zu verwandeln. Diese Stellung hätte Maxim auch sicherer gewinnen können, er wollte es wohl nochmal spannend machen. Aber wie man so schön sagt, am Ende der Jagd werden die Hasen gezählt!

 

3. Runde: FC Ergolding - SC Noris-Tarrasch Nbg. 3:1

Jakob Paringer – spielfrei +:-

Brett 1: Danninger, Hugo Kian – Paul Helmbrecht 0:1

In der Abtausch Variante meines Caro-Kanns konnte ich den Gegner wohl in eine ungewohnte Stellung bringen, in der dieser viel zu viel Bedenkzeit verbrauchte. In ausgeglichener Stellung und im 25. Zug, während ich noch etwa eine Stunde übrig hatte, ging dem Gegner die Zeit aus. Ungewöhnlich bei 30 Sekunden Zeitzuschlag pro Zug. Ab diesem Punkt sind wir schon Bayrischer Meister!

Brett 3: Ronsin Corentin – Maxim Klein 1:0

Nimzo Indisch. Eine ausgeglichene Partie, die auch friedlich hätte enden können. Maxims Königsstellung sah ein paar Züge später allerdings aus wie ein Schweizer Käse. Nachdem ich unseren Turniersieg gesichert hatte, gab Maxim wegen eines Matts in 3 seine Partie auf.

Brett 2: Simon Lichtinger – Deschler, Arne 1:0

Nach einer Caro-Kann Hauptvariante sah eigentlich das ganze Spiel nach einem Remis aus. Von einem interessanten Mittelspiel mit beidseitiger langer Rochade konnte keiner ausreichend profitieren und sie gingen ins Endspiel über. Simon bot zufrieden ein Remis an, in der Stellung hätte wohl niemand größere Siegchancen gehabt. Der Gegner allerdings wollte noch weiterspielen und spielte ambitioniert f5, der schwarze Turm auf g5 fand sich dann aber leider in einem Käfig aus eigenen und gegnerischen Bauern wieder. Simon sammelte ihn in einer hübschen Taktik mit seinem Springer ein. Er spielte die Partie sicher und siegreich zu Ende. 

So qualifizierte sich der FC Ergolding vor dem Team aus Vaterstetten (2. Platz) zum dritten Mal in Folge für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, die Ende Dezember in Rheinland-Pfalz ausgetragen wird. ph

Regionalliga Süd-Ost  Rd3

Erste gewinnt souverän gegen Ortenburg
26.06.2022  Bürgerhaus

Regionalliga Süd-Ost: FC Ergolding - SC Ortenburg 6:2
Die Saison in der Regionalliga Süd-Ost 2021 /2022 ist seit letztem Wochenende Geschichte. In der 9. und letzten Runde empfing unsere Erste Aufsteiger SC Ortenburg, schickte diesen nach einer souveränen und spannenden Vorstellung mit einer 6:2-Packung wieder nach Hause. Mit diesem überzeugenden Sieg konnte das Team in der Schlusstabelle der 10-er Liga mit 10:8 Punkten Platz fünf erobern punktgleich mit dem Vierten TV Tegernsee. Ein Verdienst auch von diversen bereits sehr spielstarken Nachwuchskräften, die in jeder Runde fleißig Brettpunkte einsammelten. Die Ergebnisse nach Zielenlauf im Detail:

Ungewöhnlicher Stand nach vier Duellen, die halbe Miete war da bereits eingefahren, Ergolding führte mit 4:0. Als Erster meldete Sebastian Astner (Brett 5) vollen Punktgewinn. Sein stürmisch angreifender Gegner erzielte zwar Figurengewinn, hatte jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ein durchmarschierender Freibauer brachte humorlos noch den Sieg. Bei Maximilian Lohr am Spitzenbrett wogte das Geschehen hin und her, erst im Endspiel konnte er zwei Mehrbauern ergattern und das reichte locker zum Gewinn. Kuriose Spielführung bei Vladimir Simin (6) und seinem Gegenüber. Beiderseits zwei Offiziere sowie seine Dame gegen zwei Türme mit dem Ergebnis, seine Herzensdame war zuletzt mit seinem Läufer in gekonnterweise siegbringend. Den positiven Punktreigen konnte schließlich Anton Königl (8) mit seinem Schottischen Gambit fortsetzen. Bei materiellem Gleichstand wollte sein Gegenüber Remis, doch zwei Züge später musste er urplötzlich aufgeben, seine Dame verirrte sich im feindlichen Lager, der volle Punkt war gerettet. Bei Nicolas Mooser (2) waren zuguterletzt Material und Stellung identisch, somit konnte die Friedenspfeife geraucht werden, der Mannschaftssieg war da bereits in trockenen Tüchern. Ein munteres hauen und stechen, zu genießen auch für die Kiebitze, bei Jonas Hammerl (4), der alle plumpen Annäherungsversuche seines Kontrahenten mit viel Übersicht abwehren konnte und nebenbei zwei Mehrbauern einsammelte. Ein nicht zu stoppender Freibauer kostete dem Ortenburger schließlich Haus und Hof. Patrick Sowka's Sizilianer brachte trotz aller Anstrengung am Ende keine volle Entscheidung d.h. er musste eine friedliche Punkteteilung mittels Dauerschach akzeptieren. Als Letzter schleppte sich diesmal Erich Kreilinger (3) beim gleichen Thema ins Ziel. Ein tödlicher Mehrbauer im Endspiel bei entblößter Königsstellung brachte die Entscheidung zu seinen Ungunsten, es war jedoch nur mehr Ergebniskosmetik für die Gäste. ak

Niederbayernliga  Rd3

Zweite verliert gegen Deggendorfs Zweite
26.06.2022  Deggendorf

Niederbayernliga: SV Deggendorf2 - FC Ergolding2 5:3
Wir mussten leider wieder einmal ersatzgeschwächt mit nur sieben Spielern auswärts beim SV Deggendorf 2 antreten. Erwartungsgemäß konnten wir bei dieser stark angetretenen Mannschaft mit zusammen über 1800 DWZ mehr, sie wurden schließlich hinter Landshut immerhin Vize-Meister, keinen Blumentopf gewinnen. Das Gesamtergebnis unserer Rumpfmannschaft ist aller Ehren wert. Die sieben gespielten Partien in der Reihenfolge der Aufstellung:

1. Dimitri Alexandrov (Brett 1) - Ludwig Bielmeier   0:1   Caro-Kann, 25 Züge. Dimitri's Deggendorfer Gegenspieler hatte über 300 DZW mehr vorzuweisen, d.h., er war eine Nummer zu groß. Nach dem Mittelspiel zuerst Quali- und Bauernverlust. Ein weiterer Figurenverlust bedeutete das endgültige Aus.

2. Johann Kollmeder (3) - Andreas Krauß   1/2   Skandinavisch, 27 Züge. Auch bei Johann eine ähnliche Basis, beiderseits waren keine Gewinnmöglichkeiten zu sehen. Als sein Gegner genervt Remis bot, hatte er bei weitem nichts einzuwenden. 

3. Karl Appl - Paul Helmbrecht (4)   0:1   Damengambit, 32 Züge. Starke Leistung von Paul gegen einen Widersacher mit über 200 DWZ mehr auf dem Buckel. Im Endspiel konnte er wohlüberlegt mit Dame und Turm in die gegnerische Grundreihe eindringen und ein umgehendes Matt erzwingen, sein verblüffter Brettnachbar hatte keine Chance mehr, das berühmte fehlende Luftloch wurde ihm zum Verhängnis.

4. Siegfried Reilein (5) - Michael Bacholke   1/2   Englisch, 20 Züge. Auch hier ein übermächtiger Gegner auf Deggendorfer Seite, der ihn mit seiner Lieblingseröffnung Englisch nicht besonders erschrecken konnte. Nach nur je einem Bauerntausch waren Gewinnmöglichkeiten in weiter Ferne, keiner wollte ein Risiko eingehen, die Waffen waren eingemottet, somit eine friedliche Punkteteilung. Als Randnotiz, der Deggendorfer wurde in seiner Mannschaft in dieser Saison Remiskönig.

5. Prof.Dr. Johannes Grabmeier - Simon Lichtinger (6)   1:0   Bird-Eröffnung, 25 Züge. Simon hielt sich als Nachziehender recht wacker gegen einen erfahrenen und guten schachspielenden Professor. Erst im Mittelspiel nach raffiniertem Qualitätsverlust  gingen bei ihm langsam die Lichter aus, keine Rettung mehr möglich.

6. Rafael Sowka (7) - Daniel Holzner   0:1   Französisch, 37 Züge, 1.54 Std. Rafael musste bereits nach der Eröffnung einen vermeidbaren Qualitätsverlust schlucken. Als im späteren Mittelspiel auch noch die zweite Quali verloren ging d.h. Läufer und Springer gegen zwei feindliche Türme mit Mehrbauer, konnte das auf Dauer nicht gut gehen, Rafael musste zähneknirschend gratulieren.

7. Helmut Ertl - Maxim Klein (8)   0:1   Damenbauernspiel, 43 Züge. Mutiges Angriffsspiel von Maxim mit Bauerngewinn, verfolgbar bis zum 20. Zug, der Rest war für mich als  Analysemann beim besten Willen leider nicht mehr zu entziffern. Maxim muß neben Schach auch noch lernen, die Züge besser und lesbarer aufzuschreiben, soviel Zeit ist in einer Turnierpartie reichlich vorhanden. Auf alle Fälle Respekt für ihn zum Punktgewinn und Verbesserung des Gesamtergebnisses. ak

Schnellschach-Vereinsmeisterschaften - Teil 1

Jonas Hammerl führt klar vor Dimitri Alexandrov, Erich Kreilinger und Vladimir Simin

24..06.2022  Bürgerhaus   Turniertabellen-1.Durchgang: Teilnehmer Rangliste Fortschritt
10 Teilnehmer - 18 Runden - 2x15 Minuten Bedenkzeit
 

Autofreier Sonntag in Ergolding

Schachstand "Komm spiel mit uns..." im gekühlten Bürgersaal

19..06.2022  Bürgersaal

Turnier in Polen

Patrick Sowka Dritter - Rafael Sowka Neunter

Es siegte Viktoria Shvets (Ukraine) vor Dominik Czak (Hetman Wroclaw) 

18..06.2022?  Stebiov (34 Teilnehmer)

Deutsche Jugendmeisterschaften

Laura Huber Vierzehnte bei der U12w - Maximilian Lohr ebenfalls Vierzehnter bei der ODIM A

04.-12..06.2022  Willingen   LIVE-Partien

9 Runden Schweizer System (90 Minuten für 40 Züge, 30 Min. Rest und 30 Sekunden Bonus pro Zug)

An den deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Willingen im Sauerland durften zwei Spieler der Schachabteilung des FC Ergolding teilnehmen. Die strengen Hygieneregeln sahen zwei verpflichtenden Corona-Test, sowie das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung überall (auch am Brett) vor.  

U12w (42 TN) Turniertabellen   Laura Huber (FC Ergolding, 1450 auf Startrang 9 gesetzt, nach mit 5 Pkt. auf Platz 14

1. Runde: Laura - Anna Leichter (FC Bayern München, 1223) 1:0
2. Runde: Thao-Linh Le (TSG Oberschöneweide, Berlin, 1093) - Laura 1/2
3. Runde: Laura - Svenja Hoffmann (Schachzwerge Magdeburg, 1319) 1:0
4. Runde: Alice Dodul (SV Hellas Nauen, Brandenburg, 1329) - Laura 1/2
5. Runde: Laura - Maria Burlutskaia (TTC Grün-Weiß Fritzdorf 1958, Nordrhein-Westfalen, 1646) 0:1
6. Runde: Nadeja Vasylenko (SV Stuttgart-Wolfbusch 1956, Württemberg, 1305) - Laura 0:1

7. Runde: Laura - Cosima Wagner (TV Tegernsee, Bayern, 1487) 1/2
8. Runde: iyi Xiao (SC Weisse Dame, Berlin, 1325) - Laura 1:0

9. Runde: Laura - Alisa Yamshchikova (SC Kreuzberg, Berlin, 1352) 1/2

Laura Huber startete in der Altersklasse U12w mit Startrang 9. Vor- und nachbereitet wurde sie von WGM Jana Schneider.

Bei ihrer dritten Meisterschaftsteilnahme in Folge startete Laura zuversichtlich aus der oberen Hälfte. Mit der Zeiteinteilung kam sie gut zurecht, auch wenn sie teilweise erst kurz vor Ablauf der 90 Minuten den 40. Zug zog. 

In den ersten Runden konnte sie meist mit Weiß siegen und mit Schwarz remisieren.

In der 6. Runde gelang ihr ein spektakulärer Schwarzsieg. Sie gewann gegen Nadeja Vasylenko das Endspiel mit Mehrqualität souverän und war zwischenzeitlich auf dem 6. Platz. Bei den abschließenden drei Partien erspielte sie sich mit ihrer soliden Spielweise zwei Remis. In der Abschlusstabelle wird Laura auf dem 14. Rang geführt und damit in der Nähe ihres Startplatzes. tb

 

U25 ODIM A (58 TN)Turniertabellen    Maximilian Lohr (FC Ergolding, 2098 auf Startrang 17 gesetzt, mit 5,5 Pkt. auf Platz 14

1.+2. Runde: verzichtet, weil erste zwei Runden bei einem Turnier in Leutasch.
3. Runde: Manuel Seitz (SC Caissa Falkensee, Brandenburg, 1842) - Maximilian 0:1
4. Runde: Maximilian - Amina Fock (SC Kreuzberg, Berlin, 1885) 1:0

5. Runde: Robin Gallisch (SG Porz, Nordrhein-Westfalen, 1966) - Maximilian 0:1

6. Runde: Maximilian - Anton Weigand (SK Lehrte von 1919, Niedersachsen, 1907) 1/2

7. Runde: Yannik Francois (SC Caissa Falkensee, Brandenburg, 1959) - Maximilian 1/2

8. Runde: Maximilian - Victor Kruse (SK Köln-Südwest, Nordrhein-Westfalen, 1886) 1:0

9. Runde: Pascal Nied (SC Untergrombach 46, Baden, 2020) - Maximilian 1/2

14. Limburger Schachopen

Jonas und Daniel erfolgreich in Maastricht

03.-06.06.2022 Maastricht 

Vom 3.6 bis zum 6.6 fand in Maastricht in den Niederlanden bereits zum 14. Mal das Limburger Schachopen statt. Mit dabei waren Jonas und Daniel, die von ihren niederländischen Bekannten, welche sie beim Turnier in Krefeld kennengelernt hatten, auf dieses Turnier aufmerksam gemacht und eingeladen wurden. Beide traten im B-Open an, das bis zu einer ELO von 2100 reichte. Gespielt wurden 7 Runden in der Maastrichter Sporthalle.

Daniel startete von Startrang 6 und machte sich somit auch Ambitionen, ganz oben mitzuspielen. Nach der langen und anstrengenden Anreise jedoch ging die erste Partie direkt nach hinten los und somit eine Niederlage in der Auftaktrunde. Auch in der zweiten Runde kam Daniel nicht über ein Remis hinaus, sein Gegner spielte jedoch sehr stark und war im weiteren Verlauf des Turniers auch konstant an den Spitzenbrettern vertreten. Nun ging es jedoch aufwärts: Es folgten vier Siege am Stück, allen voran der Sieg in der dritten Runde gegen Nanne van Foreest, der kleine Bruder von GM Jordan van Foreest, ein Sekundant von Magnus Carlsen. Nach dieser tollen Aufholjagd, ging es in der letzten Runde also um alles, mit einem Sieg wäre Daniel mit 5,5 Punkten aus 7 Partien ganz oben dabei gewesen. Zunächst lief auch alles nach Plan, er erarbeitete sich eine Gewinnstellung, doch der Gegner verteidigte um sein Leben und konnte am Ende um ein Haar noch den sicheren Remishafen erreichen. Am Ende landete Daniel damit auf dem geteilten 6. Platz, was ihm ein kaum tröstliches Preisgeld von 15€ einbrachte. Dennoch ein gutes Turnier, die ELO klettert um einige Punkte nach oben und durch das Ausprobieren von für Daniel völlig neuen Eröffnungen konnte einiges an Erfahrung mitgenommen werden. 

Jonas begann das Turnier von Platz 78 und auch er verlor die erste Runde am späten Abend nach der kräftezehrenden Anreise. Die zweite und dritte Runde lief aber sehr erfreulich für ihn und er konnte jeweils den vollen Punkt einsacken. Danach folgte leider ein Rückschlag mit einer ärgerlichen Niederlage gegen einen etwas unseriösen Gegner aus Deutschland. Hiernach jedoch eine tolle Partie von Jonas: Er besiegte den an Startplatz 1 gesetzten Gegner, der aggressiv eine Figur opferte mit sauberer und genauer Verteidigung, sein Gegner sprach nach der Partie auch ein großes Lob aus für diese Leistung. In der vorletzten Runde bekam Jonas die Chance, Daniels Niederlage aus der ersten Runde gegen dessen Gegner zu rächen, doch leider verlor auch Jonas gegen den gleichen Gegner. In der abschließenden Runde musste Jonas gegen einen mit uns befreundeten Niederländer spielen, die beiden setzten das Brett in Flammen und spielten eine wahnsinnige Partie voller Figurenopfer und Taktiken, das sich am Ende aber in einem Dauerschach, also Remis legte. Somit landete Jonas am Ende mit 3,5 Punkten auf Rang 67, ein ordentliches Ergebnis, doch auch wie bei Daniel wäre noch etwas mehr drin gewesen. 

Die Organisation des Turniers war fantastisch, genau wie die Lokalität, in welcher man auch nach seiner Partie in einer angenehmen Lounge mit Hintergrundmusik ein Bier trinken konnte und seine Partie bei guter Atmosphäre analysieren konnte. Auf jeden Fall eine Empfehlung für nächstes Jahr! Das nächste Turnier von Jonas und Daniel ist bereits in Planung. dl

14. Salzkammergut Schachopen (B-Turnier)

Paul Helmbrecht gut in Form
Mit Startplatz 57 nach 5 Runden mit 3,0 Punkten auf Platz 14 platziert
03.-06.06.2022 Bad Ischl   Turniertabellen

Paul besiegte dabei Wolfgang Heinisch (1827) und Volker Melde (1880) und spielte gegen Ing. Günter Höbarth (1860) und Mag. Josef Schweighofer (1816) Remis.

 

Vereinsmeisterschaft Rd7

Ein Älterer wieder auf dem Thron
Vladimir Simin ist Ergoldinger Schach-Vereinsmeister
03.06.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen

Infolge der Corona Pandemie fielen die letzten Meisterschaften 2020 /21 ins Wasser. Unsere Schachabteilung startete Ende Oktober 2021 im Bürgerhaus einen neuen Versuch. Nach einer wochenlangen Unterbrechung konnte das Turnier endlich Anfang Juni mit der 7. und letzten Runde beendet werden. Auch andere Gründe veranlassten leider nur 11 Aufrechte, die Duelle in zwei Gruppen, sieben in der A-Klasse und vier in der doppelrundigen B, mit dem Modus jeder gegen jeden aufzunehmen. Auch der ungeschlagene Sieger der beiden letzten Meisterschaften 2018/19 und 2019/20 Jonas Hammerl musste berufsbedingt absagen. Erfreulich die Teilnahme von immerhin drei Jugendlichen, die erfrischend und erfolgreich aufspielen konnten. Zusammen 33 interessante zum Teil überraschend Ergebnisse wurden festgehalten.

Mit Vladimir Simin meldete sich ein alter Routinier zurück, von Beginn an lag er unangefochten an der Spitze. Nach 2014 und 2015 konnte er damit bereits zum drittenmale den Meistertitel auf seine Fahne schreiben. Mit 5 Punkten aus 6 Partien gestattete er seinen gewiß motivierten Gegnern nur zwei Remis. Sein Schachkönnen mit Übersicht am Brett zeichnen ihn aus. Wenn er die unerbittliche Zeitnot in den Griff bekommt, ist er kaum zu bezwingen. Als Vize kam Anton Königl mit 4 aus 6 (Wertung 10,5) unerwartet ins Ziel gefolgt von Johann Kollmeder mit ebenfalls 4 aus 6 (Wertung 9,5), der ebenfalls ungeschlagen blieb und mit vier Punkteteilungen Remis-König wurde. Auf Platz vier mit 3,5 Pkt. schon der spielstarke 15-jährige Paul Helmbrecht, der überraschend mit Erich Kreilinger und Siegfried Reilein zwei alte Schachhasen aus dem Weg räumen konnte.

In der B-Klasse war der erst 13-jährige Maxim Klein für die anderen Widersacher eine Nummer zu groß. Mit 5,5 Pkt. aus 6 Partien holte er souverän Stockerlplatz eins vor Franz Szymaniak mit drei und Andreas Geigert mit zwei Punkten. Den Abschluß der Saison bildet das beliebte Schnellschachturnier in zwei Durchgängen mit 10 bis 15 Min. Bedenkzeit je nach Teilnehmerzahl am 24.Juni und 08.Juli 2022. ak

Regionalliga Süd-Ost  Rd8

Erste gewinnt in Ilmmünster
29.05.2022  Ilmmünster

Regionalliga Süd-Ost: SV Ilmmünster - FC Ergolding 3,5:4,5
Für unsere Erste hat sich die Reise nach Ilmmünster in der 8. und vorletzten Runde der Regionalliga Süd-Ost gelohnt. Mit ihrem Standardergebnis von 4,5:3,5 und das zum 4.male, konnten wichtige Punkte mit Blickrichtung Klassenverbleib eingefahren werden. Die Mannschaft eroberte in der 10-er Liga mit 8:8 Pkt. Platz 5 der Tabelle, liegt also ungefährdet zwischen Gut und Böse. Die Duelle im Detail nach Zieleinlauf:

Einen rabenschwarzen Tag mittels Rohrkrepierer erwischte Vladimir Simin (Brett 5), schon nach der Eröffnung ging's nach Quali- und Figurenverlust steil bergab zum unvermeidlichen Partieverlust. Bei Sebastian Astner (4) ein ausgeglichenes Spiel beiderseits ohne größeres Risiko bis zum Endspiel. Als jedoch sein Brettnachbar urplötzlich ohne Not falsch abwickelte und ihm eine ganze Figur abhanden kam, war der geschenkte Punkt für ihn natürlich schon willkommen. Nachwuchshoffnung Paul Helmbrecht (8) bekam im Mittelspiel auf Grund der aggressiven Spielweise seines DWZ-stärkeren Gegenüber arge Probleme, die er nach Materialverlust nicht lösen konnte und wohl oder übel aufgeben musste. Als Erich Kreilinger's (2) Kontrahent während der Auseinandersetzung die Qualität anbot, griff er freudig zu. Wenig später übersah dieser auch noch einen simplen Bauernzug mit Figurenverlust und das war natürlich aus die Maus. Bei Patrick Sowka (7) herrschte ein offener Schlagabtausch mit jeweils Drang vorwärts mit Attacke und dem Ergebnis, Mehrfigur für ihn als Beruhigung. Als sein Gegner eine weitere Figur ins Verderben stürzte, war der erhoffte Punkt auf der Habenseite. Ein zähes Ringen von beiden Duellanten beim Thema Sizilianisch am Spitzenbrett von Maximilian Lohr bis zum letzten Zug, wobei sich nur ein Mehrbauer auf seiner Seite befand. Mit Geduld und Übersicht kassierte er zuletzt ein zweites Bäuerlein und das reichte zum Gewinn. Ein endlos langes Gefecht bei Jonas Hammerl (3). Nachdem sich der Pulverdampf verzogen hatte und bis auf je einem Läufer alles wieder in der Holzkiste verschwand, wurde das einzige friedliche Remis des Tages vereinbart. Der Mannschaftssieg war da bereits in trockenen Tüchern. Denkbar knapp der Punktverlust von Tobias Denk (6) beim letzten Zieleinlauf. Jeder hatte noch eine Leichtfigur mit drei gegen zwei Bauern und der eine Winzling konnte sich glücklich durchsetzen. Als kleiner Trost für ihn, es war nur noch Ergebniskosmetik für die Gastgeber.

