Topleistungen der Saison 2020/21

  • Unsere Erste auf Rang 3 der Regionalliga Süd-Ost - Maxi Lohr holt 7,5 aus 9
  • Jonas Hammerl erneut Vereinsmeister
  • Unser U16MM-Team wurde Bayerischer Meister, mit Nicolas, Maxi, Sebastian und Patrick
  • Unser U14MM-Team wurde ebenfalls Bayerischer Meister, mit Maxim, Paul, Simon, Laura und Christopher
  • U12-Ländervergleich Bayern - Sachsen   - Bayern gewinnt bei Buben und Mädchen mit Laura Huber
  • Deutsche Meisterschaften - 10. Laura Huber - 20. Maria Kühne - 24. Maximilian Lohr

Aktuelle News

Goldener Turm der Partnerstädte

Erich Kreilinger Zweiter - Ergolding auf Rang 4 und 5
31.10.-22.11.2020  Internet chess.com

Das russisch-deutsche Online-Schachturnier “Goldener Turm der Partnerstädte” vom 31.10. bis 22.11.2020 war kein gewöhnliches Schachturnier. Es wurde nicht nur Schach gespielt. Abseits des Turniers entwickelten sich intensive Freundschaften und es herrschte ein reger Austausch zwischen den Schachspielern.

 

Die teilnehmenden Partnerregionen waren:

Nowosibirsk und Landshut/Ergolding

Krasnogorsk und Höchstadt

Irkutzk und Pforzheim 

Vladimir und Erlangen

Jelez und Heiden

Lipezk und Borken 

 

Die Schachfreundschaft zwischen den Vereinen der Partnerstädte wird seit 2018 intensiv gepflegt, mit vielen Besuchen in Deutschland und Russland. Als im Frühjahr absehbar wurde, dass es in diesem Jahr coronabedingt nicht mit einem Treffen klappen würde, fiel die Entscheidung für ein großes Online-Schachevent. So wartete der „Goldene Turm“ diesmal im Internet mit drei Schachturnieren sowie zahlreichen kulturellen Programmpunkten auf. 

Gespielt wurde Schnellschach und Blitzschach auf chess.com. 

Im Einzelturnier freuten sich die Veranstalter über die Rekordbeteiligung von 127 Spielern. Hier gewann Zaur Dzantiev aus Lipezk vor Erich Kreilinger aus Ergolding (zugleich Senioren-Sieger) und Semen Kazmin aus Lipezk. Weitere FCE-Teilnehmer waren Toni Königl, Korbinian Forstner, Rafael Sowka, Maxim Klein, Ivan Hrynchuk und Moritz von Borck. 

Schachspieler aus 10 Städten kämpften um den Goldenen Turm. Das Besondere hierbei ist, dass nicht Deutsche gegen Russen spielen, sondern miteinander.

In gemischten Teams der Partnerstädte (je 2 Deutsche und 2 Russen) kämpfen die Schachspieler um die begehrten handgefertigten Pokale. Es gab einen Livestream für alle interessierten Spieler, wo neben der Analyse der Partien die Partnerstädtepaare vorgestellt und auch Fragen aus dem YouTube-Chat beantwortet wurden.

Bei den Erwachsenen-Teamturnieren war das Spielniveau noch höher als im Einzel, da auch mehrere russische Titelträger mitspielten. Die Vertreter des FCE waren Toni Königl und Erich Kreilinger. Das Team Ergolding-Irkutsk belegte den 4. Platz.

Bei dem Kinder-Teamturnier konnte sich Ergolding-Irkutsk auf den 5. Rang platzieren. Für Ergolding spielten Maxim Klein und Korbinian Forstner mit. 

Am 22.11. endete der „Goldene Turm“ mit einem Online-Quiz und einer Abschlussveranstaltung via Zoom.  

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften der Klassen U12 bis U10

Laura Huber auf Rang 10 - vier Siege und ein Remis
26.10.-01.11.2020  Willingen
7 Runden Schweizer System (75 Minuten für 40 Züge, 30 Min. Rest (30 Sekunden Bonus pro Zug)

An den deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Willingen im Sauerland durften drei Spieler der Schachabteilung des FC Ergolding teilnehmen. Eigentlich sollte diese schon an Pfingsten stattfinden, virusbedingt wurde ihr Beginn aber auf Ende Oktober verschoben. Die strengen Hygieneregeln sahen einen verpflichtenden Corona-Test für alle, sowie das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung überall vor, auch am Brett.

Die jüngste Teilnehmerin des FCE war Laura Huber, die noch, nach der alten Klasseneinteilung, in der Altersklasse U10w startete. Betreut wurde sie vor Ort von der frisch gekürten Deutschen Meisterin U18w, Jana Schneider aus Mainfranken, die für den SC Bavaria Regensburg antrat und klar mit 7 aus 7 gewann. 

In ihre erste Meisterschaftsteilnahme startete Laura zuversichtlich und konnte die ersten beiden Partien auch klar für sich entscheiden. Die dritten Partie führte sie daher ans Spitzenbrett, woran sie mit Schwarz gegen die auf Rang 1 gesetzte Top-Favoritin und spätere Deutsche Meisterin Lisa Sickmann aus Lübeck spielte. Trotz guter Gegenwehr gelang es Laura nicht diese Partie für sich zu entscheiden. Nach dieser erwartbaren Niederlage folgte wieder ein Sieg.

In Runde 5 wartete mit einer starken Spielerin aus Chemnitz die nächste schwere Partie auf Laura. Gegen Paula Czäczine trat sie bereits vor zwei Wochen beim U12-Länderkampf Bayern-Sachsen an und unterlag nur knapp. Dieses Mal wurde Laura durch zwei aktive Springer wieder nur knapp geschlagen - aller guten Dinge sind drei sagt man: Laura hat sich für das nächste Aufeinandertreffen beim Ländervergleich Bayern – Sachsen 2021 vorgenommen, als Siegerin aus der Partie zu gehen. Bei den letzten beiden Turnierpartien gelang ihr ein weiterer Sieg und ein Remis. Mit 4,5 Punkten aus 7 Partien platzierte sie sich auf dem sehr guten 10. Platz aus 42 Teilnehmenden. tb

U10w (42 TN) Laura Huber (1281) StPl 8 - nach 7 Runden mit 4,5 Punkten auf Rang 10   Tabellenstand

27.10. 15:30 - 1. Runde - Brett 8: Lorena Peglau (Schachzentrum Seeblick, Sachsen, 993 DWZ) - Laura  LIVE  0:1
28.10. 08:30 - 2. Runde - Brett 5: Laura - Katharina Strübel (Schachzentrum Bemerkte, Niedersachsen, 1091)  LIVE  1:0

          15:30 - 3. Runde - Brett 1: Lisa Sackmann (Lübecker SV von 1873, Schleswig-Holstein, 1577) - Laura  LIVE  1:0

29.10. 08:30 - 4. Runde - Brett 7: Laura - Lena Blaufuß (SC Rochade Zeulenroda, Thüringen, 1073)  LIVE  1:0

30.10. 08:30 - 5. Runde - Brett 2: Paula Czäczine (Chemnitzer SC Aufbau '95, Sachsen, 1317) - Laura  LIVE  1:0

          15:30 - 6. Runde - Brett 7: Laura - Lilly Marie Zimmermann (SF Sasel 1947, Hamburg, 851)  LIVE  1:0

31.10. 08:30 - 7. Runde . Brett 6: Laura - Sophia Woiteck (SV Babelsberg 03, Brandenburg, 1065)  LIVE  1/2

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften der Klassen U18 bis U14

20. Maria Kühne (U18w) und 24. Maximilian Lohr (U16)
19.-25.10.2020  Willingen
7 Runden Schweizer System (90 Minuten für 40 Züge, 30 Min. Rest (30 Sekunden Bonus pro Zug)

In der höchsten Altersklasse U18w startete Maria Kühne. Mit zwei Punkten aus 7 Runden platzierte sie sich in diesem sehr stark besetzten Feld auf Rang 20. 