Niederbayernliga  Rd8

Zweite besiegt Bayerwald Regen/Zwiesel
15.05.2022  Eggenfelden

Niederbayernliga:  FC Ergolding2  - SC Bayerwald/Regen/Zwiesel 5:3

Wir konnten in der 8. und vorletzten Runde der Niederbayernliga endlich mit kompletter Aufstellung antreten. Es war eine gute Mischung aus je vier Senioren und Jungspielern, wobei die Älteren mit drei Punkten erfolgreich waren. Mit einer kämpferischen Leistung ohne einzigem Remis konnten wir schließlich den klar favoritisierten SC Bayerwald Regen /Zwiesel überraschend mit 5:3 in die Knie zwingen. Die Paarungen im einzelnen nach Zieleinlauf:

1. Rafael Sowka (Brett 8) - Volker Glatz   1:0   Französisch, 41 Züge, 2.02 Std. Nachdem der beiderseitige Damenflügel zubetoniert war, inszenierte Rafael einen unwiderstehlichen Angriffswirbel am Königsflügel. Nach Turmraub war der Weg für seinen Partiegewinn nicht mehr allzu weit. Spektakulär jedoch das Ende seines hilfslosen Gegenüber, über nur mehr Qualitätsvorteil und Rückgabe der Figur bis zum erzwungenen Matt.

2. Simon Lichtinger (6) - Dr.Norbert Böhm   1:0   Barza-System, 53 Züge, 2.06 Std. Umsichtige und gekonnte Spielweise von Nachwuchs Simon gegen einen älteren gewiß erfahrenen Spieler. Er eroberte im Mittelspiel die Qualität, mit diesem Vorteil im Rücken ließ er seinem Gegenüber genüßlich keine Chance mehr, der volle Punkt konnte notiert werden.

3. Johann Kollmeder (4) - Vaclav Simacek   0:1   Nimzowitsch-Verteidigung, 32 Züge, 3.25 Std. Johann hielt sich lange Zeit recht wacker gegen einen starken Gegner. Der 30. Zug mittels zu frühem Bauernvormarsch an seinem Königsgemach brachte urplötzlich ein schnelles Ende. So schnell kanns beim Schach gehen, ein unglücklicher Zug  und schon kommt man unter die Räder.

4. Michael Müller - Borys Bilyavskyy (1)   1:0   Pirc-Verteidigung, 37 Züge. Borys erwischte am ersten Brett den Spitzenspieler der Gästemannschaft, der immerhin über 300 DWZ mehr vorweisen konnte. Doch erst im Endspiel nach zähem Ringen waren die Würfel gefallen, zwei feindliche Mehrbauern waren zuviel des Guten, Bayerwald konnte somit ausgleichen.

5. Tobias Wudi - Ainhoa Karlinger de la Quintana (7)   0:1   geschl.Sizilianer, 45 Züge. Ergolding's Schachdame Ainhoa hatte das Spiel und ihren Gegner voll im Griff, der Lohn war eine eigentlich siegbringende Mehrfigur, doch oh Schreck, mit dem 22. Zug war diese plötzlich wieder abhanden gekommen, übrig blieb nur ein Mehrbäuerlein. Doch zum Glück reichte auch dieser nach meisterlicher Endspieltechnik noch zum Sieg.

6. Dimitri Alexandrov (2) - Herbert Palmi   0:1   Philidor-Verteidigung, 49 Züge. Auch Dimitri's Kontrahent hatte rd. 300 DWZ mehr vorzuweisen, das sich als zu schweres Los erweisen sollte. Im 13. Zug opferte er ohne Not einen Läufer fast ohne Gegenleistung, trotz zäher Gegenwehr war die Messe zu seinen Ungunsten gelesen. Es blieb spannend, nach sechs Gefechten stand es 3:3.

7. Christian Stehlik - Siegfried Reilein (5)   0:1   Französich, 58 Züge. Eine respektable Leistung von Ergolding's Nestor Siegfried. Im Laufe der Partie konnte er von seinem Brettnachbarn diverse Bauern einsammeln, als dieser am Ende seine Schäflein zählte, fehlten gleich vier Stück. Ein Schachgebot zuletzt hätte auch noch eine Figur erobert, doch der Gästespieler hisste rechtzeitig die weiße Fahne, eine Mannschaftsniederlage war bereits abgewendet.

8. Christoph Heiduk - Anton Königl (3)   0:1   Benoni, 83 Züge, 5.51 Std. Mein Widersacher war schwer zu spielen, hatte ihn trotz aller plumpen Annäherungsversuche stets unter Kontrolle. Im Endspiel kam er gehörig unter Druck incl. erzwungenem Materialverlust d.h. meine Dame mit Springer gegen zwei Türme, es wurde nach Zeitnotschlacht voller Punktgewinn und somit war der Mannschaftssieg endlich amtlich. ak

BayerischeU14MM

SC Garching - FC Ergolding 3:1

28..05.2022  Garching   Turniertabellen
Ergolding spielt stark ersatzgeschwächt. Aber Andy Lupusor gewinnt an Brett3.
 

BayerischeU16MM

FC Ergolding - TV Tegernsee  3,5:0,5 - wir sind im Finale

28..05.2022  Bürgerhaus   Turniertabellen

Wenn die Tegernseer in normaler Bestbesetzung nach Ergolding gekommen wären, dann hätten wir ein enges Match vermuten dürfen. Aber sie kamen stark ersatzgeschwächt und mussten ihre Nummern 2 bis 8 und 9 bis 21 ersetzen. Damit waren wir plötzlich die Favoriten, denn bei uns war nur unsere Nummer 3, Laura Huber außer Gefecht, denn sie befand sich auf einen Fußballlehrgang in Oberhaching. Das 1:0 ging schnell über die Bühne, schon nach 19 Minuten gewann Ersatzmann Jakob Paringer (1319) seine Partie an Brett 4 nach nur 10 Zügen mühelos. Dann war eine längere Wartezeit angesagt und Maxim Klein (1361) geriet an Brett 3 gegen einen in etwa dWZ- gleichstarken Gegner zunächst erheblich in Rückstand, als er im 27. Zug scheinbar eine Figur verlor, dafür aber einen starken Angriff bekam. Mit einem geschickten Endspiel konnte er die Partie doch noch herumreißen und in 63 Zügen zum 2:0 gewinnen. Inzwischen neigte sich auch am Spitzenbrett die Partie zur Neige, Paul Helmbrecht (1702) verlor schon im 8. Zug gegen Ruben Andrade (1683) einen Bauer, den er aber bald wieder zurück holte. Im Endspiel hatte der Tegernseer dann über 2 Punkte Vorsprung, setzte dann aber seinen König auf die Falsche Seite und schwupps stand es 0,0. Das Remis von Paul reichte vorzeitig zum Finaleinzug. Und dann auch noch der klare Sieg von Simon Lichtinger (1625) an Brett 2, der am Ende einen Turm und vier Bauern, gegen zwei Bauern Vorsprung hatte. Und weil sein Gegner immer noch weiterspielen wollte, leistete er sich noch ein paar Kinkerlitzchen, mit Unterverwandlung zweier Bauern in Leichtfiguren, statt in Damen, sehr zum Unmut des Jugendleiters! Am 02.+03.07. wird das Bayerische Finale in Augsburg mit dem Ergoldinger Team stattfinden.

Blitz-Vereinsmeisterschaften

Erich Kreilinger gewinnt souverän vor Patrick Sowka und Maxim Klein

27..05.2022  Bürgerhaus   Turniertabellen-1.Durchgang: Teilnehmer Rangliste Fortschritt

Mit leider nur neun Teilnehmern wurden am Freitag die alljährlichen Blitzmeisterschaften ausgetragen, mit 2x5 Minuten Bedenkzeit. Ein Einstellungsproblem verzögerte leider den Beginn um 40 Minuten, Sorry, wenn schon jahrelang wegen Corona keine Turniere mehr stattfanden. Aber das Problem ist behoben und demnächst bei den Schnellschach-VMS wird wieder pünktlich gestartet werden. Trotz des späten Beginns war das Turnier nach 18 Runden (Vor- und Rückrunde) gegen 22:30 beendet. Weil die Computerauswertung nicht vorlag, aber zwei Spieler punktgleich waren, hinter dem vor allem in der Rückrunde stark dominierenden Erich Kreilinger, wurde entschieden, eine Entscheidungspartie über 5 Minuten zu veranstalten, die dann sicher Patrick Sowka gegen Maxim Klein gewann.

Unsere Schachabteilung musste ihre jährlich stattfindende Blitz-Meisterschaft durch die Corona Pandemie für zwei lange Jahre auf Eis legen. Noch vor Beendigung der Vereinsmeisterschaft im Turnierschach und den Mannschaftskämpfen wurde am vergangenen Freitag im Ergoldinger Bürgerhaus so zwischendurch die Blitz-Meisterschaft durchgeführt, durch den Ausfall einiger Schnellblitzer konnten nur neun Teilnehmer einschließlich drei Jugendlicher notiert werden. Das High-light wurde wie immer in einer Doppelrunde jeder gegen jeden ausgetragen, Bedenkzeit pro Spieler und Partie nur 5 Minuten. Jeder hatte also in 16 Duellen die Möglichkeit, sich mit den Gegnern nervig rumzuärgern und ganz wichtig noch mehr auf die unerbittlich tickende Zeituhr zu achten. Was nützen Stellungs- und Material-vorteile, wenn die vorgegebene Spielzeit abgelaufen ist und der Punkt anderweitig landet.

Die drei Erstplatzierten vom Jahre 2019 waren leider nicht am Start, so musste also ein neuer Meister ermittelt werden. Nach spannenden Gefechten konnte sich Erich Kreilinger souverän und klar mit 14 Punkten aus 16 Partien durchsetzen. Es war nach den Jahren 2017 und 2018 sein dritter Titelgewinn. Seine Routine, Übersicht und Schnelligkeit ist schon beeindruckend, basierend auf einer jahrzehntelangen Erfahrung. Kein Wunder also, daß er seinen motivierten Kollegen in geizigerweise nur ganze zwei Punkte gestattete. Nicht überraschend kamen zwei Nachwuchskräfte auf die beiden restlichen Stockerlplätze. Vize wurde bei Punktgleichstand von je 10,5 Pkt. nach Stichkampf Patrick Sowka vor dem erst 13-jährigen Maxim Klein. Erstaunlich ist bei beiden, welches Können sie auf dem Brett schon zeigen und natürlich als großer Vorteil, ihre Schnelligkeit bei fast jeder Partieführung.

Als letztes Event nach einer langen Saison steht am 24.Juni und 08.Juli 2022 das beliebte Thema Schnellschach mit Hin- und Rückrunde und einer humaneren Bedenkzeit von 10, 12 oder 15 Minuten je nach Teilnehmerzahl auf dem Programm. ak
Hier das Ergebnis insgesamt:

Platz Name DWZ Punkte
1. Kreilinger Erich 1909 14
2. Sowka Patrick 1713

10,5

3. Klein Maxim 1448

10,5

4. Simin Vladimir 1862

8

5. Kollmeder Johann 1608

7,5

6. Reilein Siegfried 1500

7

7. Sowka Rafael 1372

6

8. Königl Anton 1643

5

9. Paringer Jakob 1373

3,5

Rapidturnier in Garching

6. Michael Schmidt - 10. Laura Huber - 16. Patrick Sowka - 21. Aliaksandr Radzionau

26..05.2022  Garching   Turniertabellen
7 Runden, 2x20 Min. Bedenkzeit
U8 (18 TN): 6. Schmidt Michael () mit 4,0 Pkt.

U12 (36 TN): 10. Huber Laura (1450) mit 4,5 Pkt. (zweitbestes Mädchen) - 21. Radzionau Aliaksandr (961) mit 3,5 Pkt.
U18 (22 TN mit U16): 16. Patrick Sowka (1713) mit 3 Pkt.

Michael Schmidt überlegte bei jeder Partie länger und spielte wieder ein gutes Turnier. Er konnte viermal siegen und musste dreimal eine Niederlage einstecken. Mit am Ende 4,0 Punkten platzierte er sich im oberen Mittelfeld. 

Laura Huber ging aus Rang 5 in das Turnier und verlor gleich ihre erste Partie auf Zeit. Bei den anderen Runden gelangen ihr drei Remis und zwei Siege. In der letzten Runde gewann sie gegen ihren Vereinskameraden Aliaksandr. Mit 4,5 Punkten kam sie auf den 10. Rang.  

Aliaksandr Radzionau hatte anfangs Schwierigkeiten und konnte nach drei Runden nur ein Remis erzielen. Diesen holprigen Start ließ er nach der Mittagspause drei Siege folgen. Mit 3,5 Punkte konnte er sich über einen Mittelfeldplatz freuen.

Patrick Sowka startete aus der oberen Hälfte und begann gleich mit einem Sieg. Im weiteren Turnierverlauf folgten noch zwei siegreiche Partien. Am Ende musste er sich mit 3,0 Punkte mit dem 16. Platz begnügen. tb

 

18. Ergoldinger Jugendopen 2022 - Rapidturnier

Denis Werner vom SC Garching gewinnt die Bayerische U25-Meisterschaft knapp vor Magnus Junker (Schachfreunde Sailauf) und Maximilian Lohr (FC Ergolding)
Beste Ergoldinger in den jeweiligen Klassen
U25 3. Maximilian Lohr - 8. Daniel Lichtmannecker - U14 3. Maxim Klein - 10. Christopher Jessen - U16 5. Simon Lichtinger - 10. Jakob Paringer - U12 8. Korbinian Forstner - U8 10. Michael Schmidt - U10 15. Sophia Grassl

22.05.2022  Bürgersaal - Ehrentafel - Jugendopen-Sieger und Statistik-Vereine
145 Teilnehmer aus 45 Vereinen/Orte
U8:   19 Teilnehmer Fortschritt Rangliste Andrej Savchuk (SC Uttenreuth, 793)
U10: 21 Teilnehmer Fortschritt Rangliste Daniel Hepp (SC Wolfratshausen, 1369)
U12: 28 Teilnehmer Fortschritt Rangliste Tugrul Türel, Schachfreunde München, 1572) 
U14: 22 Teilnehmer Fortschritt Rangliste Pierre Lipinsky, SK Tarrasch München, 1694)
U16: 18 Teilnehmer Fortschritt Rangliste Clemens Lerchl, SC Vaterstetten, 1843)
U25: 37 Teilnehmer Fortschritt Rangliste Denis Werner, SC Garching, 1999)

 

Bereits zum 18. Mal war der schmucke Bürgersaal Austragungsort des beliebten Ergoldinger Jugendopens, zum ersten Mal als Bayerisches Rapidturnier gewertet. Als Schirmherrn hieß Erster Bürgermeister Andreas Strauß pünktlich um 10°° die Anwesenden herzlich willkommen. Abteilungsleiter Thorsten Bernhard begrüßte die Kinder, Jugendlichen, Betreuer und Eltern. Er dankte den Sponsoren, die sich in den letzten Jahren für das Jugendturnier engagiert hatten: der Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding, der Fa. Feistl Klimatechnik Essenbach, dem Schach-Bezirksverband Niederbayern, der Marktgemeinde Ergolding, dem Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich, der Firma Oberpriller Heizung Sanitär Ergolding, der Fa. Appel Sportmassagen, Landshut, dem Autohaus Dorn, Ergolding, dem Schachversand Ullrich und nicht zuletzt den Abteilungsmitgliedern Dr. Stephan Fickel und Erich Kreilinger, für deren großzügigen Spenden. Thorsten Bernhard freute sich besonders heuer unter den 145 Teilnehmern aus 46 Vereinen, den Bayerischen U10-Meister Daniel Hepp vom SC Wolfratshausen, und die Bayerischen Vizemeister der U16w Emily Alferova, (SC Garching) und der U16, Clemens Lerchl (SC Vaterstetten) begrüßen zu dürfen. Als Turnierleiter erläuterte Thorsten Bernhard die Details bzgl. des Turnierablaufs und gab (leider wegen eines technischen Fehlers) erst um 10:40 Uhr die Uhren zur ersten Runde frei. Gespielt wurden wieder sieben Runden im Schweizer System mit 20 Minuten Bedenkzeit und der Dreipunkteregel. Alles verlief nach dem Start dann reibungslos und Dank der hervorragenden Leitung des Spielleiters seiner Assistentin, und der Gruppenleiter, lagen gegen 17°° die Urkunden zur Siegerehrung bereit. 

Die stimmungsvolle und zentral durchgeführte Ehrung auf der Bühne war um 17:20 zu Ende. Erstmals wurde der beste U6-Spieler der den 4. Platz bei den U8-Spielern belegte, Atreyu Lukas Merle von den Schachfreunden München mit einem Pokal ausgezeichnet.Dann ging's zur Ehrung der jeweiligen Klassen und die ersten Sechs jeder Altersklasse und das beste Mädchen wurden auf die Bühne gebeten. Die jeweils ersten Drei und das beste Mädchen jeder Klasse erhielten Pokale, die Vierten bis Sechsten Minipokale Alle weiteren Teilnehmer der  U8 bis U10 bekamen Erinnerungsplaketten. Zum Abschluss und zum Höhepunkt wurden die Bayerischen U25-Meister geehrt.

U8-Klasse (19 TN): Topfavorit, als Einziger mit DWZ, war Andrej Savchuk (SC Uttenreuth,793 DWZ). Er ließ auch keinerlei Zweifel aufkommen und gewann sechs der sieben Partien (18 Pkt.) und verlor nur in der 6. Runde gegen die spätere Zweite, Isabella Artemenko (FC Bayern München). Dritter wurde der Ukrainer Ruslan Tarasenko knapp vor dem U6-Sieger und Varwara Mandzuk (Schachfreunde München), alle 15 Pkt. Sechster dann der Aschaffenburger Lenn Giegerich vor Felix Schanzer (TV Altötting) und Moritz Pommer (SC Straubing), alle 12 Punkte. Auf Rang 10 folgte der beste Ergoldinger, Michael Schmidt knapp vor Linus Münch (beide 10 Pkt.).  Die weiteren Ergoldinger: 15. Valentin Werner (8 Pkt.) und 19. Andreas Mertke (3 Pkt.) 

U10-Klasse (21 TN): Auch hier hatte der Favorit Daniel Hepp vom SC Wolfratshausen, 1369), keine Mühen das Trurnier zu gewinnen. Nach sechs Siegen begnügte er sich in der Schlussrunde mit einem Remis gegen den Zweitplatzierten Emir Sensor (MSA Zugzwang, 1240). Dritte wurde überraschend Vereinskollegin Georgia-Maria Lola (743) mit 15 Pkt. Vierter dann Kai Martin (Schachfreunde München, 817) mit ebenfalls 15 Pkt., vor Greta Greive (TV Tegernsee, 1156) und Leo Schneider (FC Bayern München), beide 13 Punkte. Auf Rang 7 Suzanna Sobzak (SK Wasserburg) vor Emily Doberchak (SC Garching, 907), Christian Trail (SC Bamberg), Jennifer Berger (SC Garching, 1046) und Szaboles Panik (SV Röhrnbach), alle 12 Punkte. Dann auf dem 15. Platz die beste Ergoldingerin Sophia Grassl mit 7 Pkt., die erst seit drei Monaten im Schachtraining dabei ist. Die weiteren Ergoldinger: 17. Omar Mamlouk (7 Pkt.) und 21. Sureyya Teksöz (3 Pkt.)

U12-Klasse (28 TN): Neben der Top-Klasse, den Bayerischen Meisterschaften der U25, waren bei der U12 diesmal die meisten Teilnehmer zu verzeichnen. Mitfavorit Tugrul Türel (Schachfreunde München, 1572) ließ nichts anbrennen und gewann die ersten sechs Partien und lag damit weit voraus. Somit konnte er sich in der letzten Runde eine Niederlage leisten und hatte am Ende immer noch zwei Punkte Vorsprung vor Tim Geist (SV Isental, 1607, 16 Pkt.) und Jonah Cwiklik (SC Postbauer-Heng, 1395, 15 Pkt.). Auf Rang 4 folgte Gamsat Shakhaev (SC Straubing, 14 Pkt.), vor  Nico Ruhland (SV Isental, 1143) und Viktor Ratushny (SW Nürnberg Süd, 1619), beide 13 Pkt. Dann David Büchel (Schachfreunde München, 1602) vor dem besten Ergoldinger, Korbinian Forstner (1158), der lange an den vorderen Brettern mitmischte, beide 12 Punkte. Das beste Mädchen auf Rang 12, Laura Huber (1450), die sich trotzdem einen besseren Tag gewünscht hätte. Die weiteren Ergoldinger: 15. Aliaksandr Radzionau (961) 10 Pkt., 22. Moritz von Borck, 8 Pkt.), 23. Ivan Hrynchuk (928) 7 Pkt.), 26. Tim Peterlik (6 Pkt.), 27. Mesut Teksöz (3 Pkt.) und 28. Marlene Spitzlsperger (778), die leider nach drei Niederlagen wegen Bauchschmerzen abbrechen musste.

U14-Klasse (22 TN): Pierre Lipinsky (SK Tarrasch München, 1694) leistete sich nur in der 5. Runde ein Remis, und gewann mit 19 Punkten knapp vor dem Topfavoriten Benedikt Huber vom SK Kelheim, 1803, 18 Pkt.). Dann schon auf Rang 3 der beste Ergoldinger, Maxim Klein (1456) mit 15 Pkt., vor Sebastian Theuer (SV Höhenkirchen, 130614 Pkt.) und den beiden Isenern David Robelly (1460, 13 Pkt.) und Denis Geist (1452, 12 Pkt.). Die weiteren Ergoldinger: 10. Christopher Jessen (1125) und 18. Andy-Timotei Lupusor (940), der leider nach zwei Siegen und einer Niederlage das Feld verlassen musste. Da wäre mehr drin gewesen.

U16-Klasse (18 TN): Das war wieder eine klare Angelegenheit des Bayerischen Vizemeisters Clemens Lerchl (SC Vaterstetten, 1843), der sich in der vierten und sechsten Runde je ein Remis belegte und trotzdem am Ende noch zwei Punkte Vorsprung hatte. Zweiter Stylian Russakis (SV Isental, 1594, 15 Pkt.) vor der Bayerischen Vizemeisterin Emily Alferov (SC Garching, 1613, 14 Pkt.) und Anna Nguyen (SC Moosburg, 1270, 13Pkt.). Dann folgten vier Spieler mit 12 Punkten, angeführt vom besten Ergoldinger, Simon Lichtinger (1625), dann Niklas Heinisch (Schachfreunde München, 1825) und Lukas Meier (Gardez Viechtach). Die weiteren Ergoldinger: 10. Jakob Paringer (1319), 11. Martin Vladimirov (961) und 16. Viola Spitzlsperger (887).

Bayerische U25-Meisterschaft (37 TN): Fünf Spieler mit über 2000 DWZ und acht weitere mit über 1900 DWZ boten ein erlesenes Feld in dieser erstmals in Ergolding ausgetragenen Bayerischen Meisterschaft. Topfavorit Magnus Junker (Schachfreunde Sailauf, 2115) wurde am Ende mit 16 Punkten Vizemeister, hinter dem bereits einmal als U8er Ergoldinger Sieger im Jahre 2014, Denis Werner (SC Garching, 1999), der mit 17 Punkten knapp Meister wurde. Er blieb ungeschlagen und seine nur zwei Remis gegen den Dritten und den Achten, reichten am Ende zum knappen Sieg! Hinter Werner und Junker dann schon der beste Ergoldinger Maximilian Lohr (2080), der nur die letzte Runde gegen Junker verlor, und in der 5. Runde gegen Werner remisierte, mit ebenfalls 16 Punkten Dritter wurde. Es folgten drei Spieler mit je 15 Punkten, angeführt von Richard Litzka (SC Starnberg, 2108), Sebastian Zierender (SK Gräfelfing, 1858) und Moritz Stöttner (SK Landau-Dingolfing, 1879). Dann fünf Spieler mit je 13 Punkten: Tobias Brunner (SC Windischeschenbach, 2023), Daniel Lichtmannecker (FC Ergolding, 1993), Lorenz Schilay (SG Fürth, 1960), Arthus Humbert (SK Tarrasch München, 1684) und Sebastian Astner (FC Ergolding, 1905). Ebenfalls fünf Spieler mit jeweils 12 Punkten folgten: Jakob Roth (SpVgg Stettin, 2037), Luis Paeslack (SC Aschaffenburg, 1961), Alexander Brückner (SK Schweinfurt, 1897), Ludwig-Maria Kern (SV Isental, 1450) und Jaroslav Yaroshenko (SK Gräfelfing, 1889). Auf Rang 17 Patrick Sowka (1745, 11 Pkt.) vor Jonas Hammerl (beide FC Ergolding, 1935), Massimo Longo (SK Gräfelfing, 1917), Lorenz Gauchel (SK Germering, 1941) und Simon Rumpfinger (SC Moosburg, 1449). alle 10 Punkte. 22. Anian Staude (SV Höhenkirchen, 1503), das beste Mädchen dieser Klasse: Maria Kühne (FC Ergolding, 1576), Leopold-Xaver Kern (SV Isental, 1825), Verena Gauchel (SK Germering, 1594), Dimitri Alexandrov (1785), Felix Handschuh (beide FC Ergolding, 1562), Eva Schilay (SK Neumarkt, 1800) und Christoph Fronhöfer (FC Ergolding, 1604), alle 9 Punkte. 34. wurde Ainhoa Karlinger de La Quintana (FC Ergolding, 1519), die dafür den U18-Mädchenpokal erhielt.

Der FC Ergolding liegt diesmal mit seinen 34 Teilnehmern in der nachfolgenden Punktetabelle nicht an erster Stelle, sondern musste den Schachfreunden München und dem SV Isental den Vortritt lassen. Aber immerhin, Ergolding noch Dritter...
 Der Termin für das nächste Jugendopen steht auch schon fest:  Sonntag, der 21.05.2023

Vereins-Punkteauswertung: 28 der 45 Vereine kamen unter die jeweils ersten Acht

 

Pl. Vj Verein   1.Pl 2.Pl 3.Pl 4.Pl 5.Pl 6.Pl 7.Pl 8.Pl    
      TN 8 7 6 5 4 3 2 1 Pkt. Vj
1. - Schachfreunde München 8 1     2 1 1 1   27 -
2. 6 SV Isental (PSV Dorfen) 14   2     2 1   26 11
3. 1 FC Ergolding 34     2   1     18 68
4. - SC Garching 5 1   1         1 15 0
5. - MSA Zugzwang 3   1 1           13 0
6. - FC Bayern München 4   1       1     10 0
7.  8 SK Wolfratshausen 1 1               8 8
  - SC Vaterstetten 1 1               8 0
  - SC Uttenreuth 1               8 0
  19 SC Postbauer-Heng 2     1       1   8 1
  - SK Tarrasch München 3 1               8 0
12. - SK Kelheim 1   1             7 -
  - Schachfreunde Sailauf 1   1             7 -
14. - SC Straubing 4     1        

1

6

-

  - UKRAINE 2     1           6 -
16.  - SC Starnberg 1       1         5  
  19 SV Höhenkirchen 2       1         5 1
  3 SC Moosburg 5       1         5 17
19. -  TV Tegernsee                4 

  2 SK Gräfelfing 4         1       4 27

21.

 

 

24.

 

 

 

28.

17

-

-

-

-

15

-

11

SK Landau-Dingolfing

SC Aschaffenburg

SW Nürnberg Süd

SK Wasserburg

Gardez Viechtach

SC Windischeschenbach

TV Altötting

TV Parsberg

1

2

3

1

1

1

4

3

         

1

1

1

 

 

 

 

1

1

1

1

 

 

 

 

 

 

 

 

1

3

3

3

2

2

2

2

1

2

-

-

-

-

3

-

6

 

Weitere Bilder folgen...

Vereinsmeisterschaft Rd7

Noch eine Überraschung
20.05.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen

Siegfried Reilein - Erich Kreilinger   1:0   Königsindisch, 60 Züge, 3.01 Std. Erster regulärer Sieg von Siegfried in der 7. und letzten Runde unserer VM als rd. 300 DWZ schwächerer Spieler und das gegen Erich mit seinem Königsinder, ohne Zweifel schon eine Überraschung. Sie begann im 18.Zug, als er ohne Gegenleistung zwei Zentrumsbauern rausstanzen konnte. Im 23. Zug kassierte er einen ungedeckten Läufer, kein schwarzes Gegenspüiel weit und breit. Als er im 39. Zug auch noch die Quali erstreiten konnte, blieb ein ganzer Mehrturm auf seiner Seite. Der Rest der Vorstellung zum erfolgreichen Zieleinlauf war dann nur noch Formsache.

Am Mittwoch, den 25. Mai folgt das Duell Martin Meier - Andreas Geigert, die restlichen noch offenen Partien Anton Königl - Paul Helmbrecht und Andreas Geigert - Maxim Klein werden nachgeholt. ak 

Regionalliga Süd-Ost  Rd7

Niederlage gegen SC Starnberg
15.05.2022  Bürgerhaus

 Regionalliga Süd-Ost: FC Ergolding - SC Starnberg   3:5
In der 7. Runde der Regionalliga Süd-Ost empfing unsere Erste den momentanen ungeschlagenen Spitzenreiter aus Starnberg. Trotz aller Anstrengungen und guter Vorsätze konnte den Gästen kein Bein gestellt werden, musste ein 3:5 als zweite Niederlage infolge quittiert werden. Mit 6:8 Punkten liegt das Team gegenwärtig in der zweiten Hälfte der Tabelle. Die Auseinandersetzungen im Detail nach Zieleinlauf:

Dimitri Alexandrov (Brett 7) musste sich gegen einen spielstarken angriffslustigen Brettnachbarn zur Wehr setzen. Ein vermeintlicher Damengewinn mittels Springerschachgabel schlug fehl, ein übersehener feindlicher Turm verspeiste das Pferd und schon folgte Aufgabe mit Partieverlust. Vladimir Simin (5) und sein Gegner hatten bis zum Mittelspiel noch alle Figuren an Bord mit wenig Gewinnaussichten, somit ein friedlicher Waffenstillstand mitels Remis. Ergolding's 15-jährige Nachwuchshoffnung Paul Helmbrecht (8) wurde von einem rd. 300 DWZ stärkeren Gegner ein Holländer vorgesetzt. Kaum zu glauben, ein von ihm eroberter Mehrbauer konnte sich im Endspiel mit Hilfe seines Läufers zwecks Umwandlung durchschwindeln, einziger Ergoldinger Brettsieg, wie ein alter Routinier großartig gespielt. Erich Kreilinger's kleine Erfolgsserie ist gerissen. Im Endspiel wurde sein in der Brettmitte hilflos angenagelter König gleich von vier Figuren attackiert bis zum bitteren Ende. Das makabre dabei, der feindliche ungedeckte Springer konnte zuletzt sechs Züge lang nicht geschlagen werden, das grenzte schon an Sadismus. Ein sicheres gekonntes Figurenspiel von Sebastian Astner (4) während der ganzen Partie. Beide übrig gebliebenen Damen, incl. einiger Bauern ließen mittels Dauerschach nur je einen halben Punkt zu. Jonas Hammerl (3) konnte mit einer unerwarteten Finte seinen Gegenüber überraschen und die Quali gewinnen. Mit Hilfe eines Mehrbauern konnte er am Ende das rettende Ufer erklimmen. Tobias Denk (6) kamen im Laufe des interessanten Duells humorlos gleich zwei Bauern abhanden und das war zuletzt leider das Ende vom Lied, Punkt für Starnberg. Als sich der Pulverdampf des Gefechtes bei Maximilan Lohr am Spitzenbrett verzogen hatte, blieben beiderseits nur je ein wirkungsloser Läufer mit festgefahrenen Bäuerleins zurück. Die Friedenspfeife zum vierten Remis des Tages konnte geraucht werden. ak

Niederbayernliga  Rd7

Keine Chance für Ergoldinger Zweite
15.05.2022  Eggenfelden

Niederbayernliga:  SC Rottal-Inn2 - FC Ergolding2   6,5:1,5

In der Niederbayernliga gab's in der 7. Runde in Eggenfelden eine kräftige Klatsche für uns Ergoldinger, allerdings starteten wir infolge Aufstellungsschwierigkeiten mit nur sechs Spielern und einem Rückstand von 0:2. Die Niederlage fiel allerdings zu hoch aus, einige Partien hatten ein besseren Resultat verdient. Die Duelle im Einzelnen nach Zieleinlauf:

1.  Siegfried Reilein (Brett 5) - J.Staller   0:1   Damenbauernspiel, 13 Züge. Siegfried lief in eine ihm unbekannte Eröffnungsfalle seines trickreichen Widersachers. Es war kurz und schmerzhaft, auch für einen älteren schachbewanderten Spieler eine lehrreiche Lektion. Wie heißt es so schön beim Schach, man lernt nie aus. 

2.  Rafael Sowka (7) - H.Seelentag   0:1   Spanisch, 28 Züge, 2.40 Std. Ein ausgeglichener offener Schlagabtausch beiderseits mit Zug nach vorne. Im 25. Zug verspeiste Rafael in der Hoffnung auf Qualitätsgewinn einen vergifteten Bauern mit dem verblüffenden Ergebnis, er wird nach wenigen Zügen mattgesetzt.

3.  Borys Bilyavskyy (3) - Deno Anto   1:0   Sizilianisch, 53 Züge. Borys eroberte in einem zähen Duell nach der Eröffnung einen Bauern, den er nach Rückgabe im Endspiel erneut zum einzigen Tagessieg zurückerobern konnte. Fazit: Borys wollte eigentlich nur Remis und gewann unerwartet doch noch.

4.  G.Angermeier - Simon Lichtinger (6)   1:0   Zweispringerspiel, 60 Züge. Eine unverdiente Niederlage für Simon, der sich bei Materialgleichstand bis zum Schluss wacker hielt. Zwei Remisangebote schlug er aus, um nach einem folgenden Fehlzug noch den ganzen Punkt abzugeben. Ebenfalls Fazit: Simon hatte Remis in der Tasche und verlor unglücklich.

5.  Patrick Sowka (1) - J.Maierhofer   0:1   Russ.Verteidigung, 58 Züge. Ausgerechnet gegen uns setzten de Rottaler ihren Spitzenspieler ein, gegen einen über 300 DWZ stärkeren Spieler. Dieser Nachteil machte sich für Patrick bis ins Endspiel nur durch einen Minusbauern kaum bemerkbar. Doch dieser Winzling bei beiderseitigem Läufer kostete schließlich Haus und Hof. Der Fritz zeigte mir bei der Analyse trotzdem ein Remis an.

6.  H.J.Lichtmannecker - Anton Königl (4)   1/2   Pirc-Verteidigung, 73 Züge, 5.46 Std. Ich konnte meinen Gegner während der ganzen langen Partie extrem beschäftigen. Des öfteren wusste er kopfschüttelnd gar nicht mehr, was er ziehen sollte. Leider konnte ich den Sack nicht ganz zumachen, ein Sieg war möglich. Am Schluss blieb meinerseits nur mehr ein Springer übrig, das reichte nur zum einzigen unbefriedigenden Remis. ak

U20-Ndb-Ligen

Dritte verliert gegen Schaibing 1:3 - Vierte gewinnt in Plattling

01..05.2022  Bürgerhaus und Plattling
Zwei beim Rapidturnier in Postbauer-Heng, fünf Absagen und kein Fahrer/Betreuer für die Fahrt nach Schaibing konnte gefunden werden, aber immerhin, unsere Dritte gewann in Plattling mit 3:1. Und erstmals konnten drei völlig unerfahrene neue Spieler (Tim Peterlik, Michael Schmidt und Sophia Graßl) in der Fünften und Sechsten eingesetzt werden, die damit Erfahrung sammeln durften...

U20-Niederbayernliga: FC Ergolding3 - DJK-SV Schaibing  1:3
1 Huber Laura (1505) - Müller Sebastian (1468) 1/2

2 Lieder Dominik (1414) - Wagner Johannes (13564) 0:1
3 Handschuh Felix (1463) - Bogner Daniel (1376) 1/2

4 Mundani Stefan (1281) - Seidl Lukas (1163) 0:1


ESK Plattling2 - FC Ergolding4  1,5:2,5
1: Geisberger Valentin (769) - Paringer Jakob () 0:1

2: Yüca Miran (788) - Jessen Christopher (1125) 1/2 

3: Eckl Lewin () - Königsberger Jacob () 1:0

4: Zeiser Maximilian Heinrich () - Radzionau Aliaksandr (761) 0:1

Fünfte gewinnt gegen Schaibing2

U20-Bezirksliga-West: FC Ergolding5 - DJK-SV Schaibing2   3:1

1: Forstner Korbinian (1158) - Rühl Florian ()  1:0

2: Lupusor Ady-Timotei (940) - Wagner Elias ()  1:0

3: Hrynchuk Ivan (928) - Krebsbach Michael ()  1:0
4: Spitzlsperger Viola (887) - Herrmann Frederick ()  0:1
Sechste bekommt kampflose Punkte aus Landshut
SK Landshut - FC Ergolding6  -:+

Vereinsmeisterschaft Rd6 Nachholspiele

Vladimir Simin neuer Vereinsmeister
09.-13.05.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen

6.Runde am 09.Mai  Paul Helmbrecht - Siegfried Reilein   1:0   Slaw.Damengambit, 26 Züge. Ein Duell der Generationen, bis zum 20. Zug ein etwa ausgeglichenes Spiel bei gleichem Material. Anschließend agierte Siegfried zu passiv ohne Gegenspiel, ermöglichte das Eindringen von Paul's Dame in sein Königsgemach mit dem Ergebnis, nach Siegfried's vermeintlichem Bauerngewinn waren plötzlich zwei Offiziere angegriffen und das hatte wohl oder übel Partiegewinn von Paul zur Folge.

7.Runde am 13.Mai  Johann Kollmeder - Vladimir Simin   1/2   Pirc-Verteidigung, 15 Züge, 1.03 Std. Eine Partie mit Zusatz Waffenstillstand. Ein Remis würde Vladimir zum Gewinn der VM reichen, so bot er bereits im 8. Zug Remis, es ging weiter, die Kiebitze wollten ein Spektakel sehen. Im 15. Zug stand Vladimir vor Qualigewinn, jetzt bot Johann Remis, was der neue Meister großzügig annahm. Was machten die restlichen sieben anwesenden Schacherer, sie spielten weiterhin Schnellschach. ak

Regionalliga Süd-Ost  Rd8

Knappe Niederlage gegen Passau2
08.05.2022  Bürgerhaus

Regionalliga Süd-Ost: FC Ergolding - SK Passau2   3,5:4,5
Stark ersatzgeschwächt musste unsere Erste in der 6. Runde der Regionalliga Süd-Ost zu Hause gegen die Gäste aus Passau antreten, sage und schreibe sieben Leistungsträger standen nicht zur Verfügung. Ein weiteres Manko war der kurzfristige Ausfall eines eingeplanten Spielers, somit vorab als Geschenk eine nicht vorgesehene 1:0-Führung für die Gegner. Mit 6:6 Mannschaftspunkten liegt Ergolding gegenwärtig im gesicherten Mittelfeld. Die sieben gespielten heissen Duelle im Detail nach Zieleinlauf:

Im Mittelspiel steckte Vladimir Simin (Brett 4) unnötig und zuviel ins Geschäft, mit einem ganzen Turm weniger kam er massiv in Nachteil und das bedeutete schließlich sein Brettableben. Erich Kreilinger (3) bleibt in der Erfolgsspur nach starker Vorstellung. Zuletzt musste sein Gegner einen Läufer opfern, um nicht mattgesetzt zu werden. Nach einem späteren Schachgebot konnte er einen feindlichen Turm verspeisen und das bedeutete gleichzeitig das Ende seines Gegenüber. Das 15-jährige Nachwuchstalent Paul Helmbrecht (8) ist gegenwärtig schwer zu stoppen, zweiter Sieg im zweiten Spiel für die Erste. Ein interessantes Endspiel mit seiner Dame und zwei Läufer gegen zwei Türme und einem Läufer, ein Hammerzug aus dem Hut gezaubert brachte sofortigen Sieg und Punkt für das Team. Ein sicheres und gekonntes Figurenspiel brachte Nicolas Mooser (2) bis zum Finale zwei gesunde Mehrbauern ein. Dieser Nachteil incl. schlechter Stellung ließen seinen Gegenüber schließlich mutlos kapitulieren. Ergolding's Senior Borys Bilyavskyy (6) erwischte einen über 300 DWZ stärkeren Brettnachbarn und das machte sich im Laufe des Gefechtes bemerkbar. Nach erzwungenem Figurenverlust gingen die Lichter in hoffnungsloser Lage ganz schnell aus. Maximilian Lohr am Spitzenbrett  mußte als Nachziehender mit Caro Kann sein Glück versuchen. Zuguterletzt schien ein Freibauer das Kräftemessen zu seinen Gunsten zu entscheiden, doch sein Kontrahent rettete sich mittels Dauerschach ins schmeichelhafte einzige Remis des Tages. Patrick Sowka (5) versuchte es gegen ein Passauer Schwergewicht und dessen geschlossenem Sizilianer und das über diverse Stunden im entscheidenden letzten Duell. Das Finale war für ihn tragisch, sein Turm wurde weggesperrt, sein verbliebener Läufer musste sich fast ohne Gegenleistung opfern, keine Chance mehr für ihn und seine zwei Freibauern. Er gratulierte angesäuert und enttäuscht seinem Gegenüber auch zum Mannschaftssieg. ak

Niederbayernliga  Rd8

Souveräner Sieg in Pfarrkirchen
08.05.2022  PfarrKirchen

Niederbayernliga:  SC Rottal-Inn3 - FC Ergolding2   2:5

Die Ergoldinger Zweite konnte in der Niederbayernliga in der 6. Runde am 08.Mai 2022 erstmals einen klaren Sieg nach Hause mitnehmen. Die Rottaler konnten nur mit sieben Spielern antreten, die Ergoldinger stark ersatzgeschwächt gar nur mit sechs Aufrechten. Brett eins wurde von beiden Seiten nicht besetzt, Brett zwei ging kampflos an den Gegner. Trotzdem ließen wir nichts anbrennen, gaben von den restlichen sechs Partien nur zwei Remis ab. Die einzelnen Ergebnisse nach Zieleinlauf:

Brett 6  Werner Decker - Rafael Sowka   0:1   Albins`s Gegengambit, 30 Züge, 1.49 Std. Rafael überrollte seinen überforderten Gegner nach allen Regeln der Kunst, nach erheblichem Materialverlust hatte dieser keine Lust mehr weiter zu spielen und streckte verzweifelt die Waffen.

4  Konrad Maier - Siegfried Reilein   1/2   Französisch, 34 Züge. Unser Nestor Siegfried konnte als Nachziehender mit Französisch seine Lieblingseröffnung durchziehen. Im 19. Zug eroberte er ein Bäuerlein zu erfolgversprechendem Vorteil. Nach plötzlicher Rückgewinnung dieser kleinen Figur drohte sogar Schlimmeres, man einigte sich auf ein friedliches Remis.

5  Simon Lichtinger - Eva Maria Kainz   1:0   versch.Eröffnungen, 43 Züge. Simon zeigte wohlüberlegtes Angriffsspiel, konnte seine Gegnerin ständig beschäftigen mit den Erfolgen, zuerst Qualigewinn und am Ende sogar Damengewinn d.h. ohne Mühe und Mitleid voller Punkt für die Ergoldinger Habenseite.

8  Jakob Schäfer - Felix Handschuh   0:1   Sizilianisch, 37 Züge. Auch Felix ließ sich bei seinem Duell nicht ins Bockshorn jagen, hatte seinen Widersacher voll unter Kontrolle. Nach einigen Materialgewinnen musste dieser wohl oder übel das Partieformular zähneknirschend unterschreiben.