U18w (21 TN) Maria Kühne (1604) StPl 19 - nach 7 Runden mit 2 Punkten auf Rang 20
1. Runde Brett 9: Maria - Valeria Naumenko (SV Hemer 1932, Nordrhein-Westfalen, 1801) LIVE  0:1

2. Runde Maria +:-

3. Runde Brett 7: Alexandra Mundt (Lübecker SV, Schleswig-Holstein, 1830) - Maria LIVE  1:0

4. Runde Brett 8: Sarah Peglau (Schachzentrum Seeblick, Sachsen, 1725) - Maria LIVE  1:0

5. Runde Brett 10: Maria - Carolina Köpke (SV Oberursel, Hessen, 1650 LIVE  0:1

6. Runde Brett 10: Maria - Janne Rempe (SK Doppelbauer Kiel, Schleswig-Holstein, 1623) LIVE  0:1

7. Runde Brett 10: Helena Dietz (SC Hagenbach, Rheinland-Pfalz, 1533 - Maria LIVE  0:1

Ein weiterer Teilnehmer des FC Ergolding war Maximilian Lohr, der in der U16 startete. Auch er hatte es mit starker Konkurrenz zu tun. Mit einem Sieg und einem Remis konnte er den 24. Platz erreichen.
U16 (25 TN) Maximilian Lohr StPl 15 - nach 7 Runden mit 1,5 Punkten auf Rang 24

1. Runde Brett 2: Maximilian - Tobias Kalle (TSV Schönaich, Württemberg, 2300) LIVE  0:1

2. Runde Brett 12: Peter Zackrisson (USV Potsdam, Brandenburg, 1940) - Maximilian LIVE  1:0

3. Runde Brett 11: Alwin Mainka (DJK Arminia Eilendorf 1919, Nordrhein-Westfalen, 1962) - Maximilian LIVE  1:0

4. Runde Brett 12: Maximilian - Niclas Hommel (SC Kreuzberg, Berlin, 2115) LIVE  0:1

5. Runde Brett 12: Taron Khachatryan (TuRa Harksheide von 1945 Nordens, Schleswig-Holstein, 2057) - Maximilian LIVE  1/2

6. Runde Brett 12: Maximilian - Erik Simukov (SVG CAISSA Kassel, Hessen, 2041) LIVE  1:0

7. Runde Brett 10: Maximilian - Paul Hinrichs (SK Bingen, Rheinland-Pfalz, 2153) LIVE  0:1

Ländervergleich U12 - Bayern - Sachsen

Enges Match - aber am Ende Doppelsieg für Bayern
Laura Huber gewann die erste und vierte Runde und beide Blitzpartien

16.-18.10.2020  Wirsberg
Im 30. Jubiläumsjahr der Wiedervereinigung spielten die U12-Landesauswahlen (m/w) aus Sachsen und Bayern in der Jugendherberge Wirsberg bei Kulmbach unter strengen Hygienemaßnahmen. In zwei Vierermannschaften spielten die Bayerischen Buben und Mädel in vier Duellen jeweils einmal gegen die Spieler aus Sachsen.
Laura Huber (1280) gewann die erste Partie gegen Yassmann Moradi (1359) mit Schwarz, ein sehr guter Start für Laura! Die zweite Partie gegen Neele Halas (1295) wurde verloren, weil sie nicht einen Turm gegen zwei Figuren tauschte und dann noch einen Läufer einstellte. Die dritte Partie gegen Paula Czäczine (1317) ist (bisher) leider nur bis zum 22. Zug rekonstruierbar, bis dahin lag Laura leicht in Vorteil, verlor aber dann doch noch. Die vierte Partie gegen Diana Glotz (1255) endete mit einem schönen schnellen Sieg nach nur 15 Zügen. 
Weil die Mädchen am Ende mit 8:8 Gleichstand hatten, wurde der Länderkampf mit einem Blitzturnier mit je beiden Farben entschieden. Laura gewann ihre beiden Partien sicher und steuerte damit erheblich zum Gesamtsieg der Mädchen bei. Den Wettkampf der Jungs gewann Bayern knapp mit 8,5:7,5. Betreut wurden die Bayerischen Schützlinge von der Jugendsprecherin und mehrfachen deutschen Meisterin Vitalia Khamenya (Gräfelfing) und D1-Kadertrainer Johannes Pfadenhauer (Bindlach).

Bayerische U16- und U14-Mannschafts-Meisterschaften - Endrunde

Unsere U16MM und überraschend auch die U14MM sind Bayerischer Meister!

10.+11.10.2020  Kelheim

U16MM:
Samstag - 10°°: FC Ergolding - SC Erlangen  4:0
Patrick Sowka (1812) gewinnt an Brett 4 gegen Ricarda Sophie Krause (1464). Und auch Maxi Lohr (2144) gegen Wilfried Wu (1609) und Sebastian Astner (1831) gegen Marc Walders (1557) haben gewonnen. Nicolas Mooser (2117) setzte sich gegen Richard Zentner (1677) durch. Damit haben unsere Favoriten haushoch gewonnen.
In der zweiten Begegnung setzte sich der TV Tegernsee, die ebenfalls in Bestbesetzung antreten,  ebenso klar mit 4:0 gegen den SC Bamberg durch. Um 15°° wird's sicher spannend!
Samstag - 15°°: FC Ergolding - TV Tegernsee  3:1

Sebastian gewinnt gegen Iva Cheredzhiyska (1773) und Nicolas gegen Jannik Danninger (2028), und auch Maxi hat gegen Tobias Dietlmeier (1775) gewonnen. Damit steht unser tüchtiges U16-Team unmittelbar vor dem Titelgewinn, sie müssen morgen nur noch die Bamberger schlagen... Patrick hat gegen Marius Stoibers (1746) verloren.

SC Erlangen gewann gegen den SC Bamberg klar mit 3,5:0,5.

Sonntag - 10°°: SC Bamberg - FC Ergolding  0:4

Nicolas gegen Vincent Wolf (1667)  und Maxi gegen Tizian Steiner (1597) haben gewonnen, damit ist der Bayerische Meistertitel bereits in trockenen Tüchern. Auch Sebastian gegen Denis Tahirovic (1447) und Patrick gegen Mehmet Toprak (1172) haben gewonnen.

Die Parallel-Partie zwischen dem TV Tegernsee und dem SC Erlangen gewinnt Tegernsee mit 3:1.

U14MM:
Samstag - 10°°: FC Ergolding - SC Höchstadt/Aisch  3,5:0,5

Guter Start: Laura Huber (1232) gewinnt an Brett 3 gegen Jakob Gugel (1225). Mit Siegen von Maxim Klein (1400) gegen Jan Bieberle (1600) und Christopher Jessen (1092) über Valentin Rudloff (832) steht es 3:0 für Ergolding, also das erstes Match gewonnen. Simon Lichtinger (1236) spielte am Brett 2 gegen Felix Stier (1424) Remis. Damit ein etwas überraschender klarer Sieg für unser Team!

Die Parallel-Begegnung zwischen dem SK Kelheim und SC Vaterstetten-Grasbrunn endete knapp mit 1,5:2,5.