3  Anton Königl - Andreas Putz   1:0   Französisch, 55 Züge, 5.06 Std. Eine harte Nuß hatte ich bei unserer Partie zu knacken. Über einen Minusbauern bis zu zwei Mehrbauern ging's ins Endspiel. Erst nach Möglichkeit eines Figurengewinns mittels Springergabelschach war die Messe urplötzlich zu meinen Gunsten gelesen.

7  Maxim Klein - Andreas Jungwirth   1/2   Damenbauernspiel, 72 Züge. Maxim musste sich mit seinem Gegner am längsten rumquälen, auf beiden Seiten waren insgesamt keine Gewinnmöglichkeiten zu erspähen. Als sich der Pulverdampf endlich verzogen hatte, blieben nur je ein Springer übrig, der zusätzliche Bauer seines Gegenüber konnte eine Punkteteilung nicht verhindern. ak

Vereinsmeisterschaft Rd6 Nachholspiele

Überraschung durch Johann Kollmeder
06.05.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen

Erich Kreilinger - Johann Kollmeder  0:1   Damenbauernspiel, 31 Züge, 3.01 Std. Ein doch überraschendes Ergebnis in dieser Runde. Johann spielte als rd. 300 DWZ schwächerer Spieler mutig und aktiv nach vorne. Seine Stellungsvorteile krönte er mit einem Springeropfer auf h3 im 23. Zug. Der Gipfel dann, ein Läuferopfer auf g3 acht Züpe später zertrümmerte er Erich`s Königsstellung, das brachte den vollen Siegpunkt. Bei Annahme drohte massiver Materialverlust oder Matt. Respekt, Johann bleibt in der Erfolgsspur, ist weiterhin ungeschlagen.

Maxim Klein - Martin Meier   1:0   Damenbauernspiel, 46 Züge, 54 Min. Beiderseits ein ausgeglichenes Spiel mit Materialgleichstand bis zum 22. Zug. Aber dann, nach verschiedenseitiger Rochade kam Maxim zu klarem Vorteil, eroberte ohne Mühe ab Zug 23 wie reife Früchte drei Bauern und das reichte im Endspiel locker zum sicheren Punktgewinn. ak

Rapidturnier in Postbauer-Heng

5. Laura Huber - 15. Korbinian Forstner (beide U12) - 14. Patrick Sowka (U25)

01..05.2022  Pustbauer-Heng   Turniertabellen

188 Teilnehmer starteten um 10:35 über 7 Runden mit je 2x20 Minuten.

U25 (27 TN) 14. Sowka Patrick (1713) mit 3,5 Pkt.
U12 (38 TN) 5. Huber Laura (1450) mit 5 Pkt., 15. Forstner Korbinian (1158) mit 4 Pkt.

Patrick Sowka startete aus Rang 12, einem Mittelfeldplatz, und konnte ihn am Ende mit dem 14. Platz (3,5 Punkte) auch bestätigen. In diesem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld, in dem fünf Spieler eine Spielstärke von über 2000 DWZ aufwiesen, konnte er dreimal siegen und einmal remisieren.

Laura Huber ging aus Rang 4 in das Turnier und begann gleich mit zwei Siegen. Bei den mittleren Runden gegen stärkere Gegner gelangen ihr zwei Remis und durch einen Minderbauern in der 3. Runde verlor sie eine Partie. In den letzten beiden Runden konnte sie siegen und sich mit insgesamt 5,0 Punkten über den 5. Rang und die beste Mädchenplatzierung freuen. 

Korbinian Forstner spielte oft sehr zügig. Aus Startrang 11 führte ihn das Los meist gegen deutlich schwächere und deutlich stärkere Gegner. Er konnte viermal siegen und musste dreimal eine Niederlage einstecken. Mit am Ende 4,0 Punkten platzierte er sich im oberen Mittelfeld. tb

U20-Ndb-Ligen

Dritte gewinnt in Plattling 3:1 - Fünfte schlägt Sechste knapp

01..05.2022  Bürgerhaus
Zwei beim Rapidturnier in Postbauer-Heng, fünf Absagen und kein Fahrer/Betreuer für die Fahrt nach Schaibing konnte gefunden werden, aber immerhin, unsere Dritte gewann in Plattling mit 3:1. Und erstmals konnten drei völlig unerfahrene neue Spieler (Tim Peterlik, Michael Schmidt und Sophia Graßl) in der Fünften und Sechsten eingesetzt werden, die damit Erfahrung sammeln durften...

U20-Niederbayernliga: ESK Plattling - FC Ergolding3   1:3
1 Beckel Dennis (1139) - Klein Maxim (1456) 1:0

2 Dittmeier Eric (1046) - Lieder Dominik (1414) 0:1
3 Ettenhofer Elias (1149) - Paringer Jakob (1319) 0:1

4 Geisberger Valentin (769) - Jessen Christopher (1125) 0:1

 

DJK-SV Schaibing - FC Ergolding4   4:0 kampflos (kein Betreuer und Fahrer gefunden)

U20-Bezirksliga-West: FC Ergolding6 - FC Ergolding5   1,5:2,5

Königsberger Jcob () - Arnold Tobias (1021) 0:1
Spitzlsperger Viola (887) - Lupusor Andy-Timotei (940) 1/2
Spitzlsperger Marlene (778) - Peterlik Tim () 1:0
Graßl Sophia () - Schmidt Michael () 0:1

Bayerische U12MM . 1. Runde Gruppe 3

Zweimal verloren und ausgeschieden

30..04.2022  Bürgerhaus   Turniertabellen   Turniertabellen

SK München Südost - FC Ergolding   2,5:1,5

1 Grunert Greta (1260) - Huber Laura (1450) 1/2

2 Schubert Florian (1199) - Forstner Korbinian (1158) 0:1
3 Klonov Sofia (1055) - Radzionau Aliaksandr (961) 1:0
4 Häusler Ramses (1007) - Hrynchuk Ivan (928) 1:0
FC Ergolding - MSA Zugzwang   1:3
1 Huber Laura (1450) - Sensoy Emir (1240) 1/2

2 Forstner Korbinian (1158) - Bock Adrian (1280) 1/2

3 Radzionau Aliaksandr (961) - Balci Kuzey Mete (1428) 0:1
4 Hryncguk Ivan (928) - Lola Georgia-Maria (906) 0:1

Bayerische Jugend- und Mädchen-Meisterschaften in Bad Kissingen und Burg Wernfels

Sieben Teilnehmer vom FC Ergolding dabei

18.-22.04.2022  Bad Kissingen und Burg Wernfels   Turniertabellen

Mit sieben Ergoldinger Teilnehmern starteten am Dienstag um 15°° die Bayerischen Jugendmeisterschaften. Im Heiligenhof in Bad Kissingen: Bei der U18: Maximilian Ponomarev, Patrick Sowka, Felix Handschuh. Bei der U16: Paul Helmbrecht und Simon Lichtinger. Bei der U14: Maxim Klein. Und auf der Burg Wernfels bei der U12w: Laura Huber.
Weitere neun Teilnehmer vom FC Ergolding wären noch qualifiziert gewesen, konnte aber aus unterschiedlichen Gründen nicht starten: Maximilian Lohr (2098), Nicolas Mooser (2023), Sebastian Astner (1905), Ainhoa Karlinger de La Quintana (1519), Korbinian Forstner (1158), Aliaksandr Radzionau (961)Ivan Hrynchuk (928), Viola Spitzlsperger (887) und Michael Schmidt ().

1. Runde: sechs Siege...

2. Runde: ein Sieg, ein Remis...
3. Runde: drei Siege, ein Remis...

4. Runde: ein Sieg und drei Remis...

5. Runde: zwei Siege und ein Remis

6. Runde: drei Siege
7. Runde: zwei Remis

Stand nach sieben Runden:
U12w (18 TN): 5. Laura Huber (1505, StRang 2) mit 4 Pkt., DWZ -90

1. Runde: Laura - Laura Kristin Krause (SC Forchheim, 1088) 1:0
2. Runde: Turel Tugce (SF München, 1180) - Laura 1/2

3. Runde: Laura - Hefele Stefanie (TV Tegernsee, 1152) 1:0

4. Runde: Laura - Grunert Greta (SK München Südost, 1264) 1/2
5. Runde: Julia Schwarzfischer (SF Roding, 1174) - Laura 1:0

6. Runde: Laura - Daria Dreana-ianciu (SK Schweinfurt, 1140) 1:0

7. Runde: Bauer Laura Sophie (SC Sulzbach-Rosenberg, 1566) - Laura 1:0

Die Bayerische Mädchenmeisterschaft ist zurück auf Burg Wernfels. 

Laura Huber startete in der U12w von Startplatz 2, platzierte sich mit 4 aus 7 auf Platz 5 und verpasste damit knapp die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. 

In Runde 1 gelang es ihr sukzessive die Anzahl der Bauern von Laura Kristin Krause zu dezimieren; das Springerendspiel bestritt sie mit vier Mehrbauern.

In der 2. Runde gegen Tugce Turel konnte sich weder Schwarz noch Weiß nennenswerte Vorteile erspielen. Die Partie endete folgerichtig unentschieden; der Punkt wurde geteilt.

Stefanie Hefele eroberte sich in Runde 3 mit einem Springerabzug (Gummibandeffekt) eine Figur und gewann darauf folgend die Partie.

Greta Grunert griff in Runde 4 mit ihren Bauern am Königsflügel an, hatte dafür aber Schwächen am anderen Flügel, so dass ihr König zurück in die Mitte musste. Im Mittelspiel einigte man sich auf Remis.

In der 5. Runde gegen die spätere Bayerische Meisterin Julia Schwarzfischer hatte Laura Vorteile im Mittelspiel, Julia jedoch hielt am Königsflügel dagegen. Mittels einer Ablenkung verlor Laura die Quali.

Gegen Daria Dreana-Janciu konnte Laura in Runde 6 eine Fesselung nutzen und mit zwei Mehrbauern aus der Eröffnung kommen.

Das traditionelle „Laura-Duell“ mit Laura Sophie Bauer hätte man in diesem Turnier früher erwartet - und am Spitzenbrett; immerhin belegten sie die Ränge sechs und acht bei der Deutschen Meisterschaft 2021. Nun würde die Unterlegene die Deutsche verpassen, bei einem Remis womöglich sogar beide. Lange Zeit sah es nach diesem Ergebnis aus, ehe Laura Huber mit einem unscheinbaren Königszug in die

entscheidende Taktik lief. tb

U18 (22 TN): 12. Maximilian Ponomarev (1979, StRang 1) mit 3 Pkt., DWZ 1961 -18, ELO 1938 -19
13. Patrick Sowka (1745, StRang 9) mit 3 Pkt., DWZ 1713 -32, ELO 1622 -23
15. Felix Handschuh (1463, StRang 19) mit 3 Pkt., DWZ 1523 +60, ELO 1551 -11

1. Runde. Maximilian - Schwab Tizian (TV Großostheim, 1687) 1:0
Patrick - Bordelle Niklas (SK Freising, 1383) 1:0

Felix - Ehrl Wolfgang (TSV Gareth-Lappersdorf, 1791) 1:0

2. Runde: Patrick - Maximilian 0:1

Steinhauer Arthur (SC Bavaria Regensburg, 1906) - Felix 1:0

3. Runde: Maximilian - Steinhauer Arthur (SC Bavaria Regensburg, 1906) 1/2

Repp Nicolas (SC Kitzingen, 1275) - Patrick 0:1

Felix - Sprengart Leo (SK Germering, 1733) 0:1
4. Runde: Kasims Stefans (SU Ebersberg-Grafing, 1843) - Maximilian 1/2

Sprengart Leo (SK Germering, 1733) - Patrick 1:0

Bratu Mircea (SG Schwabing München, 1920) - Felix 1:0

5. Runde: Maximilian - Dietlmeier Tobias (TV Tegernsee (1859) 0:1

Patrick - Bratu Mircea (SG Schwabing München, 1920) 1:0

Felix - Bordelle Niklas (SK Freising, 1383) 1:0

6. Runde: Patrick - Rosenboom Niko (SGem Fürth, 1804) 0:1
Gold Michael (SK Kelheim, 1472) - Felix 0:1

7. Runde: Steiner Tizian (SC Bamberg, 1687) - Patrick 1:0
Felix - Wagner Lukas (SC Kempten, 1505) 0:1

 

U16 (24 TN): 14. Paul Helmbrecht (1663, StRang 16) mit 3 Pkt., DWZ 1699 +36, ELO 1550 +24

18. Simon Lichtinger (1623, StRang 19) mit 3 Pkt., DWZ 1624 +1, ELO 1467 +5

1. Runde: Paul - Wilhelm Grunert (SK München Südost, 1817) 1:0

Simon - Quang Bach Duong (SK Nürnberg, 1745) 1:0
2. Runde: Albert Markus (SC Ansbach, 1993) - Paul 1:0
Müller Fabian (Siem Aschheim, 1736) - Simon 1:0

3. Runde: Paul - Quigley Friedrich (SV Würzburg () 1:0

Simon - Koppe Connor (PTSV SK Hof, 1686) 0:1

4. Runde: Paul - Danninger Hugo Kian (SC Noris Tarrasch Nürnberg, 1911) 1/2

Wagner Tiziano (SV Seubelsdorf, 1783) - Simon 1:0

5. Runde: Bieberle Jan (SC Höchstadt/Aisch, 1767) - Paul 1:0
Funk Benno (SGem Fürth, 1667) - Simon 1/2

6. Runde: Paul - Lerchl Clemens (SV Vaterstetten, 1744) 0:1
Simon - Hergert Corey (SC Kitzingen, 969) 1:0

7. Runde: Andrade Ruben (TV Tegernsee, 1699) - Paul 1/2
Danninger Hugo 
Kian (SC Noris Tarrasch Nürnberg, 1911) - Simon 1/2

 

U14 (22 TN): 21. Maxim Klein (1456, StRang 18) mit 1 Pkt., DWZ 1352 -104, ELO 1379, -55

1. Runde Maxim - Schwan Aaron (SK Tarrasch München, 1673) 0:1

Nagel Daniel (SC Aschaffenburg, 1483) - Maxim 1:0

3. Runde: Maxim - Robelly David (SV Isental, 1520) 0:1

4. Runde: Dorfner Jeremias (TV Großostheim, 1429) - Maxim 0:1

5. Runde: Maxim - Brunauer Simon (SK Marktoberdorf, 1444) 0:1

6. Runde: Maxim - Vollmer Sebastian (SC Höchstadt/Aisch, 1494) 0:1

7. Runde: Koppe Carson (PTSV SK Hof, 1465) - Maxim 1:0

Die 6 Ergoldinger Teilnehmer machten sich am Montagmorgen auf den Weg zur Bayrischen Meisterschaft in Bad Kissingen. Während Maximilian Ponomarev, Patrick Sowka und Felix Handschuh per Auto nach Unterfranken aufbrachen, hatten Simon Lichtinger, Maxim Klein und Paul Helmbrecht sich für die Anreise mit Zug und Bayern-Ticket entschieden. Alle kamen ohne Verzögerungen rechtzeitig bei der Jugendherberge Heiligenhof an. Die erste Runde von Sieben begann in den Altersstufen U14-U18 um 15 Uhr.

 

In der U14 spielte Maxim Klein (Startrang 18 von 22) ein Turnier, dass Patrick im Nachhinein als schwach angefangen und stark nachgelassen beschrieben hat. Gegen zum großen Teil fast DWZ-gleiche Gegner (~1500) schaffte er nur einen Sieg in der vierten Runde. Er landete am Ende auf dem vorletzten und 21. Platz. Damit sank seine DWZ um fast 100 Punkte auf 1361 

 

In der U16 startete Paul Helmbrecht (Startrang 16 von 24) vielversprechend ins Turnier. Der in der ersten Runde von ihm besiegte Wilhelm Grunert (1817 DWZ) konnte sich von seiner Niederlage nicht gut erholen. Nach 3 weiteren Partien gegen DWZ-stärkere Gegner konnte Paul solide 2,5 Punkte aufweisen. Nach Verlustpartien in der 5. und 6. Runde und einem Remis in Runde 7 beendete er das Turnier nicht phänomenal, aber akzeptabel auf dem 14. Platz. Er konnte über 30 DWZ-Punkte gewinnen und sich auf 1701 steigern.

 

Simon Lichtinger besiegte zwar in der ersten Runde den DWZ- stärkeren Quang Bach Duong doch verlor die Runden 2-4 durch leichtsinnige Fehler. In den Runden 5 und 6 und mit einem Remis gegen Hugo Kian Danninger (Startrang 2) in der siebten Runde gelang es ihm aber auf 3 Punkte zu erhöhen und er landete mit Platz 18 leicht über seinem Startrang. Seine DWZ blieb annähernd gleich auf 1625.

 

In der U18 lief es mit 3 Punkten nach Runde 4 eigentlich gut für den Turnierfavoriten Maximilian Ponomarev , doch nach einer Niederlage in Runde 5 gegen den Bayrischen Meister Dietlmeier Tobias musste er wegen Krankheit vor Runde 6 aus dem Turnier aussteigen. Er landete deshalb nur auf Platz 12 und sank um ein paar DWZ Punkte auf 1961.

 

Patrick Sowka (Startrang 9) und Felix Handschuh (Startrang 19) schlossen ihr Turnier beide mit 3 Punkten ab. Während dieses Ergebnis für Felix, der einige auf dem Papier stärkere Gegner geschlagen hatte, eine gute Leistung war, hatte sich Patrick mehr erhofft. Doch durchs Wegwerfen einiger überlegener Stellungen wurde er nur 13ter und Felix 15ter. Felix konnte mit seiner Leistung 60 DWZ-Punkte gewinnen und auf 1523 erhöhen. Für Patrick ging es über 30 DWZ-Punkte bergab, er hat nun 1713. ph

Zwei Ergoldinger in Krefeld dabei

Daniel Lichtmannecker und Jonas Hammerl mit guter Leistung
bei den offenen NRW-Meisterschaften

14.-18.04.2022  Krefeld

Über Ostern fand in Krefeld die offene NRW- Meisterschaft statt, vom FC Ergolding machten sich Jonas und ich auf den Weg, um das Turnier mit neun Runden zu bestreiten. Die Lokalität war äußerst schön und direkt neben einem großen Park gelegen, was zu einer sehr entspannten Turnieratmosphäre beitrug. 173 Teilnehmer waren anwesend und spielten in einer großen gemeinsamen Gruppe den Sieger aus. 

Jonas startete von Startrang 70 und war die ersten 7 Partien in der „Schweizer Schaukel“ gefangen, er gewann also abwechselnd gegen schwächere Gegner und verlor danach gegen stärkere. In den letzten beiden Runden konnte er diesem Kreis entkommen und spielte zwei extrem ausgekämpfte Remis von jeweils über fünf Stunden gegen zwei leicht stärkere Gegner. Am Ende konnte er mit 5 Punkten seinen Startplatz um 10 Plätze auf Platz 60 verbessern und sich zusätzlich über 30€ Preisgeld als Platz zwei in seiner Ratingklasse freuen. Dazu kommt eine ELO- Verbesserung von +18, also ein sehr erfreuliches Turnier für Jonas.

Ich war auf Platz 53 gesetzt und legte einen tollen Start hin: Nach 5 Runden standen 4 Siege zu Buche, in der sechsten Runde folgte ein Unentschieden gegen den späteren Platz vier des gesamten Turniers, um ein Haar hätte ich auch diese Runde gewonnen. Danach war leider die Luft raus und die vielen langen Spiele machten sich bemerkbar. Die nächsten beiden Spiele gingen gegen stärkere Gegner klar verloren und in der letzten Runde rettete ich mich gegen einen schwächeren Gegner gerade noch so in ein Remis. Am Ende landete ich mit fünf Punkten auf Platz 47, also auch hier eine Verbesserung um sechs Plätze sowie ein ELO- Gewinn von +13. 

Das Turnier war sehr gut organisiert und generell angenehm zu spielen, auch viele neue Bekanntschaften zu anderen Spielern wurden geschlossen. Wir werden daher nächstes Jahr höchstwahrscheinlich wieder mitspielen. dl

Vereinsmeisterschaft Rd5 und Nachholspiel

Vladimir Simin bleibt vorn
15.04.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen

3.Runde  Anton Königl - Siegfried Reilein   1:0   Slaw.Damengambit, 55 Züge, 4.51 Std. Eine denkwürdige Partie mit beiderseitigem aktivem Spiel nach vorne. Siegfried lieferte eine beeindruckende Vorstellung ab mit einem einzigen Manko, bis zum 30. Zug waren sein c-Läufer und a-Turm nicht am Geschehen beteiligt. Nachdem ich bei guter Stellung Remis ablehnte, ging es bei mir unnötig bergab, ich ging am Rande einer Niederlage spazieren. Zuerst musste ich die Quali opfern, dann verlor ich einen verirrten Läufer ohne Gegenleistung d.h. mir fehlte ein ganzer Turm. Wie heißt es so schön, aufgeben tut man Briefe aber keine Schachpartien. Eine Chance hatte ich noch, Damenverlust nach drohendem Turmzug, was Siegfried zu vermeiden versuchte. Schachfortuna zeigte mir gegen Erich die kalte Schulter, jetzt war sie mir wohlgesonnen. Mein folgender Springerzug mit Schachgebot rettete mich umgehend. Seine Dame schlug meinen Springer mit anschließendem Damentausch und ich konnte mit Schachgebot Turm und Läufer erobern mit dem Resultat, je ein Turm und vier Bauern als Rest am Brett. Im Endspiel dann doppelter Bauerngewinn und das reichte noch zum Gewinn.

5. Runde  Franz Szymaniak - Maxim Klein   0:1   Damenbauernspiel, 20 Züge, 1.21 Std. Franz wollte sich für seine Niederlage in Runde 2 revanchieren, besonders nach Maxim's urplötzlichem nicht korrektem Läuferopfer im 17. Zug auf g2 mit dem Ziel, mit Dame und seinem zweiten Läufer auf h3 mattzusetzen, was jedoch leicht zu verhindern gewesen wäre. Er wollte seinen Gegenüber halt überraschen und bluffen. Was macht Franz vor lauter Schreck, er wollte mit seiner Dame als bestem Stück das Matt verhindern und stellte diese einzig und ungedeckt ein. Maxim ließ sich nicht zweimal bitten und verspeiste diese mit Vergnügen. Das matt wäre dagegen mit dem einfachen Bauernzug f4 abzudecken gewesen. Das Duell war für Maxim sofort entschieden, im Fritz sprang die Anzeige von + 4,2 auf - 8,7. Auch ein Spruch beim Schach, zuerst denken und dann ziehen. ak

Rapidturnier in Deisenhofen 2022

Fünf Teilnehmer vom FC Ergolding dabei

Maximilian Ponomarev gewinnt - Laura Huber Dritte
Michael Schmidt Achter - Korbinian Forstner Elfter - Aliaksandr Radzionau Neunzehnter

10.04.2022  Deisenhofen, Kyberg-Halle   Ergebnisse
Unser Abteilungsleiter Thorsten Bernhard machte sich mit vier Teilnehmern auf den Weg zum Rapidturnier nach Deisenhofen. 7 Runden, Bedenkzeit 2x20 Minuten. Und auch Maximilian Ponomarev, der aus München kommt, startet für den FC Ergolding bei der U18 ein Vollrundenturnier mit 15 Minuten. Insgesamt spielen 142 Teilnehmer mit.