Samstag - 15°°: FC Ergolding - SK Kelheim  1,5:2,5

Knappe Niederlage gegen die Gastgeber und damit sind wir praktisch aus dem Titelrennen ausgeschieden. Christopher spielt Remis gegen Maxim Weinberger (1002), Maxim verliert wie erwartet gegen Benedikt Huber (1786) und Laura verliert gegen Marcus Reimann (961). Simon gewinnt gegen Citra Bangsa (1475).

Vaterstetten-Grasbrunn gewann gegen Höchstadt/Aisch sicher mit 3,5:0,5.

Sonntag - 10°°: SC Vaterstetten-Grasbrunn - FC Ergolding  1:3

Maxim erzielt am Spitzenbrett gegen Christian Kraftsik (1797) erfreulicherweise ein Remis, Laura gewinnt gegen Jakob Karten (1414), Paul Helmbrecht (1382) schafft ein Remis gegen Clemens Lerchl (1708), Simon hat gegen Liviu-Daniel Popovici (1488) auch noch gewonnen und damit sind wir auch bei den U14 Meister völlig unerwartet mit einem Brettpunkt Vorsprung! Das ist Schach!

Der SC Kelheim begnügte sich gegen den SC Höchstadt/Aisc mit einem 2:2-Unentschieden.


Aus Sicht des Jugendleiters: Ich saß zuhause am Computer und am Telefon und wartete auf die Ergebnisse aus Kelheim. Unser Abteilungsleiter und VorOrt-Betreuer Thorsten Bernhard hatte den Auftrag, mich laufend über alle wichtigen Ereignisse zu informieren, damit ich diese sozusagen "live" in unsere Homepage schreiben konnte. Das funktionierte auch ganz gut, wie man oben sah. 
Bei unserer U16-Mannschaft machte ich mir nicht viel Sorgen, denn da waren wir Favorit, zumal dann die Erlanger auch noch ohne ihre besten Drei antraten. Einziger erst zu nehmender Gegner waren somit die Tegernseer, die ebenfalls wie wir, in Bestbesetzung antraten. Das erste Match am Samstag gegen Erlangen ein klares 4:0, prima. Am Nachmittag dann die Vorentscheidung gegen Tegernsee. Als mir dann das 2:0 durch Sebastian und Nicolas gemeldet wurde, und kurz darauf, dass auch Maxi siegreich war, war ernsthaft an den Titel zu denken. Das 3:1 reichte vollkommen, weil wir ja am Sonntag nur noch einen vermeintlich leichteren Gegner zu schlagen hatten. Und dies war dann auch so, ein schnelles 2:0 durch Nicolas und Maxi reichte gegen Bamberg dann auch schon zum Titelgewinn, egal, Sebastian und Patrick gewannen auch, obwohl beide von Einstellern ihrer Gegner profitierten. Wie erwartet: Unser tüchtiges Team wurde Bayerischer Meister!
Beim U14-Wettbewerb verlief die Sache total anders: Hatten wir bei der Vorrunde in Tegernsee schon Glück, dass die Gastgeber ohne ihren Einser antraten und wir durch einen 3:1-Sieg unverhofft ins Finale kamen. Dann kam noch dazu, dass beim Finale unser Zweier am Samstag bei den ersten beiden Matches durch ein Klavierkonzert verhindert war. Ich liebäugelte schon mit einer Absage, aber die 100 Euro Strafe hielt mich dann doch davor ab. So mussten wir am Samstag mit unserem Sechster als Ersatz antreten, weil auch der Fünfer durch eine Kommunion verhindert war. Unser Ersatzmann Christopher machte seine Sache gut und holte 1,5 Punkte aus seinen zwei Partien. Das erste Match gegen den SC Höchstadt/Aisch gewann unser Team überraschend hoch mit 3,5:0,5, obwohl unsere Gegner bei einem DWZ-Schnitt von 1240:1270 sogar leicht besser waren. Nur Simon spielte Remis, die drei anderen gewannen. Der erste Schritt, und wie sich am Ende herausstellte, ein ganz wichtiger hoher Sieg war geschafft. Am Nachmittag dann der Kampf gegen den SC Kelheim, Schnitt 1240:1306, also auch hier die Kelheimer etwas besser,  und so kam es dann auch: Christopher holte an Brett 4 nur ein Remis, Maxim verlor natürlich wie erwartet gegen Benedikt Huber (1786) und die Hiobsbotschaft: Laura verlor eine Figur und die Partie gegen Marcus Reimann, der mit 961 DWZ unterbewertet scheint. Also damit war diese Begegnung verloren und Simons Sieg gegen Citra Bangsa (1475) änderte leider nichts mehr an der knappen 1,5:2,5-Niederlage. Dann kam noch dazu, dass unser Vereinsbus erst gegen 22°° in Ergolding/Landshut eintraf und damit unsere Mannschaften leider eine kurze Nacht hatten. Aber unser Klavierspieler war am Sonntag mit von der Partie und verstärkte unser Team. Allerdings mussten wir gegen die starken und auch nach DWZ (1312:1601) haushoch überlegenen Kids vom SC Vaterstetten-Grasbrunn antreten, die am Samstag gegen Kelheim mit 2,5:1,5 und gegen Höchstadt/Aisch ebenfalls hoch mit 3,5:0,5 gewannen. Ich setzte eigentlich keinen Pfifferling auf unsere Mannschaft und hoffte auf eine gnädige knappe Niederlage. Aber dann die erste WhatsApp-Info aus Kelheim: Maxim holte gegen Christian Kraftsik (1795) ein Remis und Laura stand gegen Jakob Karten (1414) klar besser! Hoffnung auf ein Unentschieden keimte auf, und weil Kelheim gegen Höchstadt/Aisch nicht über ein 2:2 hinauskam, wäre das sogar der zweite Platz im Endresultat gewesen. Aber es kam noch besser: Paul (1382) holte gegen Clemens Lerchl (1708) ein Remis, und damit waren wir bereits Zweiter. Simon spielte noch, und wie: Er gewann gegen Liviu-Daniel Popovici (1488) und schaffte damit die Sensation: Bei Punktgleichheit von 4:2 hatten wir mit 8:7 Brettpunkten knapp die Nase vorn, der Bayerische Meistertitel also auch überraschend für unsere "Kleinen". hg

Herzlichen Glückwunsch beiden Mannschaften!

Förderpreis der Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding

Wir brauchen jede Stimme

04.10.2020  

Hallo liebe FCE-Schachspieler und Schachspielerinnen, Freunde und Förderer unserer Abteilung,

wir haben uns mit unserem Projekt „Ausrichtung des Ergoldinger Jugend-Opens“ um den Förderpreis der Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG beworben. Um unsere Chancen auf Erhalt eines Preises (Beträge zwischen 1.000 und 3.000 €) zu erhöhen benötigen wir möglichst viele Stimmen von euch.

Neben unserer Schachabteilung haben sich 27 andere Vereine und soziale Institutionen um einen der Förderpreise beworben. Je mehr Personen für ein Projekt abstimmen, desto größer ist die Chance einen der ausgelobten Preise zu erhalten. Jeder Abstimmende hat nur eine Stimme; deshalb bitten wir euch so viele Personen wie möglich dazu zu motivieren uns hier mit der Teilnahme an dieser Abstimmung zu unterstützen. Die Schachabteilung kann die Mittel für eine optimale Organisation der ersten Ausgabe unseres Rapid-Turniers gut gebrauchen. Wenn wir durch einen guten Etat attraktive Preise ausloben können hält der gute Zulauf sicher über viele weitere Jahre an bzw. vergrößert sich noch weiter.