U8 (20 TN) 8. Platz Michael Schmidt mit 4 Punkten 

U8 (20 TN) Michael Schmidt begann sein erstes Auswärtsturnier mit einem Sieg, der ihm viel Selbstvertrauen brachte. Er hatte dabei drei Damen am Brett und setzte geschickt Matt. Die zweite Runde verlor er aber deutlich gegen den bayerischen U8-Vizemeister. Michael spielte oft viel zu schnell und überlegte nicht ausreichend. Insgesamt konnte er vier Siege erringen und platzierte sich mit 4,0 Punkten in der oberen Tabellenhälfte, was ein sehr guter Erfolg ist.

U12 (38 TN) 3. Laura Huber mit 5,5 Punkten, 11. Korbinian Forstner mit 4,5 Punkten, 19. Aliaksandr Radzionau mit 3,5 Punkten 

Laura ging aus Rang 5 in das Turnier und verlor als einziger U12-Teilnehmer keine einzige Partie. Spannend war die vierte Partie gegen den späteren Zweiten. Hier unterlag Laura (mit zwei Türmen Vorsprung) fast auf Zeit, kurz vor Schluss gelang ihr aber durch Dauerschach eine 3-fache Stellungswiederholung und damit das Remis. In der Schlussrunde führte sie das Los um den Mädchenpokal gegen Anna Leicher. Durch ihr gewohnt langsames Spiel konnte sie siegen und sich mit 5,5 Punkte über den 3. Rang und die beste Mädchenplatzierung freuen.

Korbinian Forstner startete ruhig und spielte oft sehr zügig. Vom Startrang 12 verbesserte er sich um einen Rang auf den 11. Platz. Er siegte vier Mal und erreichte ein Remis. Mit den insgesamt 4,5 Punkten platzierte er sich im oberen Tabellendrittel.

Aliaksandr Radzionau startete im ersten auswärtigen Turnier mit einem Sieg gegen einen deutlich DWZ-stärkeren Gegner. In der fünften Runde wurde ihm ein Remis angeboten, das er nach längerer Überlegung annahm, weil er diese Möglichkeit bisher nicht kannte. Mit drei Siegen und diesem Remis platzierte er sich mit 3,5 Punkten auf dem 19. Rang (von Startplatz 21). 

U18 (10 TN) 1. Maximilian Ponomarev mit 8 Punkten. Maximilian ging als klarer Favorit in das Turnier. Die mit 15 Minuten noch kürzere Bedenkzeit war sehr herausfordernd. Bei den meisten Partien gelang ihm ein klarer Sieg. Nur gegen die spätere Nummer 2 Adrian Ajdari reichte die Zeit nicht aus und so verlor er einmal auf Zeit. Mit 8 aus 9 konnte er aber am Ende jubeln und stolz den Siegerpokal entgegennehmen.

Vereinsmeisterschaft Rd5 und Nachholspiele

Vladimir Simin kurz vor dem Titelgewinn
08.04.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen

5. Runde am 08.April 2022

Anton Königl - Vladimir Simin   1/2   Französisch, 13 Züge, 25 Min. Das Gefechtspulver war an diesem Tag nicht trocken, VM-Favorit Vladimir bot schon nach der Eröffnung vorsichtshalber eine Punkteteilung an, was ich als weit schwächerer Spieler annahm. Ihm dürfte das auf dem Wege zur Meisterschaft sicher in die Karten spielen. 

Johann Kollmeder - Siegfried Reilein   1/2   Französich, 22 Züge, 2.14 Std. Siegfried`s Lieblingseröffnung auf e4 erwies sich als solide und betonfest, im Mittelspiel keine Gewinnmöglichkeiten beiderseits, somit wurde der Punkt auch hier friedlich geteilt.

 

2. Runde am 12.November 2021

Andreas Geigert - Martin Meier   0:1   Wiener Partie, 13 Züge, 55 Min. Ein überraschendes Ergebnis durch den spielschwächer eingestuften Martin. Ein Eröffnungsfehler von Andreas im 5. Zug ließ das Spiel sofort kippen, konnte Martin souverän ausnutzen, bereits im 13.Zug folgte das Matt.

 

3. Runde am 18.März 2022

Vladimir Simin - Paul Helmbrecht   1:0   Caro-Kann, 36 Züge, 3.79 Std. Als DWZ schwächerer Spieler (rd. 250 Minus) hatte Paul bis zum Mittelspiel klare Vorteile mit Qualigewinn bzw. späterem Figurengewinn. Nach seinem 36. Zug mit Schachgebot drohte weiteres Ungemach. Wieso Vladimir noch gewann, dürfte nur mit der Zeitkontrolle zusammenhängen.

Martin Meier - Maxim Klein   1/2   Französisch, 47 Züge, 3.18 Std. Riesenvorteile für Martin im Mittelspiel nach dem 24. Zug, wäre in drei Zügen matt geworden, aber nur wenn man es auch sieht. Am Schluss ein glückliches Remis für Maxim trotz vorheriger Minusbauern.

 

4. Runde am 01.April 2022

Martin Meier - Franz Szymaniak   0:1   Sizilianisch/Paulsen, 24 Züge, 1.39 Std. Martin spielte diesmal unter seinen Möglichkeiten und viel zu schnell. Nach doppeltem Figurenverlust war das ungleiche Duell wohl oder über entschieden.

 

3. Runde am 02.April 2022

Franz Szymaniak - Andreas Geigert   0:1   Damenbauernspiel, 47 Züge, 2.35 Std. Im Mittelspiel erzielte Franz Bauerngewinn, im Endspiel versäumte er es, seinen Freibauern gewinnbringend einzusetzen. Nach erzwungenem Damentausch hatte Andreas zwei Freibauern, das reichte locker zum Punktgewinn bzw. sofortige Aufgabe seines Gegners. ak

Regionalliga Süd-Ost  Rd7

Knapper Ergoldinger Sieg gegen Favorit Tegernsee
03.04.2022  Bürgerhaus

Regionalliga Süd-Ost: FC Ergolding - TV Tegernsee  4,5:3,5
Zu Beginn ein kampfloser Punkt für Tegernsee, Ergolding`s Maximilian Ponomarev wurde von der Corona erwischt. Das gleiche auch an Daniel Lichtmannecker auf Ergoldinger Seite, sein Gegner war ebenfalls kampfunfähig. Der Zwischenstand somit ein friedliches 1:1.

Mit dem TV Tegernsee empfing die Erste der Ergoldinger Schachabteilung in der 5. Runde der Regionalliga Süd-Ost am 03. April 2022 den ersten Gast von zwei weiteren folgenden Heimduellen. Die Gäste aus Oberbayern stellten sich als starkes Team vor, konnten bis dato immerhin drei von vier Vergleichen souverän gewinnen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte Ergolding wiederum einen knappen 4,5:3,5-Sieg notieren, das Standardergebnis aller bisherigen drei Erfolge. Mit 6:4 Punkten liegen die Ergoldinger gegenwärtig jenseits von Gut und Böse. Die sechs gespielten Gefechte kurz im Detail:

Der Respekt voreinander war am Spitzenbrett von Maximilian Lohr beiden Spielern schon während der fehlerfreien Eröffnung anzumerken, die Gefechtspatronen wurden nicht gezündet, noch vor dem Mittelspiel einigte man sich auf ein friedliches Remis. Bei Nicolas Mooser (Brett 2) und seinem Brettnachbarn wogte das zähe Geschehen hin und her, er musste sich zuletzt mit seiner Dame incl. Turm und zwei Mehrbauern gegen Dame, Springer und Läufer zur Wehr setzen. Ein schwieriges Unterfangen auf dem Brett, das schließlich mit einer Punkteteilung endete. Erich Kreilinger (5) konnte seine lange sieglose Negativserie endlich beenden. Mit Hilfe seines bewährten Königs-Inder eroberte er mit aktivem Spiel nach vorne die Qualität. Als sich der Vorteil Richtung Endspiel in einen Figurengewinn umwandelte, musste sein Gegner die Niederlage zähneknirschend quittieren. Sebastian Astner (6) ließ seinem Widersacher stets wenig Luft zum atmen, konnte bis zum Finale genüsslich zwei Mehrbauern einsammeln. Nach erzwungenem Qualivorteil und Freibauer war der siegbringende Rest nur noch Formsache. Böses erwachen bei Vladimir Simin (7) gegen einen 9-jährigen Nachwuchsspieler der Gäste, der auf sein Königsgemach einen rasanten Angriffswirbel inszenierte. Als sich der wohl unterschätzende Ergoldinger anschickte das Blatt zu wenden sogar mit Mehrbauer, stellte er unnötig allerdings in großer Zeitnot seine Dame als bestes Pferd im Stall ein und das war gleichbedeutend mit sofortigem Verlust der Partie. Patrick Sowka (8) gab sich bei seinem zweiten Einsatz in der Ersten formverbessert keine Blöße. Tortz eines Mehrbauern im Endspiel reichte es nicht zum vollen Punktgewinn, das dritte Remis des Tages bedeutete gleichzeitig den Gesamtsieg für seine Kollegen. ak

Niederbayernliga  Rd7

Ein Remis in Schaibing
03.04.2022  Schaibing

Niederbayernliga:  DJK-SV Schaibing - FC Ergolding2   4:4

Es fehlte nicht viel und der erste Mannschaftssieg in der Niederbayernliga wäre perfekt gewesen. Wir führten bei drei Partien vor Schluss mit 3,5:1,5 der Gesamterfolg schien greifbar nahe, doch es wurde leider nur noch ein Remis ergattert. Es war eine geschlossene kämpferische Leistung, waren diesmal kein bemitleidenswerter Punktelieferant, wir fuhren mit einem verdienten Teilerfolg vom Bayerischen Wald zurück. Die einzelnen Ergebnisse der beiden älteren Kämpfer und den fünf Nachwuchskräften nach Zieleinlauf:

an Brett 1 Glück für Dimitri Alexandrov über einen kampflosen Punkt, sein Gegner hatte die Corona erwischt. An Brett 7 das gleiche für Schaibing, Maxim Klein wurde kurzfristig noch krank. Gleich zu Beginn der Brettduelle also ein friedliches 1:1

Brett 2  Martin Heyne - A. Königl   1/2   Katalanisch, 20 Züge, 1.43 Std. Ich erwischte am zweiten Brett als Nachziehender ein Schaibinger Schwergewicht mit rd. 300 DWZ Plus, konnte meine Stellung gut im Gleichgewicht halten. Als er für mich überraschend Remis anbot, musste ich natürlich akzeptieren, die Analyse brachte nichts anderes.

8  Werner Heyne - F. Handschuh   0:1   Englisch, 34 Züge. Felix brachte Ergolding ohne große Mühe in Führung. Im Mittelspiel als erstes einen Bauern verspeist, zuletzt dann vor Gewinn eines dritten Bauern hatte der Schaibinger Senior keine Lust mehr weiterzuspielen. 

4  Michael Fesl - P. Helmbrecht   0:1   Damengambit, 47 Züge. Paul  konnte die Ergoldinger Führung mit einer umsichtigen und gekonnten Vorstellung ausbauen. Gleich zwei nicht zu stoppende Freibauern im Endspiel waren für seinen Gegenüber zuviel des Guten, hilflos musste er sein Ende quittieren.

6  Avdullah Avdijaj - S. Lichtinger   1:0   Königs-Indisch, 34 Züge. Bei Simon standen die Zeichen eigentlich auf Gewinn. Zuerst opferte er wagemutig einen Läufer für zwei Bauern auf des Gegners Königsflügel, dieser musste zurückopfern, er eroberte dann später die Qualität. Doch ungenaue Züge im Endspiel kostete durch eine tödliche Springergabel einen Turm und somit leider auch die Partie.

3  J. Kollmeder - Gotthard Knödlseder   0:1   Skandinavisch, 43 Züge, 3.11 Std. Schon seine Eröffnung gegen einen Skandinavier brachten Johann unnötig zwei Minusbauern ein, am Schluss des Gefechtes dann bei jeweils ungleichen Läufern drei feindliche Bauern zuviel und das war schmerzhaft Aus die Maus.

5  S. Reilein - Erwin Küspert   1/2   Moderne Verteidigung, 44 Züge. Ein verdienstes erkämpftes Remis von Ergoldings Nestor Siegfried gegen den DWZ-stärkeren Schaibinger Mannschaftsführer. Leichte Stellungsvorteile brachten nichts ein, Gewinnmöglichkeiten waren nicht zu sehen, der halbe Punkte reichte wenigstens zur Punkteteilung für das Ergoldinger Team. ak

Niederbayerische Jugendligen - Rd2

Drei Siege und einmal kampflos
03.04.2022 Bürgerhaus und Ortenburg

Jgd-NiederbayernligaFC Ergolding3 - SC Rottal   4:0 kampflos (Rottal nicht angetreten)

FC Ergolding4 - ESK Plattling   3:1
Brett1: Paringer Jakob (1319) - Beckel Dennis (1139) 0:1
Brett2: Stessun Lukas (1308) - Plan Benjamin (916) 1:0

Brett3: Mundani Stefan (1281) - Ettenhofer Elias (1149) 1:0

Brett4: Jessen Christopher (1125) - Geisberger Valentin (769) 1:0

 

Jgd-Bezirksliga-West FC Ergolding5 - SK Landshut  3:1

Brett1: Forstner Korbinian (1158) - Czemmel Thomas (799) 1:0

Brett2: Lupusor Andy-Timotei (940) - Altuntas Duru Lisa (782) 1:0

Brett3: von Borck Moritz () - Kotitschke Tobias () 0:1

Brett4: Geigert Andreas () - Schandmaul Tim () 1:0

 

SC Ortenburg - FC Ergolding6   1,5:2,5

Brett1: Birchinger Paul () - Spitzelsperger Viola (887) 1/2

Brett2: Helmbrecht Stefan () - Spitzelsperger Marlene (778) 0:1

Brett3: Ibrahimli Fikrat () - Radzoonau Aliaksandr (961) 0:1 

Brett4: Ibrahimli Mubariz () - n.a. 1:0

 

Niederbayerische Jugendligen - Rd5

Zwei Siege
27.03.2022 Bürgerhaus und Ortenburg

Jgd-NiederbayernligaFC Ergolding4 - FC Ergolding3   0:4

Wie erwartet klarer Sieg der Dritten gegen die Vierte
Brett1: Mundani Stefan (1281) - Klein Maxim (1446) 0:1
Brett2: Jessen Christopher (1125) - Lieder Dominik (1414) 0:1

Brett3: Königsberger Jacob () - Handschuh Felix (1389) - 0:1

Brett4: n.a. - Stessun Lukas (1308) -:+

Jgd-Bezirksliga-West SC Ortenburg - FC Ergolding5   1:3

Brett1: Birchinger Helene (1327) - Arnold Tobias (1021) 1:0

Brett2: Birchinger Paul () - Forstner Korbinian (11158) 0:1

Brett3: Benesch David () - Lupusor Andy-Timotei (940) 0:1

Brett4:Ibrahimli Fikrat () - Radzionau Aliaksandr (961) 0:1


Vereinsmeisterschaft Rd4

Erich Kreilinger gewinnt
25.03.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen
Paul Helmbrecht - JohannKollmeder   1/2   slaw.Damengambit, 3.39 Std. 47 Züge. Wechselhaftes interessantes Spiel auf beiden Seiten. Im Mittelspiel verlor Paul nach Abtauscherei im 17. Zug eine Figur, die Gewinnaussichten auf Seiten von Johann stiegen sprunghaft. Im 21. Zug jedoch ließ Johann unbegründet Qualiverlust zu mit dem Ergebnis fortan, im Endspiel seine beiden Läufer gegen einen schwarzen Turm. Nachdem jeweils vier Bauern festgefahren waren, Turm und Freibauer gegen zwei Läufer, waren Gewinnversuche schwierig und langwierig gewesen, so akzeptierte Paul ein Remisangebot. Auch eine Analyse ergeb keine Gewinnmöglichkeit. 

Erich Kreilinger - Anton Königl   1:0   Katalanisch, 4.02 Std. 74 Züge. Der Ergebnistrend à la Bad Wörishofen ging in dieser 4. Runde der VM weiter. Die Partie war ein zähes Ringen über diverse Stunden, wobei für mich das Ende nicht unglücklicher hätte verlaufen können. Favorit Erich stellte im 32. Zug einen Bauern ein, wir beide hatten zuletzt Freibauern bei gleichem Material, wobei meiner früher im Ziel war. Ein Dauerschach war mit neuer Dame möglich, doch ich wollte verständlicherweise mehr. Das Duell war nach wenigen Zügen gewonnen, Erich war mausetot, doch seine wundersame Rettung als Glücksritter war meine abgelaufene Bedenkzeit. ak

Niederbayernliga  Rd4

Die erwartet haushohe Niederlage gegen Ilzer Land
20.03.2022  Bürgerhaus

Niederbayernliga:  FC Ergolding2 - SG Ilzer Land  0:8

Regionalliga Süd-Ost  Rd4

FC Ergolding verliert in Neuburg
20.03.2022  Neuburg

 

Regionalliga Süd-Ost: SK Neuburg - FC Ergolding   5:3

Nach der erfolgreichen Runde am letzten Wochenende gegen Ingolstadt machten wir uns guten Mutes auf die Reise nach Neuburg. Mit an Bord waren die sechs Jungspunde Maxi, Nick, Daniel, Jonas, Sebastian und Patrick, die von den Routiniers Erich und Vladimir unterstützt wurden. Nach gewohnt sicherer Fahrt von Busfahrer Erich und erfolgreicher Suche eines geeigneten Parkplatzes konnten die Spiele beginnen. Die gegnerische Mannschaft war an allen Brettern leicht favorisiert, was wir jedoch durch eine gute Vorbereitung am Abend davor leicht wett machten. An jedem Brett entfesselte sich eine feurige Schlacht, die in der Zeitnotphase völlig entbrannte. Ein besonders spannender Kampf tobte am Spitzenbrett, an welchem Maxis (1) Gegner nicht nur mit dessen präziser Vorbereitung, sondern noch viel mehr mit der Uhr kämpfte. Da der Sekundenzeiger bedrohlich gegen Null tickte und noch zu viele Züge bis zur Zeitkontrolle zu spielen waren, einigte man sich darauf, die Friedenspfeife zu rauchen und die Punkte zu teilen. Als nächster ins Ziel kam Patrick (8), sein Gegner schien die ganze Partie stark in Bedrängnis und bot ein Remis, doch Patrick kämpfte unerbittlich weiter, den vollen Punktgewinn im Visier. Am Ende mogelte sich ein Bauer jedoch in das Lager der Nachwuchshoffnung und war von der Umwandlung nicht mehr zu stoppen, somit konnte Patrick tränenüberströmt nur noch die weiße Fahne hissen. Erfolgreich rang Vladimir (7) seinen Gegner zu Boden, in einer schönen Partie zwang er seinen Kontrahenten in ein Mattnetz, aus dem es kein Entkommen mehr gab. Jonas (5) gab sich alle Mühe sein starkes Läuferpaar in einen Sieg umzumünzen, doch sein Gegner neutralisierte alle Versuche geschickt, sodass am Ende der Remishafen angesteuert wurde. An Brett 6 bemühte sich unser Nachwuchstalent Sebastian (6), seinen Gegner auszuschwurbeln. Gekonnt drängte er seinen Gegner an den Rand, doch im entscheidenden Moment verpasste er es, dem gegnerischen Monarchen in drei Zügen den Gar auszumachen, sodass auch dieser Kampf friedlich in einem Unentschieden endete. Nicht gut lief es für Nick (2), dessen Gegner mit all seinen Figuren in seine Stellung eindrang und ihn gnadenlos Matt setzte. Großen Kämpfergeist bewies Daniel (3), der seinem Gegner stundenlang in einem verlorenen Endspiel Paroli bot, bis er sich schließlich die Punkteteilung erkämpfen konnte. Als letztes ins Ziel kam Erich (4), der wie so oft eine sehr gute Stellung hatte, doch Fortuna meinte es erneut nicht gut für ihn, nach einem harten Gefecht mit schweren Geschützen auf beiden Seiten musste er leider die Segel streichen. Somit leider eine 3:5-Niederlage, mit etwas mehr Glück hätte der Schlagabtausch auch mit einem Sieg für uns enden können. In zwei Wochen gegen Tegernsee wird in alter Frische hoffentlich zurückgeschlagen und ein souveräner Heimsieg eingefahren. dl  

Vereinsmeisterschaft Rd3

Vladimir Simin besiegt Paul Helmbrecht
18.03.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen
Leider spielten diesmal wieder nur zwei Bretter:

Vladimir Simin - Paul Helmbrecht   1:0

Martin Meier - Maxim Klein   1/2

Regionalliga Süd-Ost  Rd3

FC Ergolding gewinnt in Ingolstadt
13.03.2022  Ingolstadt

 

Regionalliga Süd-Ost: MTV Ingolstadt - FC Ergolding   3,5:4,5

Letzten Sonntag war es endlich wieder so weit. Nach einer gefühlten Ewigkeit starte die Regionalliga wieder. Für uns bedeutete das eine Reise in die Metropole Ingolstadt. Also machten sich unsere Gefährten auf den Weg um einen zweiten Sieg für Ergolding einzufahren. Die Spieler FM Christian Reilein, Maximilian Ponomarev und Nicolas Mooser brachten sich selbstständig auf den Weg, wohingegen der Mannschaftsbus, gefahren von Erich Kreilinger und navigiert von Jonas Hammerl und Daniel Lichtmannecker, einen Zwischenstopp in Mainburg machte, um Maximilian Lohr mitzunehmen. Wir konnten uns pünktlich  im Spiellokal mental auf den Mannschaftskampf vorbereiten. 

Die Gegner spielten auf den Brettern 1 bis 5 in Bestbesetzung. Schon kurze Zeit neigte sich die erste Partie dem Ende zu. Der an Brett 2 spielende Maximilian Lohr (2098) und sein Gegenüber Eichschmied Patrick (1933) einigten sich in einer langweiligen russischen Partie auf ein Remis. Nach etwas längeren und härteren Kampf konnte der Ex-Ingolstädter FM Christian Reilein (2155) einen Sieg gegen seinen Gegner Glawe Ralf (2079) für seinen neuen Klub einfahren und erhöhte somit auf 1,5:0,5. 