 

Eure Stimme könnt ihr bis zum 2.11.2020 auf der Homepage der Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding e. G. abgeben – am besten erledigt ihr das gleich, dann gerät die Stimmabgabe nicht in Vergessenheit. Ich bitte euch um eure Unterstützung und euer Voting für unsere Schachabteilung und wünsche euch eine gute Woche. Hier der Link zur Abstimmung

 

Viele Grüße

Thorsten Bernhard

Abteilungsleitung FCE Schach

Ndb-Jgd-MM - 7. Runde

Vierte spielt gegen Deggendorf ein gerechtes Unentschieden

04.10.2020  Bürgerhaus
Jgd-Niederbayernliga:  FC Ergolding4 - SV Deggendorf  2:2

Der Ergoldinger Jugendleiter liebäugelte zwar mit einem knappen Sieg seiner Schützlinge, musste aber am Ende mit dem 2:2-Unentschieden  zufrieden sein. Furioser Start an Brett 4: Korbinian Forstner (1127) hatte keine Mühe, seinen Gegner Jan Swoboda () in nur insgesamt 27 Minuten (davon nur 9 Minuten Korbinian) nach 24 Zügen Matt zu setzen. Im 11. Zug drang sein Springer auf d6 ein und eroberte einen Bauer, nach 14 Zügen hatte er eine Figur mehr und stellte im 15. Zug eine raffinierte Falle,  mit einem Läufereinschlag auf h7 eroberte er die Dame. 1:0 für Ergolding. Dass am Spitzenbrett Lukas Stessun (1334) gegen Stefan Kaufmann (1488) wenig Chancen haben wird, war klar. Um seinen Läufer nicht zu verlieren, musste er ihn im 11. Zug gegen zwei Bauern hergeben, und als Lukas dann noch alles abtauschte, reichte dies dem tüchtigen Deggendorfer zum sicheren Sieg nach 39 Zügen und 57 Minuten. Eine äußerst spannende Partie wurde zwischen Tobias Arnold (1062) und Korbinian Deutinger (980) aufs Brett 2 gezaubert. Tobias stürmte los wie die Feuerwehr, drang zuerst mit seinem Springer in die gegnerische Hälfte und gewann im 11.+12. Zug zwei Bauern und lag nach 19 Zügen vier Bauern und 12 Punkte vorn. Die schwarze Stellung war offen wie ein Scheunentor. Aber dann schlichen sich bei Tobias die ersten Fehler ein, statt mit Sf7 einen Turm zu gewinnen, spielte er Lf7+, und damit ging's bergab. Im 21. Zug noch Gleichstand, im 22. Zug schon -13 Punkte. Aber wunderschön, wie der Deggendorfer dann in einigen Zügen ein undenkbares Matt in zwei Zügen aufs Brett zauberte, 1:2 und der Traum vom Sieg war dahin. Und das Match an Brett 3 zwischen Lea-Sophie Maraji (), die erst einige Monate Schach spielt, und Laura Huber (1232) kostete ihrem Trainer wieder einige Nerven. Lange plätscherte die Partie ohne wesentliche Vorteile für Laura dahin, und sie überlegte und überlegte. Im 10. Zug drang sie mit ihrem Springer in die weiße Stellung ein, schlug aber im 11. Zug die falsche Figur, sonst hätte sie einen Bauer gewonnen. Im 19. Zug war wieder ein Bauer in Reichweite, aber auch dies wurde übersehen. Aber im 20. Zug stellte Laura eine Falle, in die Lea-Sophie hineintappte, ein Qualitätsgewinn wäre dann möglich gewesen, aber Laura traute sich nicht. Sie sah Gespenster und meinte, auf g7 könnte die Deggendorferin Unheil stiften und stellte ihre Dame dazwischen. Weiß hätte dann im 23. Zug noch Ausgleich gehabt, zog ihre Dame aber auf ein falsches Feld. Danach war Laura nicht mehr zu bremsen, sie gewann die Qualität, kurz darauf die Dame und fast alle Figuren und nach 36 Zügen die Partie entschieden. Die Bedenkzeit der beiden: Weiß 27 Minuten, Schwarz 1:22 Stunden! Endstand also 2:2.
Jgd-Bezirksliga-West:  SK Landshut - FC Ergolding5  -:+  kampflos

Diese Partie wurde von den Landshuter leider kampflos abgegeben, Corona machte ihr enges Spiellokal zunichte, der Platz war dort zu klein. Die Landshuter haben zwar inzwischen eine Ausweichstelle, müssen aber erst wieder ihr Training neu organisieren und hoffen auf die nächste Saison. 

Rapidturnier in Bamberg - Saison 2020/21

Maxi wurde Dritter - Laura Zehnte und gewann den Mädchenpokal

03.10.2020  Bamberg   Turnierseite

U18/U25  Maxi Lohr (2126) mit StNr 1 mit 5 Punkten auf Rang 3
U12  Laura Huber (1232) mit StNr 5 mit 3,5 Punkten auf Rang 10

Maxi startete mit zwei Siegen gegen Tizian Steiner (1620) und Luis Paeslack (1961) in dieses erste Rapid-Turnier der neuen Saison. Nach der Niederlage gegen Lorenz Hofmann (2064) konnte er sich durch einen Sieg gegen Tom Werner (1815) wieder im oberen Feld festsetzen. Deshalb warteten nach der Pause ausschließlich noch sehr starke Gegner. Von diesen gewann er gegen Nico Herpich (1947) und remisierte gegen die beiden Führenden Lukas Köhler (2108) und Dominik Laux (2107). Maxi wurde als Dritter dieses starken Feldes mit einem Pokal geehrt.

Laura startete mit zwei ungefährdeten Siegen gegen Luise Hostalka () und Ferdinand Lipinsky (946) in dieses Turnier. In Runde 3 wartete der Favorit und spätere Turniersieger Narek Gewondow (1621) auf sie. Bei einem DWZ-Unterschied von knapp 400 Punkten hatte Laura keine realen Chancen gegen diesen sehr starken Kontrahenten. Sie leistete über geraume Zeit gute Gegenwehr und unterlag letztlich knapp.

Nach der Pause hieß der Gegner Filip Laux (1389), der aus Hessen angereist war. Beide nutzten ihre Zeit und überlegten lange. Als Lauras Zeit ablief hatte auch Filip nur noch 30 Sekunden auf seiner Uhr. Ein spannender Kampf also, den Laura leider auf Zeit verlor.

Die nächste Niederlage bescherte ihr die Begegnung mit Till Hasenpflug 911), der überraschend gut aufspielte und sogar den aus Rang 2 Startenden schlagen konnte.

In der vorletzten Partie gegen Maximilian Piernikarczyk () übersah Laura die Bedrohung ihres Läufers und manövrierte sich damit in eine äußerst brenzlige Situation aus der es kaum ein Entkommen gab. Widerwillig stimmte sie deshalb einem Remisangebot zu.

In der letzten Runde gegen Yannick Wetzel () sah es lange nicht gut für Laura aus. Nachdem Yannick ihr Remisangebot ausschlug, versuchte Laura nochmal alles um die Partie noch zu drehen. In der letzten Spielminute gelang ihr eine Damenumwandlung mit einem Matt. Damit gewann sie als stärkstes Mädchen ihrer Altersklasse den Mädchenpokal. tb

Vorschau: Deutsche Jugendmeisterschaften 2019/20

Drei Ergoldinger dabei: U18w Maria Kühne, U16 Maxi Lohr - U10w Laura Huber

19.-25.10.+26.10.-01.11.2020  Willingen   Turnierseite

Wir wünschen unseren Teilnehmern viel Erfolg!