 

Am vorletzten Brett setzte Jonas Hammerl (1935) seinen Gegenüber Beller Igor (1686) stark unter Druck. Dieser versuchte trotz verlorener Stellung Jonas zu überlisten, doch dessen überlegene Technik bescherte Ergolding am Ende einen weiteren Punkt.

Beflügelt von Jonas Sieg erhöhte ich (1905), den Druck auf meinen Kontrahenten Gürtler Armin (1814) und konnte trotz anfangs leicht schlechterer Stellung seinen Widerstand brechen und einen weiteren Sieg für Ergolding erringen. 

Jetzt nur noch einen Punkt vom Sieg entfernt schien unserer Glück aber langsam zu Ende zu gehen, denn unser Neuzugang Maximilian Ponomarev (1972) konnte auch dieses mal leider nicht überzeugen und verlor recht eindeutigen gegen Holgert Michael (2052). 

Kurz darauf wandelte sich auch der Gesichtsausdruck unseres Mannschaftsführers und Mentors Erich Kreilinger (1909) von einem fröhlichen Gewinnerlachen in ein eher trauriges Verlierer-Gesicht. Er verlor seine nach eigenen Angaben „Gute Stellung“ leider doch noch gegen seinen Kontrahenten Muharemagic Asim (1956). 

Nach langen Bangen der Wartenden konnte der Bayrische Meister Nicolas Mooser (2023) seinem Gegner Lechermann Markus (2030), der wohl ein schlechtes Zeitmanagement hat, nach einem harten Kampf doch noch in die Knie zwingen. In einer epischen Zeitnotphase spielte der Gegner bis er eine Sekunde auf der Uhr hatte, doch Nicolas nutze die Fehler seines Gegenübers, die er in Zeitnot übersah, aus und brachte Ergolding den Sieg nachhause. sa  

37. Chess-Org-Schachfestival Bad Wörishofen

Grenzwertiges Schachfestival in Bad Wörishofen - 
Anton Königl mit 4 Punkten nach 9 Runden auf Rang 55

11.-19.03.2022 Bad Wörishofen   Turniertabellen   Bei den Senioren Anton mit Startplatz 37
1. Runde-Brett 38: Königl - Krüger Antje-Christine (TSG Fredersdorf-Vogelsdorf, 1378) 1:0

2. Runde-Brett 10: Rubble Manfred (TSV Haunstetten, 2095) - Königl 1:0

3. Runde-Brett 27: Königl Anton - Eibl Günter (SF München, 1736) 1/2

4. Runde-Brett 25: Schestak Herbert (Österreich, 1713) - Königl 1:0
5. Runde-Brett 31: Königl - Lie Terje (Bergens SK, 1441) 1/2

6. Runde-Brett 31: Birkestrand Odd (Masfjordeen Sjakklubb, 1702) - Königl 1/2

7. Runde-Brett 31: Königl - Richter Stefan (Alstertal-Langenberg, 1612) 1:0
8. Runde-Brett 21: Kurpiela Franz (TSG Oehringen, 1748) - Königl 1:0

9. Runde-Brett 23: Königl - Bertram Thomas (SF Bad Lausick, 1709) 1/2

 

Meine 13.Teilnahme seit 1996 beim 37. Schachfestival vom 11. bis 19.März 2022 im Kneippkurort Bad Wörishofen ging teilweise chaotisch über die Bühne auch was meine erzielten vier Punkte als schlechtestem Ergebnis in all den Jahren meiner dortigen Anwesenheit, näheres siehe später.

Nachdem das Schachevent 2021 wegen der herrschenden Corona-Pandemie ins Wasser fiel, konnte es diesmal unter Einhaltung der Coronaregeln veranstaltet werden. Was mir besonders negativ auffiel, das beliebte Cafe im Kursaal war wegen Corona, Umbau und Besitzerwechsel geschlossen. Das sonst tägliche Bulletin mit Tabellen und Partien wurde gestrichen, geringe Sachpreise, die Namensschilder mit Daten beim Open konnten nicht aufgelegt werden, ein Manko für interessierte Kiebitze. Die allgemeine Enttäuschung im Laufe der Meisterschaft, es wurden immer weniger Teilnehmer. Von 211 Startern im Open, B und Senioren waren es in der 9. und letzten Runde nur noch 138. Bei uns Senioren von ursprünglich 100 noch 34 Partien d.h. 68 verbleibende Aufrechte, die abschließende Siegerehrung war dann auch wegen der vorab Abreisewilligen nicht berauschend. Einen gewissen Ausgleich und Trost gab es für mich durch einen mehrmaligen Besuch der dortigen wunderschönen Therme. Nachfolgend meine Rundenergebnisse kurz im Detail:

Runde 1  Ich erwischte mit Antje-Christine Krüger aus Fredersdorf bei Berlin eine Schachdame. Sie versuchte es mit Skandinavisch, hielt 50 Züge stand, ihr 3. Bauernverlust brachte ein sofortiges Aus. Ein angenehmes Match mit einer sympatischen Frau gleich zu Beginn.

2  mit M. Rubke aus Haunstetten wurde mir der spätere Vize-Meister vor die Nase gesetzt. Nach über fünf Stunden und 67 Zügen hatte er nur noch ein Bäuerlein vorzuweisen, mein King war zu weit weg, das war für ihn der hartumkämpfte Siegpunkt.

3  mit G. Eibl aus München erwischte ich wieder einmal einen Anti-Schachspieler, alles abtauschen á la Freßschach mit dem Ziel, ein Remis zu ergattern, was er auch schaffte und ich nicht erhindern konnte.

4  als Gegner zugelost H. Schestak vom SV Würtenberg in Österreich. Den 40. Zug trotz Zeitnot erreicht, doch nach Zählung meiner Häupter fehlte oh Schreck eine ganze Figur. Doch zum Punktgewinn brauchte er trotzdem noch weitere 29 Züge.

5  es folgte Lie Terje, ein Schnellschachspieler aus Bergens /Norwegen, mein Erstrundengegner von 2020. Durch die 30 Sekunden pro Zug Regelung hatte er nach 26 Zügen noch keine Zeit verbraucht. Trotz eines Minusbauern meinerseits stand er zwei Züge vor dem Matt, doch eine Zugwiederholung mit Schachgebot brachte für ihn noch eine glückliche Punkteteilung.

6  mit Odd Birkestrand ein weiterer Norweger. Bei unserem Sizilianer klingelte im Mittelspiel bei mir das Handy, eigentlich verloren, doch er wollte fairerhalber weiterspielen. Als er dann später Remis bot, musste ich natürlich annehmen.

7  bei St. Richter aus Thüringen wieder ein Schnellspieler auf dem Brett. Nach zweimaligem Bauerngewinn konnte ich ihn urplötzlich mit Dame und Springer  auf g7 in seiner Königsstellung mattsetzen. Doch zu wenig überlegt, wie er selbst zugab. 

8  der "negative" Höhepunkte des Turnieres für mich gegen Fr. Kurpiela aus Oehringen bei Heilbronn. Schon im Mittelspiel war sein Stellung nicht vom Feinsten, vernünftige Züge waren nicht zu sehen. Und dann das Fiasko, mein Handy war eigentlich ausgeschaltet bzw. ohne Ton, dachte ich, es meldete sich trotzdem. Der von ihm herbeigerufene Spielleiter musste mich nullen, sportlich zwar unfair, aber es entspricht den Regeln. Hätte ich das Handy im Quartier gelassen, der Punkt wäre wahrscheinlich auf meiner Seite gewesen. Hätte hätte Fahrradkette, selber schuld, der schwerhörige stark beleibte Gegner freute sich schadenfroh über diesen geschenkten Punkt.

9  mein letzter Gegner Th. Bertram aus Bad Lausick zwischen Leipzig und Chemnitz war von mir eigentlich als pflegeleicht eingestuft worden. Er wolte bei unserer Italienischen Partie mit seiner ebenfalls teilnehmenden Frau rechtzeitig wieder nach Hause kommen, nach zweimaligem Remisangebot willigte ich schließlich ein. ak

Vereinsmeisterschaft Rd2

Johann und Anton spielten Remis
04.03.2022 Bürgerhaus   Turniertabellen
Leider ging nur eine Partie über die Bühne:
Johann Kollmeder - Anton Königl   1/2   Sizilianisch 37 Züge 3.06 Std. Nach drei Tagen Jugendschach zum Abschluss noch eine Partie der Vereinsmeisterschaft, Gruppe A. Meine Eröffnung war zu passiv angelegt, mein 20.Zug kostete mich anschließend einen Zentrums-bauern. Mit Ach und Krach konnte ich mich ins Remis retten, eine interessante Analyse mit Siegfried Reilein bestätigte das. Auf alle Fälle spielte Johann sehr gut, brachte einen älteren Mann etwas zum schwitzen.

Paul Helmbrecht - Anton Kosinoga   +:-
Erich Kreilinger - Vladimir Simin        -:+
kampflose Punkte also für Paul und Vladimir, wobei Anton bei den restlichen Partien genullt wird, weil er kein Vereinsmitglied mehr ist. ak

Qualifikations-Turnier für die Bayerischen Jugendmeisterschaften U12, U10 und U8

Laura Huber gewinnt überlegen vor...
... Ivan Hrynchuk, Aliaksandr Radzionau, Korbinian Forstner und Moritz von Borck
02.03.2022 Ergolding

Coronabedingt wagten es der Niederbayerische Jugendleiter Uwe Kleibel und der 2. Jugendleiter Philipp Sadlo noch nicht, eine normale Niederbayerische Meisterschaft durchzuführen. Eine Umfrage von Uwe Kleibel bei allen Niederbayerischen Vereinen blieb leider ebenfalls ergebnislos, aber beim FC Ergolding, meldeten sich sowohl bei den Kleinen (bis Klasse U12), als auch bei den Großen (ab Klasse U14) jeweils 12 Teilnehmern an, und so entschloßen sich mit Genehmigung von Kleibel, Abteilungsleiter Thorsten Bernhard und FCE-Jugendleiter Helmut Gmeinwieser, zwei sogenannte Qualifikation-Turniere zur Teilnahme für die "Bayerischen Meisterschaften", zu veranstalten.
Am Aschermittwoch waren die U12, U10 und U8-Klasse dran. Von 10 bis 15°° wurden 7 Runden Swiss-Chess mit jeweils 20 Minuten Bedenkzeit und der 3-Punkteregel absolviert. Zur Mittagspause ließ man sich Pizzas anliefern, alles klappte einwandfrei, es gab keinerlei Probleme.

Am Ende gewann die Gesamtwertung aller drei Klassen Laura Huber (1568) überlegen mit 19 Punkten, nach sechs Siegen und einem Remis, vor Ivan Hrynchuk (928, 16 Pkt.), Aliaksandr Radzionau (15 Pkt.), Korbinian Forstner (1022, 13 Pkt.) und Moritz von Borck (ebenfalls 13 Pkt.). In der U10 und U8-Wertung war der knapp 8-jährige Michael Schmidt der Beste auf Rang 8 mit 8 Pkt.
bei den Bayerischen werden antreten: Laura Huber, Ivan Hrynchuk und Korbinian Forstner; und evtl. Michael Schmidt bei der U8.

Teilnehmerliste   Rangliste   Fortschrittstabelle

Qualifikations-Turnier für die Bayerischen Jugendmeisterschaften U18, U16 und U14

Paul Helmbrecht siegt vor Simon Lichtinger und Ainhoa Karlinger De La Quintana

03.+04.03.2022 Ergolding
Auch bei den "Großen" waren erfreulicherweise alle 12 angemeldeten Spieler am Start, sehr erfreulich. Leider hat der Turnierverwalter nach einer Veränderung am Programm vergessen, das Turnier wieder, wie in Niederbayern bei allen Jugendturnieren üblich, auf die 3-Punkteregel umzustellen. Als er es merkte, war es schon zu spät, und das Turnier musste mit der 1-Punkteregel weitergeführt werden. Aber nichts to trotz, an der Reihenfolge und Qualifikation für die Bayerische hätte sich nichts geändert. Drei Partien wurden am Donnerstag ab 9°° durchgeführt und zwei Partien am Freitag von 10°° bis knapp vor 18°°. An beiden Tagen verköstigte man sich Mittags mit angelieferten Pizzas.
Knapper Turniersieger wurde nicht ganz unerwartet Paul Helmbrecht (1575), der 4 mal gewann einmal remisierte, und damit ungeschlagen blieb, also 4,5 Pkt. erzielte. Zu Gute kam ihm dabei auch, dass Turnierfavorit Patrick Sowka (1800) in der ersten Partie gegen Felix Handschuh (1389) einen Läufereinschlag auf f7 über sich ergehen lassen musste und in der 4. Runde auch noch gegen Simon Lichtinger (1592) verlor. Simon verlor in der zweiten Runde gegen Ainhoa De La Quintana (1534) und schob in der Schlussrunde ein Remis gegen Paul und wurde mit 3,5 Pkt. Zweiter. Auf Rang 3 folgte mit 3 Pkt. Ainhoa De La Quintano, die in der dritten Runde gegen Paul verlor. Danach folgten mit ebenfalls 3 Pkt. Maxim Klein, Patrick Sowka und der erstaunlich starke 10jährige Korbinian Forstner. Dahinter mit je 2,5 Pkt. Felix Handschuh und Jakob Paringer (1287) und mit 2 Pkt. die vom Lospech verfolgte Laura Huber (1568) und Viola Spitzlsperger (768).

Teilnehmerliste   Rangliste   Fortschrittstabelle   VorläufigeDWZ

Zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel

05.12.2021 

Liebe Mitglieder und Freunde der Schachabteilung,

das Jahr 2021 war wieder sehr stark von Lockdowns geprägt. Schach konnte im Wesentlichen nur von Mai bis November stattfinden.

Auch ein Trainingsbetrieb war nur teilweise möglich. Zum Glück haben wir im Schach die Möglichkeit unseren Sport auch online zu betreiben, was auch fleißig genutzt wurde.

Wir blicken trotzdem auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Ein kleiner Auszug aus den Mannschaftserfolgen der letzten 12 Monate: 

- Ergoldinger Online-Rapidturnier mit 145 TN in 5 Altersklassen

- Bayerische Jugendeinzelmeisterschaften (5 Altersklassen) mit acht Teilnehmern. Ergolding war dabei der Verein mit den zweitmeisten Mitspielern. Nicolas Mooser wird Bayerischer Jugendmeister; drei weitere Ergoldinger in den TOP-Ten

- Deutsche U16-Vereinsmeisterschaft Platz 3 (Nicolas Mooser, Maximilian Lohr, Sebastian Astner und Patrick Sowka)

- Deutsche U14-Vereinsmeisterschaft Platz 14 (Maxim Klein, Paul Helmbrecht, Simon Lichtinger und Laura Huber)

- Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften mit drei Teilnehmern (Laura Huber, Maximilian Ponomarev, Nicolas Mooser); Laura erreichte den guten 8. Platz.

- U20 Mannschaft: Zweiter der Bayernliga und für DVM 2021 qualifiziert

- U14 Mannschaft: Dritter Platz bei der Bayerischen Meisterschaft

- fünf starke Neuzugänge mit mehr als 1300 DWZ, darunter zwei mit über 2000 DWZ (Maximilian Ponomarev und Christian Reilein)

 

Ich möchte mich bei allen für ihren Einsatz als Spieler, Trainer, Spielleiter, Mannschaftsführer, Betreuer und Fahrer bedanken. 

Ein herzlicher Dank gilt auch all jenen, die unsere Abteilung finanziell unterstützt haben. 

 

Wie und wann mit dem Spiel- und Trainingsbetrieb wieder begonnen werden kann, weiß aktuell leider niemand. Hoffentlich kann im Mai unser 18. RAPID-Jugend-Open im Bürgersaal stattfinden.

 

Ich wünsche euch allen, euren Angehörigen und unseren Freunden eine erholsame Weihnachtszeit und für das neue Jahr 2022 alles Gute, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. 

 

Viele Grüße 

Thorsten Bernhard 

Abteilungsleiter 

Niederbayerische Jugendligen ...

... für heuer ausgesetzt
21.11.2021 
Der Niederbayerische Jugendleiter Uwe Kleibel hat geschrieben:
Auf Grund der aktuellen Pandemieentwicklung sowie den damit einhergehenden getroffenen Maßnahmen ist die Jugendliga (erstmal vorläufig bis zum Jahresende) ausgesetzt. Ein Nachholtermin für die dadurch ausfallende 2. Runde wird angesetzt, sobald absehbar ist, wann der Ligabetrieb wieder aufgenommen werden kann und bis wann die Liga (hinsichtlich Meldeschluss beim BSB) abgeschlossen sein muss.

U20-Landesliga-Süd - Rd1

Klare 1:3-Niederlage - aber Maria gewinnt gegen einen mit über 2000 DWZ
20.11.2021 Bürgerhaus  Turniertabelle

FC Ergolding2 - SC Garching  1:3

Brett1: 3 s Kühne Maria (1576) - 1 Werner Denis (2007) 1:0

Brett2: 5 w Huber Laura (1568) - 2 Wunderlich Elias (1696) 0:1

Brett3: 8 s Handschuh Felix (1389) - 3 Alferov Emily (1582) 0:1

Brett4: 12 w Geigert Andreas () - 5 Sajka Noah (1603) 0:1

Coronabedingt hagelte es auch in unserer Zweiten eine Menge an Absagen, so dass letztlich nur Maria Kühne von der Stammmannschaft übrig blieb. Drei Spieler mussten (allerdings sehr erfolgreich, siehe den Bericht weiter unten) an die Erste abgegeben werden, und weitere Absagen ließen die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden der Zweiten beim Jugendleiter gen Null sinken. Am Ende blieb ihm nichts anderes übrig, als an Brett 4 einen "Neuling" mit der Startnummer 12 einzusetzen. Aber trotzdem hielt sich unsere Zweite recht wacker, verlor zwar gegen die fast in Bestbesetzung angetretenen Garchinger mit 1:3, aber nicht mit 0:4 wie befürchtet wurde.

Eine Klassepartie lieferte am Spitzenbrett Maria Kühne (1576) gegen den ehemaligen Bayerischen Meister Denis Werner (2007) ab. Sie ließ die minus 431 DWZ-Punkte kaum erkennen, lag zwar anfangs, nach guter Eröffnung von Denis, leicht zurück, lag dann nach guten Zügen bis zum 17. Zug in etwa gleichauf. Dann verspekulierte sich Denis mit seiner Grundreihensicherheit und "opferte" demnach einen Läufer. Maria nahm dankend an und ließ mit der Figur mehr nichts mehr anbrennen, nach 33 Zügen gratulierte der Garchinger. Laura Huber (1568) hatte an Brett 2 mit Elias Wunderlich (1696) auch einen nominell stärkeren Gegner. Sie lag bis zum 21. Zug leicht vorne oder gleichauf, aber dann trumpfte der Garchinger mächtig auf und gewann im 27. Zug die Qualität und nach 35 Zügen sicher die Partie. Auch Felix Handschuh (1389) lag DWZ-mäßig gegen Emily Alferova (1582) deutlich zurück, konnte aber bis zum 25. Zug erstaunlich gut mithalten. Dann passierte ihm allerdings ein schwerer Fehler, als er einen gegnerischen Läufer übersah und dabei die Qualität einstellte. Nach 28 Zügen blieb ihm nur noch die Aufgabe, da wäre eigentlich mehr drin gewesen. Andreas Geigert, noch ohne DWZ, war gegen Noah Sajka (1603) an Brett 4 natürlich ohne Chance, hielt sich aber bis zum 22. Zug erstaunlich gut. Dann inszenierte der Garchinger einen Damenflügelangriff, dem der Ergoldinger gerade noch in etwa standhalten konnte. Im 43. Zug dann noch im späten Mittelspiel, das Aus durch eine Garchinger Springergabel, die einen Turm kostete. Ja schade, mit einer besseren Mannschaft wäre da möglicherweise mehr drin gewesen.

U20-Bayernliga - Rd1+Rd2

Zwei 4,5:1,5-Siege für unser Team zur Tabellenführung
20.11.2021 Kirchheim  Turniertabelle

FC Ergolding - SK Gräfelfing  4,5:1,5

Brett1: s 1 Lohr Maximilian (2073) - Zierender Sebastian (1858) 1:0

Brett2: w 2 Mooser Nicolas (2023) - Edelmann Oliver (1815) 0:1

Brett3: s 4 Lichtmannecker Daniel (1993) - Kühn Marvin (1549 ) 1:0

Brett4: w 9 Helmbrecht Paul (1575) - Timm Jasper () 1/2

Brett5: s 10 Karlinger De La Quintana Ainhoa (1537) - Glok David (1342) 1:0

Brett6: w 12 Klein Maxim (1446) - Holpert Philipp (1000) 1:0

 

SC Vaterstetten-Grasbrunn - FC Ergolding 1,5:4,5

Brett1: Lerchl Clemens (1805) - w 1 Lohr Maximilian (2073) 0:1

Brett2: Popovici Liviu-Daniel (1640) - s 2 Mooser Nicolas (2023) 1/2

Brett3: Deiters Clemens Philipp (1432) - w 4 Lichtmannecker Daniel (1993) 0:1

Brett4: Röll Lea (1325) - s 9 Helmbrecht Paul (1575) 0:1

Brett5: Eisl Ralf (1271) - w 10 Karlinger De La Quintana Ainhoa (1537) 0:1

Brett6: Roll Laura (1201) - s 12 Klein Maxim (1446) 1:0

Vor Beginn der ersten beiden Runden der neuen Bayernliga Saison mussten wir die schmerzhaften Absagen von Sebastian, Maxi Ponomarev und Patrick verkraften. Somit mussten wir die halbe Stammmannschaft ersetzen, mit Ainhoa, Paul und Maxim wurde aber ein äußerst würdiger Ersatz gefunden, die dankenswerterweise spontan einsprangen.  Zum Glück haben wir einen so breit aufgestellten, starken Kader!

Gespielt wurde in Kirchheim, die Gegner mit Gräfelfing und Vaterstetten- Grasbrunn auf jeden Fall schlagbar. Gegen Gräfelfing ging es auch direkt sehr gut los, Maxim gewann erst eine Figur, danach die Dame, somit ein frühes 1:0 für uns. Genauso toll weiter ging es bei Ainhoa, die mit ihrem Springer nach Belieben in der gegnerischen Stellung herumhüpfte und nach einem Turmgewinn den zweiten Sieg für uns klar machte. Daniel an Brett 3 fühlte sich abenteuerlich, opferte eine Figur gegen einige Bauer und sein folgendes aktive Spiel brachte seinen sichtlich schockierten Gegner bereits nach 19 Zügen zur Aufgabe. Den Mannschaftssieg sicherte Paul, er akzeptierte in besserer Stellung ein Remis, da die anderen beiden Bretter sehr unklar schienen. Maxi gewann dank einer tollen Eröffnungsvorbereitung schnell eine Figur, erwehrte sich im Anschluss sicher gegen einen Königsangriff und konnte den verdienten ganzen Punkt einstreichen. Die Niederlage von Nick war somit lediglich Ergebniskosmetik für Gräfelfing, sein Gegner erwischte ihn mit einem überraschenden taktischen Schlag eiskalt, den darauf folgenden Mattangriff konnte Nick leider nicht mehr abwehren. Dennoch ein zufriedenstellender und souveräner 4,5:1,5 Sieg gegen Gräfelfing.