Ndb-Jgd-MM - 6. Runde

Dritte gewinnt in Deggendorf - Vierte erzielt gegen Rottal ein Unentschieden

Fünfte siegt gegen die Sechste
27.09.2020  Deggendorf, Pfarrlichen und Bürgerhaus
Jgd-Niederbayernliga:  SV Deggendorf - FC Ergolding3  1:3

Es ging genauso aus, wie es erwartet wurde. Am Spitzenbrett war Jonas Kaufmann (1410) etwas zu stark für unseren Dominik Lieder (1450). Im 19. Zug hätte der Deggendorfer einen wichtigen Bauern schlagen können, und Dominik nachfolgend die gegnerische Königsstellung aufreißen können, beide taten dies nicht. Im 30. Zug übersah Dominik einen gefährlichen Mattangriff auf der a-Linie, der im 34. Zug zur Aufgabe und zum 1:0 für Deggendorf führte, Gesamtspielzeit 1:10 Std. und davon verbrauchte Dominik nur 25 Minuten, also wiedermal zu schnell gespielt. Eine Viertelstunde später erzielte Paul Helmbrecht (1382) an Brett 3 gegen Lea-Sophie Maraji () nach 59 Zügen den Ausgleich. Er gewann mittels einer Fesselung im 9. Zug eine Figur und hätte im 18. Zug eine weitere Figur gewinnen können. Er nahm lieber einen Bauer, aber das reichte auch. Mit einem Springer mehr leitete er ins Springer/Bauern-Endspiel ein, was er sicher nach 44 Zügen nach Hause schaukelte. Gesamtbedenkzeit 1:25 Std., davon Paul nur 25 Minuten. Und an Brett 2 war mit Maxim Klein (1400) gegen Clemens Rauch () ein weiterer Superschnellspieler am Werk, seine Zeit war nur 16 Minuten, die Gesamtzeit 1:33 Std. Erst im 17. Zug gewann Maxim einen Bauer und mit einer Bauerngabel im 21. Zug eine Läufer. Mit einem Springer-Vorsprung war das Bauernendspiel natürlich kein Problem mehr, im 59. Zug setzte er Matt, 2:1 für Ergolding. Ersatzmann Jakob Paringer (1012) verlor an Brett 4 gegen Jan Swoboda () im 13. Zug zunächst einen Bauer, den er aber gleich wieder zurück gewann. Aber er büsste bald darauf auch noch die Qualität ein, und lag lt. Fritz schon über 4 Punkte zurück. Ein Springer-Zwischenschach im 22. Zug des Deggendorfers hätte die Sache noch mal spannend gemacht. Aber danach inszenierte Jakob mutig mit Dame und Läufer einen Mattangriff, der nach 32 Zügen die Dame brachte und nach 50 Zügen und 1:52 Std. den Sieg zum 3:1 für Ergolding. 

SC Rottal - FC Ergolding4  2:2

Eigentlich wäre ja ein knapper Sieg erhofft worden, aber das klappte nicht ganz. Unsere beiden "Kleinen" an Brett 3 und 4 erfüllten die Erwartungen und beide gewannen in einer halben Stunde. Ihre Gegner machten es ihnen aber nicht allzu schwer und so konnten sich unsere Nachwuchskräfte nach Lust und Laune austoben. Korbinian Forstner (1127) machte mit Leander Putz (916) kurzen Prozess und setzte nach 30 Minuten im 22. Zug Matt, nachdem er seinem Gegner nie eine Chance ließ. Fast genauso schnell schaffte es Christopher Jessen (1092) an Brett 4 gegen Aramis-Cordell Slawik () in 32 Minuten und 24 Zügen. Und dass an Brett 1 der haushoch überlegene Simon Rueß (1723) mit unseren tapferen 1,0-Abiturienten Tobias Arnold (1062) leichtes Spiel haben würde, war auch logisch, Tobias spielt noch nicht solange Schach. Er konnte anfangs gut mithalten, aber nach einem Fehler im ominösen 13. Zug geriet er auf die Verliererstraße und musste nach 24 Zügen und 1:30 Std. aufgeben. Und da war auch schon das Mannschaftsremis in Sicht, denn Laura Huber (1232) machte gegen Maximilian Hausleitner (1033) leider im 14. Zug einen verhängnisvollen Bauernstruktur-Fehler, der sie kurz darauf ins Schlamassel brachte. Ihr rückständiger d-Bauer war nicht mehr ausreichend zu decken und den Rest spielte der Rottal gekonnt zu Ende. Nach 28 Zügen und zwei Stunden hatte ihr Gegner eine Dame umgewandelt und warum Laura da nicht aufgab, muss noch hinterfragt werden. Endstand leider also 2:2, anstelle eines erhofften knappen Sieges.

Jgd-Bezirksliga-West:  FC Ergolding5 - FC Ergolding6  3:1 (4:0)

An Brett 2 bis 4 wurde wieder jeweils Schnellschach gespielt, was die Fehlerquote natürlich enorm steigerte. Nach nur 22 Minuten und 26 Zügen war die Partie an Brett 4 zwischen Andy Lupusor (979) und "Ersatzfrau" Angelina Arnold () beendet. Angelina übersah im 9. Zug, dass ihr Springer gefesselt war, und stellte damit ihre Dame ein. Nach fünf Absagen an diesem Spieltag musste ich für die Fünfte und Sechste die letzten Reserven zusammenkratzen. War ja auch egal, die noch nicht gesetzten Spieler brauchen ja auch Turniererfahrung. Aber davon später. An Brett 3 zwischen Ivan Hrynchuk (898) und Martin Vladimirov (1000) ging's auch rasend schnell, nach 27 Minuten und 25 Zügen wurde Martin vom kleinen Ivan Matt gesetzt. Martin machte im 17. Zug den Fehler, dass er durch einen Springerzug, seinen anderen Springer nicht mehr deckte. Ivan griff zu und setzte kurz darauf mit Dame, Turm und Läufer matt. Nicht recht viel länger dauerte das Match an Brett 2 zwischen Tobias Hampel (991) und Jacob Königsberger (). Schon im 7. Zug verlor Jacob wegen einer Fesselung einen Springer und im 30. Zug übersah er einen weit entfernt stehenden Läufer, der ihm seinen Turm kostete. Nach 33 Zügen und 43 Minuten gab Jacob das dann ungleiche Duell auf. Nur am Spitzenbrett mit den beiden fast gleich starken Routiniers Stefan Mundani (1325) und Aditya Tarade (1331) wurde noch fast eine Stunde lang gekämpft. In der guten Partie gewann Adi im 17. Zug einen Bauer und im 20. Zug die Qualität. Stefan gab leider nach 25 Zügen entnervt auf, obwohl er mit einer netten Kombination das Matt hätte vermeiden können, einen Bauer und einen Läufer zurückgewonnen hätte und nur noch um etwa einen Punkt hinten gelegen wäre.
Also warum das Match 4:0 endete und nicht wie gespielt 3:1 für die Fünfte: Weil ich im Herbst 2019 in meiner Aufstellungsliste Jacob vor Ivan gesetzt hatte, Ivan dann im Training aber deutlich stärker wurde und ich mit einem Pfeil Ivan vor Jacob setzte und die Meldung auch so abgab. Und bei dieser Mannschaftsaufstellung musste ich Ersatzleute einteilen und dabei hab ich diesen Pfeil übersehen und fälschlicherweise Jacob vor Ivan eingeteilt... Sorry, tut mir leid, aber für die DWZ-Auswertung zählt die Partie von Ivan! hg

Bayerische U14 Mannschaftsmeisterschaft

Überraschender 3:1-Sieg für unser Mannschaft gegen Tegernsee
26.09.2020  Bürgerhaus   Turnierseite  

Unsere U14-Mannschaft konnte in Bestbesetzung antreten, da sie bei der zeitgleich stattfindenden U12-Meisterschaft vor einer Woche ausgeschieden war. 

Brett 1: Maxim Klein (1400) - Sabah Bürdet (1332) 1:0. Diese Partie war besonders wichtig, weil sie bei einem 2:2-Unentschieden wegen der Berliner Wertung den Ausschlag geben würde. Bis zum 18. Zug war die Partie ausgeglichen. Während Maxim versuchte mit der Dame und dem Turm vor Sabahs König ein Matt zu erreichen, konnte sich ihre Dame frei auf dem Feld bewegen. Im Mittelspiel stand Sabah daher klar auf Gewinn. Im 28. Zug gelang ihr zwar eine Springergabel auf Dame und Turm, die allerdings die Partie drehte. Maxim ließ beide angegriffenen Figuren stehen und schlug mit seinem Turm einen Bauern mit Schachgebot. Nun stand plötzlich Maxim auf Gewinn. Um ein Matt abzuwehren musste Sabah ihre Dame opfern. Nach 49 Zügen und 3,5 Stunden Spielzeit gewann Maxim.

Brett 2: Simon Bauer (1282) - Paul Helmbrecht (1382) 0:1. Deutlich schneller spielte Paul gegen Simon. Bereits im 12. Zug gelang Paul mit seiner Dame ein Doppelangriff auf König und einen ungedeckten Läufer, den er in der Folge schlagen konnte.  Durch diese Mehrfigur war es für Paul dann ein Leichtes, die Partie sicher zu gewinnen. Im Endspiel konnte er mit seinem Springer zwei weiße Bauern schlagen. Der sich dadurch ergebende schwarze Freibauer führte zur Damenumwandlung und zum Matt. Nach nur 80 Minuten und 51 Zügen war die Partie zugunsten von Paul beendet. 

Brett 3: Simon Lichtinger (1236) - Korbinian Nutz (1103) 0:1. Die einzige Niederlage für unser Team musste Simon Lichtinger einstecken. Durch einen Angriff mit zwei Springern und der Dame auf die zweiten Reihe war seine Niederlage nicht mehr abzuwenden. Nach zwei Stunden Spielzeit und 27 Zügen musste Simon aufgeben.

Brett 4: Tingrui Shen () - Laura  Huber (1232) 0:1. Laura durfte gegen den aktuellen bayerischen U8-Meister Tingruin Shen (noch ohne DWZ) antreten, der bei den Bayerischen mit 7 aus 7 groß auftrumpfte. Laura gewann zunächst einen Bauer. Im Mittelspiel hatten beide jeweils einen Turm, einen Springer und 4 bzw. 5 Bauern. Durch geschicktes Stellungsspiel konnte sie später noch einen weiteren Bauern gewinnen. Die lange Spielzeit war für Tingruin noch ungewohnt und so stellte er vermutlich nach 3,5 Stunden einen Springer ein. Nach 67 Zügen gab er schließlich auf. Unser Team hat sich damit für das Finale qualifiziert. tb

Bayerische U16 Mannschaftsmeisterschaft

Klarer 3,5:0,5-Sieg für unser Team gegen SF Dachau
26.09.2020  Bürgerhaus   Turnierseite 
Unser U16-Team war natürlich klarer Favorit, und eigentlich wäre ein 4:0-Sieg (nach DWZ) logisch gewesen. Und so ähnlich kann es dann auch.
Ganz schnell ging's an Brett 2 zwischen Maxi Lohr (2126) und Florian Körner (1099), hier war der Qualitätsunterschied doch extrem. Der Mainburger Ergoldinger spielte sein Schottisches Gambit mit Einschlag auf f7 souverän und zeigte im 17. Zug mit einem Turmscheinopfer auf b7 sein Können. Damit hatte Maxi zwei Bauern mehr, er tauschte die Damen und zwang seinen Gegner im 31. Zug zur Aufgabe, denn zwei Züge später hätte Maxi einen ganzen Turm gewonnen. 
Etwas länger dauerte das Match an Brett 4 zwischen Patrick Sowka (1838) und Simon Wang (899), aber am Sieg des Ergoldingers gab es keinen Zweifel. Der Dachauer wuselte sich noch gut aus der Preußischen Eröffnung, stellte aber im 12. Zug ohne Not einen weiteren Bauer ein. Mit einer geschickten Kombination ab dem 21. Zug kam Patrick im 24. Zug mit seinem Freibauer zu einer Dame. Hier hätte der Dachauer natürlich getrost aufgeben können, denn Patrick spulte die Partie natürlich sicher und gekonnt nach Hause, erst im 37. Zug gab er auf, einen Zug vor dem Matt. Schnell ging's auch an Brett 3 zwischen Fabian Seelig (998) und Sebastian Astner (1844), der DWZ-Unterschied war doch zu groß. In nur 60 Minuten war die Partie beendet, Sebastian verbrauchte davon nur 15 Minuten. Nach einem Zentralabtausch büsste der Dachauer einen Läufer ein und nach 26 Zügen gab er zurecht den ungleichen Kampf auf. Das war dann bereits der Mannschaftssieg, aber eine Partie, die am Spitzenbrett zwischen Niklas Heimisch (1744) und Nicolas Mooser (2127), lief noch. Der Dachauer verteidigte sich geschickt und nach einem Generalabtausch blieben für jeden noch ein Turm und je fünf Bauern. Zur fortgeschrittener Stunde, weil er keine Siegmöglichkeit mehr sah und weil die Mannschaft sowieso schon gewonnen hatte, bot Nicolas im 35. Zug nach etwa drei Stunden Remis, was sein Gegner natürlich sofort annahm. Unsere Mannschaft müsste auch im Finale am 10.+11.10. ein gewichtiges Wort um den Bayerischen Meistertitel mitreden können.

Vereinsmeisterschaft - Rd9

Jonas Hammerl verteidigt seinen Titel - zwei Partien endeten leider kampflos
25.09.2020  Bürgerhaus   VMS 

S. Astner - A. Königl   1/2   Skandinavisch, 11 Züge, 30 Min. Für uns eine kuriose Partie zum Abschluss der VMS. Wir beide waren bis dato ergebnisgeschädigt, einen Verlierer wollte ich in der letzten Runde nicht sehen. Nach dem 11. Zug von Sebastian hatte er zu meinem Erstaunen eine Figur in den Sand gesetzt, trotzdem bot ich Remis als mein Wunschziel von Anfang an, er nahm es natürlich dankend an. 

J. Hammerl - A. Kosinoga   1:0   Sizilianisch, 40 Züge, 2.33 Std. Bis ins Mittelspiel konnte Anton recht gut mithalten, doch ab Zug 23 erzielte Jonas ein Stellungsübergewicht trotz gleichem Material. Ein Paukenschlag zum Schluss der Auseinandersetzung, nach plötzlichem Figurengewinn war Jonas am Ziel, voller Punktgewinn und entgültig neuerlicher Gewinn der Vereinsmeisterschaft, vorab große Gratulation.E. Kreilinger - J. Kollmeder   1:0   Damenbauernspiel, 36 Züge, 2.19 Std. Auch Johann konnte bis nach der Eröffnung gut mithalten, übersah im 14. Zug den erfolgversprechenden Damenausflug hach h4 mit folgendem e5. Nach erzwungenem Damenverlust von Johann gegen zwei Türme konnte Erich einen starken Angriff auf seinen Königsflügel starten, das Übergewicht wurde zum Schluss zu groß, er war schon vor Beginn des Duells Vize. 