 

Nach einer langen Mittagspause und gestärkt vom Besuch bei der nächsten Dönerbude ging es um 14.30 Uhr weiter gegen Vaterstetten- Grasbrunn. Den Start machte diesmal Ainhoa, die ihren Gegner mit ihren beiden Springern schwindlig spielte und die Partie mit einem sehenswertem Mattbild beendete. Es ging gut weiter mit Paul, der seine überlegene Stellung diesmal zu Ende spielte und seiner Gegnerin mit seinem Läuferpaar, das aus einem Lehrbuch hätte stammen können, absolut keine Chance ließ. Maxim hatte diesmal Schwierigkeiten, in einer schwierigen Stellung übersah er eine Springergabel, welche leider zur Niederlage führte. Am Spitzenbrett konnte Maxi den nächsten Sieg einfahren, er drängte den gegnerischen König an den Rand, sperrte ihn ab und nutzte seine beiden Türme geschickt, um ihn dort Matt zu setzen. Daniel quälte seinen Gegner mit langsamen Manövern, doch als Daniel die Stellung plötzlich öffnete konnte er eine Figur erobern, was den ganzen Punkt und damit den vorzeitigen Mannschaftssieg bedeutete. Den Schlusspunkt setzte Nick, seine Stellung sah sehr lange nach einem schön herausgespielten Sieg aus, als sein Gegner urplötzlich starkes Gegenspiel initiieren konnte und die Stellung dadurch leider in ein Remis retten konnte. Auch hier also ein verdienter 4,5:1,5 Sieg, insgesamt in beiden Partien eine gute Leistung der gesamten Mannschaft.

 

Für diese Saison mit unserer bärenstarken Mannschaft ist das Ziel in jedem Fall der Gewinn der U20 Bayernliga und die damit verbundene Qualifikation für die deutsche Meisterschaft. In der nächsten Doppelrunde warten mit Bavaria Regensburg und dem SK Kelheim zwei starke Gegner auf uns, hoffentlich können wir dort an die Erfolge in diesen beiden Runden anknüpfen! dl

23. Senioren-Schach-Open Bad Griesbach

Anton Königl (StNr 19) mit  3,5 Punkten auf Rang 18
14.-20.11.2021  Bad Griesbach   Turniertabellen   36 Teilnehmer

Runde1: IM Hauser Ivan (CZE, 2327) - Königl Anton (1844) 1:0

Runde2: Königl Anton (1844) - Huber Herbert (SK Wasserburg, 1783) 0:1

Runde3: Königl Anton (1844) - Valli Mehmet Fat (TUR, 1410) 1:0

Runde4: Ulmer Heinz (1824) - Königl Anton (1844) 1/2
Runde5: Königl Anton (1844) - Stummeyer Dieter (SG Garbsen/Marienwerder, 1788) 1/2
Runde6: CM Dalling Peter (SWE, 1819) - Königl Anton (1844) 0:1
Runde7: Königl Anton (1844) - Hafner Robert (AUT, 2029) 1/2

In Bad Griesbach konnte trotz der steigenden Corona-Pandemie gerade noch das 23. Senioren Schach Open über die Bühne gehen, die Hygenievorschriften mit Maske, Impfnachweis etc. mussten eingehalten werden. Die Teilnehmerzahl von ursprünglich 51 war rückläufig auf nur noch 36, trotzdem ein starkes Teilnehmerfeld mit Spielern aus insgesamt sechs Nationen.

Sieger des Turniers wurde erstmals und souverän Dieter Pirrot vom SV Hofheim mit 6 Pkt. aus 7 Partien, er gestattete seinen Kontrahenten nur zwei Remis. IM D.Pirrot ist nebenbei bemerkt auch Deutscher Senioren Schnellschachmeister in der Kategorie 50 +. Vize wurde FM Jürgen Peist vom Herforder SV Königsspringer mit 5 aus 7, seines zeichens Deutscher Amateurmeister vor dem oftmaligen Turniersieger IM Josef Pribyl aus Tschechien mit ebenfalls 5 aus 7. Platz vier schließlich sein Landsmann IM Ivan Hausner als Titelverteidiger mit 4,5 aus 7. Mit Pribylova Ruzena /Tschechien war diesmal wenigstens eine Schachdame dabei, sie belegte den 20. Platz mit 3,5 aus 7. Mit meiner Wenigkeit erstmals nur ein Ergoldinger Spieler am Start, der mit aller Bescheidenheit die heimische Fahne etwas respektvoll hochhalten konnte. 

Pech hatte ich in Runde 1, ich erwischte den Titelverteidiger Hausner aus Tschechien, nach 43 Zügen war aus die Maus. In der 2. Runde durfte ich normal nicht verlieren, doch eine falsche Figurenabwicklung brachte am Ende das Aus. Ab Runde 3 bis 7 dann ungeschlagen mit 3,5 aus 5, wobei ich u.a. gegen einen türkischen Professor aus Istanbul namens Varli Mehmet Fatih, Jahrgang 1971, gewinnen konnte ebenso gegen CM Dieter Dalling aus Schweden. Gegen Robert Hafner aus Österreich /ELO 2029 schaffte ich ein sicheres Remis.

Alle Partien waren auch zeitlich hart umkämpft, mein Zugdurchschnitt betrug stattliche 47 Züge pro Partie. Sogar das Duell gegen meinen wöchentlichen Schachpartner Heinz Ulmer wurde unerbittlich ausgefochten, er wollte sich für seine Niederlage 2018 revanchieren, nach 62 Zügen erzielte ich trotz eines Minusbauern im Endspiel eine ungefährdete Punkteteilung. Mit dem Turnierverlauf und den Ergebnissen bin ich eigentlich schon zufrieden, hab schließlich 37 DWZ-Punkte dazu gewonnen, kam mit Start-Nr. 19 auf Platz 18. Wie stets bei meinen 23 Teilnahmen durften Thermenbesuche im Bäderdreieck nicht fehlen, sie brachten Abwechslung und schachliche Erholung. ak 

Regionalliga Süd-Ost  Rd2

FC Ergolding verliert knapp gegen Landau-Dingolfing
24.10.2021  Dingolfing

Regionalliga Süd-Ost:  SK Landau-Dingolfing - FC Ergolding  4,5:3,5

Brett1: Stöttner Moritz (1782) - Christian Reilein (2155) 1:0 

Brett2: Stöttner Lukas (1745) - Lohr Maximilian (2073) 1:0

Brett3: Huber Florian (1848) - Mooser Nicolas (2023) 0:1

Brett4: Hirtreiter Alexander (1902) - Ponomarev Maximilian (2013) 1:0

Brett5: Schultes Christoph Dr. (1906) - Kreilinger Erich (1909) 1:0

Brett6: Fuchsgruber Helmut (1822) - Astner Sebastian (1905) 0:1

Brett7: Fähnlein Kurt (1841) - Simin Vladimir (1862) 0:1

Brett8: Barone Giacomo (1102) - Bilyavskyy Borys (1733) 1/2

Eine knappe überraschende und etwas unglückliche 3,5-4,5 Niederlage musste die erste Schachmannschaft in die Regionalliga Südost gegen den SK Landau-Dingolfing in Dingolfing hinnehmen. Der aufgestiegene SK Landau-Dingolfing überraschte die leicht favorisierte Mannschaft des FC Ergolding. Dabei lief es für die Ergoldinger zu Anfang gar nicht so schlecht: Als erster kam Vladimir Simin ins Ziel. Nachdem er eine Figur gewinnen konnte, war die Messe gegessen. Nach beiderseitigem Nichtangriffspakt konnte keiner der Gegner mehr Profit aus seinem Kapital schlagen, und so einigte sich Borys Bilyavskyy mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Sebastian Astner konnte mit seinem Sieg nachlegen. Seiner Kombination mit einem Turmgewinn konnte der Gegner nichts mehr entgegensetzen. Dann aber begann das Dilemma. Erich Kreilinger deutete die Absichten seines Gegners falsch und verlor unversehends einen sich im feindlichen Land verirrten Läufer, obwohl er ihn hätte bei größerer Achtsamkeit zuvor noch gegen einen Springer abtauschen können. Nachdem er auch noch den Fehler machte, für einen Angriff dem Gegner Linien zu öffnen, war die Partie schnell verloren. Maximilian Lohr übersah seinen König aus der Schusslinie zu bringen und geriet unversehends in eine Mattfalle, aus der es kein Entrinnen mehr gab. Maximilian Ponomarev unterschätzte die aggressive Spielweise seines Gegners und verlor die Turmqualität. Am Ende musste er notgedrungen kapitulieren. Einzig Niklas Mooser ließ sich von seinem Gegner nicht düpieren und harrte nach langen Scheingefechten und Finten auf beiden Seiten mit Engelsgeduld auf die große Chance zum Sieg. Figurengewinn und ein unaufhaltsamer Bauer garantierten schließlich den klaren Sieg. Beim Stand von 3,5:3,5 musste die Partie von Reilein die Partie entscheiden. Etwas unvorsichtig lavierte Reilein mit der Dame in Feindesland und geriet so erheblich in die Schusslinie der feindlichen Truppen, was zu einer Art Zwangsstellung führte, wo er am Ende durch Zugzwang das Eindringen der feindlichen Truppen nicht mehr verhindern konnte. ek

 

Niederbayernliga  Rd2

Wie erwartet verlor unsere Zweite klar gegen Landshut
14.11.2021  Bürgerhaus

Niederbayernliga:  FC Ergolding2 - SK Landshut  1,5:6,5

Brett1:  Alexandrov Dimitri (1698) - Westenthanner Paul (2025) 1/2

Brett2:  Hofmann Paul (1666) - Schmaus Horst (2003) 0:1

Brett3: Kosinoga Anton (1615) - Schubert Josef (2035) 0:1

Brett4: Kollmeder Johann (1608) - Siebert Joachim (1896) 1/2

Brett5: Helmbrecht Paul (1610) - Bock Ortwin (1771) 1/2

Brett6: Reilein Siegfried (1600) - Nazari Salari Sharhokh () 0:1

Brett7: Karlinger De La Quintana (1498) - Sadlo Philipp (1456) 0:1

Brett8: Klein Maxim (1448) - Weindl Robert (1411) 0:1

Die zweite Mannschaft hatte ersatzgeschwächt gegen den SK Landshut in der Niederbayernliga keine Chance und verlor mit 1,5:6,5. Nur Dimitri Alexandrov, Johann Kollmeder und Paul Helmbracht konnten ein Unentschieden erkämpfen. ek 

U20-Bayernliga - Stichkampf

FC Ergolding gewinnt 4:2 gegen den Zweiten von Sachsen
12.11.2021 Bayreuth

FC Ergolding - SK König Plauen 4:2

Brett1: s Mooser Nicolas (2023) - Burian Simon (2162) 1:0

Brett2: w Lohr Maximilian (2073) - Pivtorak Illia (1857) 1:0

Brett3: w Lichtmannecker Daniel (1993) - Hörkner Nico (1756) 1:0

Brett4: s Astner Sebastian (1905) - Elster Florian (1794) 0:1

Brett5: s Alexandrov Dimitri (1698) - Melitzki Richard (1725) 1:0

Brett6: w Helmbrecht Paul (1575) - Melestean Timur (1729) 0:1

Der Stichkampf gegen Plauen um die Qualifikation zur DVM U20 fand auf neutralem Boden in Bayreuth statt. Daniel reiste mit dem Auto aus Lüneburg an, während sich der Rest mit dem Bayernticket per Zug auf den Weg machte. Beginnen sollten die Partien eigentlich um 13.30 Uhr, aufgrund eines Personenunfalls auf den Gleisen sowie unschönen organisatorischen Unstimmigkeiten vor Ort, konnten die Spiele erst gegen 16.00 Uhr mit stark verkürzter Bedenkzeit (1 h + 15 Sek pro Zug) beginnen. 

Nichtsdestotrotz begann der Mannschaftskampf sehr vielversprechend: Dimitri nutzte einen Patzer seines Gegner gekonnt aus, gewann eine Leichtfigur und verwandelte diesen Vorteil sicher in den ersten Sieg für uns. Nicht so gut lief es bei Sebastian, der sich einem starkem Königsangriff ausgesetzt sah. Ihm blieb, als Matt nicht mehr abzuwenden war, nichts anderes mehr übrig, als die weiße Flagge zum Spielstand von 1:1 zu hissen. Eine fulminante Partie lieferte Maxi an Brett zwei ab, der bereits in der Eröffnung seine Dame für drei Leichtfiguren opferte und seinem sichtlich geschocktem Gegner in der Folge keine Chance mehr ließ. Paul, der sein Debüt in der ersten Mannschaft feierte, spielte gegen seinen starken Gegner eine saubere Partie, alles sah nach Remis aus, bis ein Fehler im Endspiel die Partie zugunsten von Plauen entschied. Daniel verlor einen Bauern, erhielt in der Folge aber einen starken Angriff, den er zu einem Sieg ummünzen konnte, als sein Gegner in Zeitnot patzte. Nun hing es an Nick, den Mannschaftssieg sicher nach Hause zu bringen. Gegen seinen mit allen Mitteln kämpfenden Gegner verteidigte er sich vorzüglich, konnte eine Figur für zwei Bauern erobern, was ihm im Endspiel den vollen Punkt und uns damit den Gesamtsieg von 4:2 gegen sehr freundliche Gegner aus Plauen einbrachte. 

Die deutsche Meisterschaft findet nun (hoffentlich) vom 26.12 bis zum 30.12 statt und die Mannschaft ist hochmotiviert, auch dort ein tolles Ergebnis abzuliefern. dl

Vereinsmeisterschaft  Rd2

Nur zwei Partien gespielt
12.11.2021  Bürgerhaus Turniertabellen

Klein Maxim (1446) - Szymaniak Franz (1346) 1:0

Geigert Andreas () - Meier Martin (1116) 0:1

Ainhoa Karlinger De La Quintana gewinnt...
zweimal in Höhenkirchen und holt 39 DWZ-Punkte

07.11.2021  Höhenkirchen DWZ-Pokalturnier

Rudolph Alexander (Tarrasch München, 1585) - Karlinger De La Quintana (1498) 1:0
Karlinger DeLa Quintana (1498) - Chua Daniel James (SC Garching, 1542) 1:0

Karlinger DeLa Quintana (1498) - Viehöver Janathan (SV Höhenkirchen, 1396) 1:0

 

Vereinsmeisterschaft  Rd1

Leider nur insgesamt 11 Teilnehmer - Paul besiegt Erich
29.10.2021  Bürgerhaus Turniertabellen
Kreilinger Erich (1909) - Helmbrecht Paul (1575) 0:1

Simin Vladimir (1862) - Reilein Siegfried (1600) 1:0

Königl Anton (1643) - Kosinoga Anton (1615) 1:0
Klein Maxim (1446) - Geigert Andreas () 1:0

Szymaniak Franz (1346) - Meier Martin (1116) 1:0

Nach kurzfristigem Rückzug von Paul Hofmann leider nur insgesamt elf Spieler, sieben bei Gruppe A und vier bei B, auf der Suche nach einem neuen Vereinsmeister. Etliche Kollegen mussten aus den verschiedensten Gründen absagen. Spannend wurde die 1. Runde auf alle Fälle mit einem ungewohnten Ergebnis, es wurde mit harten Bandagen gekämpft, somit kein Remis bei allen fünf Duellen.
Die Paarungen im Detail:

Holländische Verteidigung/Stonewall, 34 Züge, 2.18 Std. Riesige Überraschung durch das 14-jährige Nachwuchstalent Paul gegen Routinier Erich, mit rd. 300 DWZ weniger notiert. Mit seiner geschlossenen Betonstellung wollte Paul über die Runden kommen. Erich startete eine verheißungsvolle Angriffsaktion mit Turmopfer und als Resultat, ein tödlicher Freibauer als Gewinngarant. Doch wie ein Blitz aus heiterem Himmel, Paul beseitigte den Bauern und konnte anschließend in zwei Zügen matt setzen.

Französisch, 46 Züge, 4.23 Std. Unser Nestor der Schachabteilung, der 90-jährige Siegfried Reilein, wehrte sich gegen den rund 260 DWZ schwereren Vladimir sehr lange nach Kräften. Doch ein unwiederstehlicher wohlüberlegter Königsangriff mit Eroberung der siebten Reihe brachten schließlich vollen Punktgewinn für den Favoriten.

Caro-Kann, 52 Züge, 4.02 Std. Durch diverse bissige Angriffsattacken kam Anton als mein Gegenüber im Mittelspiel schwer unter Druck, seine entstandene zu passive Stellung kostete ihm schließlich eine Figur, der Rest war Formsache, trotz aller Bemühungen war das letztendlich das Ende vom Lied.

Damengambit, 50 Züge, 1.05 Std. Bis zum Endspiel gaben sich beide Nachwuchsburschen keine Blöße, es blieben nach munterer Abtauscherei jeweils sechs Bauern übrig. Ein vermeidbarer Läuferabtausch im 28.Zug brachte Maxim in Vorteil. Sein König konnte eindringen und spielentscheidende Bauernmehrheit erreichen. Lehrreich für Andreas, der erst seine zweite Turnierpartie spielte, und wie der Spruch beim Fußball, knapp daneben ist auch daneben.

Damenbauernspiel, 30 Züge. Ein Spiel der verpassten Möglichkeiten. Martin verschmähte im 13. Zug Figurengewinn, der gleiche Vorgang für Franz im 15. und 16. Zug. Am Ende hatte dann der Glücklichere die Nase vorne, bei der Analyse kam mehrmals ein Kopfschütteln. ak 

Niederbayernliga  Rd1

Großzügige Geschenke für die Straubinger Gastgeber
24.10.2021  Straubing

Niederbayernliga:  SC Straubing - FC Ergolding2  7,5:0,5

Brett1:  Kühne Ronald (1756) - Swierzy David (1894) 0:1

Brett2:  Ströher Wolfgang (1945) - Bilyavskyy Borys (1733) 1:0

Brett3: Königl Anton (1643) - Pissinger Martin (1844) 1/2

Brett4: Scherf Robert (1828) - Hofmann Paul (1666) 1:0

Brett5: Kollmeder Johann (1608) - Lomasov Igor (1767) 0:1

Brett6: von Maffei Christian (1882) - Reilein Siegfried (1600) 1:0

Brett7: Lichtinger Simon (1617) - Reich Christian (1719) 0:1

Brett8: Limbach Vincent () - Handschuh Felix (1389) 1:0
Eine kräftige Klatsche kassierte die Ergoldinger Zweite als Neuling stark ersatzgeschwächt zum Saisonauftakt in der Niederbayernliga auswärts beim SC Straubing1. Mit ein Grund waren Figurenverluste bei einigen Partien, die Gegner hatten dann natürlich leichtes Spiel, um den Sack zuzumachen. Wenigstens konnte durch ein Remis die Höchststrafe vermieden werden. Die Duelle kurz im Detail nach Zieleinlauf:

Brett4  Damenbauernspiel, 15 Züge. Paul versuchte mit der Brechstange den weißen gegnerischen Königsflügel zu stürmen, ein frühzeitiger Figurenverlust jedoch bedeutete das sofortige aus.

Brett7: Königsindisch im Anzug, 29 Züge. Simon gestattete unnötig bei seinem Debut bei den Erwachsenen seinem Gegenüber Qualigewinn und das war Ende zuviel des Guten.

Brett6 Larsen-Eröffnung, 44 Züge. Unser Senior hielt sich als Debütant trotz Qualiverlust recht wacker, doch sein Gegner gab sich mit diesem Vorteil keine Blöße mehr, konnte den ganzen Punkt einsacken.

Brett3 Caro-Kann, 25 Züge. Eine wohlverdiente Punkteteilung gegen einen rund 200 DWZ stärkeren Kontrahenten. Das verhinderte zumindest eine totale unverdiente Pleite der Mannschaft.

Brett8 Französisch, 41 Züge. Ein weiteres jugendliches Debut im Team. Ein Springer von Felix verirrte sich im gegnerische Gestrüpp, dieser Verlust incl. der Partie war dann nicht mehr zu vermeiden.

Brett1 Damenindisch, 44 Züge. Am Spitzenbrett hielt Ronald de Partie lange Zeit im Gleichgewicht, erst am Schluss zeigten sich gegnerische Stellungsvorteile, vor Verlust seiner Dame musste er leider die Waffen strecken.

Brett5 Sizilianisch, 29 Züge. Wiederum ein Manko zu Ungunsten für Johann nach vermeidbarem Figurenverlust, für den Straubinger war dann ohne Schwierigkeiten die Messe gelesen.

Brett2 Unregelmäßige Eröffnung, 43 Züge. Starke Angriffe seines weißes Brettnachbarn kosteten Borys auch an diesem Brett eine Figur, den siegreichen Rest schaukelte der Straubinger routiniert nach Hause. ak

Regionalliga Süd-Ost  Rd1

FC Ergolding schlägt SK Freising knapp
24.10.2021  Bürgerhaus

Regionalliga Süd-Ost:  FC Ergolding - SK Freising  4,5:3,5

Brett1: Parashchenko Oleg (2157) - Christian Reilein (2155) 1:0 

Brett2: Lohr Maximilian (2105) - Trapp Maximilian (2159) +:-

Brett3: FM Zill Christoph (2182) - Mooser Nicolas (2008) 0:1

Brett4: Kreilinger Erich (1909) - Grüttner Ralf (2043) 0:1

Brett5: Prof. Dr. Belz Frank-Martin (2006) - Hammerl Jonas (1935) 0:1

Brett6: Astner Sebastian (1905) - Böhm Bruno (1688) 1/2

Brett7: Schneider Wolfgang (1862) - Simin Vladimir (1862) 1:0

Brett8: Denk Tobias (1851) - Trapp Robert (1902) 1:0

Die letzte Schachsaison 2020/21 fiel wegen der Corona Pandemie leider ins Wasser, jetzt können die Denksportler bei den anstehenden Brettduellen unter Beachtung der notwendigen Vorschriften wieder die Messer wetzen. In der vorletzten Saison wurden die Ergoldinger als Aufsteiger überraschend Dritter in der Endtabelle. Für die Erste der Ergoldinger Schachabteilung begann die neue Meisterschaft vielversprechend. Die Freisinger Gäste brachten als Geschenk einen kampflosen Punkt mit, sie konnten ein Brett nicht besetzen und sorgten damit auch für ein knappes 4,5:3,5 für Ergolding. Nachwuchshoffnung Maximilian Lohr (Brett 2) war der Nutznießer, er und seine Kollegen waren darüber nicht unglücklich. 