Am 19. September habe ich als neuen Termin für die 9. und letzte Runde unserer VMS den 25. September festgelegt. Nachdem Dominik und Dimitri unentschuldigt fehlten, erhielten ihre Gegner kampflos den Punkt, somit:

D. Lieder - B. Bilyavskyy   - / +

V. Simin - D. Alexandrov   + / -   

Ende Oktober 2019 begannen im Bürgerhaus unsere alljährlichen Vereinsmeisterschaften mit 16 Teilnehmern in zwei Gruppen als Rundenturnier jeder gegen jeden. Die wie immer stets spannenden und hart umkämpften Brettduelle mussten durch die Corona-Pandemie Anfang März 2020 unterbrochen werden. Jetzt Ende September konnten die restlichen noch offenen Partien unter Einhaltung der Hygiene-Vorschriften nachgeholt werden. In der A-Gruppe mit 10 Teilnehmern wurde der Meister ermittelt. Wieder einmal konnte sich am Ende die Jugend knapp vor einer älteren Garde durchsetzen. Der jetzt 19-jährige Jonas Hammerl schaffte es mit unglaublichen acht Punkten aus neun Partien erfolgreich den Meistertitel zu verteidigen. Er blieb in allen Auseinandersetzungen wie schon in der letzten Saison ungeschlagen, gestattete seinen gewiss nicht leichten Gegnern nur zwei Remis. Sein vielversprechendes Markenzeichen, auch in den Mannschaftskämpfen, sind sein schon beachtliches Schachkönnen, seine stoische Ruhe mit erforderlicher Brettübersicht. Die restlichen drei angetretenen Nachwuchskräfte spielten diesmal nur die zweite Geige. Vize wurde Routinier Erich Kreilinger knapp folgend mit 7,5 Pkt. vor Vladimir Simin mit 5,5 Pkt. (Wertung 20,0) und Boris Bilyavskyy mit ebenfalls 5,5 (18,75). Als Randnotiz sei erwähnt, die 32 Figuren auf den 64 Feldern erlebten insgesamt 60 Partien, für die oft zahlreichen Kiebitze meist besondere Schmankerl. Und dann ist da noch die große Frage, wer kann den alten und neuen Meister zukünftig erstmals bezwingen?

In der B-Klasse mit sechs Teilnehmern, darunter fünf Jugendliche, konnte sich ein Trio mit dem 11-jährigen Maxim Klein mit 3,5 Pkt. aus 5 Partien (7,75) in der Spitze knapp durchsetzen. Auf den Stockerlplätzen zwei und drei folgen Paul Helmbrecht mit ebenfalls 3,5 (6,75) und Laura Huber mit auch 3,5 (6,25). ak

Regionalliga Süd-Ost  Rd9

Klarer Sieg im Finale gegen Tegernsee - in der Schlusstabelle ein toller 3. Platz
20.09.2020  Bürgerhaus

Regionalliga Süd-Ost:  FC Ergolding - TV Tegernsee 5,5:2,5
Zum Abschluß der Saison 2019 /20 und Re-Start infolge der Corona-Pandemie empfing unsere Erste im Bürgerhaus am vergangenen Sonntag in der 9. und letzten Runde der Regionalliga Süd-Ost den TV Tegernsee. Für die Gastgeber ging es als Liganeuling theoretisch noch um die Meisterschaft. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und guter kämpferischer Einstellung wurde ein hoher 5,5:2,5-Sieg nach spannenden Brettduellen eingefahren, das Team belegt völlig unerwartet mit 13:5 Punkten auf Stockerlplatz drei der Schlusstabelle. Nachdem das Führungsduo ebenfalls gewann, blieb es leider bei der alten Platzierung. Ergolding punktgleich mit Starnberg und nur einen Punkt hinter dem neuen Meister Gröbenzell2. 

Das erste Ergebnis wurde gleich zu Beginn der Gefechte notiert. Tegernsee konnte Brett zwei nicht besetzen, somit kampfloser Punkt für Nicolas Mooser und die Ergoldinger. Bei FM Stefan Mooser am Spitzenbrett ergab gegenseitiger Respekt incl. Corona-Abneigung eine friedliche Punkteteilung, es sollte die einzige des Tages bleiben. Erich Kreilinger (5) kam als Nachziehender mit seinem Sizilianer nicht richtig in die Gänge, sein junger Gegenüber konnte am Ende einen tödlichen Freibauern installieren, somit nicht vermeidbarer voller Punktverlust. Von nun an ging's für die heimischen Denksportler steil bergauf. Ein wohlüberlegtes Figurenspiel zauberte Vladimir Simin (8) auf's Brett, die einzige teilnehmende Dame beider Mannschaften musste nach Figurenverlust die Waffen strecken. Jonas Hammerl (7) konnte im Endspiel seine beiden Türme mit Dame in der gegnerischen Königsstellung platzieren. Nach Generalabtausch blieben zwei gesunde Mehrbauern übrig und das reichte locker zum Gewinn. Maximilan Lohr (4) erwies sich nach Saisonabschluß als eifrigster Punktesammler, sagenhafte 7,5 aus 9 Partien! Sein sonntäglicher Gegner verlor im Laufe der Auseinandersetzung nach listiger Fallenstellung eine Figur und der ganze Punkt konnte nach Damenumwandlung gutgeschieben werden, der Mannschaftssieg war damit bereits eingetütet. Sebastian Astner (6) konnte im Mittelspiel Figurenverlust später gekonnt in Qualitätsvorteil ummünzen, mit diesem Vorteil ließ er seinem Widersacher zuletzt nicht den Hauch einer Chance, der Brettpunkt war in trockenen Tüchern. Als Letzter mußte sich diesmal Daniel Lichtmannecker (3) ins Ziel quälen, die unorthodoxe Spielweise des Gegners machte ihm zu schaffen. Zwei feindliche Türme mit Mehrbauer nisteten sich in seiner Stellung ein und das war am Ende zuviel des Guten. Das letzte Ergebnis war für den Mannschaftserfolg nicht mehr relevant, bedeutete nur noch Ergebniskosmetik für die Gäste, es wurde trotzdem für Tegernsee die höchste Saisonniederlage. ak

Bayerische U12 Mannschaftsmeisterschaft Rd1

Leider unerwartet ausgeschieden
19.09.2020  Bürgerhaus

BayU12MM:  ESK Plattling - FC Ergolding  2,5:1,5  SV Isental - ESK Plattling  2,5:1,5 und FC Ergolding - SV Isental  0,5:3,5