Das einzige Remis zum Tagessieg konnte der 17-jährige Sebastian Astner (6) als erstes reguläres Ergebnis beisteuern. Stellungsvorteile waren allerorts nicht zu erspähen, beide waren mit dem Waffenstillstand und der Punkteteilung zufrieden. Erich Kreilinger's (4) Figurenspiel harmonisierte im Laufe der Partie sehr begrenzt, er kam im Mittelspiel schwer unter Druck. Als sich der Rauch des Gefechtes verzogen hatte, fehlte verlustbringend eine ganze Figur. Vladimir Simin (7) opferte in Verkennung der Situation auch hier im Mittelspiel eine Figur, sein Siegesplan misslang gehörig, der Brettpunkt war umgehend im feindlichen Lager gelandet. Von nun an gings bergauf, Tobias Denk (8) mit seiner vorzüglichen Spielweise wurde für seinen Brettnachbarn zum Albtraum. Nach gravierenden Stellungsnachteilen konnte dieser nur noch zähneknirschend die weisse Fahne hissen. Jonas Hammerl (5) hatte keine Angst vor seinem Gegenüber, einem schachspielenden Professor. Routiniert konnte er im Endspiel seinen Freibauern siegbringend einsetzen und schon war die Messe gelesen. Nicolas Mooser (3), als ebenfalls 17-jähriges Toptalent, bekam einen spielstarken FM vor die Nase gesetzt mit dem unerwarteten Ergebnis nach tollem beiderseitigem Angriffswirbel, voller Punkt für die Ergoldinger Habenseite infolge Qualivorteil und bevorstehender Damenumwandlung. Christian Reilein verpasste am Spitzenbrett ein erfolgreiches Ergoldinger Debut recht knapp, erst im Endspiel konnte sein Kontrahent spielentscheidenden Vorteil erzielen, dies bedeutete allerdings nur noch Ergebniskosmetik für Freising. ak

Ländervergleich U12 - Sachsen - Bayern

Klarer Sieg für Bayerische Mädchen - Buben haben knapper gewonnen
Laura Huber gewinnt alle vier Partien und holt 89 DWZ-Punkte

22.-24.10.2021  Klingenthal

Runde1: Huber Laura (1479) - Eger Nora (1293) 1:0

Runde2: Peglau Lorena (1166) - Huber Laura (1479) 0:1

Runde3: Huber Laura (1479) - Müller Cosima (1473) 1:0

Runde4: Glotz Diana (1359) - Huber Laura (1479) 0:1

Der Sächsische Schachjugendbund und die bayerische Schachjugend haben 16 U12-Jugendliche ins Vogtland eingeladen. Die Landesauswahlen aus Bayern und Sachsen beider Geschlechter kämpften in Vierer-Teams gegeneinander. Dabei wurde das Scheveninger System angewendet, d.h. jeder Bayer jeweils spielt einmal gegen Sachsen des gegnerischen Teams.

Laura Huber (1479 DWZ) bildete zusammen mit Veronika Flierl (1489), Cora Hergenröder (1456) und Valentina Neumeier (1190) das bayerische Mädchenteam. 

Sehr deutlich mit 12 zu 4 Punkten gewannen sie gegen die sächsische Mannschaft. Laura und Cora gewannen jeweils alle vier Partien. Veronika steuerte 2,5 und Valentina 1,5 Punkte zu diesem Sieg bei.

Am Freitagabend gewann Laura gegen Nora Eger (1293). Nach 67 Zügen endete die Partie erst um 23.10 Uhr, was für 11-jährige Mädchen schon sehr spät ist.

Am Samstag siegte Laura nach 40 Zügen gegen Lorena Peglau (1166). Im Anschluss musste sie erneut gegen Cosima Müller (1473) antreten, gegen die sie bereits bei der DJEM im August spielen musste. Nach 59 Zügen konnte Laura als Siegerin das Brett verlassen.

In der Schlussrunde am Sonntag setzte Laura Diana Glotz (1359) bereits nach 24 Zügen Matt. tb

Niederbayerische Jugendligen - 1. Runde

Ein Sieg - ein Unentschieden und eine Niederlage
17.10.2021 Bürgerhaus und Pfarrkirchen

Jgd-Niederbayernliga

Klarer Sieg gegen ersatzgeschwächte Plattlinger
FC Ergolding3
- ESK Plattling2  4:0

Brett1: Klein Maxim (1446) - Bart Kirill (1041) 1:0
Brett2: Lieder Dominik (1414) - Eckl Levin () 1:0

Brett3: Handschuh Felix (1389) - Kirchberger Filip () 1:0

Brett4: Stessun Lukas (1308) - Kirchberger Jona () 1:0

In nahezu Bestbesetzung war unsere Dritte klarer Favorit gegen Plattlings ersatzgeschwächte Zweite. Unser "Ersatzmann" Lukas stellte schon nach 9 Minuten an Brett 4 zum 1:0, dem bald darauf Felix an Brett 3 das 2:0 folgen ließ. Maxim hatte am Spitzenbrett noch den stärksten Gegner, aber auch sein Sieg nach 1:02 Stunden, war überlegen. Ebenso bei Dominik, der an Brett 2 nach 1:28 Std. zum souveränen 4:0 "einschoß". 

Mit drei Mann ein Unentschieden

SC Rottal - FC Ergolding4  2:2

Brett1: Hausleitner Maximilian (1134) - Paringer Jakob (1287) 0:1

Brett2: Pokorny Aron () - Lupusor Andy (982) 1:0

Brett3: Pokorny David () - Hrynchuk Ivan (928) 0:1

Brett4: Gerleigner Simon () 
Schreck in der Morgenstunde, als ein Spieler wegen starker Kopfschmerzen absagen musste. Ein weiterer Ersatz war natürlich nicht mehr zu beschaffen. So fuhr unser Team mit drei Spielern nach Pfarrkirchen, also zu Beginn 0:1. Nach 12 Minuten kam auch noch das 0:2 an Brett 2 dazu, als Andy in klarer Gewinnstellung ein einzügiges Matt übersah. Ivan holte an Brett 3 mit einem sicheren Sieg den Anschlusstreffer. An Brett 1 spielte Jakob gegen den stärksten Rottaler eine gute Partie, gewann im 19. Zug eine Figur und auch das Endspiel sicher zum unerwarteten 2:2-Unentschieden.

Jgd-Bezirksliga-West

Keine Chance für die Sechste

FC Ergolding6 - DJK-SV Schaibing2  1:3

Brett1: Vladimirov Martin (961) - Rühl Florian () 0:1

Brett2: Königsberger Jacob () - Wagner Elias () 0:1

Brett3: Spitzlsperger Viola (768) - Krebsbach Michael () 0:1

Brett4: Geigert Andreas () - Lorenz Benedikt () 1:0

Unsere Sechste hatte gegen Schaibings Zweite keine Gewinnchance, aber "Neuling" Andreas konnte an Brett 4 bei seiner ersten Turnierpartie gut gefallen und siegte nach einem Bauernsturm sicher nach 49 Zügen und 31 Minuten. Viola hielt bis zum 20. Zug ausgeglichen mit, stellte dann aber ihre Dame ein und verlor nach einigen Doppelangriffen ihres Gegners die Partie nach 40 Zügen. An den vorderen beiden Brettern hatten Martin und Jacob leider gegen gute Gegner keine Chance.

TaSi der Deutschen Schachjugend

Laura Huber dabei
13.-17.10.2021 Arendsee

BayU14MM-Finale

SK Tarrasch München siegt vor SC Erlangen und dem FC Ergolding
Zwei Siege und eine Niederlage reichen punktgleich nur für den 3. Platz
09.-10.10.2021 Kelheim   Turniertabellen

Samstag:

10°°: SK Kelheim - SC Erlangen 48/88 0,5:3,5

Haushohe Niederlage gegen die klaren Favoriten

FC Ergolding - SK Tarrasch München 0,5:3,5
Brett1: 1 Helmbrecht Paul (1610) - 1 Prinzen Siri Marleen (1701) 0:1
Brett2: 2 Lichtinger Simon (1617) - 2 Schwan Aaron (1699) 0:1

Brett3: 3 Klein Maxim (1448) - 3 Lipinsky Pierre (1491) 0:1

Brett4: 4 Huber Laura (1494) - 4 Rudolph Alexander (1518) 1/2

15°°: SC Erlangen 48/88 - SK Tarrasch München 3:1

Erwarteter Sieg gegen Kelheim

SK Kelheim - FC Ergolding 1:3
Brett1: 2 Neumeier Valentina (1086) - 1 Helmbrecht Paul (1610) 1/2

Brett2: 3 Neumeier Konstantin (984) - 2 Lichtinger Simon (1617) 0:1

Brett3: 4 Weinberger Maxim (1009) - 3 Klein Maxim (1448) 0:1

Brett4: 5 Reimann Marcus (1110) - 4 Huber Laura (1494) 1/2

 

Sonntag:

10°°: SK Tarrasch München - SK Kelheim 4:0

Überraschungssieg gegen Erlangen - aber leider um einen Punkt Zu wenig

FC Ergolding - SC Erlangen 48/88 2,5:1,5

Brett1: 1 Helmbrecht Paul (1610) - 1 Isbilir Levin (1816) 1/2

Brett2: 2 Lichtinger Simon (1617) - 3 Keck Johannes (1598) 0:1

Brett3: 3 Klein Maxim (1448) - 5 Wedekind Ferdinand (1179) 1:0

Brett4: 4 Huber Laura (1494) - 9 Bajaj Pranit (1035) 1:0

Bei der Endrunde der bayerischen U14-Meisterschaft in Kelheim trat der FCE mit Paul Helmbrecht, Simon Lichtinger, Maxim Klein und Laura Huber an. In der Vorrunde vor zwei Wochen gelang ein 3,5:0,5-Sieg gegen SV Isental. In der Endrunde mit den vier besten Bayerischen Teams, ging es zuerst gegen den klaren Favoriten SK Tarrasch München. Lediglich Laura gelang an Brett 4 ein Remis und damit war die 0,5:3,5-Niederlage besiegelt. Im zweiten Match gelang dem Ergoldinger Team gegen Gastgeber SK Kelheim ein klarer 3:1-Sieg. Mit dem SC Erlangen wartete nun am Sonntag ein weiterer starker Gegner, und nur ein deutlicher Sieg hätte noch für den zweiten Platz und damit für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft gereicht. An Brett 1 gelang Paul Helmbrecht überraschend ein Remis gegen den deutlich stärkeren Gegner Isbilir Levin. Laura und Maxim errangen klare Siege. An Brett 2 spielte Simon mit 4,5 Stunden eine hart umkämpfte Partie, bei ausgeglichener Stellung fiel seine Zeit knapp zuerst. Damit siegten wir zwar mit 2,5:1,5, aber mit 4:2 Mannschaftspunkten platzierte sich unser Team hinter München und Erlangen punktgleich auf den dritten Platz. Die Freude darüber war groß, auch wenn damit die erneute Teilnahme an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft denkbar knapp verfehlt wurde. tb
Aktuelle DWZ-Veränderungen:
Helmbrecht Paul (1610) = 1575 (-35)
Lichtinger Simon (1617) = 1592 (-25)

Klein Maxim (1448) = 1446 (-2)

Huber Laura (1494) = 1479 (-15)

BayU14MM-Vorrunde

FC Ergolding gewinnt klar gegen SV Isental
25.09.2021 Bürgerhaus   Turniertabellen

FC Ergolding - SV Isental 3,5:0,5

Brett1: Helmbrecht Paul (1610) - Geist Denis (1517) 1/2
Brett2: Lichtinger Simon (1617) - Geist Tim (1547) 1:0

Brett3: Klein Maxim (1448) - Unger Felix (1201) 1:0

Brett4: Huber Laura (1494) - Ruhland Nico (1127) 1:0
Nachdem im Vorjahr mit einem Sieg in Tegernsee das Finale in Kelheim erreicht, und dort sogar überraschend gewonnen wurde, rechneten die Ergoldinger nach den DWZ-Leistungen auch diesmal mit einem guten Ergebnis. Die Devise lautete: An den vorderen beiden Brettern mindestens ein Remis erzielen und hinten gewinnen. Und so ähnlich kam es dann auch, obwohl es in der ersten Stunde nicht allzu rosig für die Heimmannschaft aussah. Paul Helmbrecht zeigte aber ein ausgeglichenes Spiel an Brett 1 und konnte nach 24 Zügen ins Remis einlenken. Laura Huber grübelte wie erwartet (fast) stundenlang über den jeweils vermeintlich besten Zug und hatte dann nur noch ca. 15 Minuten Restzeit auf ihrer Uhr, bis ihr dann doch einfiel, etwas schneller zu spielen. Inzwischen brannte Simon Lichtinger an Brett 2 ein wahres Feuerwerk mit fünf sehr guten Zügen ab und schaffte nach 33 Zügen gegen den DWZ-besten der Isentaler, den Sieg zur 1,5:0,5-Führung für Ergolding. Auch Maxim Klein an Brett 3 überzeugte mit einem guten Finale, nach einigen kleinen Fehlern, zum 2,5:0,5-Zwischenstand. Inzwischen war auch Laura in ihrem Element, gewann einen Turm und nach 41 Zügen, mit nur noch knapper Zeit, überlegen die Partie zum 3,5:0,5-Endstand.
In zwei Wochen wird wie im Vorjahr, wieder in Kelheim das Finale gegen die starken SK Tarrasch München, SC Erlangen und SK Kelheim ausgetragen. Einer der beiden ersten Plätze würde wieder zur Endrunde bei den "Deutschen" ausreichen.

U20-Landesliga-Süd - 5. und 6. (letzte) Runde

FC Ergolding2 auf Rang 3 der Schlusstabelle
18.09.2021 Bürgerhaus   Turniertabellen
Abteilungsleiter Thorsten Bernhard und stellv. Abteilungsleiter Anton Königl begrüßten die Gäste aus Augsburg, Leipheim und Schaibing fast pünktlich zu den letzten beiden Runden der Landesliga-Süd. Dass sich die Schaibinger leider nicht in die vorgesehene Pizza-Vorbestellung einreihten, verzögerte den Beginn der Nachmittagsrunde der Schaibinger um eine halbe Stunde, sodass sich das Ende der Veranstaltung bis auf 19:30 hinzog. Aber alle Runden liefen trotzdem perfekt ab.

10°°: VfL Leipheim - DJK-SV Schaibing 4:0
FC Ergolding2 - SF Augsburg2 3:1
Brett1: Helmbrecht Paul (1607) - Winter Lukas (1745) 0:1
Brett2: Lichtinger Simon (1557) - Hamkar Behzad (1653) 1:0
Brett3: Kühne Maria (1549) - Vuckovic Katarina (1601) 1:0
Brett4: Klein Maxim (1470) - Göttler Raphael (1499) 1:0

Nach DWZ hätte bei dieser Partie eigentlich mit eine Niederlage gerechnet werden müssen. Aber drei Siege von Simon, Maria und Maxim wendeten das Blatt zum überraschenden 3:1-Sieg.

15°°: DJK-SV Schaibing - SF Augsburg2 2:2
VfL Leipheim - FC Ergolding2 2:2

Brett1: Hermann Andreas (1619) - Helmbrecht Paul (1607) 1/2   DWZ: +3 = 1610
Brett2: Lohmann Laurin (1792) - Lichtinger Simon (1557) 1/2   DWZ: +60 = 1617

Brett3: Lohmann Dominik (1749) - Kühne Maria (1549) 1:0   DWZ: +27 = 1576
Brett4: Biedenbach Daniel (1539) - Klein Maxim (1470) 0:1   DWZ: -22 = 1448
Auch hier nochmal ein angenehmes Ergebnis für Ergoldings zweiter Mannschaft. Noch normal das Remis von Paul an Brett 1, aber ebenfalls das Remis von Simon an Brett 2 war schon sehr beachtlich. Und mit dem Sieg von Maxim an Brett 4 und dem 2:2-Gleichstand, war in der Schlusstabelle der 3. Platz von 6 Mannschaften erreicht. Punktgleich mit Leipheim hatte Ergolding am Ende nur 1,5 weniger Brettpunkte aufzuweisen. Dahinter folgten ebenfalls punktgleich Augsburg 2 und Schaibing.

U20-Bayernliga - 4. und 5. (letzte) Runde

FC Ergolding auf Rang 2 der Schlusstabelle - Stichkampf gegen Sachsen
18.09.2021 Augsburg   Turniertabellen

10°°: SF Augsburg -  SC Bavaria Regensburg 4:2
FC Ergolding - SGem 1882 Fürth 3:3

An diesem entscheidenden Spieltag trafen wir am Vormittag auf Fürth. Dank unseres Sieges gegen Regensburg durften wir uns hier nur keine Niederlage erlauben, um den zweiten Platz sicher zu haben.

Brett1: Mooser Nicolas (2006) - Homi Joseph (2071) 1/2
Brett2: Lohr Maximilian (2131) - Schily Lorenz (1973) 0:1

Brett3: Lichtmannecker Daniel (2000) - Bruss Robert (1898) 1:0

Brett4: Astner Sebastian (1904) - Rosenboom Niko (1640) 1/2

Brett5: Sowka Patrick (1751) - Maier Dennis (1557) 1:0

Brett6: Alexandrov Dimitri (1699) - Reuter Dennis (1728) 0:1 

Das Match startete gut, Patrick erwies sich weiterhin als sehr konstant und zuverlässig und nach einem Fehler seines Gegners war er bereits nach der Eröffnung einen Läufer vorne, was später einen sicheren Sieg und das 1:0 für uns bedeutete. An allen anderen Brettern jedoch hatten wir schwer zu kämpfen und standen fast alle zumindest leicht schlechter. Dimitri verlor nach einer Bauerngabel eine Leichtfigur für zwei Bauern, welche am Ende nicht für ein Remis reichten, somit 1:1. Sebastian war einen Bauern hinten, diesen Vorteil konnte sein Gegner aber nicht verwerten und so zitterte er sich zum Remis. Nick an Brett 1 spielte eine relativ ruhige und ausgeglichene Partie, die schließlich ohne große Aufreger in einem Remis endete. Maxi verlor im Mittelspiel leider einen Bauern, diesen Vorteil verwertete sein Gegner sehr geschickt, sodass es nach Maxis Niederlage 2:3 für Fürth stand. Daniel verlor im Mittelspiel einige Bauern und stand generell schlechter, schaffte es aber in beidseitiger Zeitnot einen Verzweiflungsangriff in einen Mattangriff umzuwandeln und konnte das Spiel nach entscheidendem Materialgewinn doch noch für sich zu entscheiden. Nach diesem schwer erkämpften 3:3 war uns der zweite Platz nicht mehr zu nehmen und so konnten wir entspannt in das Spiel gegen Augsburg starten, in dem es für uns vor allem galt, ein möglichst gutes Gesamtergebnis abzuliefern.

15°°: SK Gräfelfing - SC Bavaria Regensburg 0:6
FC Ergolding - SF Augsburg 2:4

Brett1: Mooser Nicolas (2006) - Vuckovic Zarko (2294) 0:1                         Nicolas DWZ: +2 = 2008
Brett2: Lohr Maximilian (2131) - Weller Uli (2192) 1/2                                Maximilian DWZ: -27 = 2104

Brett3: Lichtmannecker Daniel (2000) - Gubariev Yakiv (2000) 1/2             Daniel DWZ: -7 = 1993

Brett4: Astner Sebastian (1904) - Wachtel Arthur (1995) 0:1                       Sebastian DWZ: +1 = 1905

Brett5: Sowka Patrick (1751) - Vuckovic Robert (1940)                                Patrick DWZ: +49 = 1800

Brett6: Alexandrov Dimitri (1699) - McPherson Elisha (2007) 1:0                 Dimitri DWZ: -1 = 1698

Nach bereits zehn Zügen einigte sich Daniel mit seinem ebenbürtigen Gegner zu einem unspektakulärem Remis. Sebastian stand in einer interessanten Stellung mit beidseitigen Chancen ziemlich ausgeglichen, als er eine Taktik übersah, welche seine Grundreihenschwäche ausnutzte und er somit aufgeben musste. Maxi hatte leichte Stellungsvorteile, doch auch hier einigte man sich auf ein friedliches Remis. Nick kam gegen seinen starken Gegner gut aus der Eröffnung, spielte dann jedoch einmal nicht die beste Fortsetzung und wurde dafür gnadenlos bestraft, er musste nach etlichen Bauernverlusten aufgeben. Patrick machte einen Fehler in der Eröffnung und hatte in der Folge eine sehr passive Stellung, die zur Niederlage führte. Dimitri spielte eine sehr starke Partie gegen seinen Gegner, der knapp 300 DWZ mehr hatte und konnte nach einem schönen Mattangriff einen Ehrensieg für uns einfahren. Das Ergebnis 2:4 gegen den aktuellen deutschen Meister in der U20 ist durchaus akzeptabel, mit einer solchen Leistung dürfte der Stichkampf gegen Sachsen machbar sein. 

Insgesamt spielten wir eine tolle Saison, deren Krönung nun noch die Teilnahme bei der deutschen Meisterschaft wäre. dl

15. Int. Ortenburger Schach-Open

Vater und Sohn Lieder vom FC Ergolding dabei
10.-12.09.2021 Ortenburg   Turniertabellen

B-Open (42 TN) 15. Thomas Lieder (1442 ELO, 1303 DWZ, StRg 17 mit 3 Punkten

1. Runde: Kiefel Alfred (vereinslos, -) - Thomas 1:0

2. Runde: Thomas - Wilde Martin (SK Passau, 1271) 1:0

3. Runde: Maier Maximilian (SC Sulzbach-Rosenberg, -) - Thomas 1:0

4. Runde: Thomas - Dreana-Ianciu Daria (DK Schweinfurt, 881) 1:0

5. Runde: Gruber Felix (SC Moosburg, 1181) - Thomas 0:1

9. Dominik Lieder (1151 ELO, 1375 DWZ, StRg 19) mit 3 Punkten

1. Runde: Heitz Jonas (vereinslos, -) - Dominik 0:1
2. Runde: Dominik - Büchel David (SF München, 1623) 1:0

3. Runde: Kähnert Marc (SV Neukirchen-Vluyn, 1666) - Dominik 1:0

4. Runde: Dominik - Breu Alfons (TSV Trostberg, 1659) 1:0

5. Runde: Maier Maximilian (SC Sulzbach-Rosenberg, -) - Dominik 1:0

Öffnungszeiten

Mittwoch:         18.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Donnerstag:      18.30 Uhr bis 19.30 Uhr