So war das eigentlich nicht geplant, nach den vielen guten Ergebnissen der vergangenen Jahre und nach den aktuellen DWZ der beteiligten Mannschaften. Dass die Isentaler klare Favoriten waren war schon klar, aber dass wir uns von den Plattlingern dermaßen abzocken ließen, war schon erstaunlich. Jugendleiter Helmut Gmeinwieser traute seinen Augen nicht, als an Brett 3 Laura Huber (1232) gegen den DWZ-losen Kirill Bart nach dem 5. Zug nicht mehr weiterspielte. und mindestens 15 Minuten lang an einen relativ einfachen Zug überlegte, und dann noch den falschen Zug machte. Bei einer Bedenkzeit von 55 Minuten + 5 Sek/pro Zug kann man sich sowas leider nicht leisten. Laura geriet klar in Nachteil, verlor einen Bauer und eine Figur, kämpfte sich dann aber, schon in erheblicher Zeitnot, zurück und hatte am Ende doch noch gute Chancen, wenigstens ein Remis zu machen. Aber als sie nur noch wenige Sekunden auf ihrer Uhr hatte, starrte sie wie das Kaninchen vor der Schlange auf das Brett, die Uhr tickte unaufhörlich zu Ende, schade 1:0 für Plattling. Aber auch Korbinian Forstner (1127) ging's gegen Elias Ettenhofer () nicht viel besser. Er stand zwar zwischendurch ganz passabel, aber dann stellte er unvermittelt seine Dame und damit die Partie ein, 0:2. Als dann auch noch am Spitzenbrett Maxim Klein (1400) gegen Dennis Beckel (912) zwei Bauern zurück lag, blieb jegliche Hoffnung auf der Strecke. Im Endspiel rettete sich Maxim noch ins Remis, aber das war bereits der Sieg für die tüchtigen Plattlinger, herzlichen Glückwunsch! Da half es dann auch nichts mehr, dass Christopher Jessen (1092) noch den Ehrenpunkt gegen Benjamin Plan (893) erringen konnte, nachdem auch er schon eine Figur zurück lag und gerade noch das Endspiel herumreißen konnte. Endergebnis also 2,5:1,5 für Plattling. Da passte es dann gut zu dem verkorksten Vormittag, dass der Ergoldinger Jugendleiter bei der Fahrt zum Mittagessen am Ergoldinger Kreisel aus eigener Unachtsamkeit mit dem Fahrrad eine Kante übersah, schwer stürzte und anschließend zwei Tage im Landshuter Klinikum verbringen musste.
Nach der Mittagspause waren auch die Isentaler eingetroffen und besiegten wie erwartet den ESK Plattling, allerdings nur knapp mit 2,5:1,5.  Dennis Beckel konnte auch gegen Denis Geist (1541) ein Remis erringen und der prima aufspielende Elias Ettenhofer besiegte Damir Petkovic (977).
Beim letzten Match des Tages waren die Weichen schon gestellt: Unser Mannschaft musste auf Christopher verzichten und so war die hohe 0,5:3,5-Niederlage gegen Isental schon fast erklärbar. Maxim Klein verlor im 24. Zug gegen Denis Geist die Qualität und im 36. Zug noch eine Figur. Laura Huber spielte zwar besser als am Vormittag, verlor aber gegen Tim Geist (1541) im 14. Zug die Qualität und damit war die Messe schon gelesen. Ein fehlendes Luftloch bei Laura besiegelte das Grundreihenmatt im 36. Zug. Korbinian Forstner holte mit seinem Remis nach 46 Zügen gegen Felix Unger (1234) den einzigen halben Ehrenpunkt für unser Team. Andy Lupusor (979) verlor an Brett 4 gegen Damir Petkovic einen Bauer, eine Figur und nach 53 Zügen die Partie. 

Regionalliga Süd-Ost  Rd8

Erste spielt in Ebersberg Unentschieden - jetzt auf Rang 3
13.09.2020  Bürgerhaus

Regionalliga Süd-Ost:  SU Ebersberg-Grafing - FC Ergolding  4:4

Nach sieben gespielten Runden stoppte der BSB (Bayerische Schachbund) infolge der Corona Pandemie den Spielbetrieb in allen Liegen, die beiden restlichen Duelle können jetzt unter Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen nachgeholt werden. So musste in der 8. Runde der Regionalliga Süd-Ost unsere Erste bei der SU Ebersberg-Grafing vergangenen Sonntag antreten. Trotz ersatzgeschwächter Aufstellung jedoch mit sechs spielstarken Nachwuchskräften, konnte wenigstens ein 4:4-Gesamtremis eingefahren werden. Mit 11:5 Pkt. liegen die Ergoldinger auf Platz drei der Tabelle, punktgleich mit Starnberg als Drittem und nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Gröbenzell. Sie können beim Thema Meisterschaft am Ende vollkommen unerwartet ein Wörtchen mitreden und das als Aufsteiger der letzten Saison. Ausschlaggebend dann die neunte und letzte Runde am 20. September zu Hause im Ergoldinger Bürgerhaus gegen den TV Tegernsee 1.

Das erste Ergebnis für die Punkteliste lieferte Sebastian Astner (Brett 5) ab. Trotz eines Mehrbauern im Endspiel zog er unglücklich den Kürzeren, voller Punktgewinn für seinen Gegenüber. Den Ausgleich schaffte postwendend Vladimir Simin (7). Stellungsvorteile mit zweifachem Bauerngewinn ließen seinen Brettnachbarn die weisse Fahne hissen. Am Ende der Vorstellung drohte Daniel Lichtmannecker (2) humorlos Damenverlust und das war zuviel des Guten, erneute Führung für die Gastgeber. Tapfer wehrte sich der 16-jährige Patrick Sowka (8) bei seinem ersten Einsatz in der Ersten bis zum bitteren Schluss, sein blanker Turm hatte zuletzt gegen Läufer und drei Bauern keine Chance. Eine souveräne Vorstellung von Vereinsmeister Jonas Hammerl (6), sein aktiv gespielter Sizilianer brachte im Finale Figuren- und vollen Punktgewinn für die Ergoldinger Habenseite. Nicolas Mooser am Spitzenbrett wurde ein Wolga-Gambit vorgesetzt, trotz Mehrbauer für ihn keine Stellungsvorteile in Sicht, somit eine mannschaftsdienliche Punkteteilung. Einen weiteren Skalp in seiner Sammlung konnte Maximilian Lohr (3)  hinzufügen. Als seine weissen Türme die siebte Reihe besetzten konnten, war die Messe erfolgreich gelesen. Erich Kreilinger (4) wählte mit Königsindisch wieder sein Lieblingsthema. Als er als Letzter ins Ziel marschierte, konnte er trotz Mehrbauer den Sieg nicht erzwingen. Sein viertes Kampfremis infolge brachte wenigstens die Punkteteilung der beiden Mannschaften. ak

14. Int. Ortenburger Schach Open 2020

B-Open 28 TN – 10. Paul Helmbrecht 3 Pkt., 16. Maxim Klein 2,5 Pkt.,
19. Thomas Lieder und 22. Dominik Lieder je 2 Pkt.

04.-06.09.2020 Ortenburg   Turnierseite   
1. Runde: Stöttner Moritz (SK Landau-Dingolfing, 1651) - Lieder Dominik (1114) 1:0
Kaltschmidt Andreas (SK Weiden, 1646) - Klein Maxim (1337) 1/2
Lieder Thomas (1299) - Birchinger Thomas (SC Ortenburg, 1604) 1/2
Helmbrecht Paul (1541) - Flierl Veronika (Gern, 1254) 1:0
2. Runde: Grunert Heinrich (SK München Südost, 1243) - Helmbrecht Paul 1:0

Klein Maxim - Lieder Thomas 0:1
Lieder Dominik - Büchel Alexander (vereinslos) 0:1
3. Runde: Lieder Thomas - Suliga Eckhard (SC Lüneburg, 1592) 0:1
Helmbrecht Paul - Dreisch Jürgen (SK Markt Schwaben, 1470) 1:0
Klein Maxim - Birchinger Thomas (SC Ortenburg, 1604) 1:0
Lieder Dominik - Büchel David (RW Klettham, 1111) 1:0

4. Runde: Büchel Alexander (vereinslos) - Helmbrecht Paul 0:1
Breu Alfons (TSV Trostberg, 1656) - Klein Maxim 1:0

Schwan Aaron (SK Tarrasch München, 1538) - Lieder Thomas 1:0

Flierl Veronika (Gern, 1254) - Lieder Dominik 1:0

5. Runde: Suliga Eckhard (SC Lüneburg, 1592) - Helmbrecht Paul 1:0
Lieder Thomas - Sohoni Arnav (TSV Forstenried, 1445) 1/2
Lieder Dominik - Birchinger Thomas (SC Ortenburg, 1604) 1:0

Klein Maxim - Dreisch Jürgen (SK Markt Schwaben, 1470) 1:0

DWZ: Klein Maxim 1400 (+63), Lieder Thomas 1303 (+4), Helmbrecht Paul 1382 (0), Lieder Dominik 1406 (-23)

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